Gesetz über die freiwillige Gerichtsbarkeit
| Zweiter Abschnitt - Vormundschafts-, Familien-, Betreuungs- und Unterbringungssachen (§§ 35 - 70n) |
| IV. Unterbringungssachen (§§ 70 - 70n) |
(1) Vor einer Unterbringungsmaßnahme gibt das Gericht Gelegenheit zur Äußerung
| 1. | dem Ehegatten des Betroffenen, wenn die Ehegatten nicht dauernd getrennt leben, | |
| 1a. | dem Lebenspartner des Betroffenen, wenn die Lebenspartner nicht dauernd getrennt leben, | |
| 2. | jedem Elternteil und Kind, bei dem der Betroffene lebt oder bei Einleitung des Verfahrens gelebt hat, | |
| 3. | dem Betreuer des Betroffenen, | |
| 4. | einer von dem Betroffenen benannten Person seines Vertrauens, | |
| 5. | dem Leiter der Einrichtung, in der der Betroffene lebt, und | |
| 6. | der zuständigen Behörde. |
Das Landesrecht kann vorsehen, daß weiteren Personen und Stellen Gelegenheit zur Äußerung zu geben ist.
(2) Ist der Betroffene minderjährig, sind die Elternteile, denen die Personensorge zusteht, der gesetzliche Vertreter in persönlichen Angelegenheiten und die Pflegeeltern persönlich anzuhören.
Rechtsprechung zu § 70d FGG
Rechtsprechungsübersichten:
- Entscheidung zu § 70d FGG im Volltext bei

Literatur im Internet zu § 70d FGG
Querverweise
Auf § 70d FGG verweisen folgende Vorschriften:
- Kostenordnung (KostO)
- Gerichtskosten
- Gebühren in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
- Sonstige Angelegenheiten
- § 128b (Unterbringungssachen)
- Unterbringungsgesetz (UBG)
- Die Unterbringung und ihre Durchführung
- § 13 (Entlassung)
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