Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
- IWW
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Regelung der Erbfolge im Falle des Versterbens eines im Testament benannten Erben vor dem Erblasser
Kurzfassungen/Presse (2)
- iprspr.mpipriv.de (Auszüge)
BGB § 2094; BGB § 2096; BGB § 2099; EGBGB Art. 235 § 2; FamFG §§ 58 ff.; ZGB (DDR) § 378; ZGB (DDR) § 379
Erbrecht ---> Gewillkürte Erbfolge - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Regelung der Erbfolge im Falle des Versterbens eines im Testament benannten Erben vor dem Erblasser
Verfahrensgang
- AG Potsdam, 21.02.2024 - 52 VI 714/23
- OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Papierfundstellen
- FGPrax 2026, 28
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (7)
- BGH, 18.11.2015 - IV ZB 35/15
Kostenentscheidung im Erbscheinverfahren: Berücksichtigung des Maßes des …
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Aus § 81 FamFG lässt sich weder ein Regel-Ausnahme-Verhältnis des Inhalts entnehmen, dass die Kostenverteilung regelmäßig nach dem Maß des Obsiegens und Unterliegens zu erfolgen hätte, noch umgekehrt, dass, sofern nicht besondere Umstände vorliegen, es auf den Erfolg nicht ankommt (BGH, NJW-RR 2016, 200 Rn. 12). - BGH, 12.10.2016 - XII ZB 372/16
Versorgungsausgleichssache: Eigene Ermessensentscheidung des Beschwerdegerichts …
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Dem Beschwerdegericht steht hierbei ein umfassendes eigenes Ermessen zu; es ist nicht auf eine Rechtsfehlerkontrolle der entsprechenden erstinstanzlichen Entscheidung beschränkt (vgl. grundlegend BGH, Beschluss vom 12.10.2016 - XII ZB 372/16; FamRZ 2017, 97 Rn. 8 f.;… MüKo/A. Fischer, FamFG, 4. Aufl., § 69 Rn. 11 m. w. N.). - BGH, 02.04.2003 - IV ZB 28/02
Abhängigkeit der Erbeinsetzung eines Schwiegerkindes vom Fortbestand der Ehe
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Erbrecht">235 § 2 EGBGB, sondern dem Erbstatut, bei Erbfällen nach dem 03.10.1990 - wie hier - also dem BGB (BGH, NJW 2003, 2095, OLG Rostock, a. a. O., Rn. 18 m. w. N.;… Senat, a. a. O.).
- OLG Bamberg, 10.01.2022 - 2 W 30/21
Kostentragung im Erbscheinserteilungsverfahren bei Bestreiten der Urheberschaft …
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Das Veranlasserprinzip entspricht dem Gedanken der Billigkeit, denn wer durch Einleitung eines Verfahrens die Entstehung von Kosten in Kauf nimmt (veranlasst), der hat diese im Verhältnis zu den anderen Verfahrensbeteiligten zu tragen (OLG Bamberg, ZEV 2022, 153 Rn. 18 f. m. w. N.). - OLG Rostock, 25.10.2021 - 3 W 147/20
Bindungswirkung eines Ehegattentestaments nach dem ZGB/DDR
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Erbrecht">235 § 2 EGBGB das Recht des ZGB-DDR (vgl. OLG Rostock, Beschluss vom 25.10.2021 - 3 W 147/20, NJOZ 2022, 651 Rn. 15;… OLG Naumburg, NJW-RR 2022, 1520 Rn. 15; Senat…, Beschluss vom 29.11.2023 - 3 W 13/23, BeckRS 2023, 39633 Rn. 11). - OLG Naumburg, 05.04.2022 - 2 Wx 41/21
Bindungswirkungen eines nach DDR-Recht errichteten gemeinschaftlichen Testaments; …
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Erbrecht">235 § 2 EGBGB das Recht des ZGB-DDR (vgl. OLG Rostock…, Beschluss vom 25.10.2021 - 3 W 147/20, NJOZ 2022, 651 Rn. 15; OLG Naumburg, NJW-RR 2022, 1520 Rn. 15; Senat…, Beschluss vom 29.11.2023 - 3 W 13/23, BeckRS 2023, 39633 Rn. 11). - OLG Brandenburg, 29.11.2023 - 3 W 13/23
Nichterteilung des beantragten Erbscheins wegen Fehlens einer testamentarischen …
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.09.2025 - 3 W 149/24
Erbrecht">235 § 2 EGBGB das Recht des ZGB-DDR (vgl. OLG Rostock…, Beschluss vom 25.10.2021 - 3 W 147/20, NJOZ 2022, 651 Rn. 15;… OLG Naumburg, NJW-RR 2022, 1520 Rn. 15; Senat, Beschluss vom 29.11.2023 - 3 W 13/23, BeckRS 2023, 39633 Rn. 11).
- OLG Frankfurt, 20.11.2025 - 20 W 70/22
Testamentauslegung im Hinblick auf stillschweigende Berufung eines Ersatzerben …
(aa) Für die Einsetzung als jeweils Erster eines Stammes kann zwar ein bedeutsames Indiz sein, dass ein Erblasser die jeweiligen Stämme der gesetzlichen Erbfolge folgend gleichmäßig bedenkt, sich also überwiegend von formalen Kriterien leiten lässt und nicht von dem persönlichen Verhältnis zu den bedachten Personen, wobei es auf die Vorstellungen des Erblassers zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung ankommt (vgl. Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 24.09.2025, 3 W 149/24, Tz. 25; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12.01.2021; 3 Wx 132/20, Tz. 7; OLG München, Beschlüsse vom 26.04.2017, 31 Wx 378/16, Tz. 25 und vom 25.07.2016, 31 Wx 156/15, Tz. 14; jeweils juris).
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