Gesetzgebung
| BGBl. I 1952 S. 641 |
- Bundesgesetzblatt Jahrgang 1952 Teil I Nr. 40, ausgegeben am 29.09.1952, Seite 641
- Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Binnenschiffahrts- und Rheinschiffahrtssachen
- vom 27.09.1952
Gesetzestext
Wird zitiert von ... (10)
- BVerfG, 23.02.1956 - 1 BvL 28/55
Enteignungsverfahren
Rn. 50 Die Zusammenfassung mehrerer Gerichtsbezirke für eine besondere Materie, wie sie § 34 Abs. 2 BauLBG für die Baulandkammern vorsieht, ist aus Gründen der Zweckmäßigkeit auch in anderen Gesetzen zugelassen, so in § 98 Abs. 1 des Bundesentschädigungsgesetzes (BGBl. 1953 S. 1387), in §§ 29 Abs. 1 und 34 Abs. 5 des Wertpapierbereinigungsgesetzes (WiGBl. 1949 S. 295) und in § 4 des Binnenschiffahrtsgesetzes (BGBl. I 1952 S. 641). - BGH, 27.02.1998 - 2 ARs 37/98
Zuständigkeit des Schiffahrtsgerichtes in Regensburg in Sachen umweltgefährdender …
Nach §§ 1, 2 Abs. 3 a des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in Binnenschiffahrts- und Rheinschiffahrtssachen (BinSchVerfG) vom 27. September 1952 (BGBl I S. 641), zuletzt geändert durch das Staatshaftungsgesetz vom 26. Juni 1981 (BGBl I S. 553), sind die Schiffahrtsgerichte ausschließlich zuständig für Straftaten, die auf oder an Binnengewässern unter Verletzung schiffahrtspolizeilicher Vorschriften begangen worden sind und deren Schwerpunkt in der Verletzung dieser Vorschriften liegt, sofern für diese Taten nach den Vorschriften des Gerichtsverfassungsgesetzes die Amtsgerichte (§ 24 GVG) zuständig sind. - BGH, 25.01.2005 - 4 StR 591/04
Unzulässige Revision in einer Binnenschifffahrtssache
Gemäß § 10 des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in Binnenschifffahrtssachen (BinSchVerfG) vom 26. Juni 1952 (BGBl I S. 641), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 27. Juli 2001 (BGBl I S. 1887, 1909), ist in Strafsachen wegen einer Binnenschifffahrtssache im Sinne des § 2 Abs. 3 Buchst. a BinSchVerfG (vgl. BGH NStZ-RR 1998, 367) die Revision ausgeschlossen (vgl. BGH, Beschluß vom 26. Oktober 1993 - 4 StR 579/93).
- OLG Celle, 16.03.2016 - 2 Ss 199/15
Zuständigkeit des Schifffahrtsgerichts für die Entscheidung über den Vorwurf …
Rn. 10 a) Das Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Binnenschifffahrtssachen (BinSchGerG) vom 27. September 1952 (BGBl I 1952, 641) weist die erstinstanzliche Zuständigkeit in Binnenschifffahrtssachen den Amtsgerichten zu (§ 1 BinSchGerG). - BFH, 07.06.1966 - I B 124/64 Es kann auf sich beruhen, ob das Rechtsverhältnis zwischen ihm und der Reederei als Vermietung des Schiffes in Verbindung mit einem Dienstverschaffungsvertrag (Urteil des Reichsgerichts I 434/12 vom 18. Juni 1913, Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen Bd. 82 S. 427) oder als Ausrüstungsverhältnis (§ 2 Abs. 1 des Binnenschiffahrtsgesetzes in der Fassung des Gesetzes vom 27. September 1952, BGBl 1952 I S. 641) oder aber als Unterfrachtvertrag anzusehen ist (…vgl. Vortisch-Zschucke, Binnenschiffahrts- und Flößereirecht, 3. Aufl., § 2 des Binnenschiffahrtgesetzes, Anm. 1b, § 26 des Binnenschiffahrtgesetzes, Anm. 9d).
- BGH, 30.09.1968 - II ZB 1/68
Bezeichnung der Schiffahrtsgerichte im Postverkehr
Zwar mag der Wortlaut des § 11 (ebenso der §§ 4 Abs. 1 Satz 1, 5 Abs. 1 Satz 2, 15 Abs. 1, 18 b Abs. 1) des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in Binnenschiffahrtssachen von 27. September 1952 (BGBl I 641 idF des Gesetzes vom 14. Mai 1965, BGBl I 389) für die Auffassung des Berufungsgerichts sprechen. - BGH, 09.12.1971 - II ZR 60/69
Hafengeld in Stromhäfen am Rhein
Der Bundesgesetzgeber hat beim Erlaß des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in Binnenschiffahrts- und Rheinschiffahrtssachen vom 27. September 1952 (BGBl. I 641) den Bestimmungen der Mannheimer Akte ausdrücklich den Vorrang eingeräumt (§ 14 Abs. 1 des Gesetzes). - BayObLG, 23.04.1991 - RReg. 4 St 54/91 Auf das vorliegende Verfahren ist das Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Binnenschiffahrtssachen vom 27.9.1952 (BGBl I S. 641) anwendbar.
- BGH, 30.11.1954 - I ZR 232/52
Rechtsmittel
Dieser Rechtszustand hat sich entgegen der Ansicht der Revision auch in der Folgezeit nicht geändert, insbesondere weder durch Art. 89 GrundG noch durch das Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Binnenschiffahrt- und Rheinschiffahrtssachen vom 27. September 1952 (BGBl. I 641), worauf sich die Revision in Übereinstimmung mit Atzler (DVBl 1953, 490) stützt. - BGH, 26.10.1993 - 4 StR 579/93
Verwerfung einer Revision als unzulässig
Das Urteil des Schiffahrtsobergerichts ist nach § 10 des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in Binnenschiffahrtssachen vom 27. September 1952 (BGBl. I 641), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 26. Juni 1981 (BGBl. I 553, 558), mit der Revision nicht anfechtbar (…Pfeiffer in KK-StPO 3. Aufl. § 14 GVG Rdn. 2;… Kleinknecht/Meyer-Goßner StPO 41. Aufl. § 14 GVG Rdn. 1).
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