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Rechtsprechung
   VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,27399
VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07 (https://dejure.org/2008,27399)
VG Oldenburg, Entscheidung vom 01.04.2008 - 1 A 1535/07 (https://dejure.org/2008,27399)
VG Oldenburg, Entscheidung vom 01. April 2008 - 1 A 1535/07 (https://dejure.org/2008,27399)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 06.12.2006 - 10 B 62.06

    Deichpflicht; Deichverband; Beitragspflicht; Deichbeiträge; Deichlast; …

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Der Landesgesetzgeber handelte im Rahmen seines willkürfreien Ermessens, als er die Eigentümer und Erbbauberechtigten der deichgeschützten Grundstücke zu Zwangsmitgliedern eines Deichverbandes machte, der die ihm aufgetragenen Aufgaben durch eine von diesen Mitgliedern zu tragende Umlage finanziert (BVerwG, Beschluss vom 6. Dezember 2006, 10 B 62/06).

    Das Einheitswertverfahren ist ein mit dem höherrangigen Recht, insbesondere dem in § 30 Abs. 1 WVG normierten Vorteilsprinzip, vereinbarer Beitragsmaßstab (vgl. BVerwG, Beschluss vom 6. Dezember 2006, 10 B 62/06, juris; Nds. OVG, Urteil vom 29. Juni 2006, 13 LC 22/04).

    Die Verfassungsmäßigkeit der §§ 9 Abs. 1 und 6 Abs. 1 NDG lässt sich unschwer aus der ständigen Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts ableiten und wurde im Ergebnis bereits vom Bundesverwaltungsgericht im Beschluss vom 6. Dezember 2006, 10 B 62/06, juris bejaht.

  • BVerfG, 13.12.2006 - 1 BvR 2084/05

    Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaft ist verfassungsgemäß

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts tangiert die Zwangsmitgliedschaft in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht die durch Art. 9 Abs. 1 GG geschützte negative Vereinigungsfreiheit (vgl. zuletzt Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 13. Dezember 2006, 1 BvR 2084/05, NVwZ 2007, 808 ff. m.w.N.).

    Zwar liegt in der gesetzlichen Zwangsmitgliedschaft des Klägers in einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft wie dem Beklagten unzweifelhaft ein Eingriff in den Schutzbereich dieses Grundrechtes (vgl. BVerfG, Beschluss vom 13. Dezember 2006, 1 BvR 2084/05, NVwZ 2007, 808 ff.).

  • BVerfG, 29.07.1959 - 1 BvR 394/58

    (Großer) Erftverband

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Doch ist es Sache des gesetzgeberischen Ermessens zu entscheiden, welche Aufgaben der Staat nicht durch seine Behörden, sondern durch eigens gegründete öffentlich-rechtliche Körperschaften erfüllt (BVerfG, Urteil vom 29. Juli 1959, 1 BvR 394/58, BVerfGE 10, 89, 102).

    Diese Form der Aufgabenerfüllung hat für die Betroffenen den Vorteil, dass sie unmittelbar gestaltend an der Erfüllung der sie als Eigentümer der hochwasser- bzw. sturmflutgefährdeten Grundstücke besonders berührenden öffentlichen Aufgaben mitwirken und ihren Einfluss schon im Stadium der Willensbildung des Verbandes geltend machen können (BVerfG, Urteil vom 29. Juli 1959, 1 BvR 394/58, BVerfGE 10, 89, 102).

  • BVerfG, 14.10.2004 - 2 BvR 1481/04

    EGMR-Entscheidungen

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Eine ähnliche Position vertritt überdies auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte - dessen Rechtsprechung bei der Auslegung der Grundrechte des Grundgesetzes als Hilfe herangezogen werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 26. März 1987, 2 BvR 589/79, 2 BvR 740/81, 2 BvR 284/85, BVerfGE 74, 358, 370; Beschluss vom 14. Oktober 2004, 2 BvR 1481/04, BVerfGE 111, 307, 317) - zur Vereinigungsfreiheit nach Art. 11 EMRK.
  • BVerfG, 26.03.1987 - 2 BvR 589/79

    Unschuldsvermutung

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Eine ähnliche Position vertritt überdies auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte - dessen Rechtsprechung bei der Auslegung der Grundrechte des Grundgesetzes als Hilfe herangezogen werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 26. März 1987, 2 BvR 589/79, 2 BvR 740/81, 2 BvR 284/85, BVerfGE 74, 358, 370; Beschluss vom 14. Oktober 2004, 2 BvR 1481/04, BVerfGE 111, 307, 317) - zur Vereinigungsfreiheit nach Art. 11 EMRK.
  • BVerfG, 07.12.2001 - 1 BvR 1806/98

    Zur IHK-Zwangsmitgliedschaft

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Dies begründete das Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 7. Dezember 2001, 1 BvR 1806/98, NVwZ 2002, 395, 396 überzeugend mit der Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes: Dem historischen Verfassungsgeber war das Phänomen öffentlich-rechtlicher Zwangsverbände bekannt; er wolle daran ausdrücklich nicht rütteln.
  • EGMR, 29.04.1999 - 25088/94

    Chassagnou u.a. ./. Frankreich

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Aber auch er nimmt eine solche Ausgrenzung aus dem Schutzbereich dann vor, wenn die Vereinigung hoheitliche Befugnisse hat (vgl. bspw. EGMR, Urteil vom 29. April 1999, 25088/94, 28331/95, 28443/96, NJW 1999, 3695, 3699).
  • OVG Niedersachsen, 29.06.2006 - 13 LC 22/04

    Bemessung des Deichverbandsbeitrages nach den Einheitswerten der im …

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Das Einheitswertverfahren ist ein mit dem höherrangigen Recht, insbesondere dem in § 30 Abs. 1 WVG normierten Vorteilsprinzip, vereinbarer Beitragsmaßstab (vgl. BVerwG, Beschluss vom 6. Dezember 2006, 10 B 62/06, juris; Nds. OVG, Urteil vom 29. Juni 2006, 13 LC 22/04).
  • VG Lüneburg, 06.07.2005 - 3 A 299/02

    Heranziehung zu Deichverbandsbeiträgen; Umfang der Deichpflicht; Bestimmungen zur …

    Auszug aus VG Oldenburg, 01.04.2008 - 1 A 1535/07
    Auch die Festlegung des Hebesatzes im Haushaltsplan anstatt in der Satzung selbst ist rechtlich nicht zu beanstanden (VG Lüneburg, Urteil vom 6. Juli 2005, 3 A 299/02).
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