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Rechtsprechung
   BGH, 16.02.1971 - VI ZR 147/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,213
BGH, 16.02.1971 - VI ZR 147/69 (https://dejure.org/1971,213)
BGH, Entscheidung vom 16.02.1971 - VI ZR 147/69 (https://dejure.org/1971,213)
BGH, Entscheidung vom 16. Februar 1971 - VI ZR 147/69 (https://dejure.org/1971,213)
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Fahrlehrer

§ 252 BGB, nachgeholte Fahrstunden, überobligationsmäßige Schadensminderung

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Grundlagen für einen Anscheinbeweis - Feststellung der Beeinträchtigung eines Mauerwerks auf Grund mangelhafter Beschaffenheit von Hohlsteinen durch ein Gericht - Herleitung eines Anspruchs aus unerlaubter Handlung aus der Verletzung von Offenbarungspflichten

  • rechtsportal.de

    BGB § 249, § 252, § 254 Abs. 2
    Ersatz entgangenen Gewinns wegen verhinderter Geschäfte; Anrechnung des Ertrages nachgeholter Geschäfte

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ersatz entgangenen Gewinns - Anrechnung - Nachholung - Überpflichtmäßig - Ertrag

  • RIS Bundeskanzleramt Österreich (Leitsatz)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    BGB §§ 249, 252, 254 Abs. 2
    Umfang des Ersatzanspruchs wegen entgangenen Gewinns; Anrechnung des Ertrages nachgeholter Geschäfte

Papierfundstellen

  • BGHZ 55, 329
  • NJW 1971, 836
  • MDR 1971, 469
  • VersR 1971, 544
  • DB 1971, 766
  • JR 1971, 370
 
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Wird zitiert von ... (41)Zitiert selbst (4)

  • BAG, 24.08.1967 - 5 AZR 59/67

    Freizeiteinbuße - Vermögensschaden

    Auszug aus BGH, 16.02.1971 - VI ZR 147/69
    In ihrem Bereich entspricht es in der Tat allgemeiner Rechtsauffassung, dass die Vorteile aus eigener Tätigkeit des Geschädigten nicht anzurechnen sind, soweit diese über die Schadensminderungspflicht des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB hinausgeht (BGH Urteil vom 11. Februar 1969 - VI ZR 240/67 = VersR 1969, 469 m. w. N.; vgl. auch BAG NJW 1968, 221; vgl. hierzu allerdings: Anm. Larenz in AP BGB § 249 Nr. 7 und Anm. Thiele in SAE 1968, 78, 81;… Palandt/Danckelmann/Heinrichs BGB 29. Aufl. Bem. 7 b vor § 249;… Esser, Schuldrecht 2. Aufl. § 63, 6 c;… anders offenbart 3, und 4. Aufl. § 48 III 3;… Medicus Bürgerliches Recht 3. Aufl., § 31 VI 2 d S. 131; Thiele, AcP 167, 193, 236).

    Zudem ist bei der Beurteilung der Zumutbarkeit zu beachten, dass der Kläger die schadensmindernde Tätigkeit nicht wie in anderen Fällen (vgl. BAG in NJW 1968, 221; vgl. auch die Rechtsprechung im Rahmen des § 844 Abs. 2 BGB) im Gesamtergebnis zusätzlich zu seiner auch ohne den Unfall zu erbringenden Arbeitsleistung erbracht hat.

  • BGH, 17.12.1963 - V ZR 186/61
    Auszug aus BGH, 16.02.1971 - VI ZR 147/69
    Ob ein Gewinnschaden vorliegt, der als allgemeine Vermögensminderung eintritt und als Unterschied eines gedachten und des tatsächlichen Vermögensstandes zu erfassen ist, beurteilt sich nämlich vom Zeitpunkt der Urteilsfällung aus (BGH Urteil vom 17. Dezember 1963 - V ZR 186/61 = LM BGB § 252 Nr. 8 = NJW 1964, 650;… Larenz SchR I 10. Aufl. § 29 II b;… Ermann/Sirp BGB 4. Aufl. § 252, 2 a. E.;… Mertens, Der Begriff des Vermögensschadens im bürgerlichen Recht 1967, S. 213).
  • BGH, 11.02.1969 - VI ZR 240/67

    Minderung des Anspruchs auf entgangenen Unterhalt durch Erwerbseinkommen

    Auszug aus BGH, 16.02.1971 - VI ZR 147/69
    In ihrem Bereich entspricht es in der Tat allgemeiner Rechtsauffassung, dass die Vorteile aus eigener Tätigkeit des Geschädigten nicht anzurechnen sind, soweit diese über die Schadensminderungspflicht des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB hinausgeht (BGH Urteil vom 11. Februar 1969 - VI ZR 240/67 = VersR 1969, 469 m. w. N.; vgl. auch BAG NJW 1968, 221; vgl. hierzu allerdings: Anm. Larenz in AP BGB § 249 Nr. 7 und Anm. Thiele in SAE 1968, 78, 81;… Palandt/Danckelmann/Heinrichs BGB 29. Aufl. Bem. 7 b vor § 249;… Esser, Schuldrecht 2. Aufl. § 63, 6 c;… anders offenbart 3, und 4. Aufl. § 48 III 3;… Medicus Bürgerliches Recht 3. Aufl., § 31 VI 2 d S. 131; Thiele, AcP 167, 193, 236).
  • BGH, 17.12.1963 - VI ZR 200/62
    Auszug aus BGH, 16.02.1971 - VI ZR 147/69
    Ob ein Gewinnschaden vorliegt, der als allgemeine Vermögensminderung eintritt und als Unterschied eines gedachten und des tatsächlichen Vermögensstandes zu erfassen ist, beurteilt sich nämlich vom Zeitpunkt der Urteilsfällung aus (BGH Urteil vom 17. Dezember 1963 - V ZR 186/61 = LM BGB § 252 Nr. 8 = NJW 1964, 650;… Larenz SchR I 10. Aufl. § 29 II b;… Ermann/Sirp BGB 4. Aufl. § 252, 2 a. E.;… Mertens, Der Begriff des Vermögensschadens im bürgerlichen Recht 1967, S. 213).
  • BGH, 11.01.2005 - X ZR 118/03

    Entschädigungsanspruch des Reisenden gegen den Reiseveranstalter bei Verteitelung …

    Ein eigenes Verhalten des Geschädigten, zu dem er nicht aufgrund seiner Schadensabwendungs- und -minderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) verpflichtet ist, darf aber wegen des Grundsatzes, daß überpflichtmäßige Anstrengungen des Geschädigten den Schädiger nicht entlasten sollen, weder in die Schadensberechnungsbilanz eingestellt werden, noch braucht der Geschädigte es sich im Wege der Vorteilsausgleichung anrechnen zu lassen (BGHZ 55, 329, 332 ff.;… Palandt/Heinrichs, vor § 249 Rdn. 125).
  • BGH, 28.04.1988 - III ZR 57/87

    Berechnung des Verzugsschadens bei vorzeitiger Kündigung eines Ratenkredits wegen …

    Wenn eine entsprechende Schadensminderungspflicht nach § 254 Abs. 2 BGB aber nicht besteht, ist auch dann, wenn Banken tatsächlich trotzdem im eigenen Interesse entsprechende Refinanzierungsgeschäfte vornehmen, eine Beschränkung ihrer Ersatzansprüche nicht gerechtfertigt (…so aber M. Löwisch aaO S. 961); denn überobligationsmäßige Anstrengungen des Geschädigten zur Schadensabwehr sollen nicht den Schädiger entlasten, sondern bleiben bei der Schadensberechnung außer Betracht (BGHZ 55, 329, 332; BGH Urteil vom 25. September 1973 - VI ZR 97/71 = VersR 1974, 142/143;… Staudinger/Medicus, BGB 12. Aufl. § 249 Rn. 152; MünchKomm/Grunsky Vorbemerkung 111 zu § 249, jeweils m. w. Nachw.).
  • LG Stuttgart, 11.07.2016 - 27 O 338/15

    Rechtsanwaltsvertrag: Hinweispflicht eines Rechtsanwalts auf voraussichtlich …

    Die Vorteile aus eigener Tätigkeit des Geschädigten sind nicht anzurechnen, soweit diese über die Schadensminderungspflicht des § 254 Absatz 2 Satz 1 BGB hinausgehen (BGH, Urteil vom 16. Februar 1971 - VI ZR 147/69, juris Rn. 13).
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