Rechtsprechung
   BGH, 23.10.1980 - III ZR 62/79   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Wirksamkeit von Darlehensverträgen zur Finanzierung des Baus von Eigentumswohnungen - Umfang der Übernahme einer persönlichen Haftung für die Zahlung eines Grundschuldbetrages - Anwendung unterschiedlicher Rechtsordnungen - Genehmigungspflicht für den Abschluss eines Darlehensvertrages nach der Außenwirtschaftsverordnung - Hinreichende Bestimmtheit eines Zahlungsanspruchs in einer vollstreckbaren Urkunde

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kollisionsrechtliche Behandlung einer Haftungs- und Unterwerfungserklärung sowie Auslegung einer Haftungsübernahmeerklärung für die Zahlung des Grundschuldbetrages

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • ZIP 1981, 158
  • MDR 1981, 568
  • DNotZ 1981, 738 (Ls.)
  • WM 1981, 189



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 03.04.2001 - XI ZR 120/00  

    Beweislast für Hingabe eines Darlehens

    bb) Die notariell beurkundete Vollstreckungsunterwerfung ist eine ausschließlich auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtete einseitige prozessuale Willenserklärung, die nur prozeßrechtlichen Grundsätzen untersteht (BGHZ 108, 372, 375; BGH, Urteile vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, vom 1. Februar 1985 - V ZR 244/83, WM 1985, 545 und vom 12. Juli 1996 - V ZR 202/95, WM 1996, 1735).
  • BGH, 22.10.2003 - IV ZR 398/02  

    Zur Frage der Wirksamkeit von Treuhandverträgen und -vollmachten bei

    Diese geht auf eine einseitige Willenserklärung der Treuhänderin mit Wirkung für den Kläger zurück, die auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtet war und rein prozessualen Grundsätzen untersteht (RGZ 146, 308, 312; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189 unter II 1; Zöller/Stöber, ZPO 23. Aufl. § 794 Rdn. 29).
  • BGH, 26.03.2003 - IV ZR 222/02  

    Anleger bei Immobilienkäufen über Treuhänder gestärkt // Käufer kommen womöglich

    Diese geht auf eine einseitige Willenserklärung der Treuhänderin mit Wirkung für die Kläger zurück, die auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtet war und rein prozessualen Grundsätzen untersteht (RGZ 146, 308, 312; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189 unter II 1; Zöller/Stöber ZPO 23. Aufl. § 794 Rdn. 29).
  • BGH, 18.11.2003 - XI ZR 332/02  

    Formbedürftigkeit einer Vollmacht zur Unterwerfung unter die sofortige

    Wie das Berufungsgericht an anderer Stelle zutreffend gesehen hat, ist die Vollstreckungsunterwerfungserklärung keine privatrechtliche, sondern eine ausschließlich auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtete einseitige prozessuale Willenserklärung, die rein prozessualen Grundsätzen untersteht (RGZ 146, 308, 312; BGH, Urteile vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, vom 1. Februar 1985 - V ZR 244/83, WM 1985, 545 und vom 26. März 2003 - IV ZR 222/02, WM 2003, 914, 915, zum Abdruck in BGHZ vorgesehen).
  • BGH, 22.10.2003 - IV ZR 33/03  

    Pflicht des Darlehensnehmers zur Abgabe einer Unterwerfungserklärung;

    Diese geht auf eine einseitige Willenserklärung der Treuhänderin mit Wirkung für die Klägerin zurück, die auf das Zustandekommen eines Vollstreckungstitels gerichtet war und rein prozessualen Grundsätzen untersteht (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189 unter II 1; RGZ 146, 308, 312; Zöller/Stöber, ZPO 23. Aufl. § 794 Rdn. 29).
  • BGH, 17.11.1994 - III ZR 70/93  

    Rechtsfolgen eines zu Zeiten der früheren DDR geschlossenen Beratervertrages

    (BGH, Urteile vom 6. April 1956 - I ZR 159/54 - LM MRG 53 Nr. 6 und vom 9. November 1994 - VIII ZR 41/94 - vgl. auch - zum AußenwirtschaftsG - Senatsurteile vom 7. Juli 1977 - III ZR 111/75 - WM 1977, 1044, 1045 und vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189, 190).

    Unterfiel der Beratervertrag der allgemeinen Genehmigung, so wurde er vom Zeitpunkt seines Abschlusses ab voll wirksam (BGH, Urteil vom 6. April 1956 aaO.; vgl. auch Senatsurteile vom 7. Juli 1977 und vom 23. Oktober 1980 aaO.).

    Ob unabhängig davon die volle Wirksamkeit des Vertrages jedenfalls nach dem 3. Oktober 1990 eingetreten wäre, weil durch die Herstellung der Einheit Deutschlands die alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze gegenstandslos wurden, kann dahinstehen (dazu, daß ein schwebend unwirksames Geschäft grundsätzlich nicht nur dann rechtswirksam wird, wenn die erforderliche Genehmigung erteilt wird, sondern auch dann, wenn die Genehmigungspflicht nach neuen gesetzlichen Vorschriften entfällt, vgl. BGH, Urteil vom 7. Oktober 1964 - V ZR 142/62 - NJW 1965, 41; Senatsurteil vom 23. Oktober 1980 - WM 1981, 189, 190; vgl. auch BGH, Urteil vom 28. Mai 1993 - V ZR 66/92 - WM 1993, 1759, 1760).

  • BGH, 21.11.1996 - IX ZR 264/95  

    Rüge der internationalen Zuständigkeit der deutschen Gerichte im

    bb) Die Auslegung einer Vereinbarung über die internationale Zuständigkeit richtet sich, wenn sie - wie im vorliegenden Fall - Teil einer umfassenderen Vereinbarung (des Bürgschaftsvertrages) ist, regelmäßig nach dem für diesen Vertrag geltenden Recht (BGH, Urt. v. 16. Juni 1969 - VII ZR 119/67, WM 1969, 1140 f; v. 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, RIW/AWD 1981, 194, 195; v. 24. November 1988 - III ZR 15O/87, NJW 1989, 1431, 1432; Walter, Internationales Zivilprozeßrecht der Schweiz 1995 § 4 V 1 b aa (S. 105); MünchKomm-BGB-Spellenberg, 2. Aufl. vor § 11 EGBGB Rdnr. 121 f; BGB-RGRK/Wengler, 12. Aufl. IPR S. 587; Schack, aaO. Rdnr. 456; Hoffmann AWD 197O, 247, 248).
  • BGH, 28.09.1989 - V ZB 17/88  

    Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung wegen eines "zuletzt zu zahlenden

    Die Unterwerfungserklärung ist eine ausschließlich auf das Zustandekommen des Vollstreckungstitels gerichtete einseitige prozessuale Willenserklärung, die lediglich prozeßrechtlichen Grundsätzen untersteht (RGZ 146, 308, 312; BGH Urt. v. 23. Oktober 1980, III ZR 62/79, WM 1981, 189 f; BGHZ 88, 62, 64 ff; Senatsurt. v. 1. Februar 1985, V ZR 244/83, NJW 1985, 2423 re.Sp.).
  • BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94  

    Nichtigkeit eines mangels behördlicher Genehmigung schwebend unwirksamen

    Die Devisenvorschriften des Außenwirtschaftsrechts sind nach allgemeiner Meinung Bestimmungen des deutschen öffentlichen Rechts, die ohne Rücksicht auf das auf den Vertrag anzuwendende Privatrecht den Sachverhalt zwingend regeln (MünchKommBGB/Martiny, 2. Aufl., Art. 34 EGBGB Rdnr. 66, nach Art. 34 Anh. II Rdn. 6; Palandt/Heldrich aaO., Art. 34 EGBGB Rdnr. 3; für die Zeit vor Geltung des Art. 34 EGBGB vgl. bereits BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 = WM 1981, 189 unter III. 2. a; Staudinger/Karsten Schmidt, BGB , 12. Aufl., Vorbem. zu § 244 Rdnr. E 28; Sieg/Fahning/Kölling, Außenwirtschaftsgesetz, § 31 Anm. II. c).

    Da die Genehmigung nach Art. VII der alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze auch nachträglich noch erteilt werden konnte, führte ihr Fehlen nicht sofort zur Nichtigkeit nach § 134 BGB , sondern zunächst zur schwebenden Unwirksamkeit der Vereinbarung (für den gemäß § 31 AWG gleichgelagerten Fall des Fehlens einer devisenrechtlichen Genehmigung nach dem Außenwirtschaftsgesetz vgl. BGH Urteil vom 7. Juli 1977 - III ZR 111/75 = WM 1977, 1044 unter 4.; Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b; MünchKommBGB/Martiny aaO., nach Art. 34 Anh. II Rdnr. 7; Staudinger/Karsten Schmidt aaO., Vorbem. zu § 244 Rdnr. E 23; Hocke/Berwald/Mauser, Außenwirtschaftsrecht, Anm. zu § 31 AWG; Sieg/Fahning/Kölling aaO., § 31 Anm. III. 3.).

    Zwar wird ein schwebend unwirksames Geschäft grundsätzlich nicht nur dann rechtswirksam, wenn die erforderliche Genehmigung erteilt wird, sondern auch dann, wenn die Genehmigungspflicht nach neuen gesetzlichen Vorschriften entfällt (BGHZ 37, 233, 236; BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b; Palandt/Heinrichs aaO., § 134 Rdnr. 12, § 275 Rdnrn. 28, 29).

    Der Wegfall der Genehmigungspflicht ersetzt die Genehmigung aber nur, solange sie noch erwartet werden kann, der Schwebezustand also noch besteht (BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b; Palandt/Heinrichs aaO., § 275 Rdnr. 29).

  • BGH, 15.12.1994 - IX ZR 255/93  

    Hinreichende Bestimmtheit eines Zahlungsanspruchs aus einer vollstreckbaren

    Der zu vollstreckende Zahlungsanspruch ist schon dann hinreichend bestimmt, wenn er betragsmäßig festgelegt ist oder sich aus der Urkunde ohne weiteres errechnen läßt (BGHZ 22, 54, 56; 88, 62, 65; BGH, Urt. v. 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, 191 unter b).

    Es genügt, wenn die Berechnung mit Hilfe offenkundiger, insbesondere aus dem Bundesgesetzblatt oder dem Grundbuch ersichtlicher Umstände möglich ist (vgl. BGHZ 22, 54, 61; BGH, Urt. v. 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79, WM 1981, 189, 191 1. Sp.; OLG Düsseldorf NJW 1971, 436, 437; OLG Stuttgart Justiz 1973, 176, 178 f; OLG Karlsruhe OLGZ 1991, 227, 228; Stein/Jonas/Münzberg, ZPO 20. Aufl. § 794 Rdnr. 86; MünchKomm- ZPO /Wolfsteiner, § 794 Rdnr. 227; Wieczorek/Schütze, ZPO 2. Aufl. § 794 Rdnr. H IV a 1; Zöller/Stöber, ZPO 18. Aufl. § 794 Rdnr. 26; Stürner/Münch JZ 1987, 178, 182 f; Opalka NJW 1991, 1796, 1797; offengelassen von BGH, Urt. v. 7. Dezember 1988 - IVb ZR 49/88, NJW-RR 1989, 318, 319).

  • BGH, 19.09.1986 - V ZR 72/85  

    Formularmäßige Erstreckung der Sicherung und Forderungen aus weiteren Verträgen

  • BGH, 10.12.2004 - IXa ZB 73/04  

    Anforderungen an die Bestimmtheit des Vollstreckungstitels bei Koppelung an einen

  • BGH, 28.03.2000 - XI ZR 184/99  

    Bestimmtheit einer vollstreckbaren Urkunde

  • BGH, 29.06.1987 - II ZR 6/87  

    Ermittlung ausländischen Rechts durch das Gericht

  • LAG Niedersachsen, 02.05.2011 - 8 Sa 1258/10  

    Erstattungsanspruch eines Lehrers für ein von ihm angeschafftes Lehrbuch

  • OLG Frankfurt, 25.02.2004 - 9 U 77/03  

    Finanzierter Immobilienkauf: Wirksamkeit der im Rahmen eines wegen unerlaubter

  • BGH, 24.11.1989 - V ZR 240/88  

    Ermittlung ausländischen Rechts

  • BGH, 30.06.1983 - V ZB 20/82  

    Bestimmtheit einer vollstreckbaren Urkunde

  • BGH, 01.02.1985 - V ZR 244/83  

    Rechtsfolgen der Nichtigkeit eines notariellen Kaufvertrages für eine darin

  • OLG Frankfurt, 08.09.2005 - 9 U 65/04  

    Vollmacht: Unwirksamkeit als Folge eines nichtigen Geschäftsbesorgungsvertrags

  • BGH, 30.10.1986 - III ZR 262/85  

    Reichweite der Formnichtigkeit eines Betreuungsvertrages und

  • LG Mannheim, 23.04.2010 - 7 O 145/09  

    Verletzung eines Europäischen Patents betreffend eine Medizinprodukt zur

  • BayObLG, 22.01.1985 - BReg. 1 Z 88/84  

    Zur Entbehrlichkeit der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung beim

  • LG Kaiserslautern, 22.12.2003 - 3 O 628/98  

    Zur Frage der Haftung der kreditgebenden Bank beim Kauf einer Eigentumswohnung

  • OLG Stuttgart, 25.02.2002 - 9 W 75/01  
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht