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Rechtsprechung
   OVG Saarland, 10.05.2017 - 1 A 178/16   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,16156
OVG Saarland, 10.05.2017 - 1 A 178/16 (https://dejure.org/2017,16156)
OVG Saarland, Entscheidung vom 10.05.2017 - 1 A 178/16 (https://dejure.org/2017,16156)
OVG Saarland, Entscheidung vom 10. Mai 2017 - 1 A 178/16 (https://dejure.org/2017,16156)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland

    § 5 Abs 3 BeamtVG, Art 33 Abs 2 GG
    Schadensersatzanspruch eines im Ruhestand befindlichen, zuvor zum Zwecke der außertariflichen Beschäftigung bei einer Tochtergesellschaft beurlaubten Beamten eines Postnachfolgeunternehmens - Telekom - wegen Nichtbeförderung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatzanspruch eines Beamten wegen unterbliebener Beförderung; Verletzung des Anspruchs des Beamten auf leistungsgerechte Einbeziehung in die Bewerberauswahl durch den Dienstherrn

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (33)

  • BVerwG, 26.01.2012 - 2 A 7.09

    Konkurrentenstreit; Beförderung; Versetzungsbewerber; Beförderungsbewerber; …

    Auszug aus OVG Saarland, 10.05.2017 - 1 A 178/16
    Rspr: BVerwG, Urteile vom 17.8.2005 - 2 C 37.04 -, BVerwGE 124, 99 , vom 26.1.2012 - 2 A 7.09 -, BVerwGE 141, 361Rn.

    Rn. 80 BVerwG, Urteile vom 19.3.2015 - 2 C 12.14 -, BVerwGE 151, 333 = ZBR 2015, 311, zitiert nach juris, und vom 26.1.2012 - 2 A 7.09 -, BVerwGE 141, 361 = NVwZ 2012, 1477, zitiert nach juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 27.4.2016 - 1 A 1923/14, 1 A 2309/14, 1 A 2310/14 und 1 A 184/15 -, juris.

    Rn. 95 Jedenfalls sind die hier beanstandeten Vorgehensweisen und die damit einhergehenden Verletzungen des Klägers in seinem Bewerbungsverfahrensanspruch in keiner der von der Beklagten diesbezüglich zitierten Entscheidungen (BVerfG, Beschluss vom 7.3.2013 - 2 BvR 2582/12 - BVerwG, Beschluss vom 20.6.2013 - 2 VR 1/13 - BVerwG, Urteil vom 26.1.2012 - 2 A 7/09 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23.6.2004 - 1 B 455/04 - Bayerischer VGH, Beschluss vom 17.5.2013 - 3 CE 12.2470 - OVG Sachsen, Beschluss vom 7.2.2013 - 2 B 391/12 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 6.2.2012 - 10 B 11334/11 -) im Anschluss an eine konkrete gerichtliche Überprüfung gerade dieser Vorgehensweisen für rechtmäßig befunden worden.

    Rn. 107 BVerwG, Urteil vom 26.1.2012 - 2 A 7/09 -, BVerwGE 141, 361-376, zitiert nach juris, dort Rn. 48, unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 4.11.2010 - 2 C 16.09 -, BVerwGE 138, 102 , und die stRspr.

    Rn. 109 BVerwG, Urteil vom 26.1.2012 - 2 A 7/09 -, a.a.O., juris-Rn. 48.

    Rn. 120 S. hierzu BVerwG, Urteil vom 26.1.2012 - 2 C 7/09 -, BVerwGE 141, 361-376, zitiert nach juris.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.04.2016 - 1 A 2309/14

    Schadensersatzanspruch eines Beamten wegen verspäteter Beförderung

    Auszug aus OVG Saarland, 10.05.2017 - 1 A 178/16
    Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen habe in einer Entscheidung vom 27.4.2016 - 1 A 2309/14 - zu entsprechendem Vorbringen der Beklagten ausgeführt, dass sich in den Verwaltungsunterlagen zwar Beurteilungsexemplare mit dem Zusatz "Dienstvorgesetzter bei der Deutschen Telekom AG im Auftrag" mit Datum und einer weiteren Unterschrift befänden, eine gerichtliche Überprüfung indes ergeben habe, dass diese Zusätze erst zu einem Zeitpunkt angebracht worden seien, als die Beurteilungen den betroffenen Beamten gegenüber bereits eröffnet waren.

    Rn. 61 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 9.7.2007 - 2 BvR 206/07 -, NVwZ 2007, 1178, zitiert nach juris; BVerwG, Urteile vom 4.11.2010 - 2 C 16.09 -, BVerwGE 138, 102, zitiert nach juris, und vom 1.4.2004 - 2 C 26.03 - , NVwZ 2004, 1257, zitiert nach juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 27.4.2016 - 1 A 1923/14, 1 A 2309/14, 1 A 2310/14 und 1 A 184/15 -, juris.

    Rn. 67 ebenso: OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 27.4.2016 - 1 A 2309/14 -, juris, sowie Beschluss vom 15.3.2013 - 1 B 133/13 -, juris.

    Rn. 80 BVerwG, Urteile vom 19.3.2015 - 2 C 12.14 -, BVerwGE 151, 333 = ZBR 2015, 311, zitiert nach juris, und vom 26.1.2012 - 2 A 7.09 -, BVerwGE 141, 361 = NVwZ 2012, 1477, zitiert nach juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 27.4.2016 - 1 A 1923/14, 1 A 2309/14, 1 A 2310/14 und 1 A 184/15 -, juris.

    Rn. 83 OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 27.4.2016 - 1 A 2309/14 -, juris, unter Hinweis auf seinen Senatsbeschluss vom 15.3.2013 - 1 B 133/13 -, juris.

    Rn. 87 OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 27.4.2016 - 1 A 2309/14 -, juris, unter Hinweis auf BVerfG, Beschluss vom 9.7.2007 - 2 BvR 206/07 -, NVwZ 2007, 1178, zitiert nach juris, und BVerwG, Urteil vom 1.4.2004 - 2 C 26.03 -, NVwZ 2004, 1257, zitiert nach juris.

  • BVerwG, 04.11.2010 - 2 C 16.09

    Amt im statusrechtlichen Sinne; Ernennung; Beförderung; Bewerberauswahl; …

    Auszug aus OVG Saarland, 10.05.2017 - 1 A 178/16
    Rn. 61 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 9.7.2007 - 2 BvR 206/07 -, NVwZ 2007, 1178, zitiert nach juris; BVerwG, Urteile vom 4.11.2010 - 2 C 16.09 -, BVerwGE 138, 102, zitiert nach juris, und vom 1.4.2004 - 2 C 26.03 - , NVwZ 2004, 1257, zitiert nach juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 27.4.2016 - 1 A 1923/14, 1 A 2309/14, 1 A 2310/14 und 1 A 184/15 -, juris.

    Rn. 107 BVerwG, Urteil vom 26.1.2012 - 2 A 7/09 -, BVerwGE 141, 361-376, zitiert nach juris, dort Rn. 48, unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 4.11.2010 - 2 C 16.09 -, BVerwGE 138, 102 , und die stRspr.

    Rn. 112 vgl. BVerwG, Urteil vom 4.11.2010 - 2 C 16/09 -, BVerwGE 138, 102-122, zitiert nach juris,.

    Rn. 134 BVerwG, Urteil vom 28.1.2016 - 2 A 1/14 -, juris, unter Hinweis auf BVerwG, Urteile vom 5.11.1998 - 2 A 3.97 -, BVerwGE 107, 360 , vom 21.3.2007 - 2 C 2.06 -, Buchholz 232.1 § 40 BLV Nr. 27 Rn. 10 und vom 4.11.2010 - 2 C 16.09 -, BVerwGE 138, 102Rn.

  • OVG Saarland, 05.06.2024 - 1 A 8/23

    Schadensersatzanspruch eines im Ruhestand befindlichen, zuvor zum Zwecke der …

    Rn. 54 2. Dies vorausgeschickt ergibt sich ein den Bewerbungsverfahrensanspruch des Klägers verletzender Rechtsfehler daraus, dass der von ihm beanstandeten Auswahlentscheidung 2017 die für ihn erstellte, den Beurteilungszeitraum vom 1.11.2013 bis zum 31.5.2015 betreffende dienstliche Regelbeurteilung vom 23.3.2016 zugrunde gelegt wurde, die sich als rechtsfehlerhaft erwiesen hat und in der Folge aufgehoben wurde.[zur Verletzung des Bewerbungsverfahrensanspruchs durch eine fehlerhafte Beurteilung siehe etwa BVerwG, Beschluss vom 21.12.2016 - 2 VR 1/16 -, juris, und Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 63 ff.][zur Verletzung des Bewerbungsverfahrensanspruchs durch eine fehlerhafte Beurteilung siehe etwa BVerwG, Beschluss vom 21.12.2016 - 2 VR 1/16 -, juris, und Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 63 ff.].

    Dazu gehört u. a. die Auswertung der höchstrichterlichen Rechtsprechung.[vgl. BVerwG, Urteile vom 19.3.2015 - 2 C 12/14 -, juris, Rn. 21, und vom 26.1.2012 - 2 A 7/09 -, juris, Rn. 39, sowie Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 79 f.][vgl. BVerwG, Urteile vom 19.3.2015 - 2 C 12/14 -, juris, Rn. 21, und vom 26.1.2012 - 2 A 7/09 -, juris, Rn. 39, sowie Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 79 f.].

    Da dem Beamten mit der Amtszulage ein höherwertiges statusrechtliches Amt übertragen wird, gilt die Vorschrift auch für die Amtszulage und die Zweijahresfrist muss deshalb auch diesbezüglich erfüllt sein.[vgl. Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 100 f. m. w. N., Wittmer in: Stegmüller/Schmalhofer/Bauer, Beamtenversorgungsgesetz des Bundes und der Länder, Stand: April 2023, Erläuterungen zu § 5 BeamtVG Rn. 164, und auch Satz 2 der Nr. 5.3.1.7 BeamtVGVwV zu § 5 BeamtVG (vom 3.1.2023)][vgl. Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 100 f. m. w. N., Wittmer in: Stegmüller/Schmalhofer/Bauer, Beamtenversorgungsgesetz des Bundes und der Länder, Stand: April 2023, Erläuterungen zu § 5 BeamtVG Rn. 164, und auch Satz 2 der Nr. 5.3.1.7 BeamtVGVwV zu § 5 BeamtVG (vom 3.1.2023)].

    Vielmehr gilt, dass im Falle eines Beamten, der zu Unrecht verspätet oder nicht befördert worden ist und im Wege des Schadensersatzes so gestellt werden muss, als wenn er früher befördert worden wäre, die Zweijahresfrist mit dem Zeitpunkt beginnt, zu dem die Beförderung vorgesehen war.[vgl. Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 102, und Wittmer in: Stegmüller/Schmalhofer/Bauer, Beamtenversorgungsgesetz des Bundes und der Länder, Stand: April 2023, Erläuterungen zu § 5 BeamtVG Rn. 169][vgl. Urteil des Senats vom 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris, Rn. 102, und Wittmer in: Stegmüller/Schmalhofer/Bauer, Beamtenversorgungsgesetz des Bundes und der Länder, Stand: April 2023, Erläuterungen zu § 5 BeamtVG Rn. 169] Denn gemäß dem maßgeblichen Schadensbegriff des § 249 Abs. 1 BGB[vgl. hierzu BVerwG, Urteile vom 21.2.1991 - 2 C 48/88 -, juris, Rn. 23 m. w. N., und vom 28.5.2003 - 2 C 35/02 -, juris, Rn. 15][vgl. hierzu BVerwG, Urteile vom 21.2.1991 - 2 C 48/88 -, juris, Rn. 23 m. w. N., und vom 28.5.2003 - 2 C 35/02 -, juris, Rn. 15] ist derjenige Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.

  • VG Bayreuth, 07.08.2023 - B 5 K 21.1239

    Nichterfüllung der zweijährigen Wartezeit ab Beförderung bis zum …

    Die Zweijahresfrist berechnet sich ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Ernennung (Art. 4 Abs. 1 S. 2 BayBesG; vgl. auch OVG Saarland, U.v. 10.5.2017 - 1 A 178/16 -, juris) oder, wenn Beamte nach Maßgabe des Art. 20 Abs. 5 BayBesG rückwirkend in die Planstelle eingewiesen worden sind, von diesem Zeitpunkt an (vgl. Nr. 12.4.4 BayVV-Versorgung).
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