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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 24.03.1966 - 1 A 75/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,1772
OVG Rheinland-Pfalz, 24.03.1966 - 1 A 75/64 (https://dejure.org/1966,1772)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24.03.1966 - 1 A 75/64 (https://dejure.org/1966,1772)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24. März 1966 - 1 A 75/64 (https://dejure.org/1966,1772)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DVBl 1966, 576
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (4)

  • BVerfG, 16.01.1957 - 1 BvR 253/56

    Elfes

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.03.1966 - 1 A 75/64
    Denn versteht man unter der verfassungsmäßigen Ordnung im Sinne des Art. 2 Abs. 1 GG mit dem Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 16. Januar 1957, E Bd. 6 S. 32 ff., 37 = JZ 1957 S. 167 ff. = NJW 1957 S. 297 f.) die gesamte verfassungsmäßige Rechtsordnung, also auch die Vorschriften der Polizeigesetze, so würde die Ausdehnung des Gemeinschaftsvorbehalts auf andere Grundrechtsvorschriften zu einer solchen Einschränkung der Grundrechte führen, daß ihnen ihre Bedeutung weitgehend genommen wäre.
  • BVerwG, 21.12.1954 - I C 14.53

    "Sünderin"-Fall

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.03.1966 - 1 A 75/64
    Bd. 4 S. 733 ff.; OVG Lüneburg vom 4. November 1952, DVBl. 1953 S. 83 ff., 84 f. = NJW 1953 S. 237 f.; BVerwG vom 21. Dezember 1954 E Bd. 1 S. 303 ff. = DÖV 1955 S. 305 f. = JZ 1955 S. 345 f. = NJW 1954 S. 1203 f.; v. Mangoldt/Klein: Das Bonner Grundgesetz, Anm. VIII 4 zu Art. 5; Zinn/Stein: Die Verfassung des Landes Hessen, I 1954, Anm. 8 zu Art. 11; Noltenius: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft und das Zensurverbot des Grundgesetzes, 1958, S. 120 ff., 123; Ropertz: Die Freiheit der Kunst nach dem Grundgesetz, Heidelberger Dissertation, 1963, S. 166 f.).
  • BVerwG, 08.07.1965 - III B 6.64

    Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache - Entscheidung über die Kosten des …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.03.1966 - 1 A 75/64
    Nachdem die Parteien den Rechtsstreit übereinstimmend in der Hauptsache für erledigt erklärt haben, ist das Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz - 3. Kammer in Trier - vom 3. Juli 1964 wirkungslos geworden (BVerwG, Beschluß vom 8. Juli 1965, NJW 1965 S. 1732).
  • BGH, 23.03.1965 - 5 StR 620/64

    Ölgemälde als unzüchtige Darstellungen - Bedeutung der Freiheit der Kunst - …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.03.1966 - 1 A 75/64
    Dieser auch von Dünnwald a.a.O. S. 48 und Bauer in der Anmerkung zu dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23. März 1965 (JZ 1965 S. 490 ff.) vertretenen Auffassung ist nicht beizutreten.
  • VG Hamburg, 28.04.2021 - 3 K 5339/19

    Erfolglose Klage auf Feststellung, dass das Blockieren eines Twitter-Accounts für …

    Die polizeiliche Generalklausel des § 3 Abs. 1 HmbSOG richtet sich nicht gezielt gegen die Meinungs- und Informationsfreiheit und bezweckt den Schutz der Rechtsgüter der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, die nicht ausschließlich durch Meinungsäußerungen bzw. die Ausübung der in Art. 5 Abs. 1 GG garantierten Rechte verletzt werden können (vgl. zur Einordnung gefahrenabwehrrechtlicher Generalklauseln als allgemeine Gesetze i.S.v. Art. 5 Abs. 2 GG auch OVG Koblenz, Beschl. v. 24.3.1966, 1 A 75/64, DVBl. 1966, 571;… VG Darmstadt, Urt. v. 5.6.2018, 3 K 1937/17.DA, juris;… von der Decken, in: Schmidt-Bleibtreu/Hofmann/Henneke, GG, 14. Aufl. 2018, Art. 5, Rn. 35).
  • OLG München, 10.02.1971 - 12 U 2775/70

    Anspruch auf Unterlassung ; Erlass einer einstweiligen Verfügung ; Beleidigung …

    Der Senat geht auch davon aus, daß ein Kunstwerk, wenn es - wie hier - eine Meinungsäußerung enthält, nicht unter die Vorschrift des Art. 5 Abs. 1 GG fällt und deshalb nicht den Beschränkungen nach § 5 Abs. 2 GG unterliegt (so auch BVerwG, Urteil vom 7.12.1966, NJW 1483, 1436 = MDR 1967, 520; OVG Koblenz DVBl. 1966, 576).

    Das OVG Koblenz (DVBl. 66, 576) läßt zwar eine Einschränkung der Kunstifreiheit durch den Gemeinschaftsvorbehalt ( Art. 2 Abs. 2 Halbs.2 GG ) nicht gelten, geht aber immerhin davon aus, daß der Freiheit der Kunst immanente Schranken gesetzt sind.

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