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Rechtsprechung
   BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1989,2957
BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87 (https://dejure.org/1989,2957)
BAG, Entscheidung vom 25.04.1989 - 1 ABR 94/87 (https://dejure.org/1989,2957)
BAG, Entscheidung vom 25. April 1989 - 1 ABR 94/87 (https://dejure.org/1989,2957)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Revision: Zulässigkeit einer Klageänderung

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 18.09.1958 - II ZR 332/56

    Ausschluß aus einem Verband

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung und ganz herrschender Meinung im Schrifttum gilt in der Revisionsinstanz ein grundsätzliches Verbot der Klageänderung, so daß die Zulassung einer Inzidentfeststellungsklage oder Widerklage nicht möglich ist (RGZ 160, 204, 212 f.; BGHZ 28, 131, 137; BAGE 37, 102 = AP Nr. 11 zu § 76 BetrVG 1972;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 47. Aufl., § 561 Anm. 2 C;… Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 14. Aufl., § 102 II, S. 615;… Schumann in Stein/Jonas, ZPO, 20. Aufl., § 263 Rz 27).

    Nach der Rechtsprechung des BGH (BGHZ 28, 131, 137) ist die Erhebung einer Zwischenfeststellungsklage aber nur bis zum Schluß der letzten Tatsacheninstanz zulässig.

  • BAG, 24.11.1981 - 1 ABR 42/79

    Durchführung des Einigungsstellenverfahrens

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung und ganz herrschender Meinung im Schrifttum gilt in der Revisionsinstanz ein grundsätzliches Verbot der Klageänderung, so daß die Zulassung einer Inzidentfeststellungsklage oder Widerklage nicht möglich ist (RGZ 160, 204, 212 f.; BGHZ 28, 131, 137; BAGE 37, 102 = AP Nr. 11 zu § 76 BetrVG 1972;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 47. Aufl., § 561 Anm. 2 C;… Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 14. Aufl., § 102 II, S. 615;… Schumann in Stein/Jonas, ZPO, 20. Aufl., § 263 Rz 27).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats bedarf es aber sowohl eines gegenwärtigen Rechtsverhältnisses (zuletzt Urteil vom 26. April 1988 - 1 AZR 399/86 - EzA Art. 9 GG Arbeitskampf Nr. 74, zu A der Gründe) als auch eines rechtlich geschützten Feststellungsinteresses (BAGE 37, 102, 110 = AP Nr. 1 zu § 76 BetrVG 1972, zu B 2 der Gründe).

  • BAG, 10.04.1984 - 1 ABR 73/82

    Prozeßantrag

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Dieser zivilprozessuale Grundsatz gilt gleichermaßen für das arbeitsgerichtliche Beschlußverfahren dritter Instanz (Senatsbeschluß vom 10. April 1984 - 1 ABR 73/82 - AP Nr. 3 zu § 81 ArbGG 1979).

    Nach der Rechtsprechung des Sechsten (BAGE 39, 259, 268 = AP Nr. 5 zu § 83 ArbGG 1979, zu III 5 der Gründe) und des erkennenden Senats (Beschlüsse vom 22. März 1983 - 1 ABR 48/81 - und vom 30. August 1983 - 1 ABR 56/81 -, beide nicht veröffentlicht; BAGE 42, 366 = AP Nr. 19 zu § 80 BetrVG 1972; Beschluß vom 10. April 1984 - 1 ABR 73/82 - AP Nr. 3 zu § 81 ArbGG 1979; BAGE 51, 151, 156 = AP Nr. 33 zu § 99 BetrVG 1972, zu B I 2 b der Gründe; Beschluß vom 15. April 1986 - 1 ABR 50/84 - nicht veröffentlicht), muß ein solcher Antrag noch in der Tatsacheninstanz gestellt werden.

  • BAG, 03.09.1986 - 4 AZR 355/85

    Tarifgerechte Eingruppierung einer leitenden Unterrichtsschwester - Anspruch auf …

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Allerdings werden von diesem Grundsatz - letztlich aus prozeßökonomischen Gründen - Ausnahmen zugelassen, insbesondere wenn die Änderung sich auf einen bereits festgestellten Sachverhalt stützen kann und der bisherige Antrag nur beschränkt oder modifiziert wird (BGHZ 26, 31, 37, 38; Schumann, aa0, Rz 29; BAGE 37, 331, 343, 344 = AP Nr. 10 zu Art. 140 GG, zu II der Gründe; BAGE 53, 8, 12 = AP Nr. 124 zu §§ 22, 23 BAT 1975: Übergang von der Leistungsklage zur Feststellungsklage zulässig, wenn das rechtliche Interesse sich aus dem vom Landesarbeitsgericht festgestellten Streitstoff ergibt).

    Eine solche Umstellung kann unter bestimmten Voraussetzungen statthaft sein (vgl. BAGE 53, 8, 12 = AP Nr. 124 zu §§ 22, 23 BAT 1975).

  • BAG, 15.04.1986 - 1 ABR 50/84
    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Der Senat hat zur Begründung darauf verwiesen, daß - ebenso wie in der ZPO - die für den dritten Rechtszug maßgebliche Verfahrensvorschrift des § 92 ArbGG anders als die für den zweiten Rechtszug geltende Norm des § 87 Abs. 2 ArbGG nicht auf die Möglichkeit der Antragsänderung in § 81 Abs. 3 ArbGG verweise (Senatsbeschluß vom 15. April 1986 - 1 ABR 50/84 - nicht veröffentlicht, zu B 2 der Gründe).

    Nach der Rechtsprechung des Sechsten (BAGE 39, 259, 268 = AP Nr. 5 zu § 83 ArbGG 1979, zu III 5 der Gründe) und des erkennenden Senats (Beschlüsse vom 22. März 1983 - 1 ABR 48/81 - und vom 30. August 1983 - 1 ABR 56/81 -, beide nicht veröffentlicht; BAGE 42, 366 = AP Nr. 19 zu § 80 BetrVG 1972; Beschluß vom 10. April 1984 - 1 ABR 73/82 - AP Nr. 3 zu § 81 ArbGG 1979; BAGE 51, 151, 156 = AP Nr. 33 zu § 99 BetrVG 1972, zu B I 2 b der Gründe; Beschluß vom 15. April 1986 - 1 ABR 50/84 - nicht veröffentlicht), muß ein solcher Antrag noch in der Tatsacheninstanz gestellt werden.

  • RG, 21.04.1939 - VII 231/37

    1. Über die Voraussetzungen des Rechtsschutzbedürfnisses und die Folgen seines …

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung und ganz herrschender Meinung im Schrifttum gilt in der Revisionsinstanz ein grundsätzliches Verbot der Klageänderung, so daß die Zulassung einer Inzidentfeststellungsklage oder Widerklage nicht möglich ist (RGZ 160, 204, 212 f.; BGHZ 28, 131, 137; BAGE 37, 102 = AP Nr. 11 zu § 76 BetrVG 1972;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 47. Aufl., § 561 Anm. 2 C;… Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 14. Aufl., § 102 II, S. 615;… Schumann in Stein/Jonas, ZPO, 20. Aufl., § 263 Rz 27).

    Zur Begründung wird ausgeführt, daß im Unterschied zu § 523 ZPO die revisionsrechtliche Verweisungsvorschrift des § 566 ZPO keine allgemeine Verweisung auf die §§ 263, 264, 267 ZPO enthalte (RGZ 160, 204, 212) und die Änderung des Streitgegenstandes häufig mit der revisionsrechtlichen Tatbestandsbindung des § 561 Abs. 1 ZPO kollidiere (…Rosenberg, aaO; Schumann, aa0).

  • BAG, 18.02.1986 - 1 ABR 27/84

    Zustimmung des Betriebsrats bei Versetzungen

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Nach der Rechtsprechung des Sechsten (BAGE 39, 259, 268 = AP Nr. 5 zu § 83 ArbGG 1979, zu III 5 der Gründe) und des erkennenden Senats (Beschlüsse vom 22. März 1983 - 1 ABR 48/81 - und vom 30. August 1983 - 1 ABR 56/81 -, beide nicht veröffentlicht; BAGE 42, 366 = AP Nr. 19 zu § 80 BetrVG 1972; Beschluß vom 10. April 1984 - 1 ABR 73/82 - AP Nr. 3 zu § 81 ArbGG 1979; BAGE 51, 151, 156 = AP Nr. 33 zu § 99 BetrVG 1972, zu B I 2 b der Gründe; Beschluß vom 15. April 1986 - 1 ABR 50/84 - nicht veröffentlicht), muß ein solcher Antrag noch in der Tatsacheninstanz gestellt werden.
  • BAG, 26.04.1988 - 1 AZR 399/86

    Gesetzlicher Anspruch der Tarifvertragsparteien gegen den jeweiligen sozialen …

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats bedarf es aber sowohl eines gegenwärtigen Rechtsverhältnisses (zuletzt Urteil vom 26. April 1988 - 1 AZR 399/86 - EzA Art. 9 GG Arbeitskampf Nr. 74, zu A der Gründe) als auch eines rechtlich geschützten Feststellungsinteresses (BAGE 37, 102, 110 = AP Nr. 1 zu § 76 BetrVG 1972, zu B 2 der Gründe).
  • BGH, 07.11.1957 - II ZR 280/55

    Aufrechnung der Forderung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit …

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Allerdings werden von diesem Grundsatz - letztlich aus prozeßökonomischen Gründen - Ausnahmen zugelassen, insbesondere wenn die Änderung sich auf einen bereits festgestellten Sachverhalt stützen kann und der bisherige Antrag nur beschränkt oder modifiziert wird (BGHZ 26, 31, 37, 38; Schumann, aa0, Rz 29; BAGE 37, 331, 343, 344 = AP Nr. 10 zu Art. 140 GG, zu II der Gründe; BAGE 53, 8, 12 = AP Nr. 124 zu §§ 22, 23 BAT 1975: Übergang von der Leistungsklage zur Feststellungsklage zulässig, wenn das rechtliche Interesse sich aus dem vom Landesarbeitsgericht festgestellten Streitstoff ergibt).
  • BAG, 29.07.1982 - 6 ABR 51/79

    Beschlußverfahren - Objektive Klagehäufung

    Auszug aus BAG, 25.04.1989 - 1 ABR 94/87
    Nach der Rechtsprechung des Sechsten (BAGE 39, 259, 268 = AP Nr. 5 zu § 83 ArbGG 1979, zu III 5 der Gründe) und des erkennenden Senats (Beschlüsse vom 22. März 1983 - 1 ABR 48/81 - und vom 30. August 1983 - 1 ABR 56/81 -, beide nicht veröffentlicht; BAGE 42, 366 = AP Nr. 19 zu § 80 BetrVG 1972; Beschluß vom 10. April 1984 - 1 ABR 73/82 - AP Nr. 3 zu § 81 ArbGG 1979; BAGE 51, 151, 156 = AP Nr. 33 zu § 99 BetrVG 1972, zu B I 2 b der Gründe; Beschluß vom 15. April 1986 - 1 ABR 50/84 - nicht veröffentlicht), muß ein solcher Antrag noch in der Tatsacheninstanz gestellt werden.
  • BAG, 19.01.1982 - 1 AZR 279/81

    Zutrittsrecht betriebsfremder Gewerkschaftsbeauftragter

  • BAG, 17.05.1983 - 1 ABR 21/80

    Betriebsratsrechte - Arbeitgeberpflichten

  • BAG, 25.06.1981 - 2 AZR 219/79

    Prozeßvergleich

  • LAG Düsseldorf, 20.10.1987 - 16 TaBV 97/87

    Sicherheitsbeauftragter; Zustimmung des Betriebsrates

  • BAG, 20.10.1954 - 1 ABR 17/54

    Betriebsverfassungsrecht: Anfechtung der Wahl der Arbeitnehmervertreter

  • BAG, 22.03.1983 - 1 ABR 48/81
  • BAG, 30.08.1983 - 1 ABR 56/81
  • BVerwG, 03.12.2001 - 6 P 12.00

    Nachwirkung einer Dienstvereinbarung; Globalantrag im …

    Eine aus prozessökonomischen Gründen anzuerkennende Ausnahme (vgl. BAG, Beschluss vom 5. November 1985 - 1 ABR 49/83 - AP Nr. 2 zu § 98 BetrVG 1972 Bl. 1425 R; Beschluss vom 25. April 1989 - 1 ABR 94/87 -) liegt hier nicht vor, weil für eine an konkrete Anlassfälle anknüpfende Antragstellung der Prozessstoff in den Vorinstanzen nicht aufbereitet ist.
  • VGH Bayern, 10.06.2024 - 17 P 23.2146

    Mitbestimmungspflichtigkeit der Dienstpläne eines städtischen Theaters, die es …

    Eine Antragsklarstellung ist als solche auch im Beschwerdeverfahren ohne Weiteres zulässig (im Anschluss an BAG, B.v. 11.10.1995 - 7 ABR 17/95 - NZA 1996, 495; B.v. 25.4.1989 - 1 ABR 94/87 - juris Rn. 18, jeweils zur Rechtsbeschwerde).

    Vielmehr liegt eine Antragsklarstellung vor, die als solche ohne Weiteres zulässig ist (vgl. BAG, B.v. 11.10.1995 - 7 ABR 17/95 - NZA 1996, 495; B.v. 25.4.1989 - 1 ABR 94/87 - juris Rn. 18, jeweils zur Rechtsbeschwerde).

  • BAG, 13.09.1989 - 7 ABR 5/88

    Beschlussverfahren: Rechtsschutzinteresse

    Dieser zivilprozessuale Grundsatz gilt gleichermaßen für das arbeitsgerichtliche Beschlußverfahren dritter Instanz (BAG Beschluß vom 10. April 1984 - 1 ABR 73/82 - AP Nr. 3 zu § 81 ArbGG 1979; BAG Beschluß vom 25. April 1989 - 1 ABR 94/87 -, nicht veröffentlicht, unter I 1 der Gründe).

    Eine auf die Zukunft gerichtete Auslegung des hilfsweise gestellten Feststellungsantrags wäre eine im dritten Rechtszug unzulässige Antragsänderung, denn hierdurch würde ein vom Landesarbeitsgericht nicht festgestellter Sachverhalt in den Verfahrensgegenstand einbezogen (vgl. BAG Beschluß vom 25. April 1989 - 1 ABR 94/87 -, nicht veröffentlicht, unter I 1 der Gründe m. w. N.).

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