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Rechtsprechung
   BVerwG, 19.07.2012 - 1 B 6.12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,21662
BVerwG, 19.07.2012 - 1 B 6.12 (https://dejure.org/2012,21662)
BVerwG, Entscheidung vom 19.07.2012 - 1 B 6.12 (https://dejure.org/2012,21662)
BVerwG, Entscheidung vom 19. Juli 2012 - 1 B 6.12 (https://dejure.org/2012,21662)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • lexetius.com
  • openjur.de
  • Bundesverwaltungsgericht
  • rechtsinformationen.bund.de

    Gehörsverstoß; Pflicht zur Einführung aller Erkenntnismittel in das Verfahren; Sachverhalte aus anderen Gerichtsentscheidungen; Auslandssachverhalte

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 108 Abs 2 VwGO, Art 103 Abs 1 GG
    Gehörsverstoß; Pflicht zur Einführung aller Erkenntnismittel in das Verfahren; Sachverhalte aus anderen Gerichtsentscheidungen; Auslandssachverhalte

  • Wolters Kluwer

    Erteilung einer Niederlassungserlaubnis bei Erfüllen der Passpflicht

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AufenthG § 5 Abs. 1 Nr. 4; VwGO § 108 Abs. 2
    Erteilung einer Niederlassungserlaubnis bei Erfüllen der Passpflicht

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 22.03.1983 - 9 C 860.82

    Voraussetzungen für eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör - …

    Auszug aus BVerwG, 19.07.2012 - 1 B 6.12
    Denn die Verfahrensbeteiligten müssen die Möglichkeit haben, alle Erkenntnisquellen, auf die sich das Gericht stützen will, vor der Entscheidung zur Kenntnis zu nehmen, um sich ggf. mit ihnen auseinandersetzen und Einwände anbringen zu können (stRspr, Urteil vom 22. März 1983 - BVerwG 9 C 860.82 - BVerwGE 67, 83).
  • BVerwG, 03.05.2002 - 4 B 1.02

    Zulassung der Berufung wegen Verfahrensfehler der Verletzung des rechtlichen …

    Auszug aus BVerwG, 19.07.2012 - 1 B 6.12
    Will das Gericht Erkenntnisquellen aus anderen Verfahren verwenden, so muss es den Beteiligten auch dies vorab mitteilen und ihnen rechtliches Gehör einräumen, selbst wenn die Verfahren den Beteiligten bekannt sein sollten (Beschluss vom 3. Mai 2002 - BVerwG 4 B 1.02 - juris).
  • VG Cottbus, 08.10.2018 - 3 K 1546/16

    Brand- und Katastrophenschutz einschl. Rettungsdienstrecht

    Erforderlich ist somit ein hinreichend enger Kausalzusammenhang der geltend gemachten Kostenpositionen zu dem fraglichen Einsatz (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 9; s. auch OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 24. Januar 2014 - 9 A 5/12 -, juris Rn. 8; Sächsisches OVG…, Beschluss vom 4. Oktober 2013 - 5 A 209/12 -, juris Rn. 13; Bayerischer VGH…, Urteil vom 18. Juli 2008 - 4 B 06.1839 -, juris Rn. 26; Hessischer VGH…, Urteil vom 22. August 2007 - 5 UE 1734/06 -, juris Rn. 29;… Beschluss vom 22. Juli 2008 - 5 B 6/08 -, juris Rn. 4; OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 18. November 2004 - 12 A 11382/04 -, juris Rn. 17; OVG Mecklenburg-Vorpommern…, Urteil vom 30. November 2011 - 1 L 93/08 -, juris Rn. 38).

    Die Kostenersatzmöglichkeit nach § 45 BbgBKG bezieht sich demgegenüber nur auf bestimmte Einsätze der Feuerwehr, nämlich die in § 45 Abs. 1 bis 3 BbgBKG enumerativ geregelten Fälle, während die übrigen Pflichteinsätze der Feuerwehr unentgeltlich sind, d.h. die durch diese Pflichteinsätze entstandenen Kosten trägt die Gemeinde (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 10).

    Eine Kalkulation der Kostenersatzsätze, in denen einsatzunabhängige Vorhaltekosten nur auf die Jahreseinsatzstunden und nicht auf die gesamten Jahresstunden umgelegt worden sind, entspricht hingegen nicht den gesetzlichen Vorgaben des § 45 Abs. 1 BbgBKG (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 12; s. auch OVG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 13. Oktober 1994 - 9 A 780/93 -, juris Rn. 12; Hessischer VGH…, Urteil vom 22. August 2007 - 5 UE 1734/06 -, juris Rn. 32; VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 16. November 2010 - 1 S 2402/09 -, juris Rn. 16; Hessischer VGH…, Beschluss vom 22. Juli 2008 - 5 B 6/08 -, juris Rn. 5; OVG Mecklenburg-Vorpommern…, Urteil vom 30. November 2011 - 1 L 93/08 -, juris Rn. 40; OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 18. November 2004 - 12 A 11382/04 -, juris Rn. 17; anders wegen abweichender landesrechtlicher Regelung Bayerischer VGH…, Urteil vom 18. Juli 2008 - 4 B 06.1839 -, juris Rn. 25; Niedersächsisches OVG…, Urteil vom 28. Juni 2012 - 11 LC 234/11 -, juris Rn. 60).

    Gegen die Einstellung von Kosten, die sich unmittelbar dem fraglichen Einsatz zuordnen lassen, bestehen die genannten Bedenken nicht (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 12 f.).

    Dem wird in Bezug auf die abzurechnende Zeit eines Feuerwehreinsatzes am ehesten ein an der gemessenen oder gezählten Quantität orientierter Maßstab (sog. Wirklichkeitsmaßstab) gerecht; lediglich bei nicht oder nur schwer messbaren Leistungen genügt insoweit auch ein Wahrscheinlichkeitsmaßstab (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 10. Februar 2011 - OVG 1 B 72.09 -, juris Rn. 25; Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 6 f.; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 15. September 2010 - 9 A 1582/08 -, juris Rn. 16).

    Denn rechnerisch lassen sich die in die Kalkulation zulässigerweise einzustellenden Kosten unschwer auf die abzurechnende Einsatzminute umlegen (vgl. zur unzulässigen Vorgabe von Halbstundenschritten: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 7; Urteil vom 14. August 2015 - OVG 1 B 60.11 -, S. 6 f.; s. auch OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 19. August 2013 - 9 A 1556/12 -, juris Rn. 6; Sächsisches OVG…, Beschluss vom 4. Oktober 2013 - 5 A 209/12 -, juris Rn. 13).

    Es sind nämlich insbesondere auch keine Gründe dafür zu erkennen, warum gerade bezogen auf die erste Einsatzstunde eine zeitgenauere als eine stundenweise Abrechnung nicht möglich oder praktikabel sein soll (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 8 f.; Urteil vom 14. August 2015 - OVG 1 B 60.11 -, S. 7 f.; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 15. September 2010 - 9 A 1582/08 -, juris Rn. 16;… Beschluss vom 24. Januar 2014 - 9 A 5/12 -, juris Rn. 8).

    Vielmehr erscheint es gut vorstellbar, dass der Satzungsgeber, wäre ihm die Rechtswidrigkeit der von ihm geschaffenen Bestimmungen bewusst gewesen, bei der Festsetzung der Kostensätze für eine minutengenaue Abrechnung anders kalkuliert hätte (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 9; Urteil vom 14. August 2015 - OVG 1 B 60.11 -, S. 8).

    Eine Handlungsbefugnis enthält vielmehr erst § 45 Abs. 4 Satz 1 BbgBKG, der indes nur zum Erlass einer Satzung ermächtigt (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 12 f.; Urteil vom 14. August 2015 - OVG 1 B 60.11 -, S. 9 f.).

  • VG Potsdam, 15.03.2024 - 12 K 3153/19

    Anfechtung des Bescheides über Kostenersatz für einen Feuerwehreinsatz am 5. …

    Die Stadt habe aufgrund der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 11. Dezember 2014, OVG 1 B 6.12 ihre Feuerwehrsatzung überarbeitet und die Kalkulation ausschließlich in Anwendung des Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes je Minute berechnet.

    Erforderlich ist ein hinreichend enger Kausalzusammenhang der geltend gemachten Kostenpositionen zu dem fraglichen Einsatz (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, Urteilsabdruck (UA) S. 9 f.; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 24. Januar 2014 - 9 A 5/12 -, juris Rn. 8; Sächsisches OVG…, Beschluss vom 4. Oktober 2013 - 5 A 209/12 -, juris Rn. 13, …und Urteil vom 16. Oktober 2019 - 5 A 83/16 -, juris Rn. 45).

    Die Kostenersatzmöglichkeit nach § 45 BbgBKG bezieht sich demgegenüber nur auf bestimmte Einsätze der Feuerwehr, nämlich die in § 45 Abs. 1 bis 3 BbgBKG enumerativ geregelten Fälle, während die übrigen Pflichteinsätze der Feuerwehr unentgeltlich sind, d. h. die durch diese Pflichteinsätze entstandenen Kosten trägt die Gemeinde (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, UA S. 10.).

    Eine Kalkulation der Kostenersatzsätze, in denen einsatzunabhängige Vorhaltekosten nur auf die Jahreseinsatzstunden und nicht auf die gesamten Jahresstunden umgelegt worden sind, entspricht hingegen nicht den gesetzlichen Vorgaben des § 45 Abs. 1 BbgBKG (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12-, UA S. 10).

    Dabei rechtfertigt auch der Umstand, dass bei einer Umlegung der einsatzunabhängigen Vorhaltekosten auf die Jahresstunden nur ein sehr geringer Betrag als Kostenersatz geltend gemacht werden könnte, keine andere Entscheidung (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, UA S. 11 f.).

  • VG Cottbus, 21.09.2018 - 3 K 662/15

    Brand- und Katastrophenschutz einschl. Rettungsdienstrecht

    Erforderlich ist somit ein hinreichend enger Kausalzusammenhang der geltend gemachten Kostenpositionen zu dem fraglichen Einsatz (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 9; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 24. Januar 2014 - 9 A 5/12 -, juris Rn. 8; Sächsisches OVG…, Beschluss vom 4. Oktober 2013 - 5 A 209/12 -, juris Rn. 13; Bayerischer VGH…, Urteil vom 18. Juli 2008 - 4 B 06.1839 -, juris Rn. 26; Hessischer VGH…, Urteil vom 22. August 2007 - 5 UE 1734/06 -, juris Rn. 29;… Beschluss vom 22. Juli 2008 - 5 B 6/08 -, juris Rn. 4; OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 18. November 2004 - 12 A 11382/04 -, juris Rn. 17; OVG Mecklenburg-Vorpommern…, Urteil vom 30. November 2011 - 1 L 93/08 -, juris Rn. 38).

    Die Kostenersatzmöglichkeit nach § 45 BbgBKG bezieht sich demgegenüber nur auf bestimmte Einsätze der Feuerwehr, nämlich die in § 45 Abs. 1 bis 3 BbgBKG enumerativ geregelten Fälle, während die übrigen Pflichteinsätze der Feuerwehr unentgeltlich sind, d.h. die durch diese Pflichteinsätze entstandenen Kosten trägt die Gemeinde (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 10).

    Eine Kalkulation der Kostenersatzsätze, in denen einsatzunabhängige Vorhaltekosten nur auf die Jahreseinsatzstunden und nicht auf die gesamten Jahresstunden umgelegt worden sind, entspricht hingegen nicht den gesetzlichen Vorgaben des § 45 Abs. 1 BbgBKG (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 12; OVG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 13. Oktober 1994 - 9 A 780/93 -, juris Rn. 12; VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 16. November 2010 - 1 S 2402/09 -, juris Rn. 16; Hessischer VGH…, Urteil vom 22. August 2007 - 5 UE 1734/06 -, juris Rn. 32;… Beschluss vom 22. Juli 2008 - 5 B 6/08 -, juris Rn. 5; OVG Mecklenburg-Vorpommern…, Urteil vom 30. November 2011 - 1 L 93/08 -, juris Rn. 40; OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 18. November 2004 - 12 A 11382/04 -, juris Rn. 17; anders wegen abweichender landesrechtlicher Regelung Bayerischer VGH…, Urteil vom 18. Juli 2008 - 4 B 06.1839 -, juris Rn. 25; Niedersächsisches OVG…, Urteil vom 28. Juni 2012 - 11 LC 234/11 -, juris Rn. 60).

    Gegen die Einstellung von Kosten, die sich unmittelbar dem fraglichen Einsatz zuordnen lassen, bestehen die genannten Bedenken nicht (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 12 f.).

    Eine Handlungsbefugnis enthält vielmehr erst § 45 Abs. 4 Satz 1 BbgBKG, der indes nur zum Erlass einer Satzung ermächtigt (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, S. 12 f.; Urteil vom 14. August 2015 - OVG 1 B 60.11 -, S. 9 f.).

  • VG Potsdam, 15.12.2020 - 1 K 739/18
    OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, Urteilsabdruck (UA) S. 9 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 24. Januar 2014 - 9 A 5/12 -, juris Rn. 8; Sächsisches OVG, Beschluss vom 4. Oktober 2013 - 5 A 209/12 -, juris Rn. 13, und Urteil vom 16. Oktober 2019 - 5 A 83/16 -, juris Rn. 45.

    OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, UA S. 10.

    OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, UA S. 10.

    OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 -, UA S. 11 f.

  • OVG Niedersachsen, 24.06.2026 - 4 LA 22/26

    Ordnungsgemäße Einführung von Erkenntnismitteln in den Asylprozess

    Hieraus folgt im gerichtlichen Asylverfahren grundsätzlich die Pflicht des Gerichts, die Erkenntnismittel, auf die es seine Entscheidung zu stützen beabsichtigt, in einer Weise zu bezeichnen und in das Verfahren einzuführen, die es den Verfahrensbeteiligten ermöglicht, diese zur Kenntnis zu nehmen und sich zu ihnen zu äußern (…vgl. BVerfG, Nichtannahmebeschl. v. 26.5.2020 - 2 BvR 2699/17 - juris Rn. 3; BVerwG, Beschl. v. 19.7.2012 - 1 B 6.12 -, juris Rn. 6;… Senatsbeschl. v. 9.7.2025 - 4 LA 10/24 -, juris Rn. 2 und v. 29.1.2024 - 4 LA 2/24 -, juris Rn. 3;… OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.11.2021 - 2 L 54/20.Z -, juris Rn. 3, jeweils m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 27.02.2014 - 8 S 2146/13

    Gerichtliche Hinweispflicht auf Erkenntnisquellen; Folgen einer erstinstanzliches …

    Rn. 12 aa) Aus § 108 Abs. 2 VwGO, der in Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO über den Wortlaut des § 122 Abs. 1 VwGO hinaus anwendbar ist (…Clausing, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: Januar 2012, § 122 Rn. 3) und Art. 103 Abs. 1 GG folgt der Anspruch der Verfahrensbeteiligten, alle Erkenntnisquellen, auf die sich das Gericht stützen will, vor der Entscheidung zur Kenntnis nehmen zu können, um sich gegebenenfalls mit ihnen auseinandersetzen und Einwände anbringen zu können (BVerwG, Beschluss vom 19.07.2012 - 1 B 6.12 - Buchholz 310 § 108 Abs. 2 VwGO Nr. 89; vgl. allgemein auch BVerwG, Urteil vom 22.03.1983 - 9 C 860.82 - BVerwGE 67, 83;… vgl. Senatsbeschluss vom 30.06.2011 A 8 S 700/11 - juris Rn. 7).
  • VG Cottbus, 14.07.2017 - 3 K 1611/16
    Unter Berücksichtigung dessen, dass der Aufgabenträger gem. § 2 BbgBKG die Feuerwehr nicht nur für kostenpflichtige Einsätze, sondern - gleichsam rund um die Uhr - zur Erfüllung sämtlicher ihm (hier gem. § 3 BbgBKG) übertragenen Aufgaben vorhalten muss, also insbesondere auch für nicht kostenersatzpflichtige Einsätze, kommt nach einhelliger Rechtsprechung eine Aufteilung der Vorhaltekosten nur nach dem Verhältnis der gesamten Jahresstunden zur einzelnen Einsatzstunde in Betracht und ist eine Umlegung der Vorhaltekosten allein auf sämtliche Einsatzstunden - wie hier - unzulässig (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 - OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 13. Oktober 1994 - 9 A 780/93 - OVG Rheinland Pfalz, Urteil vom 18. November 2004 - 12 A 11382/04 - Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 22. Juli 2008 - 5 B 6/08 - VG Schwerin, Urteil vom 13. August 2009 - 4 A 277/07 - VG Oldenburg, Urteil vom 22. Juni 2011 - 11 A 2434/10 - jeweils juris).

    Die Regelung dürfte gegen das Gebot der Leistungsproportionalität verstoßen, da ausweislich der sich in den Verwaltungsvorgängen befindlichen Einsatzbögen zum Einsatz der Feuerwehr eine minutengenaue Abrechnung möglich ist (vgl. zu diesem Fehler OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Dezember 2014 - OVG 1 B 6.12 - und Urteil vom 10. Februar 2011 - OVG 1 B 72.09 - juris).

  • OVG Schleswig-Holstein, 07.12.2020 - 4 LA 204/18

    Berufungszulassung in Asylrechtsverfahren: Verletzung des Rechts auf rechtliches …

    Der Einzelrichter hat die seiner Entscheidung zugrundeliegenden Erkenntnismittel in die mündliche Verhandlung eingeführt und der Prozessbevollmächtigten damit die Möglichkeit gegeben, alle Erkenntnisquellen, auf die er seine Entscheidung stützen wollte, rechtzeitig zur Kenntnis zu nehmen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 19. Juli 2012 - 1 B 6/12 -, juris Rn. 6).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.08.2023 - 1 A 1662/21

    Verfahrensmangel; Grundsatz des rechtlichen Gehörs; Gehörsrüge; Gehörsgewährung; …

    Rn. 8 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 19. Juli 2012 - 1 B 6.12 -, juris, Rn. 6; Urteil vom 21. Juni 1988 - 9 C 141.86 -, juris, Rn. 10.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2025 - 10 A 194/24

    Nachbarstreit um eine Baugenehmigung; Verneinung einer Verletzung des Gebots …

    Rn. 31 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 18. Juli 2001 - 2 BvR 982/00 -, juris Rn. 15 f.; BVerwG, Beschluss vom 19. Juli 2012 - 1 B 6.12 -, juris Rn. 6; OVG NRW, Beschluss vom 30. August 2023 - 1 A 1662/21.A -, juris Rn. 6.
  • OVG Sachsen, 22.06.2018 - 3 B 184/18

    Aufenthaltsbeendende Maßnahme; Unterlassung der Abschiebung; Stellungnahmefrist; …

  • OVG Sachsen, 15.03.2016 - 3 B 302/15

    Zwangsgeldfestsetzung; Gehörsverletzung; Rechtsschutzinteresse; Züchtungsverbot; …

  • OVG Niedersachsen, 09.07.2025 - 4 LA 10/24

    Erkenntnismittel; Gehörsrüge: Erkenntnismittelliste; Gehörsverstoß; Protokoll; …

  • OVG Sachsen, 06.04.2016 - 3 B 27/16

    Gehörsverstoß; Scheidungsurteil; Pakistan; Fälschung; Rücknahme

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2023 - 1 A 2538/22

    Zulassung der Berufung aufgrund des von dem Asylsuchenden allein gerügten …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 29.11.2021 - 2 L 54/20

    Verletzung rechtlichen Gehörs wegen nicht ordnungsgemäßer Einführung von …

  • VGH Bayern, 03.02.2022 - 2 ZB 22.30041

    Erfolgloser Antrag auf Zulassung der Berufung in asylrechtlicher Streitigkeit

  • OVG Sachsen, 15.01.2019 - 4 B 296/18

    Gehörsausspruch; Heilkunde; Heilpraktiker; Erlaubnis; Widerruf; …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 25.11.2021 - 2 L 54/20

    Erkenntnismittel; rechtliches Gehör; Verletzung rechtlichen Gehörs wegen nicht …

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