Rechtsprechung
| OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Rechtsprechungsdatenbank Saarland
Art 19 Abs 4 GG, Art 3 Abs 1 GG, § 18 StrG SL, § 166 Abs 1 S 1 VwGO, § 114 Abs 1 S 1 ZPO
Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis zum Anbringen von Plakaten mit politischer Aussage; Fortsetzungsfeststellungsklage; Prozesskostenhilfe - verkehrslexikon.de
Ermessensausübung bei der Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis zum Anbringen von Plakaten mit politischer Aussage
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung von Rechtsschutz mit dem Institut der Prozesskostenhilfe; Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis zum Anbringen von Plakaten unter Berücksichtigung des Zwecks der ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung von Rechtsschutz mit dem Institut der Prozesskostenhilfe; Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis zum Anbringen von Plakaten unter Berücksichtigung des Zwecks der ...
Verfahrensgang
- VG Saarlouis, 17.01.2017 - 5 K 2483/16
- OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
- VG Saarlouis, 18.04.2018 - 5 K 2483/16
- OVG Saarland, 12.06.2020 - 1 A 177/18
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (12)
- OVG Saarland, 05.04.1994 - 2 W 18/94
Wahlkampfzeit; Straßenrecht; Sondernutzungserlaubnis; Politische Partei; …
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 25 OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.4.1994 - 2 W 18/94 -, ZfSch 1994, 271, zitiert nach juris; Fickert, Straßenrecht in Nordrhein-Westfalen, 3. Aufl., § 18 Rdnr. 17; Stahlhut in Kodal, Straßenrecht, 7. Aufl., S. 834, Rdnr. 14.Rn. 29 OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.4.1994 - 2 W 18/94 -, a.a.O., juris-Rdnr. 2.
Rn. 34 vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.4.1994 - 2 W 18/94 -, a.a.O., juris-Rdnr. 2.
Rn. 48 OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.4.1994 - 2 W 18/94 -, juris, Rdnr. 2.
- BVerwG, 07.06.1978 - 7 C 6.78
Sondernutzungserlaubnis für Parteiwerbung außerhalb des Wahlkampfs
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 46 BVerwG, Urteil vom 7.6.1978 - 7 C 6.78 -, BVerwGE 56, 56.Rn. 56 BVerwG, Urteil vom 7.6.1978 - 7 C 6.78 -, BVerwGE 56, 56.
- BVerwG, 24.08.1994 - 11 C 57.92
Sondernutzung bei Aufstellen von Plakatständern auf öffentlichen Verkehrsflächen …
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 11 vgl. BVerwG, Urteil vom 24.8.1994 - 11 C 57/92 -, juris; s. hierzu auch Stuhlfauth in Bader/Funke-Kaiser/Stuhlfauth/von Albedyll, a.a.O., § 113 Rdnr. 67 m. w. Nachw.Rn. 58 BVerwG, Urteil vom 24.8.1994 - 11 C 57/92 -, juris; OVG Lüneburg, Urteil vom 23.4.1992 - 12 OVG A 166/88 - juris- Rdnr. 3, unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 13.12.1974 - VII C 42.72 -, BVerwGE 47, 280, juris;.
- BVerwG, 13.12.1974 - VII C 42.72
Plakatflächen für Wahlwerbung auf öffentlichen Straßen
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 58 BVerwG, Urteil vom 24.8.1994 - 11 C 57/92 -, juris; OVG Lüneburg, Urteil vom 23.4.1992 - 12 OVG A 166/88 - juris- Rdnr. 3, unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 13.12.1974 - VII C 42.72 -, BVerwGE 47, 280, juris;. - OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2014 - 5 B 446/14
Erlaubnispflicht eines Hundes mit deutlich hervortretenden Rassemerkmalen vom Typ …
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 62 vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 9.11.2016 - OVG 9 M 33.15 -, juris, Rdnr. 21; Bayerischer VGH, Beschluss vom 26.10.2016 - 19 C 15.2217 -, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 12.6.2014 - 5 B 446/14, 5 E 451/14 -, juris. - OVG Niedersachsen, 23.04.1992 - 12 A 166/88
Aufstellen von Werbeplakaten für eine Demonstration; Ermessensausübung bei …
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 58 BVerwG, Urteil vom 24.8.1994 - 11 C 57/92 -, juris; OVG Lüneburg, Urteil vom 23.4.1992 - 12 OVG A 166/88 - juris- Rdnr. 3, unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 13.12.1974 - VII C 42.72 -, BVerwGE 47, 280, juris;. - OVG Berlin-Brandenburg, 09.11.2016 - 9 M 33.15
PKH-Bewilligung mittels Stundung des Anspruchs auf Zahlung der Verfahrenskosten
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 62 vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 9.11.2016 - OVG 9 M 33.15 -, juris, Rdnr. 21; Bayerischer VGH, Beschluss vom 26.10.2016 - 19 C 15.2217 -, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 12.6.2014 - 5 B 446/14, 5 E 451/14 -, juris. - VGH Bayern, 26.10.2016 - 19 C 15.2217
Prozesskostenhilfe für Klage gegen Befristung der Wirkungen des Verlusts des …
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 62 vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 9.11.2016 - OVG 9 M 33.15 -, juris, Rdnr. 21; Bayerischer VGH, Beschluss vom 26.10.2016 - 19 C 15.2217 -, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 12.6.2014 - 5 B 446/14, 5 E 451/14 -, juris. - BVerwG, 20.01.1989 - 8 C 30.87
Fehlendes Fortsetzungsfeststellungsinteresse bei Erledigung des Verwaltungsakts …
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 9 zur entsprechenden Anwendung der Vorschrift auf den Fall des Eintritts einer Erledigung vor Klageerhebung und zur Gegenstandslosigkeit und damit Entbehrlichkeit eines Widerspruchs in diesen Fällen: Stuhlfauth in Bader/Funke-Kaiser/Stuhlfauth/von Albedyll, VwGO, 6. Aufl., § 113 Rdnr. 64, unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 20.1.1989 - 8 C 30/87 -, BVerwGE 81, 226, juris; a.A.: Kopp/Schenke, VwGO, 18. Aufl. 2012, § 113 Rdnr. 127. - BVerfG, 08.10.2014 - 1 BvR 2186/14
Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des aus Art 3 Abs 1 GG iVm Art 19 Abs 4 …
Auszug aus OVG Saarland, 22.02.2017 - 1 D 166/17
Rn. 4 BVerfG, Kammerbeschluss vom 8.10.2014 - 1 BvR 2186/14 -, juris. - OVG Saarland, 02.02.2015 - 2 D 371/14
Zum Umfang der gerichtlichen Überprüfung von Leistungen im Rahmen eines …
- OVG Saarland, 30.10.2007 - 2 D 390/07
Anforderungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe; hinreichende …
- OVG Saarland, 12.06.2020 - 1 A 177/18
Einzelfall einer ermessensfehlerhaften Versagung einer Sondernutzungserlaubnis …
Auf die vom Kläger hiergegen eingelegte Beschwerde hat der Senat dem Kläger mit Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 - unter teilweiser Abänderung des vorgenannten Beschlusses Prozesskostenhilfe für das erstinstanzliche Verfahren ohne Verpflichtung zur Ratenzahlung unter Beiordnung seines Prozessbevollmächtigten bewilligt, soweit er mit seiner beabsichtigten Klage die Feststellung begehrt hat, dass der Bescheid vom 11.11.2016 rechtswidrig war.Rn. 21 Zur Begründung hat sich das Verwaltungsgericht der Rechtsauffassung des Senats im Prozesskostenhilfebeschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 - aus den darin ausgeführten, im angefochtenen Urteil wörtlich wiedergegebenen Gründen angeschlossen.
Rn. 30 Er verteidigt das erstinstanzliche Urteil aus den in seiner Klageschrift vorgetragenen sowie im Prozesskostenhilfebeschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 - aufgeführten Gründen.
Rn. 35 Insoweit verweist der Senat zunächst auf seine Ausführungen im Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, die - soweit hier von Belang - im erstinstanzlichen Urteil vollständig und zutreffend wiedergegeben sind.
Des Weiteren hat der Senat beanstandet, dass der Bescheid vom 11.11.2016 jegliche - das Recht auf freie Meinungsäußerung aus Art. 5 Abs. 1 GG berücksichtigende - Würdigung der Interessen des Antragstellers an der begehrten Sondernutzungserlaubnis vermissen lässt.[OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris][OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris].
Dass fallbezogen jedenfalls wesentliche Ermessenserwägungen fehlen bzw. die Erwägungen, die angestellt wurden, zu einem wesentlichen Teil auf der Annahme einer falschen Tatsachengrundlage bzw. auf einer fehlerhaften Anwendung der Sondernutzungssatzung und der hierzu ergangenen Verwaltungsrichtlinien beruhen, ist in dem Beschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 - ausführlich dargelegt worden.
Diesbezüglich wird nochmals auf die Ausführungen im Beschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -[juris-Rdnrn. 39 ff.][juris-Rdnrn. 39 ff.] Bezug genommen.
Dies ergibt sich aus der Einleitung des nachfolgend genannten - ebenfalls fehlerhaften[S. hierzu Beschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris, Rdnr. 38][S. hierzu Beschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris, Rdnr. 38] - Ablehnungsgrundes, die Sondernutzungssatzung beschränke genehmigungsfähige Plakatwerbung auf Veranstaltungen der dort genannten Art, mit den Worten "Des Weiteren".
- OVG Niedersachsen, 20.07.2017 - 7 LB 58/16
"aus einer Hand"; "Entsorgung aus einer Hand"; Alttextilcontainer; …
Die Ausübung pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der Entscheidung über die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis verlangt, dass die Behörde in den ihr obliegenden Abwägungsvorgang nicht allein die gegen, sondern auch die für eine Erlaubniserteilung sprechenden Erwägungen einbezieht (OVG Saarland, Beschl. v. 22.02.2017 - 1 D 166/17 -, juris Rn. 43;… Fickert, Straßenrecht in NRW, 3. Aufl. 1989, § 18 Rn. 20). - OVG Saarland, 24.11.2020 - 1 D 278/20
Entziehung einer Fahrerlaubnis wegen Verdachts auf die Fahreignung ausschließende …
Rn. 3 Für die Beurteilung der Frage, ob eine beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet, ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts davon auszugehen, dass mit dem Institut der Prozesskostenhilfe dem aus Art. 3 i.V.m. Art. 19 Abs. 4 GG abzuleitenden Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung von Rechtsschutz Rechnung getragen werden soll, weshalb die Anforderungen an die Erfolgsaussichten nicht überspannt werden dürfen.[BVerfG, Kammerbeschluss vom 8.10.2014 - 1 BvR 2186/14 -, juris; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris][BVerfG, Kammerbeschluss vom 8.10.2014 - 1 BvR 2186/14 -, juris; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris].Rn. 4 Insbesondere ist es nicht Sinn des Prozesskostenhilfeverfahrens, den Rechtsstreit durch eine weitgehende rechtliche Vorausbeurteilung des Streitgegenstands quasi "vorwegzunehmen", weshalb die Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Allgemeinen bereits dann gerechtfertigt ist, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt des Antragstellers für vertretbar und bei Aufklärungsbedarf in tatsächlicher Hinsicht eine Beweisführung in seinem Sinne zumindest für möglich hält.[Beschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 - a.a.O., OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 2.2.2015 - 2 D 371/14 -, NJW 2015, 2516, zitiert nach juris, und vom 30.10.2007 - 2 D 390/07 -, juris][Beschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 - a.a.O., OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 2.2.2015 - 2 D 371/14 -, NJW 2015, 2516, zitiert nach juris, und vom 30.10.2007 - 2 D 390/07 -, juris].
- VG Mainz, 12.07.2017 - 3 K 1256/16
Straßenrecht; Sondernutzungserlaubnis für den Verkauf traditioneller Artikel im …
Rn. 24 aa) Zu den im Rahmen der Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis berücksichtigungsfähigen Gründen mit straßenrechtlichem Bezug gehört u.a. auch die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs (vgl. OVG RP…, Beschluss vom 15.8.2013 - 1 B 10669/13 -, juris Rn. 10 ; NRW…, Urteil vom 7. April 2017 - 11 A 2068/14 -, juris Rn. 54; OVG Saarland, Beschluss vom 22. Februar 2017 - 1 D 166/17 -, juris Rn. 57). - OVG Saarland, 03.02.2021 - 1 A 198/20
Aufstellen von Altkleidersammelcontainern im öffentlichen Straßenraum
Die Ausübung pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der Entscheidung über die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis - so u.a. der erkennende Senat[OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris, Rdnr. 43][OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris, Rdnr. 43] - verlange, dass die Behörde in den ihr obliegenden Abwägungsvorgang nicht allein die gegen, sondern auch die für eine Erlaubniserteilung sprechenden Erwägungen einbeziehe. - OVG Saarland, 10.08.2026 - 1 D 90/26
Erfolgreiche Beschwerde gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe für eine …
Der Erfolg muss daher nicht gewiss sein, vielmehr genügt eine sich bei summarischer Überprüfung ergebende Offenheit des Erfolgs.[So ausdrücklich auch OVG des Saarlandes, Beschluss vom 27.09.2022, 2 D 125/22, juris Rn. 5][So ausdrücklich auch OVG des Saarlandes, Beschluss vom 27.09.2022, 2 D 125/22, juris Rn. 5] Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ist im Allgemeinen daher bereits dann gerechtfertigt, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt des Antragstellers für vertretbar und bei Aufklärungsbedarf in tatsächlicher Hinsicht eine Beweisführung in seinem Sinne zumindest für möglich hält.[Vgl. die Senatsbeschlüsse vom 27.02.2018, 1 D 852/17, n.v., und vom 22.02.2017, 1 D 166/17, juris Rn. 5 f. ][Vgl. die Senatsbeschlüsse vom 27.02.2018, 1 D 852/17, n.v., und vom 22.02.2017, 1 D 166/17, juris Rn. 5 f. ]. - VG Aachen, 23.04.2024 - 10 K 223/23
Sondernutzungserlaubnis, Aufstellung von Altkleidersammelcontainern, Festlegung …
OVG, Beschlüsse vom 22. Februar 2017 - 1 D 166/17 -, juris, Rn. 24, und vom 5. April 1994 - 2 W 18/94 -, juris, Rn. 2; Sauthoff, Öffentliche Straßen, 3. Auflage 2020, Rn. 382, -. - VG Aachen, 23.04.2024 - 10 K 2576/22
Sondernutzungserlaubnis, Aufstellung von Altkleidersammelcontainern Festlegung …
OVG, Beschlüsse vom 22. Februar 2017 - 1 D 166/17 -, juris, Rn. 24, und vom 5. April 1994 - 2 W 18/94 -, juris, Rn. 2; Sauthoff, Öffentliche Straßen, 3. Auflage 2020, Rn. 382, -. - OVG Saarland, 25.09.2019 - 1 D 265/19
Einzelfall einer trotz rechtskräftigen erstinstanzlichen Urteils erfolgreichen …
Für die Beurteilung der Frage, ob eine beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet, ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts davon auszugehen, dass mit dem Institut der Prozesskostenhilfe dem aus Art. 3 i.V.m. Art. 19 Abs. 4 GG abzuleitenden Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung von Rechtsschutz Rechnung getragen werden soll, weshalb die Anforderungen an die Erfolgsaussichten nicht überspannt werden dürfen.(BVerfG, Kammerbeschluss vom 8.10.2014 - 1 BvR 2186/14 -, juris; Beschluss des Senats vom 22.2.2017 - 1 D 166/17 -, juris) Insbesondere ist es nicht Sinn des Prozesskostenhilfeverfahrens, den Rechtsstreit durch eine weitgehende rechtliche Vorausbeurteilung des Streitgegenstands quasi "vorwegzunehmen", weshalb die Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Allgemeinen bereits dann gerechtfertigt ist, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt des Antragstellers für vertretbar und bei Aufklärungsbedarf in tatsächlicher Hinsicht eine Beweisführung in seinem Sinne zumindest für möglich hält.(Beschluss des Senats vom 27.2.2018 - 1 D 852/17 - OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 2.2.2015 - 2 D 371/14 -, NJW 2015, 2516, zitiert nach juris, mit weiteren Nachweisen, und vom 30.10.2007 - 2 D 390/07 -, juris). - VG Aachen, 25.04.2023 - 10 K 2477/21
Altkleidersammelcontainer; Sondernutzungserlaubnis; Städtebauliches …
Rn. 57 - 1 D 166/17 -, juris, Rn. 24, und vom 5. April 1994.
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