Rechtsprechung
| BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Disziplinarmaßnahmen bei Zugriffen auf den Geldinhalt von Postsendungen - Unterschiede zwischen Disziplinarverfahren und Strafverfahren - Notwendigkeit der Bestellung eines Verteidigers von Amts wegen im Disziplinarverfahren - Verfahren bei der Entscheidung über einen ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- BDiszG, 11.11.1980 - VII VL 44/78
- BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81
- BVerwG, 02.02.1982 - 1 D 2.81
- BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
Papierfundstellen
- BVerwGE 73, 339
- NJW 1983, 1073
- NVwZ 1983, 349 (Ls.)
Wird zitiert von ... (28) Zitiert selbst (29)
- BDH, 17.03.1967 - II D 5/67
Rechtfertigung der Entfernung eines aktiven Beamten aus dem Dienst als einzige …
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
Nach ständiger Rechtsprechung kann in einem solchen Fall im Interesse der Wahrung der Integrität des Beamtentums von der Entfernung aus dem Dienst nicht abgesehen werden (BDHE 3, 167 [171]; 3, 172 [178]; BVerwGE 33, 9 [11]).Die Aberkennung des Ruhegehalts setzt nach ständiger Rechtsprechung nur voraus, daß bei einem aktiven Beamten die Entfernung aus dem Dienst gerechtfertigt wäre (BVerwGE 33, 9; 63, 120, [BVerwG 29.08.1978 - 1 D 89/77]BVerwG Dok.Ber. B 1980, 79 = DÖD 1980, 136 mit weiteren Nachweisen).
- BVerwG, 26.05.1981 - 1 D 33.80
Vorliegen durchgreifender Milderungsgründe
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
B 1981, 177], vom 26. Mai 1981 - BVerwG 1 D 33.80 -, vom 16. September 1981 - BVerwG 1 D 73.80 -, vom 29. September 1981 - BVerwG 1 D 92.80 -).Eine Liberalisierung des Disziplinarrechts findet dort ihre Grenze, wo Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit der öffentlichen Verwaltungen bedroht sind (Urteile vom 14. September 1977 - BVerwG 1 D 1.77 -, vom 3. Oktober 1979 - BVerwG 1 D 91.78 -, vom 10. Januar 1980 - BVerwG 1 D 77.77 - [BVerwG Dok.Ber. B 1980, 89], vom 7. April 1981 - BVerwG 1 D 98.79 - und vom 26. Mai 1981 - BVerwG 1 D 33.80 -).
- BVerwG, 29.08.1978 - 1 D 98.77
Aberkennung des Ruhegehalts - Aktiver Beamten - Entfernung aus dem Dienst
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
Die Aberkennung des Ruhegehalts setzt nach ständiger Rechtsprechung nur voraus, daß bei einem aktiven Beamten die Entfernung aus dem Dienst gerechtfertigt wäre (BVerwGE 33, 9; 63, 120, [BVerwG 29.08.1978 - 1 D 89/77]BVerwG Dok.Ber. B 1980, 79 = DÖD 1980, 136 mit weiteren Nachweisen).
- BVerwG, 29.08.1978 - 1 D 89.77
Vorliegen des Dienstvergehens eines Beamten aufgrund einer fahrlässigen …
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
Die Aberkennung des Ruhegehalts setzt nach ständiger Rechtsprechung nur voraus, daß bei einem aktiven Beamten die Entfernung aus dem Dienst gerechtfertigt wäre (BVerwGE 33, 9; 63, 120, [BVerwG 29.08.1978 - 1 D 89/77]BVerwG Dok.Ber. B 1980, 79 = DÖD 1980, 136 mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 13.11.1975 - 1 D 21.75
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
Daher zerstört ein Beamter, wie die Disziplinarsenate in ständiger Rechtsprechung entschieden haben, durch ein solches Verhalten das in ihn seitens seiner Verwaltung gesetzte Vertrauen unheilbar (BDHE 1, 48; 3, 113 [118]; BVerwG Dok. Ber. B 1971, 4049 mit weiteren Zitaten; 1977, 55; 1978, 290; 1979, 273; vgl. auch BVerwGE 53, 100 [101]). - BVerwG, 24.10.1979 - 1 D 102.78
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
In einer solchen Lage, in der die Überführung des Täters im allgemeinen nur auf diese Weise möglich ist, hat die Pflicht der Post, ihr anvertraute Sendungen vor Zugriffen durch ihre Bediensteten zu schützen, gegenüber ihrer beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht das höhere Gewicht, wie der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat (Urteile vom 10. Juli 1974 - BVerwG 1 D 25.74 -, vom 14. Januar 1975 - BVerwG 1 D 67.74 - [BVerwG Dok.Ber. B 1975, 187], vom 2. März 1977 - BVerwG 1 D 58.76 -, vom 24. Oktober 1979 - BVerwG 1 D 102.78 - und vom 23. April 1980 - BVerwG 1 D 25.79 -). - BVerwG, 23.04.1980 - 1 D 25.79
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
In einer solchen Lage, in der die Überführung des Täters im allgemeinen nur auf diese Weise möglich ist, hat die Pflicht der Post, ihr anvertraute Sendungen vor Zugriffen durch ihre Bediensteten zu schützen, gegenüber ihrer beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht das höhere Gewicht, wie der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat (Urteile vom 10. Juli 1974 - BVerwG 1 D 25.74 -, vom 14. Januar 1975 - BVerwG 1 D 67.74 - [BVerwG Dok.Ber. B 1975, 187], vom 2. März 1977 - BVerwG 1 D 58.76 -, vom 24. Oktober 1979 - BVerwG 1 D 102.78 - und vom 23. April 1980 - BVerwG 1 D 25.79 -). - BVerwG, 02.03.1977 - 1 D 58.76
Beamtenrechtliche Ausgestaltung der Disziplinarmaßnahme gegen einen Postbeamten …
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
In einer solchen Lage, in der die Überführung des Täters im allgemeinen nur auf diese Weise möglich ist, hat die Pflicht der Post, ihr anvertraute Sendungen vor Zugriffen durch ihre Bediensteten zu schützen, gegenüber ihrer beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht das höhere Gewicht, wie der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat (Urteile vom 10. Juli 1974 - BVerwG 1 D 25.74 -, vom 14. Januar 1975 - BVerwG 1 D 67.74 - [BVerwG Dok.Ber. B 1975, 187], vom 2. März 1977 - BVerwG 1 D 58.76 -, vom 24. Oktober 1979 - BVerwG 1 D 102.78 - und vom 23. April 1980 - BVerwG 1 D 25.79 -). - BVerwG, 14.01.1975 - I D 67.74
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
In einer solchen Lage, in der die Überführung des Täters im allgemeinen nur auf diese Weise möglich ist, hat die Pflicht der Post, ihr anvertraute Sendungen vor Zugriffen durch ihre Bediensteten zu schützen, gegenüber ihrer beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht das höhere Gewicht, wie der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat (Urteile vom 10. Juli 1974 - BVerwG 1 D 25.74 -, vom 14. Januar 1975 - BVerwG 1 D 67.74 - [BVerwG Dok.Ber. B 1975, 187], vom 2. März 1977 - BVerwG 1 D 58.76 -, vom 24. Oktober 1979 - BVerwG 1 D 102.78 - und vom 23. April 1980 - BVerwG 1 D 25.79 -). - BVerwG, 10.07.1974 - I D 25.74
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
In einer solchen Lage, in der die Überführung des Täters im allgemeinen nur auf diese Weise möglich ist, hat die Pflicht der Post, ihr anvertraute Sendungen vor Zugriffen durch ihre Bediensteten zu schützen, gegenüber ihrer beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht das höhere Gewicht, wie der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen hat (Urteile vom 10. Juli 1974 - BVerwG 1 D 25.74 -, vom 14. Januar 1975 - BVerwG 1 D 67.74 - [BVerwG Dok.Ber. B 1975, 187], vom 2. März 1977 - BVerwG 1 D 58.76 -, vom 24. Oktober 1979 - BVerwG 1 D 102.78 - und vom 23. April 1980 - BVerwG 1 D 25.79 -). - BVerwG, 13.11.1973 - I D 66.73
Rechtsmittel
- BVerfG, 19.10.1977 - 2 BvR 462/77
Pflichtverteidiger bei lebenslanger Freiheitsstrafe
- BVerfG, 25.01.1972 - 2 BvA 1/69
Besorgnis der Befangenheit eines Bundesverfassungsrichters
- BVerfG, 25.01.1955 - 1 BvR 522/53
Besorgnis der Befangenheit eines Bundesverfassunsgrichters
- BVerwG, 22.07.1980 - 1 D 65.79
Bindungswirkung von Strafurteilen - Räuberischer Diebstahl - Disziplinare Wertung …
- BVerwG, 05.09.1979 - 1 D 32.78
- BVerwG, 09.04.1980 - 1 D 34.79
Rechtsmittel
- BVerwG, 05.12.1978 - 1 D 38.78
Pflegschaft - Abwesender Beamter - Mitwirkung im Verfahren - Prozesshandlungen - …
- BVerwG, 18.10.1979 - 1 D 110.78
- BVerwG, 11.03.1981 - 1 D 54.80
Verwaltung des Amts uneigennützig und nach bestem Gewissen - Disziplinarmaßnahme …
- BVerwG, 03.10.1979 - 1 D 91.78
Rechtsmittel
- BVerwG, 07.04.1981 - 1 D 98.79
Postbeamter - Unterschlagung amtlich anvertrauter Gelder - Verminderte …
- BVerwG, 14.09.1977 - 1 D 1.77
Rechtsmittel
- BVerwG, 16.09.1981 - 1 D 73.80
- BVerwG, 10.01.1980 - 1 D 77.77
- BVerwG, 22.10.1974 - I D 32.74
Rechtsmittel
- BVerwG, 29.09.1981 - 1 D 92.80
Disziplinarverfahren gegen einen Beamten wegen der Begehung von Straftaten - …
- BVerwG, 28.09.1978 - 1 D 2.78
- RG, 22.06.1899 - 2353/99
1. Wird der Begriff der "Verlesung" im Sinne des § 248 St.P.O. erfüllt, wenn in …
- BVerwG, 23.10.2007 - 9 A 50.07
Richterablehnung; Besorgnis der Befangenheit; Ablehnungsgesuch; …
Dass ein abgelehnter Richter bei der Würdigung des maßgeblichen Sachverhalts oder bei dessen rechtlicher Beurteilung eine andere Rechtsauffassung vertritt als ein Beteiligter, reicht indes regelmäßig nicht aus, um eine Besorgnis der Befangenheit zu begründen; das gilt selbst für irrige Ansichten, solange sie - wofür hier nichts ersichtlich ist - nicht offensichtlich willkürlich sind (Urteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 - BVerwGE 73, 339 , Beschluss vom 29. Mai 1991 - BVerwG 4 B 71.91 - NJW 1992, 1186 , stRspr;… vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl. 2007, § 54 Rn. 11a, 11b m.w.N.). - BVerwG, 20.07.2016 - 6 B 35.16
Berufungsbegründungsfrist; Verschulden des Bevollmächtigten; rechtliches Gehör; …
In diesem Zusammenhang hat der Verwaltungsgerichtshof auch darauf hingewiesen, dass die Besorgnis der Befangenheit sich grundsätzlich nicht aus dem Umstand begründet, dass die abgelehnten Richter bei der Würdigung des maßgeblichen Sachverhalts oder bei dessen rechtlicher Beurteilung eine andere Rechtsauffassung vertreten als ein Beteiligter; das gilt selbst für irrige Ansichten, solange sie nicht - wofür hier nichts ersichtlich ist - offensichtlich willkürlich sind (stRspr, vgl. grundlegend BVerwG, Urteil vom 11. Februar 1982 - 1 D 2.81 - BVerwGE 73, 339 ). - BVerwG, 15.06.2026 - 4 B 7.25
Notweg durch rechtswidrige Genehmigung: Abwehrrecht des Nachbarn?
Dass ein abgelehnter Richter bei der Würdigung des maßgeblichen Sachverhalts oder bei dessen rechtlicher Beurteilung eine andere Rechtsauffassung vertritt als ein Beteiligter, ist regelmäßig nicht geeignet, die Besorgnis der Befangenheit zu begründen; das gilt selbst für - wofür hier nichts ersichtlich ist - irrige Ansichten, solange sie nicht offensichtlich willkürlich sind (BVerwG, Urteil vom 11. Februar 1982 - 1 D 2.81 - BVerwGE 73, 339 ;… Beschluss vom 1. Dezember 2009 - 4 BN 58.09 - juris Rn. 3 m. w. N.).
- BFH, 04.07.1985 - V B 3/85
Finanzgerichtsverfahren - Richter - Befangenheitsantrag
Dies wird sich sogar oftmals im Hinblick auf die Pflichten des Gerichts, den Verfahrensfortgang zu fördern, nicht vermeiden lassen (vgl. § 155 FGO, § 278 Abs. 3 ZPO), etwa dann, wenn der Sinn bestimmter gerichtlicher Auflagen von den Beteiligten überhaupt erst richtig erfaßt werden kann, wenn sie die den Auflagen zugrunde liegende Rechtsauffassung kennen (vgl. auch BVerwG-Urteil vom 11. Februar 1982 1 D 2.81, BVerwGE 73, 339, 346). - BVerwG, 06.07.1994 - 2 DW 5.93
Rechtsmittel
Dies ist im wesentlichen mit dem unterschiedlichen Gewicht der möglichen Rechtsfolgen im Straf- und im Disziplinarverfahren sowie damit begründet worden, daß die Alimentationspflicht des Dienstherrn während der Durchführung des Disziplinarverfahrens fortdauert, das Verfahren nach § 111 Abs. 1 BDO gebührenfrei ist und kein Anwaltszwang besteht (z.B. Beschluß vom 28. Januar 1982 undUrteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 -B 1982, 97 = RiA 1982, 180 = NVwZ 1982, 676, Urteil BVerwGE 73, 339 [BVerwG 11.02.1982 - 1 D 2/81] = ZBR 1983, 209 = NJW 1983, 1073>;Beschlüsse vom 26. November 1984 - BVerwG 1 DB 44.84 - ;vom 22. Februar 1990 - BVerwG 1 DB 4, 90 - undvom 11. Mai 1993 - BVerwG 1 D 63.92 -). Die Bestellung eines Verteidigers von Amts wegen ist auch aus verfassungsrechtlichen Gründen (vgl. BVerfG, Beschluß vom 11. Mai 1982 - 2 BvR 222/82 -) oder im Hinblick auf Art. 6 Abs. 3 Buchst. c der Konvention zum Schütze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 im allgemeinen nicht geboten (vgl. Beschluß des 1. Disziplinarsenats vom 28. Januar 1982, a.a.O.); Gesichtspunkte, die in seinem Fall ausnahmsweise für eine möglicherweise gebotene Bestellung eines Verteidigers sprechen könnten, hat der Antragsteller nicht dargelegt.
- BVerwG, 04.08.1982 - 1 D 112.81
Entfernung eines Beamten aus dem Dienst und Bewilligung eines befristeten …
Das Bundesverwaltungsgericht hat immer wieder hierauf hingewiesen und nur erhebliche Zweifel - in dem erörterten Sinne - zur Herbeiführung eines Lösungsbeschlusses ausreichen lassen (zuletzt Urteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 - m.w.N.).In einer solchen Lage, in der die Überführung des Täters im allgemeinen nur auf diese Weise möglich ist, hat die Pflicht der Post, ihr anvertraute Sendungen vor Zugriffen durch ihre Bediensteten, die Postkunden vor Gebührenüberhebungen und die Postkassen vor Veruntreuungen zu schützen, gegenüber ihrer beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht das höhere Gewicht (zuletzt Urteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 - m.w.N.).
Hieran hat der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung festgehalten (zuletzt Urteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 -).
- BVerwG, 01.12.2009 - 4 BN 57.09
Maßstab bei der Beurteilung der Besorgnis der Befangenheit eines abgelehnten …
Dass ein abgelehnter Richter bei der Würdigung des maßgeblichen Sachverhalts oder bei dessen rechtlicher Beurteilung eine andere Rechtsauffassung vertritt als ein Beteiligter, ist regelmäßig nicht geeignet, die Besorgnis der Befangenheit zu begründen; das gilt selbst für irrige Ansichten, solange sie nicht - wofür hier nichts ersichtlich ist - offensichtlich willkürlich sind (Urteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 - BVerwGE 73, 339 [346]; Beschluss vom 29. Mai 1991 - BVerwG 4 B 71.91 - NJW 1992, 1186 [1187]; Beschluss vom 23. Oktober 2007 - BVerwG 9 A 50.07, BVerwG 9 VR 19.07, BVerwG 9 VR 21.07 - NVwZ-RR 2008, 140 [141];… vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl. 2007, § 54 Rn. 11a, 11b m. w. N.). - BVerwG, 01.12.2009 - 4 BN 58.09
Maßstäbe und Voraussetzungen an das Ablehnungsgesuch gegen den Vorsitzenden …
Dass ein abgelehnter Richter bei der Würdigung des maßgeblichen Sachverhalts oder bei dessen rechtlicher Beurteilung eine andere Rechtsauffassung vertritt als ein Beteiligter, ist regelmäßig nicht geeignet, die Besorgnis der Befangenheit zu begründen; das gilt selbst für irrige Ansichten, solange sie nicht - wofür hier nichts ersichtlich ist - offensichtlich willkürlich sind (Urteil vom 11. Februar 1982 BVerwG 1 D 2.81 BVerwGE 73, 339 [346]; Beschluss vom 29. Mai 1991 BVerwG 4 B 71.91 NJW 1992, 1186 [1187]; Beschluss vom 23. Oktober 2007 BVerwG 9 A 50.07, BVerwG 9 VR 19.07, BVerwG 9 VR 21.07 NVwZ-RR 2008, 140 [141];… vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl. 2007, § 54 Rn. 11a, 11b m. w. N.). - BVerwG, 23.10.2007 - 9 VR 19.07
Richterablehnung; Besorgnis der Befangenheit; Ablehnungsgesuch; …
Dass ein abgelehnter Richter bei der Würdigung des maßgeblichen Sachverhalts oder bei dessen rechtlicher Beurteilung eine andere Rechtsauffassung vertritt als ein Beteiligter, reicht indes regelmäßig nicht aus, um eine Besorgnis der Befangenheit zu begründen; das gilt selbst für irrige Ansichten, solange sie - wofür hier nichts ersichtlich ist - nicht offensichtlich willkürlich sind (Urteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 - BVerwGE 73, 339 , Beschluss vom 29. Mai 1991 - BVerwG 4 B 71.91 - NJW 1992, 1186 , stRspr;… vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl. 2007, § 54 Rn. 11a, 11b m.w.N.). - BVerwG, 17.10.2011 - 7 PKH 18.11 Objektive Anhaltspunkte dafür, dass die Würdigung willkürlich ist (vgl. Urteil vom 11. Februar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 - BVerwGE 73, 339 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 4 B 71.91 - NJW 1992, 1186 und vom 23. Oktober 2007 - BVerwG 9 A 50.07, BVerwG 9 VR 19.07, BVerwG 9 VR 21.07 - Buchholz 303 § 43 ZPO Nr. 1; vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO, 17. Aufl. 2011, § 54 Rn. 11a f. m.w.N., sind nicht ersichtlich.
- FG Niedersachsen, 03.08.2010 - 2 K 70/10
Begründung der Besorgnis der Befangenheit eines Richters im Falle einer bereits …
- BVerwG, 23.10.2007 - 9 VR 21.07
Richterablehnung; Besorgnis der Befangenheit; Ablehnungsgesuch; …
- BVerwG, 16.04.1996 - 1 DB 6.96
Einleitung eines förmliche Disziplinarverfahrens gegen einen Ruhestandsbeamten - …
- BFH, 25.01.1996 - X B 130/95
Ablehnung eines Richters wegen der Besorgnis der Befangenheit - Hinweise auf …
- BFH, 26.09.1989 - VII B 75/89
Beschwerde gegen Ablehnung eines Ablehnungsantrags wegen Befangenheit
- VG Aachen, 23.11.2010 - 6 K 2304/09
Ablehnung eines Richters wegen der Besorgnis der Befangenheit
- BFH, 09.12.1987 - III B 40/86
Voraussetzungen für das Vorliegen einer außergewöhnlichen Belastung
- BVerwG, 23.02.1983 - 1 D 63.82
Entfernung eines Zollabfertigungsbeamten aus seinem Amt wegen schwerer …
- VGH Bayern, 09.08.2012 - 22 CS 12.1715
Ablehnung von Richtern im Rahmen eines Anhörungsrügeverfahrens
- VG Meiningen, 16.07.2007 - 6 D 60001/06
Disziplinarrecht der Landesbeamten; Richterablehnung wegen telefonischen …
- BFH, 05.09.1989 - VII B 65/89
Ablehnung des Berichterstatters des Finanzgerichts wegen Besorgnis der …
- VGH Bayern, 19.11.2012 - 4 ZB 12.2286
Unbegründete Richterablehnung; keine Besorgnis der Befangenheit (Vorwurf: …
- VGH Bayern, 03.08.2011 - 8 A 09.40079
Richterablehnung
- VGH Bayern, 29.07.2009 - 4 C 09.1554
Richterablehnung; Besorgnis der Befangenheit
- BVerwG, 30.01.1985 - 1 DB 8.85
Rechtsmittel
- VG Augsburg, 28.09.2012 - Au 1 K 12.920
Unbegründete Richterablehnung
- BVerwG, 23.03.2006 - 1 D-PKH 3.05
- BVerwG, 27.07.2005 - 1 DB 2.05
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Rechtsprechung
| BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anforderungen an die Durchführung eines disziplinarrechtlichen Verfahrens - Voraussetzungen der Bestellung eines Verteidigers nach der Bundesdisziplinarordnung (BDO) - Anforderungen an die Beiordnung eines Pflichtverteidigers im Disziplinarverfahren
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- hjil.de
, S. 48 (Kurzinformation)
Verfahrensgang
- BDiszG, 11.11.1980 - VII VL 44/78
- BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81
- BVerwG, 02.02.1982 - 1 D 2.81
- BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
Papierfundstellen
- NJW 1983, 532 (Ls.)
- NVwZ 1982, 676
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- EGMR, 28.06.1978 - 6232/73
König ./. Deutschland
Auszug aus BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81
Daran ändert sich auch nicht deshalb etwas, weil der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit Urteil vom 28. Juni 1978 (NJW 1979, 477) dem Begriff der "zivilrechtlichen Ansprüche" eine eigenständige Bedeutung zuerkennt und ihn weiter faßt als die innerdeutsche Rechtsordnung (Beschluß vom 4. September 1979 - BVerwG 1 DB 22.79 -). - BVerfG, 02.05.1967 - 2 BvR 391/64
Wehrdisziplin
Auszug aus BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81
Ebensowenig läßt sich eine Anwendung des Art. 6 MRK unter dem Gesichtspunkt der "strafrechtlichen Anklagen" rechtfertigen, da, wie bereits das Bundesverfassungsgericht früher bestätigt hat, Straf- und Disziplinarrecht sich nach Rechtsgrund und Zweckbestimmung unterscheiden (BVerfG, Beschluß vom 2. Mai 1967 - 2 BvR 391/64, 263/66 - [NJW 1967, 1651]). - BVerwG, 04.09.1979 - 1 DB 22.79
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81
Daran ändert sich auch nicht deshalb etwas, weil der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit Urteil vom 28. Juni 1978 (NJW 1979, 477) dem Begriff der "zivilrechtlichen Ansprüche" eine eigenständige Bedeutung zuerkennt und ihn weiter faßt als die innerdeutsche Rechtsordnung (Beschluß vom 4. September 1979 - BVerwG 1 DB 22.79 -). - BVerwG, 28.07.1980 - 1 DB 23.80
Auszug aus BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81
Daß die Prozeskostenhilfe keine Rechtsgrundlage für das Begehren bildet, ergibt sich schon aus den in BDHE 2, 135 dargelegten Gründen (vgl. auch Beschluß vom 28. Juli 1980 - BVerwG 1 DB 23.80 -).
- BVerwG, 11.05.1993 - 1 D 63.92
Antrag eines Beamten auf Prozesskostenhilfe
Das Verfahren ist nach § 111 Abs. 1 BDO gebührenfrei; es besteht auch kein Anwaltszwang (ständige Rechtsprechung, z.B. Beschluß vom 18. Oktober 1989 - BVerwG 1 D 50.89 - Beschluß vom 28. Januar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 -B 1982, 97 = RiA 1982, 180 = NVwZ 1982, 676> jeweils mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 25.02.1987 - 1 DB 10.87
Rechtsmittel
Die Wirkungen der Prozeßkostenhilfe, wie sie in den §§ 114 ff. ZPO vorgesehen und insbesondere in § 122 ZPO aufgezählt sind, kommen hier nicht zum Tragen, weil die Verfahren nach der Bundesdisziplinarordnung gemäß § 111 Abs. 1 BDO gebührenfrei sind, und im Disziplinarverfahren auch keine Anwaltspflicht besteht (Beschluß vom 30. Januar 1985 - BVerwG 1 DB 8, 85 - Beschluß vom 26. November 1984 - BVerwG 1 DB 44.84 - ; Beschluß vom 28. Januar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 -B 1982, 97 = RiA 1982, 180 = NVwZ 1982, 676>). - BVerwG, 21.09.1984 - 1 DB 31.84
Disziplinarverfahren - Aufhebung der vorläufigen Dienstenthebung - Einbehaltung …
Zeitverstreichen an sich kann deshalb nicht als eine Tatsache gelten, die trotz rechtskräftigen Abschlusses eines disziplinargerichtlichen Antragsverfahrens in derselben Sache einen neuen Antrag nach § 95 Abs. 3 BDO zulässig macht; nur wenn das Gebot effektiven Rechtsschutzes oder der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verletzt wird - die Vorschrift des Art. 6 MRK, auf die von den Verteidigern Bezug genommen wird, gilt im Disziplinarverfahren nicht (Beschluß vom 15. März 1982 - BVerwG 1 DB 2, 82 - <NJW 1983, 531>; Beschluß vom 28. Januar 1982 - BVerwG 1 D 2.81 - ) -, ist eine erneute Entscheidung möglich. - BVerwG, 06.07.1994 - 2 DW 5.93
Rechtsmittel
B 1982, 97 = RiA 1982, 180 = NVwZ 1982, 676, Urteil BVerwGE 73, 339 [BVerwG 11.02.1982 - 1 D 2/81] = ZBR 1983, 209 = NJW 1983, 1073>;Beschlüsse vom 26. November 1984 - BVerwG 1 DB 44.84 - ;vom 22. Februar 1990 - BVerwG 1 DB 4, 90 - undvom 11. Mai 1993 - BVerwG 1 D 63.92 -).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 02.02.1982 - 1 D 2.81 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- BDiszG, 11.11.1980 - VII VL 44/78
- BVerwG, 28.01.1982 - 1 D 2.81
- BVerwG, 02.02.1982 - 1 D 2.81
- BVerwG, 11.02.1982 - 1 D 2.81
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