Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,31743
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14 (https://dejure.org/2017,31743)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 18.07.2017 - 1 L 206/14 (https://dejure.org/2017,31743)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 (https://dejure.org/2017,31743)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2017,31743) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BauGB § 154 ; BauGB § 155
    Geeignetheit einer Methode zur Bestimmung der Bodenwerterhöhung gemäß § 154 Abs. 2 BauGB ; Anwendbarkeit des Bewertungs- und Berechnungsverfahrens nach Hagedorn; Bemessung des sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrages; Ausgleichsbetrag des Eigentümers zur Sanierung durch die ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Hagedorn-Verfahren ist nicht zu beanstanden!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (9)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.11.2009 - 2 B 7.07

    Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung; …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Aufwendungen zur Modernisierung und Instandsetzung eines Gebäudes kommen unmittelbar nur dem insoweit nicht maßgebenden Gebäudewert zugute (OVG Berlin, Urt. v. 05.11.2009 - OVG 2 B 7.07 -, juris Rn. 40).

    Geht es um eine Bodenwerterhöhung aus einer Gebäudesanierung, die sich von vornherein allenfalls mittelbar auf den Bodenwert auswirkt und zudem wie hier zu einem deutlich überwiegenden Anteil aus öffentlichen Mitteln finanziert wurde, besteht kein rechtfertigender Grund, die Abschöpfung zu begrenzen, sie ist in diesem Fall vielmehr sowohl durch die Abschöpfungsfunktion als auch durch die Finanzierungsfunktion des Ausgleichsbetrags gedeckt (OVG Berlin, Urt. v. 05.11.2009 - OVG 2 B 7.07 -, juris Rn. 41).

  • VGH Hessen, 20.06.2013 - 3 A 1832/11

    Bemessung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Das Hagedorn-Verfahren stellt ein Vergleichswertverfahren dar (vgl. VGH Kassel, Urt. v. 20.06.2013 - 3 A 1832/11 -, juris Rn. 54;… Kleiber, Verkehrswertentwicklung von Grundstücken, 8. Auflage, S. 2780 ff., Rn. 673 ff).

    Rn. 24 Das Bewertungs- und Berechnungsverfahren nach Hagedorn ist ein nicht zu beanstandendes Vergleichswertverfahren und eine geeignete Methode zur Bestimmung der Bodenwerterhöhung gemäß § 154 Abs. 2 BauGB (so auch VGH Kassel, Urt. v. 20.06.2013 - 3 A 1832/11 -, juris;… a.A. Kleiber/Fieseler, in: Ernst/Zinkhahn/Bielenberg/Krantzberger;… BauGB, Stand Oktober 2016, § 154, Rn. 129).

  • BVerwG, 17.05.2002 - 4 C 6.01

    Vorauszahlungsbescheid; Ausgleichsbetrag; Sanierungsgebiet; Entwicklungssatzung; …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    An diese richtet sich die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), der zwar keine unmittelbare Bindungswirkung für die Gerichte zukommt, die jedoch allgemein anerkannte Grundsätze der Wertermittlung aufstellt, die bei jeder Wertermittlung zu beachten sind (vgl. BVerwG, Urt. v. 17.05.2002 - 4 C 6/01 -, juris Rn. 21).
  • BVerwG, 27.11.2014 - 4 C 31.13

    Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; Hagedorn-Verfahren; …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Soweit der Wertermittlungsspielraum reicht, findet jedoch nur eine eingeschränkte gerichtliche Kontrolle in Form einer Plausibilitätskontrolle statt (BVerwG, Urt. v. 27.11.2014 - 4 C 31/13 -, juris Rn. 10 ff. m.w.N.).
  • BVerwG, 20.06.1988 - 6 C 24.87

    Kriegsdienstverweigerung - Verspätet eingelegter Widerspruch - …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Rn. 17 Es kommt daher nicht mehr auf die Frage an, ob der Beklagte den Widerspruch der Klägerin mit Widerspruchsbescheid vom 23. Juli 2012 auch in der Sache beschieden und damit ungeachtet der Frage der Verfristung des Widerspruchs den Weg zur verwaltungsgerichtlichen Sachprüfung eröffnet hat (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 20.06.1988 - 6 C 24/87 -, juris Rn. 9).
  • BVerwG, 16.11.2004 - 4 B 71.04

    Methodik der Ermittlung der Bodenwerterhöhung nach Durchführung städtebaulicher …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Wie diese Differenz zu ermitteln ist, ergibt sich aus der Vorschrift selbst nicht (BVerwG, Beschl. v. 16.11.2004 - 4 B 71/04 -, juris Rn. 5).
  • BVerwG, 18.02.2014 - 4 B 46.13

    Vergleichswertverfahren zur Bestimmung des sanierungsrechtlichen …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Zulässig ist jede Methode, mit der der gesetzliche Auftrag, die Bodenwerterhöhung und damit den Ausgleichsbetrag nach dem Unterschied zwischen Anfangs- und Endwert zu ermitteln, erfüllt werden kann (BVerwG, Beschl. v. 18.02.2014 - 4 B 46/13 -, juris Rn. 6).
  • VGH Bayern, 31.03.2016 - 11 CS 16.310

    Erforderlicher Vortrag bei Bestreiten des Zugangs trotz Postzustellungsurkunde

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Hierfür muss der Beweispflichtige zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Unrichtigkeit der in der Postzustellungsurkunde bezeugten Tatsachen darlegen (…vgl. BVerwG, Beschl. v. 10.11.1993 - 2 B 153/93 -, juris Rn. 3; VGH München, Beschl. v. 31.03.2016 - 11 CS 16.310 -, juris Rn. 4).
  • BVerwG, 10.11.1993 - 2 B 153.93

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Mangelhafte Zustellung der …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 18.07.2017 - 1 L 206/14
    Hierfür muss der Beweispflichtige zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Unrichtigkeit der in der Postzustellungsurkunde bezeugten Tatsachen darlegen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 10.11.1993 - 2 B 153/93 -, juris Rn. 3;… VGH München, Beschl. v. 31.03.2016 - 11 CS 16.310 -, juris Rn. 4).
  • VG Schwerin, 18.08.2025 - 2 B 2164/25

    Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag nach Hagedorn-Verfahren

    Sie stellt jedoch allgemein anerkannte Grundsätze der Wertermittlung auf, die bei jeder Wertermittlung zu beachten sind (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 -juris Rn. 19 mit Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - juris).

    Da es sich bei dem Gutachten des Gutachterausschusses um eine aufgrund besonderer Sachkunde, Fachwissen und Erfahrung gegründete Stellungnahme handelt, bestehen grundsätzlich an einer solchen Verfahrensweise keine Bedenken (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - juris Rn. 21 ff.; OVG Greifswald, Urteil vom 21. Mai 2014 - 1 L 7/14 - juris; VG Schwerin…, Urteil vom 17. Januar 2019 - 2 A 341/16 SN - juris Rn. 57 ff.; VG Schwerin…, Urteil vom 29. Januar 2009 - 2 A 1695/06 - amtl.

    Rn. 16 Nach allgemeiner Auffassung ist der Gemeinde bei der Bewertung von Grundstücken ein Wertermittlungsspielraum zuzuerkennen, da die eigentliche Bewertung immer nur eine Schätzung darstellen kann sowie Erfahrung und Sachkunde voraussetzt, über die ein insoweit nicht sachkundiges Gericht weniger verfügt als etwa die Mitglieder der Gutachterausschüsse oder sonstige Sachverständige (vgl. z. B. VG Schwerin…, Urteil vom 20. Juni 2024 - 2 A 154/20 SN - juris Rn. 24; OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - juris Rn. 23 ; BVerwG, Urteil vom 27. November 2014 - 4 C 31.13 - NVwZ 2015, 531).

    Auch müssen bei jeder Wertermittlung die allgemein anerkannten Grundsätze der Wertermittlung beachtet werden (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - juris Rn. 23 ).

    Geeignet ist jede Methode, mit der der gesetzliche Auftrag der Wertermittlung, nämlich die Bodenwerterhöhung und damit den Ausgleichsbetrag nach dem Unterschied zwischen Anfangs- und Endwert zu ermitteln, erfüllt werden kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 27. November 2014, - 4 C 31.13 - NVwZ 2015, 531; OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 -juris Rn. 19 ).

    Das danach angewendete Hagedorn-Verfahren im Rostocker Modell ist eine nach der Rechtsprechung des erkennenden Gerichts wie auch des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich zur Ermittlung der sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung geeignete Methode (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 -juris Rn. 24 ; vgl. ferner z. B. VG Schwerin…, Urteil vom 21. März 2019 - 2 A 402/17 SN - juris Rn. 57; VG Schwerin, Urteil vom 24. Februar 2015 - 2 A 809/12 - amtl. Umdruck S. 9 ff. m. w. N. zur bisherigen Rechtsprechung des Gerichts).

    So ist in der Rechtsprechung der Kammer und auch des Oberverwaltungsgerichts Greifswald bereits akzeptiert worden, dass einer Bewertung im Rostocker Modell weniger als 25, nämlich 13 Vergleichsgrundstücke zugrunde gelegt wurden (vgl. VG Schwerin…, Urteil vom 21. März 2029 - 2 A 402/17 SN - juris Rn. 71; auch VG Schwerin, Urteil vom 24. Februar 2015 - 2 A 809/12; OVG Greifswald, Beschluss vom 27. Juni 2018 - 1 L 105/15 ; Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 -juris Rn. 21 ).

  • VG Schwerin, 17.01.2019 - 2 A 341/16

    Die Bekanntmachung einer Satzung in einem Städtischen Anzeiger ist zulässig; zur …

    Für die Wertermittlung gilt auf Grund der Ermächtigung in § 199 Abs. 1 BauGB die am 1. Juli 2010 in Kraft getretene Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), die sich an die Gutachterausschüsse (vgl. § 192 BauGB) richtet und der nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts daher zwar keine die Gerichte bindende Wirkung zukommt, die jedoch allgemein anerkannte Grundsätze der Wertermittlung aufstellt, die bei jeder Wertermittlung zu beachten sind (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18.Juli 2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 mit Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - juris).

    Geeignet ist jede Methode, mit der der gesetzliche Auftrag der Wertermittlung, nämlich die Bodenwerterhöhung und damit den Ausgleichsbetrag nach dem Unterschied zwischen Anfangs- und Endwert zu ermitteln, erfüllt werden kann (vgl. BVerwG…, Urteil vom 27. November 2014, a.a.O.; OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 ).

    Das danach angewendete Hagedorn-Verfahren im Rostocker Modell ist eine nach der Rechtsprechung der Kammer wie auch des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich zur Ermittlung der sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung geeignete Methode (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 ; VG Schwerin, Urteil vom 24. Februar 2015 - 2 A 809/12 - amtl. Umdruck S. 9 ff. m. w. N. zur bisherigen Rechtsprechung der Kammer).

    Zum einen ist in der Rechtsprechung der Kammer und auch des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern bereits akzeptiert worden, dass einer Bewertung im Rostocker Modell weniger als 25, nämlich 14 Vergleichsgrundstücke zugrunde gelegt wurden (vgl. VG Schwerin, Urteil vom 24. Februar 2015 - 2 A 809/12; OVG Greifswald, Beschluss vom 27. Juni 2018 - 1 L 105/15 ; Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - amtl. Umdruck S. 7 ff.).

  • VG Schwerin, 21.03.2019 - 2 A 402/17

    Sanierungsrechtliche Ausgleichsbeträge: Hagedorn-Verfahren im Rostocker Modell; …

    Für die Wertermittlung gilt auf Grund der Ermächtigung in § 199 Abs. 1 BauGB die am 1. Juli 2010 in Kraft getretene Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), die sich an die Gutachterausschüsse (vgl. § 192 BauGB) richtet und der nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts daher zwar keine die Gerichte bindende Wirkung zukommt, die jedoch allgemein anerkannte Grundsätze der Wertermittlung aufstellt, die bei jeder Wertermittlung zu beachten sind (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18.Juli 2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 mit Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 17. Mai 2002 - 4 C 6.01 - juris).

    Geeignet ist jede Methode, mit der der gesetzliche Auftrag der Wertermittlung, nämlich die Bodenwerterhöhung und damit den Ausgleichsbetrag nach dem Unterschied zwischen Anfangs- und Endwert zu ermitteln, erfüllt werden kann (vgl. BVerwG…, Urteil vom 27. November 2014, a.a.O.; OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 ).

    Das danach angewendete Hagedorn-Verfahren im Rostocker Modell ist eine nach der Rechtsprechung der Kammer wie auch des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich zur Ermittlung der sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung geeignete Methode (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 ; VG Schwerin, Urteil vom 24. Februar 2015 - 2 A 809/12 - amtl. Umdruck S. 9 ff. m. w. N. zur bisherigen Rechtsprechung der Kammer).

    So ist in der Rechtsprechung der Kammer und auch des Oberverwaltungsgerichts Greifswald bereits akzeptiert worden, dass einer Bewertung im Rostocker Modell weniger als 25, nämlich 14 Vergleichsgrundstücke zugrunde gelegt wurden (vgl. VG Schwerin, Urteil vom 24. Februar 2015 - 2 A 809/12; OVG Greifswald, Beschluss vom 27. Juni 2018 - 1 L 105/15 ; Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - amtl. Umdruck S. 7 ff.).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.11.2023 - 10 B 26.23

    Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrages, Stadtstaatenklausel, …

    - OVG 10 B 6.19 - juris Rn. 119 m.w.N.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - juris Rn. 28).

    Beispiele sind der Abbruch eines verunstaltend auf die Umgebung wirkenden Gebäudes (vgl. VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 18. November 2005 - 8 S 498/05 - juris Rn. 33), der Neubau eines Gebäudes mit vier Wohneinheiten und einer Gaststätte, den die Begründung der Aufhebung der Sanierungssatzung als eine der "wichtigsten Maßnahmen" aufführt (VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 18. November, 2005 a.a.O., Rn. 2 und 27), der Neubau eines Geschäftsgebäudes mit zwei Läden, Büros, einer Wohneinheit und 14 Tiefgaragen-Stellplätzen (VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 18. November 2005, a.a.O., Rn. 28), nachdem das vormalige Gebäude als Ordnungsmaßnahme auf Kosten der Gemeinde abgebrochen worden war (vgl. VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 18. November 2005, a.a.O., Rn. 32 f.), der Wiederaufbau des historischen Schellenturms im Sanierungsgebiet "Bohnenviertel" in Stuttgart (VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 18. November 2005, a.a.O., Rn. 28), die Sanierung der Petrikirche mit Nordkapelle unter Wiederaufbau ihres Turmhelms im Sanierungsgebiet "Stadtzentrum Rostock" (OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - juris Rn. 28), der Umbau eines ehemaligen Umspannwerkes zu einem Wohn- und Geschäftshaus in einem "neubauadäquaten Zustand" mit "aufwändiger Fassadengestaltung" und einem "prägenden Tonnendach aus patiniertem Kupfer" im Sanierungsgebiet "Kreuzberg - Kottbusser Tor" in Berlin (VG Berlin, Urteil vom 8. Dezember 2011 - VG 13 A 146.05 - n.v., EA S. 2 f. und 12 f.) und die Schaffung von Tiefgaragenstellplätzen (…vgl. Hamburgisches OVG Urteil vom 26. Januar 2017 - 3 Bf 52/15 - juris Rn. 70; vgl. auch VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 18. November 2005, a.a.O., Rn. 28;… in diesem Sinne auch Kleiber/Fieseler, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, a.a.O., § 155 Rn. 40).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.12.2025 - 1 LB 230/19
    § 199 Abs. 1 BauGB am 1. Juli 2010 in Kraft getretene Immobilienwertermittlungsverordnung, der zwar keine unmittelbare Bindungswirkung für die Gerichte zukommt, die jedoch allgemein anerkannte Grundsätze der Wertermittlung aufstellt, die bei jeder Wertermittlung zu beachten sind (vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 -,.

    ImmoWertV; vgl. zum Ganzen OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 -, juris Rn. 19 ).

    - so auch die Beklagte - ein (indirektes) Vergleichswertverfahren und grundsätzlich eine geeignete Methode zur Bestimmung der Bodenwerterhöhung gemäß § 154 Abs. 2 BauGB, die im B- Stadt Modell modifiziert angewandt wird; das Nähere dazu wird insbesondere unter Ziffer 3.1 des Gutachtens erläutert (vgl. im Übrigen zur Methodik auch OVG Greifswald, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 -, juris Rn. 21, 24); die Hagedorn-Methode wird im Übrigen auch als eine "intersubjektive" Methode bzw. als ein "Lagewertverfahren" definiert (vgl. Hendricks, Bodenrichtwertermittlung, Heft 93 der Schriftenreihe des Instituts für Geodäsie der Universität der Bundeswehr München , S. 115; Oberer Gutachterausschuss im Land Brandenburg, Verfahren zur Bodenwertermittlung im Stadtumbau, , S. 15).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.01.2022 - 10 B 6.19

    Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung, …

    Aufwendungen zur Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes kommen daher in der Regel unmittelbar nur dem nach § 155 Abs. 1 Nr. 2 Halbsatz 1 BauGB nicht maßgeblichen Gebäudewert zugute (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 5. November 2009 - OVG 2 B 7.07 - juris Rn. 40;… Beschlüsse des erkennenden Senats vom 16. März 2016 - OVG 10 S 9.16 - juris Rn. 10, …und vom 29. Januar 2019 - OVG 10 S 44.18 - juris Rn. 17 m.w.N.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - juris Rn. 28).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 27.06.2018 - 1 L 105/15

    Auslegung eines Berufungszulassungsantrages; Erfordernis der Begründung eines …

    Soweit der Kläger die Bewertungsgrundlagen vermisst, nach denen mittels einer Vergleichswertanalyse ein fiktives Eckwertgrundstück mit einem Punktwert von 20 und einem durchschnittlicher Bodenwert von 174 Euro je Quadratmeter als lagetypischem Grundwert ermittelt wurde (vgl. OVG Greifswald, Urt. v. 18.07.2017 - 1 L 206/14 -, juris Rn. 21 ), trägt er nicht vor, dass er sich danach nicht hätte konkret erkundigen können.

    Soweit der Wertermittlungsspielraum reicht, findet jedoch nur eine eingeschränkte gerichtliche Kontrolle in Form einer Plausibilitätskontrolle statt (…BVerwG, Urt. v. 27.11.2014 - 4 C 31/13 -, juris Rn. 10 ff. m.w.N; OVG Greifswald, Urt. v. 18.07.2017 - 1 L 206/14 -, juris Rn. 23 ).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.01.2022 - 10 B 3.19

    Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung, …

    Aufwendungen zur Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes kommen daher in der Regel unmittelbar nur dem nach § 155 Abs. 1 Nr. 2 Halbsatz 1 BauGB nicht maßgeblichen Gebäudewert zugute (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 5. November 2009 - OVG 2 B 7.07 - juris Rn. 40;… Beschlüsse des erkennenden Senats vom 16. März 2016 - OVG 10 S 9.16 - juris Rn. 10, …und vom 29. Januar 2019 - OVG 10 S 44.18 -, juris Rn. 17 m.w.N.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 18. Juli 2017 - 1 L 206/14 - juris Rn. 28).
  • VG Schwerin, 06.06.2019 - 2 A 1830/16

    Eignung der Methode der "Multiplikation von Einzelfaktoren" zur Ermittlung der …

    Für die Wertermittlung gilt auf Grund der Ermächtigung in § 199 Abs. 1 BauGB die am 1. Juli 2010 in Kraft getretene Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), die sich an die Gutachterausschüsse (vgl. § 192 BauGB) richtet und der daher zwar keine die Gerichte bindende Wirkung zukommt, die jedoch allgemein anerkannte Grundsätze der Wertermittlung aufstellt, die bei jeder Wertermittlung zu beachten sind (vgl. OVG B-Stadt, Urt. v. 18.07.2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 mit Hinweis auf BVerwG, Urt. v. 17.05.2002 - 4 C 6.01 - juris).

    Geeignet ist jede Methode, mit der der gesetzliche Auftrag der Wertermittlung, nämlich die Bodenwerterhöhung und damit den Ausgleichsbetrag nach dem Unterschied zwischen Anfangs- und Endwert zu ermitteln, erfüllt werden kann (vgl. BVerwG, Urt. v. 27.11.2014, a.a.O. OVG B-Stadt, Urt. v. 18.07.2017, a.a.O.).

  • VG Schwerin, 20.06.2024 - 2 A 154/20

    Ermittlung des sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags - Modell Niedersachsen …

    Für die Wertermittlung gilt auf Grund der Ermächtigung in § 199 Abs. 1 BauGB die am 1. Juli 2010 in Kraft getretene (und am 1. Januar 2022 durch eine neue, hier nicht anwendbare Verordnung abgelöste) Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), die sich an die Gutachterausschüsse (vgl. § 192 BauGB) richtet und der daher zwar keine die Gerichte bindende Wirkung zukommt, die jedoch allgemein anerkannte Grundsätze der Wertermittlung aufstellt, die bei jeder Wertermittlung zu beachten sind (vgl. OVG Greifswald, Urt. v. 18.07.2017 - 1 L 206/14 - NordÖR 2017, 434 mit Hinweis auf BVerwG, Urt. v. 17.05.2002 - 4 C 6.01 - juris).

    Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist die ImmoWertV hinsichtlich ihrer Methoden nicht abschließend (vgl. BVerwG, Urt. v. 27.11.2014, a.a.O. OVG Greifswald, Urt. v. 18.07.2017, a.a.O.).

  • VG Berlin, 24.11.2022 - 13 K 300.19
  • VG Berlin, 07.12.2022 - 13 K 150.16
  • VG Berlin, 05.10.2022 - 13 K 185.19
  • VG Berlin, 24.11.2022 - 13 K 493.17
  • VG Berlin, 24.11.2022 - 13 K 383.18
  • VG Berlin, 05.10.2022 - 13 K 193.18
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OVG Mecklenburg-Vorpommern
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht