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Rechtsprechung
   OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,21670
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11 (https://dejure.org/2011,21670)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 22.07.2011 - 1 M 100/11 (https://dejure.org/2011,21670)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 (https://dejure.org/2011,21670)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Justiz Mecklenburg-Vorpommern (Leitsatz)

    Art 14 Abs 1 S 1 GG, § 21 Abs 4 StVG, § 8a Abs 5 S 1 FStrG
    Rechtliche Folgen der Beeinträchtigung von Gewerbebetrieben (hier: Hotel) durch Straßenbauarbeiten

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2011, 976
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 07.07.1980 - III ZR 32/79
    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11
    Rn. 16 Ein gewerbetreibender Straßenanlieger, der den Gemeingebrauch an der Straße für seinen Betrieb nutzt, muss Arbeiten, die der Erhaltung, Verbesserung und Modernisierung der Straße dienen, bis zu einer verhältnismäßig hoch anzusetzenden Opfergrenze entschädigungslos dulden, da er mit dem Schicksal der Straße verbunden ist (vgl. BGH, Urt. v. 07.07.1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 - zitiert nach juris;… OLG Brandenburg, Urt. v. 10.03.1998 - 2 U 193/96 -, NVwZ-RR 2000, 77 - zitiert nach juris;… Sauthoff, in: Sauthoff/Witting, StrWG M-V, Stand: Oktober 2010, § 27 Rn. 12).

    Denn der Gemeingebrauch ist notwendig bereits durch die Zweckbestimmung der Straße in der Weise begrenzt, dass auch die Anlieger gewisse, den Gemeingebrauch tatsächlich einschränkende Maßnahmen, die aus dem Zweck der Straße folgen, hinnehmen müssen, sofern nur die Straße als Verkehrsmittler erhalten bleibt (vgl. BGH, Urt. v. 07.07.1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 - zitiert nach juris).

    Diese bundesgesetzliche Bestimmung korrespondiert mit der schon erörterten Rechtsprechung, derzufolge die Überschreitung der Opfergrenze, also insbesondere der Fall der Existenzgefährdung eines Betriebes infolge der Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten, einen Entschädigungsanspruch auslöst (vgl. BGH, Urt. v. 07.07.1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 - zitiert nach juris;… Stahlhut, in: Kodal, Straßenrecht, 7. Aufl., Kap. 26 Rn. 56, S. 809;… Sauthoff, in: Sauthoff/Witting, StrWG M-V, Stand: Oktober 2010, § 27 Rn. 17).

    Dabei steht die Auswahl unter verschiedenen technischen Möglichkeiten grundsätzlich im pflichtmäßigen Ermessen der Behörde, wenn auch die gebührende Rücksicht auf die Interessen der betroffenen - infolgedessen anzuhörenden - Anlieger dem Ermessen eine Grenze setzt (vgl. zum Ganzen BGH, Urt. v. 07.07.1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 - zitiert nach juris;… Urt. v. 30.04.1964 - III ZR 125/63 -, MDR 1964, 656 - zitiert nach juris;… vgl. auch OLG Nürnberg, Urt. v. 21.12.2009 - 4 U 1436/09 -, juris).

  • VG Ansbach, 14.11.2006 - AN 10 E 06.03617
    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11
    Vor Einschränkungen oder Erschwernissen der Zufahrtsmöglichkeiten zu einem innerörtlichen Grundstück schützt der Anliegergebrauch regelmäßig nicht (vgl. VG Ansbach, Beschl. v. 14.11.2006 - AN 10 E 06.03617 -, juris).

    Rn. 28 Anzumerken ist mit Blick auf die Ausführungen des Verwaltungsgerichts zudem, dass der Antragsgegner sich maßgeblich auch auf wirtschaftliche Überlegungen berufen durfte, um im Interesse der Allgemeinheit - und der Anlieger selbst, wenn es sich um eine beitragspflichtige Maßnahme handelt - die Kostenbelastung möglichst gering zu halten (vgl. auch VG Ansbach, Beschl. v. 14.11.2006 - AN 10 E 06.03617 -, juris).

  • BVerwG, 11.05.1999 - 4 VR 7.99

    Straßenplanung; Anliegergebrauch; Bestimmung von Inhalt und Schranken des …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11
    Ein Abwehrrecht steht dem Anlieger nur so weit zu, wie die angemessene Nutzung des Grundeigentums die Verbindung mit der Straße erfordert (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschl. v. 11.05.1999 - 4 VR 7.99 -, DVBl. 1999, 1513 - zitiert nach juris m. w. N.).
  • OLG Nürnberg, 21.12.2009 - 4 U 1436/09

    Entschädigungsanspruch des Betreibers einer Diskothek bei längerfristiger …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11
    Dabei steht die Auswahl unter verschiedenen technischen Möglichkeiten grundsätzlich im pflichtmäßigen Ermessen der Behörde, wenn auch die gebührende Rücksicht auf die Interessen der betroffenen - infolgedessen anzuhörenden - Anlieger dem Ermessen eine Grenze setzt (…vgl. zum Ganzen BGH, Urt. v. 07.07.1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 - zitiert nach juris;… Urt. v. 30.04.1964 - III ZR 125/63 -, MDR 1964, 656 - zitiert nach juris; vgl. auch OLG Nürnberg, Urt. v. 21.12.2009 - 4 U 1436/09 -, juris).
  • OLG Brandenburg, 10.02.1998 - 2 U 193/96
    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11
    Rn. 16 Ein gewerbetreibender Straßenanlieger, der den Gemeingebrauch an der Straße für seinen Betrieb nutzt, muss Arbeiten, die der Erhaltung, Verbesserung und Modernisierung der Straße dienen, bis zu einer verhältnismäßig hoch anzusetzenden Opfergrenze entschädigungslos dulden, da er mit dem Schicksal der Straße verbunden ist (…vgl. BGH, Urt. v. 07.07.1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 - zitiert nach juris; OLG Brandenburg, Urt. v. 10.03.1998 - 2 U 193/96 -, NVwZ-RR 2000, 77 - zitiert nach juris;… Sauthoff, in: Sauthoff/Witting, StrWG M-V, Stand: Oktober 2010, § 27 Rn. 12).
  • BGH, 30.04.1964 - III ZR 125/63

    Bärenbaude - Straßenarbeiten, Enteignungsgleicher Eingriff, eingerichteter und …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11
    Dabei steht die Auswahl unter verschiedenen technischen Möglichkeiten grundsätzlich im pflichtmäßigen Ermessen der Behörde, wenn auch die gebührende Rücksicht auf die Interessen der betroffenen - infolgedessen anzuhörenden - Anlieger dem Ermessen eine Grenze setzt (…vgl. zum Ganzen BGH, Urt. v. 07.07.1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 - zitiert nach juris; Urt. v. 30.04.1964 - III ZR 125/63 -, MDR 1964, 656 - zitiert nach juris;… vgl. auch OLG Nürnberg, Urt. v. 21.12.2009 - 4 U 1436/09 -, juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.12.1991 - 23 B 2230/91

    Abwehrrechte; Gewerbebetrieb; Rückbau; Zufahrtsstraße

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.07.2011 - 1 M 100/11
    Unterhalb dieser Schwelle kann weder ein Unterlassungs- noch ein Entschädigungsanspruch angenommen werden; die Beeinträchtigungen sind dann entschädigungslos zu dulden (vgl. OVG Münster, Beschl. v. 20.12.1991 - 23 B 2230/91 -, NWVBl 1993, 17 - zitiert nach juris).
  • LG Hannover, 11.12.2020 - 8 O 4/20

    Coronapandemie: Keine Ansprüche auf staatliche Ersatzleistungen wegen des …

    Allerdings müssten Umsatzrückgänge aufgrund von Straßenarbeiten zumindest für einige Wochen oder gar Monate regelmäßig entschädigungslos hingenommen werden (BGH…, Urteil vom 20. Dezember 1971 - III ZR 79/69 -, BGHZ 57, 359-370, Rn. 26 m.w.N., dem folgend etwa OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 -, Rn. 29, juris m.w.N.;… zustimmend Stahlhut in Kodal, Straßenrecht, 7. Aufl., S. 808).
  • VG Gelsenkirchen, 27.01.2014 - 14 L 12/14

    Anliegergebrauch, Bestandskraft, Baumaßnahme, Brückensperrung, …

    Rn. 30 Vgl. BGH, Urteil vom 7. Juli 1980 - III ZR 32/79 -, NJW 1980, 2703 -, zitiert nach juris; OLG Brandenburg, Urt. v. 10. März 1998 - 2 U 193/96 -, NVwZ-RR 2000, 77, zitiert nach juris; OVG Mecklenburg-Vorpommern (OVG MV), Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 -, juris, RdNr. 15 ff.

    Rn. 32 OVG MV, Beschluss vom 22. Juli 2011 a.a.O., juris, RdNr. 16 m.w.N.

    Rn. 34 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 20. Dezember 1991- 23 B 2230/91 -, NWVBl 1993, 17 -, zitiert nach juris und OVG MV, Beschluss vom 22. Juli 2011 a.a.O., juris, RdNr.18 m.w.N.

    Rn. 36 Vgl. zu den insoweit zu beachtenden Anforderungen im einzelnen: OVG MV, Beschluss vom 22. Juli 2011 a.a.O., juris, RdNr. 20 m.w.N.

    Rn. 38 So OVG MV, Beschluss vom 22. Juli 2011 a.a.O., juris, RdNr. 21. Vgl auch OLG Brandenburg, Urteil vom10. März 1998 a.a.O..

  • VG Hamburg, 11.07.2022 - 19 E 2676/22

    Erfolgloser Eilantrag von Anliegern auf vorläufige Einstellung von Bauarbeiten …

    In Bezug auf Maßnahmen des Wegebaus ist der Gemeingebrauch an einer Straße bereits durch deren Zweckbestimmung in der Weise begrenzt, dass die Anlieger alle den Gemeingebrauch tatsächlich einschränkenden Maßnahmen hinnehmen müssen, die sich aus der Notwendigkeit ergeben, die Straße in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten oder den weitergehenden Bedürfnissen des Verkehrs anzupassen (…m.w.N. Stahlhut in Kodal, Straßenrecht, 7. Aufl. 2010, Kapitel 26 Rn. 52; OVG Greifswald, Beschl. v. 22.7.2011, 1 M 100/11, juris Rn. 16).

    Hieraus ergeben sich Rücksichtspflichten der bauenden Verwaltung, insbesondere die Pflicht, die Interessen der Anlieger und die sie betreffenden Folgen einer Wegebaumaßnahme zu erforschen und mit gegenläufigen öffentlichen Interessen abzuwägen (OVG Greifswald, Beschl. v. 22.7.2011, 1 M 100/11, juris Rn. 20).

    Insbesondere unterliegen die Veränderung und der Ausbau von Straßen sowie Maßnahmen zu deren Reparatur und Erhaltung einem planerischen Abwägen, das erhebliche Entscheidungsspielräume umfasst und deshalb nur begrenzt der richterlichen Kontrolle unterliegen kann (vgl. OVG Greifswald, Beschl. v. 22.7.2011, 1 M 100/11, juris Rn. 20).

  • VG Düsseldorf, 22.05.2026 - 16 L 1322/26
    Rn. 45 vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Dezember 1991 - 23 B 2230/91 -, juris Rn. 32; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 27. Februar 2025 - 2 L 229/25 -, juris Rn. 17; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 27. Januar 2014 - 14 L 12/14 -, juris Rn. 32; vgl. hierzu auch: OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 -, juris Rn. 18.

    Rn. 55 vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Dezember 1991 - 23 B 2230/91 -, juris Rn. 32; VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 27. Januar 2014 - 14 L 12/14 -, juris Rn. 32; vgl. hierzu auch: OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 -, juris Rn. 18.

  • VG Hamburg, 16.05.2019 - 15 E 1775/19

    Eilverfahren gegen die im Rahmen der Baumaßnahmen vorgenommene Vollsperrung einer …

    Vertretbare organisatorische Maßnahmen zur zeitlichen und inhaltlichen Begrenzung unerlässlicher Beeinträchtigungen sind zu erwägen, Stillstandszeiten und Verzögerungen sind zu vermeiden (…Stahlhut in Kodal, Straßenrecht, 7. Aufl. 2010, Kapitel 26 Rn. 54; BGH…, Urteil vom 7.7.1980, III ZR 79, juris Rn. 17; vgl. auch VG Neustadt/Weinstraße…, Beschluss vom 3.3.2015, 3 L 175/15 NW, juris Rn. 17 ff.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22.7.2011, 1 M 100/11, juris Rn. 20)..

    Insbesondere unterliegen die Veränderung und der Ausbau von Straßen sowie Maßnahmen zu deren Reparatur und Erhaltung einem planerischen Ermessen, das erhebliche Entscheidungsspielräume umfasst und deshalb nur begrenzt der richterlichen Kontrolle unterliegen kann (vgl. OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22.7.2011, 1 M 100/11, juris Rn. 20).

  • VG Kassel, 24.07.2026 - 7 L 1604/26

    Kein Anspruch eines Straßenanliegers auf Verschiebung von Bauarbeiten und …

    Denn der Gemeingebrauch ist notwendig bereits durch die Zweckbestimmung der Straße in der Weise begrenzt, dass auch die Anlieger gewisse, den Gemeingebrauch tatsächlich einschränkende Maßnahmen, die aus dem Zweck der Straße folgen, hinnehmen müssen, sofern nur die Straße als Verkehrsmittler erhalten bleibt (OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 - juris Rn. 16; OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 18. Juni 2025 - 1 S 35/25 -, juris Rn. 4).
  • VG Aachen, 05.05.2022 - 10 L 596/21

    Anspruch auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens?

    Rn. 70 Vgl. OLG Thüringen, Urteil vom 22. Juni 2017 - 4 U 845/15 -, juris Rn. 19 f.; OVG M.-V., Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 -, juris Rn. 16 ff. und 20 ff.; VG München, Beschluss vom 26. März 2012 - M 2 E 12.1384 -, juris Rn. 13.
  • VG Aachen, 05.05.2022 - 10 L 599/21

    Planfeststellung; Unterbleibensentscheidung; Anliegergebrauch; Immissionsschutz …

    Rn. 69 Vgl. OLG Thüringen, Urteil vom 22. Juni 2017 - 4 U 845/15 -, juris Rn. 19 f.; OVG M.-V., Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 -, juris Rn. 16 ff. und 20 ff.; VG München, Beschluss vom 26. März 2012 - M 2 E 12.1384 -, juris Rn. 13.
  • VG Hannover, 08.12.2021 - 7 A 4595/21

    Unterlassungsanspruch gegen die Erneuerung einer Brücke und die damit verbundene …

    Der Anliegergebrauch schützt regelmäßig nicht vor Einschränkungen oder Erschwernissen der Zufahrtsmöglichkeiten zu einem innerörtlichen Grundstück, die durch Arbeiten hervorgerufen werden, die der Erhaltung, Verbesserung und Modernisierung der Straße dienen (OVG M-V, Beschl. v. 22.07.2011 - 1 M 100/11 -, juris Rn. 16; VG Ansbach, Beschl. v. 14.11.2006 - AN 10 E 06.03617 -, juris Rn.14).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.06.2025 - 1 S 35.25

    Erneuerung der L 20 im Landkreis Oberhavel kann doch durchgeführt werden

    Dementsprechend muss ein gewerbetreibender Straßenanlieger, der den Gemeingebrauch an der Straße für seinen Betrieb nutzt, Arbeiten, die der Erhaltung, Verbesserung und Modernisierung der Straße dienen, bis zu einer verhältnismäßig hoch anzusetzenden Opfergrenze entschädigungslos dulden, da er mit dem Schicksal der Straße verbunden ist (OVG Greifswald, Beschluss vom 22. Juli 2011 - 1 M 100/11 -, NVwZ-RR 2011, 976 ff., juris Rn. 16 m.w.N.).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 06.05.2026 - 2 O 130/25

    Streitwert bei eingeschränktem Anliegergebrauch aufgrund Straßenbaumaßnahmen

  • VG Gießen, 24.05.2024 - 6 K 235/15

    Wiederherstellung der Erreichbarkeit eines Grundstücks für Kraftfahrzeuge

  • VG München, 26.03.2012 - M 2 E 12.1384

    Anliegergebrauch; Umweg aufgrund von Straßenbauarbeiten

  • VG Hamburg, 31.01.2012 - 15 E 3102/11

    Polizeiliche Befugnis straßenverkehrsrechtliche Anordnungen zur Regelung einer …

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