Rechtsprechung
| OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Eine als Innengesellschaft bürgerlichen Rechts verstandene Unterbeteiligung; Verhältnis von Treuhand und Unterbeteiligung; Formzwang der sog. "Vereinbarungstreuhand"; Heilung durch formgültigen Abtretung des Geschäftsanteils; Umdeutung in eine rechtswirksame ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
Beurkundung, Nichtigkeitsgründe, Notar, Treuhand, Treuhandverhältnis, Unterbeteiligung, Vereinbarungstreuhand
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
GmbHG § 15 Abs. 4; BGB § 140
Anforderungen an die Form eines Treuhandverhältnisses über einen GmbH-Geschäftsanteil
Verfahrensgang
- LG Aschaffenburg, 24.03.2000 - 3 O 579/99
- OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Papierfundstellen
- NZG 2001, 509
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (15)
- BGH, 13.06.1994 - II ZR 259/92
Rechtliche Einordnung der Beteiligung eines Dritten an Gesellschaftsanteilen
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Das Erstgericht habe aus der dem Urteil zugrunde liegenden Entscheidung des BGH (NJW 1994, 2886 ff. [BGH 13.06.1994 - II ZR 259/92]) unzutreffende Rechtsfolgen abgeleitet.Zutreffend habe das Erstgericht unter Bezugnahme auf BGH NJW 1994, 2886 ff. [BGH 13.06.1994 - II ZR 259/92] festgestellt, dass der streitgegenständliche Vertrag nach Wortlaut und Inhalt ein echter Treuhandvertrag sei, welcher insgesamt der Form des § 15 Abs. 4 GmbHG bedurft hätte.
Der Senat verkennt nicht, dass Treuhand und Unterbeteiligung sich nicht wechselseitig kategorisch ausschließen, sondern die gesellschaftsrechtliche Unterbeteiligung auch treuhänderische Elemente aufweisen kann (BGH ZIP 1994, 1180 ff.;… Schlegelberger-Schmidt, HGB, 5. Aufl., Rdnr. 38 Vorbem. (§ 230 n. F.) § 335 m.w.N.).
- BGH, 14.04.1986 - II ZR 155/85
Beurkundungsbedürftigkeit der Abtretung eines Geschäftsanteils
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Der Formmangel hat grundsätzlich die Nichtigkeit des ganzen Vertrages zur Folge (§ 125 S. 1 BGB; vgl. BGH WM 1986, 823 f.;… Scholz-Winter, a.a.O., Rdnr. 71;… Baumbach-Hueck, a.a.O., Rdnr. 35;… Hachenburg-Zutt, GmbHG, 8. Aufl., Rdnr. 60 zu § 15).Im übrigen bedarf auch im Rahmen eines Unterbeteiligungsverhältnisses die Verpflichtung zur Abtretung eines Geschäftsanteils oder eines Teiles davon nach § 15 Abs. 4 GmbHG der notariellen Form (BGH WM 1986, 823 f.;… Scholz-Winter, a.a.O., Rdnr. 59).
- BGH, 06.07.1961 - II ZR 219/58
Verkauf eines GmbH-Geschäftsanteils
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Der Senat verkennt nicht, dass beide Seiten den Vertrag jahrelang gehandhabt haben, als ob er wirksam wäre (vgl. BGHZ 35, 272 ff.).Anzeichen für eine Existenzgefährdung des Klägers, arglistiges Verhalten oder eine besonders schwere Treuepflichtverletzung des Erblassers (BGH WM 1988, 1367 ff.; BGHZ 35, 272 ff.) lassen sich nicht erkennen.
- BGH, 21.03.1977 - II ZR 96/75
Keine Umdeutung eines sittenwidrigen Rechtsgeschäfts
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Im übrigen wären die entsprechenden Voraussetzungen dafür (vgl. BGHZ 68, 206 [BGH 21.03.1977 - II ZR 96/75]) gegeben.Durch die Umdeutung eines formnichtigen Rechtsgeschäfts darf aber nicht der Zweck einer Formvorschrift vereitelt werden (BGH NJW 1980, 2517 f.; BGHZ 68, 204 ff.;… Soergel-Hefermehl, BGB, 13. Aufl., Rdnr. 6 zu § 140;… Palandt-Heinrichs, a.a.O., Rdnr. 7 zu § 140).
- BGH, 19.04.1999 - II ZR 365/97
Formbedürftigkeit eines Treuhandvertrages hinsichtlich eines …
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Verpflichtet sich nämlich ein Gesellschafter, seine Geschäftsanteile für einen Treugeber zu halten, bedarf diese Vereinbarung der notariellen Beurkundung (BGH NJW 1999, 2594 ff.; ZIP 1995, 1089 f.;… Schlegelberger-Schmidt, a.a.O., Rdnr. 44;… Scholz-Winter, GmbH-Gesetz, 9. Aufl., Rdnr. 16 zu § 15;… Baumbach/Hueck, GmbH-Gesetz, 16. Aufl., Rdnr. 56 zu § 15).Dieser Zweck der Vorschrift würde verfehlt, wenn hinsichtlich eines bestehenden Geschäftsanteils formfrei ein Treuhandverhältnis begründet werden könnte, aufgrund dessen der Treugeber die Übertragung des Geschäftsanteils auf sich verlangen könnte, zumal es der Treugeber in der Hand hätte, seinerseits weitere Treuhandverträge zu schließen, nach denen er verpflichtet wäre, jenen Anteil selbst treuhänderisch für einen Dritten zu halten (BGH NJW 1999, 2594 ff.).
- BGH, 22.01.1990 - II ZR 25/89
Anfechtung der Abtretung eines GmbH-Anteils wegen arglistiger Täuschung; Geltung …
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Des Rückgriffs auf die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft bedarf es schon deswegen nicht, selbst wenn die Rückabwicklung nach Bereicherungrecht umständlich sein kann (BGH NJW 1990, 1915 f.;… Baumbach-Hueck, a.a.O., Rdnr. 28). - BGH, 13.10.1983 - III ZR 158/82
Ungültigkeit einer formwidrigen Verpflichtungserklärung
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Im übrigen sind dem Kläger Ansprüche nach bereicherungsrechtlichen Grundsätzen nicht versagt (BGH WM 1984, 181 f.; s. auch unten Ziff. 7 d. Urteilsgründe). - BGH, 27.06.1988 - II ZR 143/87
Treuepflicht des Gesellschafters im Rahmen eines Grundstückskaufvertrages mit der …
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Anzeichen für eine Existenzgefährdung des Klägers, arglistiges Verhalten oder eine besonders schwere Treuepflichtverletzung des Erblassers (BGH WM 1988, 1367 ff.; BGHZ 35, 272 ff.) lassen sich nicht erkennen. - BGH, 19.12.1988 - II ZR 101/88
Beurkundungspflicht für den Austritt aus einer Gesellschaft - Haftung eines …
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Im übrigen erscheint fragwürdig, ob diese Grundsätze überhaupt anwendbar wären; denn diese knüpfen nicht an die (schuldrechtliche) Verpflichtung zur Anteilsübertragung, sondern an diese selbst an und gelten daher nicht, wenn es zu einer - fehlerhaften - Abtretung der Anteile gar nicht gekommen ist (BGH WM 1989, 406 ff.). - OLG München, 07.12.1994 - 7 U 4659/94
Formerfordernisse bei Abgabe der Verpflichtungserklärung bezüglich des Erwerbs …
Auszug aus OLG Bamberg, 30.11.2000 - 1 U 72/00
Anders als bei einem zusammengesetzten Vertrag, wie beispielsweise im Rahmen einer GmbH & Co. KG die Übertragung von Kommanditanteilen und von Geschäftsanteilen der Komplementär-GmbH (OLG München BB 1995, 427 f. [OLG München 07.12.1994 - 7 U 4659/94];… Hachenburg-Zutt, a.a.O., Rdnr. 51), geben hier die vertraglichen Regelungen ohne den zentralen Anspruch auf Übertragung und Herausgabe der Geschäftsanteile, aus dem sich der geltend gemachte Abfindungsanspruch gerade herleitet, keinen für beide Seiten hinnehmbaren Sinn. - BGH, 30.06.1969 - II ZR 71/68
Verpflichtung zur Abtretung eines Gesellschaftsanteils aus der Satzung - …
- BGH, 05.02.1980 - KZR 13/79
Wirksamkeit eines Automatenaufstellvertrags - Fehlen einer schriftlichen …
- BGH, 07.06.1995 - VIII ZR 125/94
Wirksamkeit einer empfangsbedürftigen, notariell beurkundeten Willenserklärung
- OLG Frankfurt, 07.09.1991 - 11 U 21/91
- BGH, 28.11.1962 - V ZR 127/61
Voraussetzungen des Anspruchs auf Einräumung eines Dauerwohnrechts - …
- FG Düsseldorf, 06.05.2004 - 11 K 3047/00
Entnahme aus dem Betriebsvermögen zu betriebsfremden Zwecken durch …
Aus diesem Grund unterliegen nach herrschender zivilrechtlicher Meinung auch die Treuhandverträge der notariellen Form, in denen sich der Gesellschafter verpflichtet, seinen bestehenden Geschäftsanteil nur noch als Treuhänder für einen Dritten zu halten (sogenannte Vereinbarungstreuhand) (vgl. Lutter/Hommelhoff, GmbHG, § 15 Anm. 45.;… Baumbach/Hueck, GmbHG, § 15 Rdnr. 56; BGH - Urteil vom 19.04.1999 II ZR 365/97, BGHZ 141, 208; OLG Bamberg - Urteil vom 30.11.2000 1 U 72/00, NZG 2001, 509; OLG Köln - Urteil vom 22.03.2001 18 U 69/00, NZG 2001, 810; OLG Frankfurt a.M. - Urteil vom 27.11.1991 21 W 35/91, GmbHR 1992, 368; Finanzgericht Baden-Württemberg - Urteil vom 21.07.1998 7 K 223/96, EFG 1998, 1582).
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Rechtsprechung
| OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für den Übergang eines dem Versicherten zustehenden Schadensersatzanspruches auf den Sozialversicherungsträger; Schaden bei einem infolge eines aufgrund eines Untersuchungsfehlers nicht erkannten Gendefektes bei einem ungeborenen Kind; Pflicht zur ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Halle, 19.06.2000 - 8 O 440/99
- OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Papierfundstellen
- VersR 2001, 341
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (7)
- BGH, 18.01.1983 - VI ZR 114/81
Nicht ermöglichte Abtreibung (wrongful life)
Auszug aus OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Mit der grundlegenden Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 18. Januar 1983 (BGHZ 86, 241, 250 ff) [BGH 18.01.1983 - VI ZR 114/81] zu dieser Frage geht der erkennende Senat davon aus, dass weder eine unmittelbare deliktsrechtliche Pflicht, die Geburt einer Leibesfrucht deshalb zu verhindern, weil das Kind voraussichtlich mit Gebrechen behaftet sein wird, noch eine darauf gerichtete unmittelbare Vertragspflicht besteht.Dies ergibt sich aus vorgenannter Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 86, 240, 246 ff) [BGH 18.01.1983 - VI ZR 114/81], welche in der Folgezeit - auch unter Berücksichtigung der hiergegen erhobenen verfassungsrechtlichen Bedenken - insoweit mehrfach bestätigt wurde (BGHZ 89, 95; BGHZ 124, 128, 134 ff [BGH 16.11.1993 - VI ZR 105/92]; BGH NJW 1997, 1638, 1640) [BGH 04.03.1997 - VI ZR 354/95].
Geht man von dieser gesetzgeberischen Intension aus, so verbietet sich eine Korrektur aus Billigkeitserwägungen schon deshalb, weil sie mit der grundlegenden rechtlichen und moralischen Wertung in dem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 8. Januar 1983 (BGHZ 86, 241 ff [BGH 18.01.1983 - VI ZR 114/81]) in Widerspruch stehen würde.
- BGH, 16.11.1993 - VI ZR 105/92
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Beratung, …
Auszug aus OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Dies ergibt sich aus vorgenannter Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 86, 240, 246 ff) [BGH 18.01.1983 - VI ZR 114/81], welche in der Folgezeit - auch unter Berücksichtigung der hiergegen erhobenen verfassungsrechtlichen Bedenken - insoweit mehrfach bestätigt wurde (BGHZ 89, 95; BGHZ 124, 128, 134 ff [BGH 16.11.1993 - VI ZR 105/92]; BGH NJW 1997, 1638, 1640) [BGH 04.03.1997 - VI ZR 354/95]. - BGH, 04.03.1997 - VI ZR 354/95
Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen eines ärztlichen Kunstfehlers; …
Auszug aus OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Dies ergibt sich aus vorgenannter Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 86, 240, 246 ff) [BGH 18.01.1983 - VI ZR 114/81], welche in der Folgezeit - auch unter Berücksichtigung der hiergegen erhobenen verfassungsrechtlichen Bedenken - insoweit mehrfach bestätigt wurde (BGHZ 89, 95; BGHZ 124, 128, 134 ff [BGH 16.11.1993 - VI ZR 105/92]; BGH NJW 1997, 1638, 1640) [BGH 04.03.1997 - VI ZR 354/95].
- BGH, 22.11.1983 - VI ZR 85/82
Unvollständige Beratung über Gefahr des Mongolismus
Auszug aus OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Dies ergibt sich aus vorgenannter Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 86, 240, 246 ff) [BGH 18.01.1983 - VI ZR 114/81], welche in der Folgezeit - auch unter Berücksichtigung der hiergegen erhobenen verfassungsrechtlichen Bedenken - insoweit mehrfach bestätigt wurde (BGHZ 89, 95; BGHZ 124, 128, 134 ff [BGH 16.11.1993 - VI ZR 105/92]; BGH NJW 1997, 1638, 1640) [BGH 04.03.1997 - VI ZR 354/95]. - BGH, 20.02.1958 - VII ZR 76/57
Übergang vertraglicher Schadensersatzansprüche nach § 1542 RVO
Auszug aus OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Der Forderungsübergang erfasst dabei grundsätzlich sowohl Ansprüche aus Delikt als auch solche mit vertraglicher Grundlage (…Palandt/Heinrichs a.a.O. Rn. 151; vgl. auch BGHZ 26, 365, 371 [BGH 20.02.1958 - VII ZR 76/57]; BGH VersR 1969, 954, beide Entscheidungen noch zu § 1542 RVO). - BGH, 24.06.1969 - VI ZR 87/67
Auszug aus OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Der Forderungsübergang erfasst dabei grundsätzlich sowohl Ansprüche aus Delikt als auch solche mit vertraglicher Grundlage (…Palandt/Heinrichs a.a.O. Rn. 151; vgl. auch BGHZ 26, 365, 371 [BGH 20.02.1958 - VII ZR 76/57]; BGH VersR 1969, 954, beide Entscheidungen noch zu § 1542 RVO). - OLG Düsseldorf, 06.01.1997 - 8 U 107/95
Ersatzpflicht für die Pflege- und Behandlungskosten eines infolge der …
Auszug aus OLG Naumburg, 12.12.2000 - 1 U 72/00
Rn. 19 Der Senat sieht sich auch durch die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 6. Januar 1997 (Az.: 8 O 107/95, veröffentlicht in VersR 1998, 194) nicht zu einer anderen Auffassung veranlasst.
- BGH, 13.07.2004 - VI ZR 273/03
Überleitung eines Schadensersatzanspruchs der Mutter gegen den Arzt wegen des …
Dem Anspruchsübergang stehe entgegen der Auffassung der Beklagten nicht das Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg vom 12. Dezember 2000 (VersR 2001, 341; rechtskräftig nach Nichtannahme der Revision durch Beschluß des erkennenden Senats vom 6. November 2001 - VI ZR 38/01 - VersR 2002, 192) entgegen.aa) Erfolglos macht deshalb die Revision unter Berufung auf das Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg vom 12. Dezember 2000 (1 U 72/00 - VersR aaO) geltend, Marcus H. habe aus eigenem Recht (§§ 4 Abs. 1, 27 Abs. 1 Nr. 3, 40 Abs. 1 BSHG) einen Anspruch auf Sozialhilfe, der zu dem Schadensersatzanspruch der Mutter des Jungen gegen die Beklagten nicht kongruent sei.
- OLG Hamm, 04.08.2003 - 3 U 138/02 Rn. 27 Nichts anders ergibt sich auch aus der von den Beklagten angeführten Entscheidung des OLG Naumburg vom 12.12.2000 (VersR 2001, S. 341, Annahme der Revision wurde vom BGH abgelehnt, VersR 2002, S. 192).
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