Rechtsprechung
| BVerwG, 26.02.1982 - 1 WB 17.82 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Planmäßige Beurteilung des Soldaten - Ausnahmen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 13.05.1965 - II C 146.62
Beamtenrechtliche Beurteilung
Auszug aus BVerwG, 26.02.1982 - 1 WB 17.82
Die dienstliche Beurteilung dient vornehmlich dem Zweck, Grundlage für am Leistungsgrundsatz orientierte Entscheidungen über die Verwendung der Soldaten, insbesondere auf Beförderungsdienstposten, und über ihr dienstliches Fortkommen, insbesondere ihre Beförderung, zu sein (vgl. BVerwGE 21, 127, 129) [BVerwG 13.05.1965 - II C 146/62]. - BVerwG, 17.10.1967 - I WB 43.67
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.02.1982 - 1 WB 17.82
Der unter entsprechender Anwendung des § 123 Abs. 1 Satz 2 VwGO gestellte Antrag ist zulässig (BVerwGE 33, 42); insbesondere ist die angefochtene Verfügung des BMVg vom 6. Juli 1981, mit der die Verschiebung der planmäßigen Beurteilung des Antragstellers angeordnet wurde, als truppendienstliche Maßnahme im Sinne des § 17 Abs. 1 Satz 1 WBO zu werten.
- BVerwG, 22.09.2005 - 1 WB 4.05
Beurteilung; Ausnahmen; Sonderbeurteilung; Zeitgrenze; Altersgrenze.
Rn. 44 Planmäßige Beurteilungen dienen vornehmlich dem Zweck, im Rahmen der Verwirklichung des mit Verfassungsrang ausgestatteten Leistungsgrundsatzes (Art. 33 Abs. 2 GG, § 3 Abs. 1 SG), Grundlage für die daran zu orientierenden Entscheidungen über die Verwendung von Soldaten, insbesondere auf förderlichen oder Beförderungs-Dienstposten, und über ihr dienstliches Fortkommen zu sein (Beschlüsse vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 -, vom 3. September 1996 - BVerwG 1 WB 20.96, 21.96 -und vom 15. Mai 2003 - BVerwG 1 WB 10.03 - ; vgl. ferner Urteil vom 26. August 1993 - BVerwG 2 C 37.91 - NVwZ-RR 1994, 347 = DVBl. 1994, 112> m.w.N.). - BVerwG, 16.05.2002 - 1 WB 13.02
Beurteilung, planmäßige; Aufschieben der Beurteilung wegen eines gerichtlichen …
Der Antrag, mit dem sich der Antragsteller gegen die "weitere Aussetzung seiner Beurteilung" wendet, ist zulässig (vgl. Beschlüsse vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 -, vom 3. September 1996 - BVerwG 1 WB 20, 21.96 - und vom 21. März 2002 - BVerwG 1 WB 2.02 -), aber nicht begründet.Dies ist in rechtlich nicht zu beanstandender Weise in Nr. 203 Buchst. c - f, in Nr. 204 Buchst. a und in Nr. 406 Buchst. a ZDv 20/6 geschehen (Beschlüsse vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 -, vom 3. September 1996 - BVerwG 1 WB 20, 21.96 -, vom 3. Juli 2001 - BVerwG 1 WB 23.01 - und vom 21. März 2002 - BVerwG 1 WB 2.02 -).
Hierzu zählen vor allem Strafverfahren und gerichtliche Disziplinarverfahren (Beschlüsse vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 - und vom 3. September 1996 - BVerwG 1 WB 20, 21.96 -).
- BVerwG, 03.09.1996 - 1 WB 20.96
Recht der Soldaten - Disziplinarverfahren, Aussetzung der Förderung, Aufschiebung …
Die dienstliche Beurteilung dient vornehmlich dem Zweck, Grundlage zu sein für am Leistungsgrundsatz orientierte Entscheidungen über die Verwendung des Soldaten, insbesondere auf Beförderungsdienstposten, und über ihr dienstliches Fortkommen, insbesondere ihre Beförderung (vgl. Beschluß vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 - m.w.N.).So ist es auch nicht zu beanstanden, wenn in Nr. 405 ZDv 20/6 bestimmt wird, daß der beurteilende Vorgesetzte dann eine Entscheidung der personalbearbeitenden Stelle darüber herbeizuführen hat, ob eine Beurteilung erforderlich ist, wenn ein Soldat während eines schwebenden Verfahrens, vor allem während eines straf- oder disziplinargerichtlichen Verfahrens, zu beurteilen ist (vgl. Beschluß vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 -).
- OVG Sachsen, 25.10.2021 - 2 B 259/21
Konkurrentenstreit; Regelbeurteilung; Altersgrenze
Planmäßige Beurteilungen dienen vornehmlich dem Zweck, im Rahmen der Verwirklichung des mit Verfassungsrang ausgestatteten Leistungsgrundsatzes (Art. 33 Abs. 2 GG, § 3 Abs. 1 SG), Grundlage für die daran zu orientierenden Entscheidungen über die Verwendung von Soldaten, insbesondere auf förderlichen oder Beförderungs-Dienstposten, und über ihr dienstliches Fortkommen zu sein (Beschlüsse vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 -, vom 3. September 1996 - BVerwG 1 WB 20.96, 21.96 -und vom 15. Mai 2003 - BVerwG 1 WB 10.03 - ; vgl. ferner Urteil vom 26. August 1993 - BVerwG 2 C 37.91 - NVwZ-RR 1994, 347 = DVBl. 1994, 112> m.w.N.). - BVerwG, 21.03.2002 - 1 WB 2.02
Beurteilung, planmäßige; Stellungnahme; nächsthöherer Vorgesetzter; Verschiebung …
Aufgrund der Ermächtigung in § 1a Abs. 2 Satz 2 SLV hat der BMVg jedoch in zulässiger Weise bestimmt, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine planmäßige Beurteilung zu unterlassen ist (Nr. 205 ZDv 20/6) oder verschoben (Nr. 203 Buchst. c bis f, Nr. 204 Buchst. a ZDv 20/6) werden kann (Beschlüsse vom 26. Februar 1982 - BVerwG 1 WB 17.82 -, vom 3. September 1996 - BVerwG 1 WB 20, 21.96 - und vom 3. Juli 2001 - BVerwG 1 WB 23.01 -). - BVerwG, 23.02.1989 - 1 WB 149.88
Antrag auf Einleitung eines disziplinargerichtlichen Verfahrens gegen sich selbst …
Daß eine solche, gemäß Nr. 145 (a) ZDv 20/6 a.F. (jetzt: Nr. 405 Buchstabe a ZDv 20/6) getroffene Verfügung als truppendienstliche Maßnahme im Sinne des § 17 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 WBO zu werten ist, hat der Senat bereits entschieden (BVerwG Beschluß vom 26. Februar 1982 - 1 WB 17/82); hieran ist festzuhalten. - VG Magdeburg, 05.09.2025 - 5 B 482/24
Konkurrentenstreit
Rn. 19 Hintergrund des mit § 21 Abs. 1 LBG LSA geregelten Grundsatzes der Regelbeurteilung ist, die Grundlage für die wiederkehrenden, allein nach Eignung, Leistung und Befähigung zu treffenden Auswahlentscheidungen des Dienstherrn über die Verwendung von Beamten, insbesondere auf Beförderungsdienstposten zu schaffen und damit letztlich dem mit Verfassungsrang ausgestatteten Grundsatz der Bestenauslese (Art. 33 Abs. 2 GG) Geltung zu verschaffen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 26. Februar 1982 - 1 WB 17.82 -, vom 3. September 1996 - 1 WB 20.96, 21.96 - und vom 15. Mai 2003 - 1 WB 10.03 - vgl. ferner Urteil vom 26. August 1993 - 2 C 37.91 -). - VG München, 17.03.2009 - M 21 K 07.3529
Zulässigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage
Die Einleitung eines disziplinargerichtlichen Verfahrens rechtfertigt im Übrigen auch die durch Erlass des Bundesministeriums der Verteidigung angeordnete Aufschiebung der Erstellung einer planmäßigen Beurteilung (BVerwG vom 03.09.1996 - 1 WB 20.96, 1 WB 21.96 - NZWehrr 1997, 114 = Buchholz 236.1 § 10 SG Nr. 18; vom 26.02.1982 - 1 WB 17.82 - juris = NZWehrr 1983, 27 [Kurzwiedergabe]). - VG München, 20.02.2009 - M 21 K 07.5966
Fehlende Glaubhaftmachung erheblicher Gründe für Terminsverlegungsantrag
Die Einleitung eines disziplinargerichtlichen Verfahrens rechtfertigt die Aufschiebung der Erstellung einer planmäßigen Beurteilung (BVerwG vom 03.09.1996 - 1 WB 20.96, 1 WB 21.96 - NZWehrr 1997, 114 = Buchholz 236.1 § 10 SG Nr. 18; vom 26.02.1982 - 1 WB 17.82 - NZWehrr 1983, 27 [Kurzwiedergabe]).
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