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Rechtsprechung
   BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,61227
BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05 (https://dejure.org/2004,61227)
BVerwG, Entscheidung vom 20.06.2004 - 1 WB 28.05 (https://dejure.org/2004,61227)
BVerwG, Entscheidung vom 20. Juni 2004 - 1 WB 28.05 (https://dejure.org/2004,61227)
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (15)

  • BVerwG, 09.10.1996 - 6 P 1.94

    Personalvertretungsrecht - Mitwirkung des Personalrats bei verhaltensbedingter …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Es gilt insoweit auch im Personalvertretungsrecht ein objektiver Maßstab (vgl. u.a. Beschluss vom 9. Oktober 1996 - BVerwG 6 P 1.94 - NVwZ-RR 1997, 551 = RiA 1997, 197 = PersV 1997, 171>).

    = PersV 1994, 539> und vom 9. Oktober 1996 - BVerwG 6 P 1.94 - ), d.h. die Sichtweise einer Personalvertretung, die alle von der beabsichtigten Maßnahme im Einzelfall betroffenen Belange umfassend und vertretbar würdigt.

    Ein objektiv vertretbarer Standpunkt der Personalvertretung ist daher für die Bestimmung des Umfangs des ihr zustehenden Informationsanspruchs maßgeblich (Beschluss vom 9. Oktober 1996 - BVerwG 6 P 1.94 - ).

  • BVerwG, 27.02.2003 - 1 WB 57.02

    Antragsfrist; Beschwerdeanlass; Verwendung; Versetzung; Personalanpassungsgesetz; …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Eine Versetzung stellt nach dieser Vorschrift nicht nur eine beteiligungsfähige, sondern in der Regel auch eine beteiligungspflichtige Maßnahme dar (Beschluss vom 27. Februar 2003 - BVerwG 1 WB 57.02 - <BVerwGE 118, 25 = Buchholz 252 § 23 SBG Nr. 2 = NZWehrr 2003, 212 = NVwZ-RR 2003, 512 = DVBl 2003, 754 = DokBer 2003, 281>).

    Dies wäre nur dann der Fall, wenn offensichtlich wäre, dass die erfolgte Verletzung von Verfahrensvorschriften die Entscheidung in der Sache nicht beeinflusst hat (vgl. Beschluss vom 27. Februar 2003 - BVerwG 1 WB 57.02 - ).

  • BVerwG, 01.11.2001 - 6 P 10.01

    Entscheidung über den Rechtsweg; weitere sofortige Beschwerde; Besetzung des …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Damit werden durch § 52 Abs. 1 Satz 1 SBG dem Personalrat in Gestalt der zur Entscheidung berufenen Soldatenvertreter Beteiligungsrechte nach § 23 SBG zugewiesen (so auch Beschluss vom 1. November 2001 - BVerwG 6 P 10.01 - <BVerwGE 115, 223 [226] = Buchholz 252 § 52 SBG Nr. 2 = RiA 2003, 35 = PersV 2002, 73>).

    In diesem Anhörungsverfahren findet § 38 BPersVG nach § 49 Abs. 2 Satz 3 SBG keine Anwendung (ebenso: Beschluss vom 1. November 2001 - BVerwG 6 P 10.01 - ).

  • BVerwG, 24.03.2004 - 1 WB 46.03

    Vertrauensperson, Unteroffiziere, Disziplinarvorgesetzter, Beteiligungsrecht; …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Diese Verpflichtung trifft, wie sich aus § 23 Abs. 1 Satz 1 SBG unzweideutig ergibt, "den nächsten Disziplinarvorgesetzten" (vgl. Beschluss vom 24. März 2004 - BVerwG 1 WB 46.03 - NZWehrr 2005, 29 [31] = PersR 2004, 473>), hier also den Dienststellenleiter in Gestalt des Kdr LogZBw.

    § 23 Abs. 1 Satz 1 SBG begründet freilich keinen Anspruch auf ein Anhörungs- und Informationsrecht im Sinne des § 20 Satz 1 SBG gegenüber anderen Personen/Stellen als dem nächsten Disziplinarvorgesetzten; anderes ergibt sich auch nicht aus § 18 SBG (Beschluss vom 24. März 2004 - BVerwG 1 WB 46.03 - m.w.N.).

  • BVerwG, 23.06.2004 - 1 WB 25.03

    Fiktive Versetzung; Personalratsmitglied; Verwendung; höherwertiger Dienstposten; …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Dies gilt auch dann, wenn für das Personalratsmitglied eine fiktive Versetzung in Betracht zu ziehen ist (Beschlüsse vom 7. November 1991 - BVerwG 1 WB 160.90 - <BVerwGE 93, 188 = NZWehrr 1994, 244 = ZBR 1992, 177>, vom 29. Juli 1997 - BVerwG 1 WB 23.97 - ZBR 1997, 402 [LS]> und vom 23. Juni 2004 - BVerwG 1 WB 25.03 -).

    Die getroffene Ermessensentscheidung ist gerichtlich nur darauf überprüfbar, ob die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten sind oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht worden ist (§ 114 VwGO analog; Beschlüsse vom 30. Juli 1980 - BVerwG 1 WB 79.79 - <BVerwGE 73, 51 [f.]> und vom 23. Juni 2004 - BVerwG 1 WB 25.03 -).

  • BVerwG, 26.01.1994 - 6 P 21.92

    Personalvertretung - Unterlagen - Versetzungsbewerbung - Vorlage - Bestenauslese

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Maßstab ist vielmehr der Standpunkt einer "objektiven" Personalvertretung (Beschlüsse vom 26. Januar 1994 - BVerwG 6 P 21.92 - <BVerwGE 95, 73 [78], Buchholz 250 § 68 BPersVG Nr. 15 = NVwZ 1995, 91.
  • BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 51.97

    Recht der Soldaten - Rechtsfolgen einer unterlassenen Anhörung der …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Dieser Umstand und die Nichteinbeziehung des - hier fehlenden - Ergebnisses der Anhörung in die Entscheidung der personalbearbeitenden Stelle bzw. des BMVg als Beschwerdestelle stellen einen Ermessensfehler dar (Beschluss vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 51.97 - NZWehrr 1998, 248>), der zur Rechtswidrigkeit der beteiligungspflichtigen Maßnahme führt.
  • BVerwG, 22.12.1993 - 6 P 26.92

    Verpflichtung eines Dienststellenleiters, dem Personalrat die Namen der …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Ebenso wie der Personalrat nach dem Bundespersonalvertretungsgesetz sind auch die Vertrauensperson und der Personalrat in Gestalt der Soldatenvertreter keine mit allgemeinen Aufsichtsbefugnissen ausgestatteten Kontrollorgane, die der Rechts- und Sachaufsicht nebengeordnet wären (so auch Beschluss vom 22. Dezember 1993 - BVerwG 6 P 26.92 -).
  • BVerwG, 07.11.1991 - 1 WB 160.90

    Personalvertretung - Rechtsweg Wehrdienstgericht - Laufbahnentwicklung - …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Dies gilt auch dann, wenn für das Personalratsmitglied eine fiktive Versetzung in Betracht zu ziehen ist (Beschlüsse vom 7. November 1991 - BVerwG 1 WB 160.90 - <BVerwGE 93, 188 = NZWehrr 1994, 244 = ZBR 1992, 177>, vom 29. Juli 1997 - BVerwG 1 WB 23.97 - ZBR 1997, 402 [LS]> und vom 23. Juni 2004 - BVerwG 1 WB 25.03 -).
  • BVerwG, 30.07.1980 - 1 WB 79.79

    Anspruch eines Soldaten auf eine bestimmte Verwendung - Ermessensbindung durch …

    Auszug aus BVerwG, 20.06.2004 - 1 WB 28.05
    Die getroffene Ermessensentscheidung ist gerichtlich nur darauf überprüfbar, ob die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten sind oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht worden ist (§ 114 VwGO analog; Beschlüsse vom 30. Juli 1980 - BVerwG 1 WB 79.79 - <BVerwGE 73, 51 [f.]> und vom 23. Juni 2004 - BVerwG 1 WB 25.03 -).
  • BVerwG, 19.02.1987 - 6 P 11.85
  • BVerwG, 24.09.1985 - 6 P 21.83

    Stufenvertretung im Bereich des Militärs - Mitbestimmungsrecht eines …

  • BVerwG, 29.07.1997 - 1 WB 23.97

    Gerichtsverfassungsrecht - Rechtsweg bei Antrag eines Antrag eines vom Dienst …

  • BVerwG, 05.03.1981 - 1 WB 155.80

    Personalvertretung - Rechte aus Mitgliedschaft - Soldat - Militärisches …

  • BVerwG, 18.01.1994 - 1 WB 14.93

    Umfang der Rechte einer Vertrauensperson der Offiziere in der Bundeswehr im …

  • BVerwG, 14.07.2005 - 1 WB 63.04
    Eine Versetzung stellt nach dieser Vorschrift nicht nur eine beteiligungsfähige, sondern in der Regel auch eine beteiligungspflichtige Maßnahme dar (Beschlüsse vom 27. Februar 2003 - BVerwG 1 WB 57.02 - und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -).

    Damit werden durch § 52 Abs. 1 Satz 1 SBG dem Personalrat in Gestalt der zur Entscheidung berufenen Soldatenvertreter Beteiligungsrechte nach § 23 SBG zugewiesen (Beschluss vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 - m.w.N.).

    Sie sind integrierter Teil des Personalrates (Beschlüsse vom 24. September 1985 - BVerwG 6 P 21.83 - , vom 19. Februar 1987 - BVerwG 6 P 11.85 - und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -) und kein eigenständiges Vertretungsorgan im Sinne des § 1 Abs. 2 SGB.

    Hierzu hat der Senat in seinen Beschlüssen vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 - und - BVerwG 1 WB 60.04 - im Einzelnen ausgeführt:.

    Im Hinblick auf das informationelle Selbstbestimmungsrecht (Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG) dieser anderen Soldaten müssen sich die Angaben zu ihnen auf das beschränken, was zur Durchführung der Aufgaben der anzuhörenden Stelle im datenschutzrechtlichen Sinne erforderlich und zulässig ist (Beschluss vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -).

    Dieser Umstand und die Nichteinbeziehung des - hier fehlenden - Ergebnisses der Anhörung in die Entscheidung des PersABw bzw. des BMVg als Beschwerdestelle stellen einen Ermessensfehler dar (Beschluss vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 51.97 - NZWehrr 1998, 248> und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -), der zur Rechtswidrigkeit der beteiligungspflichtigen Maßnahme führt.

  • BVerwG, 18.10.2007 - 1 WB 65.06

    Personalratsmitglied; Vergleichsgruppe; Versetzung; fiktive Verwendung

    Diese Bescheide hat der Senat durch Beschluss vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 - aufgehoben und den Bundesminister der Verteidigung zur Neubescheidung des Antrags des Antragstellers vom 23. Mai 2003 unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts verpflichtet.

    Die Beschwerdeakte des Bundesministers der Verteidigung - PSZ I 7 - 619/06 -, die Gerichtsakte BVerwG 1 WB 28.05 und die Personalgrundakte des Antragstellers, Hauptteile A bis C, haben dem Senat bei der Beratung vorgelegen.

    Dies gilt gemäß §§ 48, 51 Abs. 3 Satz 1 SBG für Soldatenvertreter im Personalrat entsprechend (Beschlüsse vom 23. Juni 2004 - BVerwG 1 WB 25.03 - Buchholz 236.1 § 3 SG Nr. 34 und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -).

  • BVerwG, 25.06.2008 - 1 WB 5.07

    Anhörung der Vertrauensperson bzw. des Personalrats (in Gestalt der zur …

    Der Senat hat in dem in der gleichen Sache ergangenen Beschluss vom 20. Juni 2005 (BVerwG 1 WB 60.04 - Buchholz 252 § 20 SBG Nr. 1 S. 4 f. und 10; ebenso Beschluss vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -) die Reichweite dieses Informationsrechts näher bestimmt.

    Rn. 37 In Ergänzung und Präzisierung der Rechtsprechung des Senats zur Reichweite des Informationsrechts nach § 20 Satz 1 SBG (Beschlüsse vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 60.04 - Buchholz 252 § 20 SBG Nr. 1 und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -) gilt bei einer solchen Sachlage Folgendes: Ist offen oder unklar, ob eine bestimmte Information für die sachgerechte Beurteilung einer beteiligungspflichtigen Maßnahme und des dieser zugrundeliegenden Sachverhalts von Bedeutung ist, so ist die Pflicht zur umfassenden Unterrichtung im Sinne von § 20 Satz 1 SBG auch dann erfüllt, wenn der Vertrauensperson bzw. dem Personalrat substanziiert und nachvollziehbar dargelegt wird, dass und warum diese Information für die Beurteilung der konkret zu treffenden Maßnahme nicht relevant ist.

  • BVerwG, 13.06.2007 - 1 WDS-VR 3.07
    Damit werden durch § 52 Abs. 1 Satz 1 SBG dem Personalrat in Gestalt der zur Entscheidung berufenen Soldatenvertreter Beteiligungsrechte nach § 23 SBG zugewiesen (Beschlüsse vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 60.04 - Buchholz 252 § 20 SBG Nr. 1 = BPersV 2005, 388 und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -).

    Die von den Soldatenvertretern - nach der Beratung im Plenum des Personalrats - (allein) beschlossene Stellungnahme zu der Personalmaßnahme ist durch die nach § 32 Abs. 3 Satz 2 BPersVG Vertretungsberechtigten, nämlich durch den Vorsitzenden des Personalrats gegebenenfalls gemeinsam mit einem der Gruppe der Soldaten angehörenden Vorstandsmitglied, an die anhörende Stelle zu übermitteln (Beschluss vom 20. Juni 2005 a.a.O.).

  • BVerwG, 13.06.2007 - 1 WDS-VR 2.07
    Damit werden durch § 52 Abs. 1 Satz 1 SBG dem Personalrat in Gestalt der zur Entscheidung berufenen Soldatenvertreter Beteiligungsrechte nach § 23 SBG zugewiesen (Beschlüsse vom 20. Juni 2005 BVerwG 1 WB 60.04 Buchholz 252 § 20 SBG Nr. 1 = BPersV 2005, 388 und vom 20. Juni 2005 BVerwG 1 WB 28.05 ).
  • BVerwG, 11.01.2007 - 1 WDS-VR 7.06
    Eine Versetzung stellt nach dieser Vorschrift nicht nur eine beteiligungsfähige, sondern in der Regel auch eine beteiligungspflichtige Maßnahme dar (…Beschlüsse vom 27. Februar 2003 a.a.O. und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -).
  • BVerwG, 25.03.2008 - 1 WDS-VR 4.08
    Eine Versetzung stellt nach dieser Vorschrift nicht nur eine beteiligungsfähige, sondern in der Regel auch eine beteiligungspflichtige Maßnahme dar (Beschlüsse vom 27. Februar 2003 BVerwG 1 WB 57.02 BVerwGE 118, 25 = Buchholz 252 § 23 SBG Nr. 2, vom 20. Juni 2005 BVerwG 1 WB 28.05 und vom 11. Januar 2007 BVerwG 1 WDS-VR 7.06 Buchholz 449.7 § 23 SBG Nr. 4 ).
  • BVerwG, 11.01.2007 - 1 WDS-VR 9.06
    Eine Versetzung stellt nach dieser Vorschrift nicht nur eine beteiligungsfähige, sondern in der Regel auch eine beteiligungspflichtige Maßnahme dar (…Beschlüsse vom 27. Februar 2003 a.a.O. und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -).
  • BVerwG, 11.01.2007 - 1 WDS-VR 8.06
    Eine Versetzung stellt nach dieser Vorschrift nicht nur eine beteiligungsfähige, sondern in der Regel auch eine beteiligungspflichtige Maßnahme dar (…Beschlüsse vom 27. Februar 2003 a.a.O. und vom 20. Juni 2005 - BVerwG 1 WB 28.05 -).
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