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Rechtsprechung
   BVerwG, 04.07.2006 - 10 B 39.06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,15159
BVerwG, 04.07.2006 - 10 B 39.06 (https://dejure.org/2006,15159)
BVerwG, Entscheidung vom 04.07.2006 - 10 B 39.06 (https://dejure.org/2006,15159)
BVerwG, Entscheidung vom 04. Juli 2006 - 10 B 39.06 (https://dejure.org/2006,15159)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer

    Soll Vorschriften - weitere Beschwerde - Rechtsanwalt - Gerichtskosten - Beschluss

  • Wolters Kluwer

    Verfassungsmäßigkeit des Vertretungserfordernisses aus § 67 Abs. 1 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO); Möglichkeit einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts mit Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht anzugreifen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (3)

  • BVerfG, 12.01.1960 - 1 BvL 17/59

    Gerichtskostenvorschuß

    Auszug aus BVerwG, 04.07.2006 - 10 B 39.06
    Gegen die Verfassungsmäßigkeit des in dieser Vorschrift geregelten Vertretungszwangs bestehen keine Bedenken, weil nicht erkennbar ist, dass dadurch der Weg zu den Gerichten in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigenden Weise erschwert würde (vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 1980 - BVerwG 7 B 1.80 - NJW 1980, 1706 unter Hinweis auf BVerfG, Beschluss vom 12. Januar 1960 - 1 BvL 17/59 - BVerfGE 10, 264 = NJW 1960, 331; vgl. ferner BVerfG , Beschluss vom 9. Juli 1975 - 1 BvR 54/75 - NJW 1975, 51).
  • BVerwG, 30.01.1980 - 7 B 1.80

    Anforderungen an die Verfassungsmäßigkeit des Anwaltszwangs bei einem Verfahren …

    Auszug aus BVerwG, 04.07.2006 - 10 B 39.06
    Gegen die Verfassungsmäßigkeit des in dieser Vorschrift geregelten Vertretungszwangs bestehen keine Bedenken, weil nicht erkennbar ist, dass dadurch der Weg zu den Gerichten in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigenden Weise erschwert würde (vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 1980 - BVerwG 7 B 1.80 - NJW 1980, 1706 unter Hinweis auf BVerfG, Beschluss vom 12. Januar 1960 - 1 BvL 17/59 - BVerfGE 10, 264 = NJW 1960, 331; vgl. ferner BVerfG , Beschluss vom 9. Juli 1975 - 1 BvR 54/75 - NJW 1975, 51).
  • BVerfG, 09.07.1975 - 1 BvR 54/75

    Zurückweisung eines Fachhochschullehrers als Prozeßvertreter

    Auszug aus BVerwG, 04.07.2006 - 10 B 39.06
    Gegen die Verfassungsmäßigkeit des in dieser Vorschrift geregelten Vertretungszwangs bestehen keine Bedenken, weil nicht erkennbar ist, dass dadurch der Weg zu den Gerichten in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigenden Weise erschwert würde (vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Januar 1980 - BVerwG 7 B 1.80 - NJW 1980, 1706 unter Hinweis auf BVerfG, Beschluss vom 12. Januar 1960 - 1 BvL 17/59 - BVerfGE 10, 264 = NJW 1960, 331; vgl. ferner BVerfG , Beschluss vom 9. Juli 1975 - 1 BvR 54/75 - NJW 1975, 51).
  • BVerwG, 30.04.2007 - 10 B 16.07

    Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör

    Der mit Schreiben vom 24. März 2007 vom Beschwerdeführer persönlich erhobene, als "Gegenvorstellung" zu dem Beschluss des Senats vom 4. Juli 2006 - BVerwG 10 B 39.06 bezeichnete Rechtsbehelf ist - ungeachtet der Frage seiner Zulässigkeit als "Gegenvorstellung" oder als Anhörungsrüge - zurückzuverweisen.

    Für die vom Beschwerdeführer sinngemäß erhobene Rüge, dass der Beschluss des Senats vom 4. Juli 2006 - BVerwG 10 B 39.06 - gegen verschiedene Bestimmungen und Prinzipien des Grundgesetzes verstoße, namentlich gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG), bestehen keinerlei Anhaltspunkte.

  • OVG Niedersachsen, 30.07.2020 - 8 OB 58/20

    Anhörung; Beschwerde; Erinnerung; Postulationsfähigkeit; Vertretungsbefugnis; …

    Nach § 67 Abs. 4 Satz 1 VwGO, gegen dessen Verfassungsmäßigkeit keine Zweifel bestehen (BVerwG, Beschl. v. 4.7.2006 - 10 B 39/06 -, juris Rn. 1), müssen sich die Beteiligten vor dem Oberverwaltungsgericht, außer im Prozesskostenhilfeverfahren, durch Prozessbevollmächtigte vertreten lassen, sofern sie nicht nach § 67 Abs. 4 Satz 8 VwGO berechtigt sind, sich selbst zu vertreten.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 12.05.2020 - VerfGH 52/20

    Verfassungsbeschwerde gegen die nordrhein-westfälische Coronaschutzverordnung

    Hierzu zählt auch der in § 67 Abs. 4 VwGO normierte und verfassungsrechtlich unbedenkliche Vertretungszwang (…vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 3. Dezember 1986 - 1 BvR 872/82, BVerfGE 74, 78 = juris, Rn. 40, …und vom 18. Dezember 1991 - 1 BvR 1411/91, juris, Rn. 5 m. w. N.;… aus der fachgerichtlichen Rechtsprechung etwa BVerwG, Beschlüsse vom 30. Januar 1980 - 7 B 1.80, NJW 1980, 1706 = juris, Rn. 2, und vom 4. Juli 2006 - 10 B 39.06, juris, Rn. 1; OVG NRW…, Beschluss vom 18. März 2020 - 19 A 4082/19, juris, Rn. 2).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2021 - 1 A 1417/21

    Notanwalt; Vertretungszwang; Vertretungserfordernis; Anwaltszwang; Vereinbarkeit …

    Rn. 17 Vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 18. Dezember 1991 - 1 BvR 1411/91 -, juris, Rn. 5; BVerwG, Beschluss vom 4. Juli 2006 - 10 B 39.06 -, juris, Rn. 1; BFH, Urteil vom 6. Februar 2013 - X K 11/12 -, juris, Rn. 7 ff; OVG NRW, Beschluss vom 5. August 2020 - 4 E 638/20 -, juris, Rn. 1 jeweils m. w. N.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.11.2020 - 4 E 695/20
    Rn. 10 vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 4.7.2006 - 10 B 39.06 -, juris, Rn. 1, und vom 25.7.1996 - 5 B 201.95 -, juris, Rn. 2; OVG NRW, Beschluss vom 19.5.2020 - 4 E 403/20 -, juris, Rn. 1; Czybulka/Siegel, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 67 Rn. 45 f., jew. m. w. N.,.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.08.2020 - 4 E 637/20
    Rn. 3 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 4.7.2006 - 10 B 39.06 -, juris, Rn. 1, und vom 25.7.1996 - 5 B 201.95 -, juris, Rn. 2; OVG NRW, Beschluss vom 19.5.2020 - 4 E 403/20 -, juris, Rn. 1; Czybulka/Siegel, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 67 Rn. 45 f., jew. m. w. N.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.06.2021 - 13 D 107/20

    Normenkontrolle des Infektionsschutzes bei der Wiedereröffnung von Schulen

    Rn. 22 Vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 17. März 1959 - 1 BvL 5/57 -, juris, Rn. 19, und vom 3. Dezember 1986 - 1 BvR 872/82 -, juris, Rn. 40; BVerwG, Beschlüsse vom 18. Dezember 1987 - 4 CB 53.87 -, juris, Rn. 2, vom 25. Juli 1996 - 5 B 201.95 -, juris, Rn. 2, und vom 4. Juli 2006 - 10 B 39.06 -, juris, Rn. 1; OVG NRW, Beschluss vom 5. August 2020 - 4 E 637/20 -, juris, Rn. 1 f.; Czybulka/Siegel in Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 67 Rn. 46.
  • BVerwG, 25.04.2024 - 4 BN 5.24

    Ablehnung des Antrags auf Beiordnung eines Notanwalts für das Verfahren der …

    Es bedarf keiner weiteren Klärung in einem Revisionsverfahren, dass der in § 67 Abs. 4 Satz 1 VwGO auch für Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof angeordnete Vertretungszwang ebenso wie der vor dem Bundesverwaltungsgericht mit verfassungs- und europarechtlichen Vorgaben in Einklang steht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 4. Juli 2006 - 10 B 39.06 - juris Rn. 1;… Czybulka/Siegel, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 67 Rn. 46).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.06.2021 - 4 E 440/21

    Widerruf seiner Bestellung als Steuerberater gemäß § 46 StBerG

    Rn. 4 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 4.7.2006 - 10 B 39.06 -, juris, Rn. 1, und vom 25.7.1996 - 5 B 201.95 -, juris, Rn. 2; OVG NRW, Beschluss vom 19.5.2020 - 4 E 403/20 -, juris, Rn. 1 f., m. w. N.
  • OVG Niedersachsen, 03.02.2021 - 8 ME 114/20

    Anhörungsrüge; Postulationsfähigkeit; Prozessbevollmächtigte; Prozesskostenhilfe; …

    Nach § 67 Abs. 4 Satz 1 VwGO, an dessen Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht keine Zweifel bestehen (BVerwG, Beschl. v. 4.7.2006 - 10 B 39/06 -, juris Rn. 1 u. v. 25.7.1996 - 5 B 201/95 -, juris Rn. 2;… OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 9.7.2020 - 4 B 973/20 -, juris Rn. 3f.;… OVG Sachsen, Beschl. v. 2.8.2010 - 5 E 37/10 -, juris Rn. 5), müssen sich die Beteiligten vor dem Oberverwaltungsgericht, außer in Prozesskostenhilfeverfahren, durch Prozessbevollmächtigte vertreten lassen, sofern sie nicht nach § 67 Abs. 4 Satz 8 VwGO selbst zur Vertretung berechtigt sind.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.09.2020 - 4 A 1900/20
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.08.2020 - 4 A 2018/20
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.02.2020 - 4 E 110/20

    Unzulässige Beschwerde gegen die Feststellung der Unzulässigkeit des …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.05.2020 - 4 E 403/20
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Rechtsprechung
   BVerwG, 19.06.2006 - 10 B 39.06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,23052
BVerwG, 19.06.2006 - 10 B 39.06 (https://dejure.org/2006,23052)
BVerwG, Entscheidung vom 19.06.2006 - 10 B 39.06 (https://dejure.org/2006,23052)
BVerwG, Entscheidung vom 19. Juni 2006 - 10 B 39.06 (https://dejure.org/2006,23052)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Doctrine

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • Bundesverwaltungsgericht
  • Wolters Kluwer

    Anfechtung von Entscheidungen der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht - Unzulässigkeit wegen Missachtung des Anwaltszwangs

  • rechtsportal.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

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Rechtsprechung
   LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,19591
LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA (https://dejure.org/2007,19591)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA (https://dejure.org/2007,19591)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 10. Dezember 2007 - L 10 B 39/06 KA (https://dejure.org/2007,19591)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

  • SG Köln - S 19 KA 1/06
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (7)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2006 - L 10 B 21/05

    Vertragsarztangelegenheiten

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06
    Maßgebend ist grundsätzlich dessen wirtschaftliches Interesse am Ausgang des Verfahrens (Senatsbeschlüsse vom 26.03.2003 - L 10 B 2/03 KA-, 13.08.2003 - L 10 B 10/03 KAER-, 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA-).

    Das BSG erachtet den erzielbaren Umsatz als maßgebenden Anknüpfungspunkt (vgl. BSG vom 12.09.2006 - B 6 KA 70/05 B - vgl. Senatsbeschluss vom 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA-).

  • BGH, 09.12.1974 - VII ZR 182/73

    Zahnprothetische Behandlung als Dienstvertrag

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06
    Zahnarzt und externes zahntechnisches Labor schließen einen Werkvertrag (§§ 631 ff. Bürgerliches Gesetzbuch ( BGB )-, vgl. BGHZ 63, 306).
  • BSG, 12.09.2006 - B 6 KA 70/05 B

    Festsetzung des Streitwerts im Zulassungsverfahren zur vertragsärztlichen …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06
    Das BSG erachtet den erzielbaren Umsatz als maßgebenden Anknüpfungspunkt (vgl. BSG vom 12.09.2006 - B 6 KA 70/05 B - vgl. Senatsbeschluss vom 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA-).
  • BSG, 12.10.2005 - B 6 KA 47/04 B

    Festsetzung des Streitwerts in vertragsärztlichen Zulassungsangelegenheiten

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06
    Soweit nicht auf individuelle Umsätze zurückgegriffen werden kann und eine Arztgruppe betroffen ist, für die keine Daten des Gruppendurchschnitts vorliegen, kann es in Betracht kommen, den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu schätzen oder auf den Durchschnitt der Umsätze aller Arztgruppen abzustellen (BSG vom 12.10.2005- B 6 KA 47/04 B-).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2003 - L 10 B 2/03

    Aufschiebende Wirkung von Klagen eines Arztes gegen Rückforderungen nach …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06
    Maßgebend ist grundsätzlich dessen wirtschaftliches Interesse am Ausgang des Verfahrens (Senatsbeschlüsse vom 26.03.2003 - L 10 B 2/03 KA-, 13.08.2003 - L 10 B 10/03 KAER-, 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA-).
  • BSG, 07.04.2000 - B 6 KA 61/99 B

    Gegenstandswertfestsetzung im vertragsärztlichen oder vertragszahnärztlichen …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06
    Im Fall einer Zulassungsentziehung stehen jedenfalls dann, wenn die Entziehung noch nicht vollzogen worden ist, konkrete Umsätze des Vertragsarztes zur Verfügung, die sich als Grundlage für die Streitwertfestsetzung eignen (vgl. BSG vom 07.04.2000 - B 6 KA 61/99 B -).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.08.2003 - L 10 B 10/03
    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2007 - L 10 B 39/06
    Maßgebend ist grundsätzlich dessen wirtschaftliches Interesse am Ausgang des Verfahrens (Senatsbeschlüsse vom 26.03.2003 - L 10 B 2/03 KA-, 13.08.2003 - L 10 B 10/03 KAER-, 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA-).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 07.09.2009 - L 11 B 6/09

    Vertragsarztangelegenheiten

    In diesem Sinn hat der Senat bereits mehrfach - allerdings ohne nähere Begründung - entschieden (vgl. Beschluss vom 18.03.2008 - L 11 B 22/07 KA ER - Urteil vom 12.03.2008 - L 11 (10) KA 36/06 - vgl. auch Beschluss vom 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA -).

    Indessen sind steuerrechtliche Ansätze für die Streitwertbestimmung irrelevant (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA - und 23.04.2007 - L 10 B 1/07 KA -).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 28.07.2010 - L 11 KA 44/10

    Vertragsarztangelegenheiten

    Rn. 20 2. Im Hinblick auf die gebotene pauschalierende Bestimmung von Streitwerten ist eine Reduzierung weder unter dem Gesichtspunkt veranlasst, dass eine neue Praxis in ihrer Anlaufphase möglicherweise noch nicht solche Umsätze erreichen wird (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 12.08.2003 - L 10 B 12/03 KA -, 25.06.2003 - L 10 B 1/03 KA -, 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA - ), noch im Hinblick darauf, dass der Antragsteller nur eine - auf ein engeres Tätigkeitsspektrum begrenzte - Sonderbedarfszulassung begehrt (BSG, Beschluss vom 12.10.2005 - B 6 KA 47/04 -).

    Dieser Ansatz entspricht nicht der Rechtsprechung des BSG, nach der grundsätzlich auf die von der KBV veröffentlichten Daten zurückzugreifen und der erzielbare Umsatz maßgebender Anknüpfungspunkt ist (vgl. BSG vom 12.09.2006 - B 6 KA 70/05 B - Beschlüsse des 10. Senats vom 24.02.2006 - L 10 B 21/05 KA - und 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA -).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.03.2012 - L 11 KA 134/11

    Vertragsarztangelegenheiten

    In diesem Sinn hat der Senat bereits mehrfach - allerdings ohne nähere Begründung - entschieden (vgl. Beschluss vom 18.03.2008 - L 11 B 22/07 KA ER - Urteil vom 12.03.2008 - L 11 (10) KA 36/06 - vgl. auch Beschluss vom 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA -).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2011 - L 11 KA 87/10

    Vertragsarztangelegenheiten

    Rn. 8 2. Im Hinblick auf die gebotene pauschalierende Bestimmung von Streitwerten ist eine Reduzierung weder unter dem Gesichtspunkt veranlasst, dass eine neue Praxis in ihrer Anlaufphase möglicherweise noch nicht solche Umsätze erreichen wird (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 12.08.2003 - L 10 B 12/03 KA -, 25.06.2003 - L 10 B 1/03 KA -, 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA - ), noch im Hinblick darauf, dass der Antragsteller nur eine - auf ein engeres Tätigkeitsspektrum begrenzte - Sonderbedarfszulassung begehrt (BSG, Beschluss vom 12.10.2005 - B 6 KA 47/04 -).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.04.2010 - L 1 B 16/09

    Arbeitslosenversicherung

    Rn. 18 Die Bedeutung der Sache i. S. d. § 52 Abs. 1 GKG ist in Verfahren, in denen es - wie hier - unmittelbar oder mittelbar um finanzielle Interessen geht, in der Regel gleichzusetzen mit dem wirtschaftlichen Wert, den der Rechtsstreit für den klagenden Beteiligten hat (LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 21.07.2008 - L 5 B 154/08; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA;… Hartmann, Kostengesetze, 40. Auflage, § 52 GKG Rdnr. 12).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.07.2010 - L 11 B 16/09

    Vertragsarztangelegenheiten

    In diesem Sinn hat der Senat bereits mehrfach - allerdings ohne nähere Begründung - entschieden (vgl. Beschluss vom 18.03.2008 - L 11 B 22/07 KA ER - Urteil vom 12.03.2008 - L 11 (10) KA 36/06 - vgl. auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10.12.2007 - L 10 B 39/06 KA -).
  • SG München, 12.01.2021 - S 38 KA 435/19

    Streitwert in Vertragsarztangelegenheiten

    So wird bei einem Verfahrensgegenstand "Entziehung der Zulassung" auf die konkret erzielten Umsätze zurückgegriffen bzw. eventuell ein Regelstreitwert für zwölf Quartale zugrunde gelegt (BSG, Beschluss vom 07.04.2000, Az B 6 KA 61/99 B; BSG, Beschluss vom 25.09.2005, Az B 6 KA 69/04 B; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.12.2007, Az L 10 B 39/06 KA).
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