Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 06.03.1997 - 10 WF 3/97 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Pflicht zur Erteilung der Auskunft über den Bestand des Endvermögens bei Scheidung; Ausschluss des Auskunftsanspruchs nach Treu und Glauben bei ersichtlichem Fehlen eines Zugewinns
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Zossen, 16.12.1996 - 6 F 71/95
- OLG Brandenburg, 06.03.1997 - 10 WF 3/97
Papierfundstellen
- FamRZ 1998, 174
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (3)
- BGH, 02.11.1960 - V ZR 124/59
Verjährung von Auskunftsansprüchen
Auszug aus OLG Brandenburg, 06.03.1997 - 10 WF 3/97
Dabei sind grundsätzlich alle den Gegenstand der Auskunftspflicht bildenden Aktiv- und Passivwerte in einem einzigen Verzeichnis zusammenzufassen (BGHZ 33, 373, 376 [BGH 02.11.1960 - V ZR 124/59] ; OLG Hamm, FamRZ 1981, 482, 483). - OLG Hamm, 20.10.1980 - 6 UF 269/79
Auszug aus OLG Brandenburg, 06.03.1997 - 10 WF 3/97
Dabei sind grundsätzlich alle den Gegenstand der Auskunftspflicht bildenden Aktiv- und Passivwerte in einem einzigen Verzeichnis zusammenzufassen (BGHZ 33, 373, 376 [BGH 02.11.1960 - V ZR 124/59] ; OLG Hamm, FamRZ 1981, 482, 483). - OLG Köln, 26.02.1985 - 4 WF 29/85
Auszug aus OLG Brandenburg, 06.03.1997 - 10 WF 3/97
Dabei kann dahingestellt bleiben, ob dieser Grundsatz auch für den Fall gilt, daß Prozeßkostenhilfe zur Verteidigung gegen eine Stufenklage verlangt wird (…so MünchKomm/Wax, ZPO, § 114, Rz. 13; anders OLG Köln, FamRZ 1985, 623;… Kalthoener/Büttner, Prozeßkostenhilfe und Beratungshilfe, Rz. 463).
- OLG Brandenburg, 21.12.2000 - 10 WF 9/00
Klagebefugnis bei der Abänderungsklage; bei Auskunftsansprüchen besteht kein …
Denn die Auskunft nach § 1605 Abs. 1 Satz 1 BGB ist durch Vorlage einer systematischen Aufstellung aller Angaben zu erteilen, die nötig sind, damit der Berechtigte ohne übermäßigen Arbeitsaufwand seinen Unterhaltsanspruch berechnen kann, §§ 260, 261 BGB (…Wendl/Haußleiter, a.a.O., § 1, Rz. 567; vgl. zu §§ 260, 261 BGB auch Senat, FamRZ 1998, 174, 179, 180).Nur wenn er die Auskunft erteilt, lässt sich feststellen, ob und in welchem Umfang er Zahlung schuldet (vgl. Senat, FamRZ 1998, 174 und 1177 f.;… Zöller/Philippi, a.a.O., § 114, Rz. 37 c).
- OLG Brandenburg, 16.08.2018 - 13 WF 137/18
Anforderungen an die Erteilung der Auskunft zur Berechnung des Kindesunterhalts
Sie hat grundsätzlich durch Vorlage eines einzigen Verzeichnisses zu erfolgen (BGH, 2. November 1960, V ZR 124/59, BGHZ 33, 373, 376; OLG Hamm, 20. Oktober 1980, 6 UF 269/79, FamRZ 1981, 482, 483; OLG Brandenburg, 6. März 1997, 10 WF 3/97, FamRZ 1998, 174 ).Sie hat grundsätzlich durch Vorlage eines einzigen Verzeichnisses zu erfolgen (BGHZ 33, 373, 376; OLG Hamm, FamRZ 1981, 482, 483; OLG Brandenburg, FamRZ 1998, 174 ).
- OLG Brandenburg, 29.10.2007 - 10 WF 195/07
Anforderungen an eine Auskunftserteilung, vollständige Belegvorlage
Die Auskunft hat grundsätzlich durch Vorlage eines einzigen Verzeichnisses zu erfolgen (BGHZ 33, 373, 376; OLG Hamm, FamRZ 1981, 482, 483; Senat, FamRZ 1998, 174).
- OLG Brandenburg, 06.07.2006 - 10 WF 142/06
Auskunftspflicht bei Beendigung des Güterstandes: Vorlage eines vollständigen …
Auskunft im Sinne von § 1379 Abs. 1 Satz 1 BGB wird durch Vorlage eines Vermögensverzeichnisses gemäß § 260 Abs. 1 BGB erteilt, in welchem die am maßgeblichen Stichtag vorhandenen Aktiva und Passiva des Endvermögens geordnet und übersichtlich zusammengestellt sind (Senat, FamRZ 1998, 174), sodass der auskunftsberechtigte Ehegatte das Endvermögen des anderen Ehegatten ungefähr selbst berechnen und so den Zugewinn ermitteln kann (BGH, FamRZ 1982, 682, 683; FamRZ 1989, 157, 159). - OLG Hamm, 07.07.2017 - 2 WF 44/17
Umfang der Verfahrenskostenhilfe für die Folgesache Zugewinnausgleich; …
Rn. 21 Geschuldet wird nach § 1379 Abs. 1 Satz 1 BGB die Vorlage eines einzigen geschlossenen, auf den jeweiligen Stichtag bezogenen Bestandsverzeichnisses im Sinne des § 260 Abs. 1 BGB, in dem die Aktiva und Passiva des Endvermögens zum maßgeblichen Stichtag geordnet und übersichtlich zusammengestellt sind, das alle Gegenstände und Verbindlichkeiten so weit individualisiert, dass die Bewertung des Vermögens zum maßgeblichen Stichtag möglich ist (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 01. März 2000 - 6 UF 51/99 - FamRZ 2001, 763; Brandenburgisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 06. März 1997 - 10 WF 3/97 - FamRZ 1998, 174, vgl. auch BGH, Beschluss vom 28. November 2007 - XII ZB 225/05 - FamRZ 2008, 600). - OLG Brandenburg, 02.09.2002 - 10 WF 119/02
Auskunftspflicht gemäß § 1379 BGB nach Beendigung des Güterstands
Auskunft im Sinne von § 1379 Abs. 1 Satz 1 BGB wird durch Vorlage eines Vermögensverzeichnisses gemäß § 260 Abs. 1 BGB erteilt, in welchem die am maßgeblichen Stichtag, hier am 20.3.2001, vorhandenen Aktiva und Passiva des Endvermögens geordnet und übersichtlich zusammengestellt sind (Senat, FamRZ 1998, 174), sodass der auskunftsberechtigte Ehegatte das Endvermögen des anderen Ehegatten ungefähr selbst berechnen und so den Zugewinn ermitteln kann (BGH, FamRZ 1982, 682, 683; FamRZ 1989, 157, 159). - OLG Koblenz, 06.07.2004 - 11 UF 742/03
Geltendmachung des Zugewinnausgleichs im Wege der Stufenklage; Sinn und Zweck der …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG Stuttgart, 02.04.2014 - 18 WF 75/14
Bewilligung der Verfahrenskostenhilfe für die Verteidigung gegen eine …
Vielmehr lasse sich nach dieser Auffassung (vgl. auch OLG Brandenburg FamRZ 98, 174; 2002, 1270 ) feststellen, dass er keine Zahlung schulde. - OLG Stuttgart, 27.03.2014 - 18 WF 75/14
Stufenklage auf Kindesunterhalt: Verfahrenskostenhilfebewilligung für den …
Vielmehr lasse sich nach dieser Auffassung (vgl. auch OLG Brandenburg FamRZ 98, 174; 2002, 1270) feststellen, dass er keine Zahlung schulde. - OLG Brandenburg, 21.06.2024 - 13 WF 44/24
Festsetzung eines Zwangsgelds zur Erzwingung einer Auskunftspflicht über das …
Auskunft i.S. von § 1379 Abs. 1 BGB wird durch Vorlage eines Vermögensverzeichnisses gem. § 260 Abs. 1 BGB erteilt, in welchem die am maßgeblichen Stichtag vorhandenen Aktiva und Passiva des Endvermögens geordnet und übersichtlich zusammengestellt sind (OLG Brandenburg, NJWE-FER 1997, 267), so dass der auskunftsberechtigte Ehegatte das Endvermögen des anderen Ehegatten ungefähr selbst berechnen und so den Zugewinn ermitteln kann (BGH, NJW 1982, 1643; FamRZ 1989, 157 [159]).
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