Rechtsprechung
| VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- milo.bamf.de
AufenthG 2004, § 60 Abs 1; AufenthG 2004, § 60 Abs 2 bis 7; AufenthG 2004, § 60 Abs 8; AuslG 1990, § 51 Abs 1; AsylVfG 1992, § 3 Abs 2; AsylG, § 73 Abs 1; EGRL 83/2004, Art 12 Abs 2
Türkei: Kein Widerruf, § 73 Abs. 1 AufenthG, § 60 Abs. 8 S. 2 AufenthG i.V.m. § 3 Abs. 2 AsylVfG, Urteil des EuGH v. 09.11.2010, C-57/09 u. C-101/09 - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (26)
- EuGH, 09.11.2010 - C-57/09
Eine Person kann von der Anerkennung als Flüchtling ausgeschlossen werden, wenn …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Diese Vorschrift findet zwar auch dann Anwendung, wenn der betroffene Ausländer einen Ausschlussgrund entsprechend dem der Umsetzung des Art. 12 Abs. 2 und 3 der Qualifikationsrichtlinie dienenden § 3 Abs. 2 AsylVfG bereits vor seiner Anerkennung verwirklicht hat und die Anerkennung vor Inkrafttreten der Richtlinie erfolgt ist (vgl. BVerwG, Vorlagebeschluss vom 25.11.2008, 10 C 46/07, NVwZ 2009, 592; EuGH, Urteil vom 9.11.2010, C-57/09 und C-101/09, juris).Der Gerichtshof der Europäischen Union hat mit Urteil vom 9.11.2010 (a.a.O.) betreffend die vom Bundesverwaltungsgericht eingereichten Vorabentscheidungsersuchen vom 14.10.2008 (10 C 48/07) und 25.11.2008 (10 C 46/07) entschieden, dass Art. 12 Abs. 2 Buchstaben b und c der Qualifikationsrichtlinie (entspricht § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und Nr. 3 AsylVfG) dahin auszulegen seien, dass der Umstand, dass eine Person einer Organisation angehört habe, die wegen ihrer Beteiligung an terroristischen Handlungen in der Liste im Anhang des Gemeinsamen Standpunkts 2001/931 aufgeführt sei, und den von dieser Organisation geführten bewaffneten Kampf aktiv unterstützt habe, nicht automatisch einen schwerwiegenden Grund darstelle, der zu der Annahme berechtige, dass diese Person eine "schwere nichtpolitische Straftat" oder "Handlungen, die den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen zuwiderlaufen", begangen habe.
Denn eine im Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 9.11.2010 (a.a.O.) geforderte individuelle Verantwortung des Klägers für etwaige verbotene Handlungen dieser Organisation könnte nicht festgestellt werden.
- BVerwG, 25.11.2008 - 10 C 46.07
Asyl; Flüchtlingsanerkennung; Widerruf; Refoulementverbot; Ausschluss; …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Insoweit verweise er auf die Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts vom 10.10.2008 (10 C 48/07) und 25.11.2008 (10 C 46/07), mit denen entsprechende Vorabentscheidungsersuchen an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften gestellt worden seien.Diese Vorschrift findet zwar auch dann Anwendung, wenn der betroffene Ausländer einen Ausschlussgrund entsprechend dem der Umsetzung des Art. 12 Abs. 2 und 3 der Qualifikationsrichtlinie dienenden § 3 Abs. 2 AsylVfG bereits vor seiner Anerkennung verwirklicht hat und die Anerkennung vor Inkrafttreten der Richtlinie erfolgt ist (vgl. BVerwG, Vorlagebeschluss vom 25.11.2008, 10 C 46/07, NVwZ 2009, 592; EuGH, Urteil vom 9.11.2010, C-57/09 und C-101/09, juris).
Der Gerichtshof der Europäischen Union hat mit Urteil vom 9.11.2010 (…a.a.O.) betreffend die vom Bundesverwaltungsgericht eingereichten Vorabentscheidungsersuchen vom 14.10.2008 (10 C 48/07) und 25.11.2008 (10 C 46/07) entschieden, dass Art. 12 Abs. 2 Buchstaben b und c der Qualifikationsrichtlinie (entspricht § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und Nr. 3 AsylVfG) dahin auszulegen seien, dass der Umstand, dass eine Person einer Organisation angehört habe, die wegen ihrer Beteiligung an terroristischen Handlungen in der Liste im Anhang des Gemeinsamen Standpunkts 2001/931 aufgeführt sei, und den von dieser Organisation geführten bewaffneten Kampf aktiv unterstützt habe, nicht automatisch einen schwerwiegenden Grund darstelle, der zu der Annahme berechtige, dass diese Person eine "schwere nichtpolitische Straftat" oder "Handlungen, die den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen zuwiderlaufen", begangen habe.
- OVG Schleswig-Holstein, 10.06.2008 - 4 LB 4/06
Türkei; keine hinreichende Sicherheit vor erneuter Verfolgung bei wegen …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
In der Türkei besteht immer noch die Gefahr von Verfolgung durch Folter und Misshandlungen (so auch VG Hamburg, Urteil vom 16.4.2008, 11 A 94/06 rn.w.N.; OVG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 10.6.2008, 4 LB 4/06; s. auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 19.9.2008, 10 A 1047/08 zur Gefahr menschenrechtswidriger Übergriffe)."In der Türkei besteht immer noch die Gefahr von Folter und Misshandlungen (vgl. dazu im Einzelnen die erkennende Kammer, Urteile vom 30.6.2008, 15 A 2160/04, vom 13.3,2008, 15 A 903/04, vom 25.10.2007, 15 A 387/07, und vom 22.1.2007, 15 A 1731/04; so auch die aktuelle Rechtsprechung anderer Gerichte, z.B. OVG Münster, Beschluss vom 10.11.2008, 8A 2738/08.A, Juris; VGH Kassel, Urteil vom 28.8.2008, 4 UE 386/06.A, Juris; OVG Schleswig, Beschluss vom 10.6.2008, 4 LB 4/06, Juris; OVG Saarlouis, Urteil vom 3.4.2008, 2 A 312/07, Juris; VG Stade…, Urteil vom 20.1.2009, 4 A 1817/06, Juris Rn. 33; VG Braunschweig, Urteil vom 16.12.2008, 5 A 277/08, Juris; VG Mainz, Urteil vom 13.11.2008, 1 K 713/08.MZ, Juris; VG Ansbach…, Urteil vom 16.10.2008, AN 1 K 08.30318, Juris Rn. 61; VG Stuttgart, Urteil vom 12.9.2008, A 10 K 4461/07).
- EuGH, 02.03.2010 - C-175/08
Eine Person kann ihre Flüchtlingseigenschaft verlieren, wenn die Umstände, …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Für die Beurteilung einer Veränderung der Umstände müssen sich die zuständigen Behörden des Mitgliedstaats im Hinblick auf die individuelle Lage des Flüchtlings vergewissern, dass der oder die nach Art. 7 Abs. 1 der Richtlinie in Betracht kommenden Akteure, die Schutz bieten können, geeignete Schritte eingeleitet haben, um die Verfolgung zu verhindern, dass diese Akteure demgemäß insbesondere über wirksame Rechtsvorschriften zur Ermittlung, Strafverfolgung und Ahndung von Handlungen, die eine Verfolgung darstellen, verfügen und dass der betreffende Staatsangehörige im Fall des Erlöschens seiner Flüchtlingseigenschaft Zugang zu diesem Schutz haben wird (EuGH, Urteil vom 2.3.2010, C-175/08 bis 179/08, juris, Rn. 76, 1.und 2. Spiegelstrich; vgl. vorgehend BVerwG, Beschluss vom 7.2.2008, a.a.O., zum Widerruf der Flüchtlingsanerkennung (Irak), sowie die Schlussanträge des Generalanwalts beim EuGH vom 15.9.2009 im entsprechenden Vorabentscheidungsersuchen, Rs. C-175/08 bis 179/08).
- BVerwG, 19.09.2000 - 9 C 12.00
Widerruf der Feststellung von Abschiebungsschutz wegen politischer Verfolgung; …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Nach der bisherigen nationalen Rechtsprechung setzt der Widerruf danach voraus, dass sich die zum Zeitpunkt der Feststellung maßgeblichen Verhältnisse nachträglich entscheidungserheblich geändert haben (OVG Hamburg, Beschluss vom 5.2.2001, 3 Bf 370/98.A , juris; BVerwG, Urteil vom 19.9.2000, 9 C 12/00, InfAusIR 2001, 53 m.w.N.).Ändert sich im Nachhinein lediglich die Beurteilung der Verfolgungslage, so rechtfertigt dies den Widerruf nicht, selbst wenn die andere Beurteilung auf erst nachträglich bekannt gewordenen oder neuen Erkenntnis mittein beruht (vgl. BVerwG, Urteil vom 19.9,2000, 9 C 12/00, InfAusIR 2001, 53).
- BVerwG, 14.10.2008 - 10 C 48.07
Asyl; Flüchtlingsanerkennung; Refoulementverbot; Ausschluss; Terrorismus; …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Es müsse sich vielmehr um ein Kapitalverbrechen oder eine sonstige Straftat handeln, die in den meisten Rechtsordnungen als besonders schwerwiegend qualifiziert sei und entsprechend strafrechtlich verfolgt werde (vgl. BVerwG, Urteil vom 24.11.2009, 10 C 24/08, BVerwGE 135, 252; Urteil vom 16.2.2010, 10 C 7/09, BVerwGE 136, 89; Vorlagebeschluss vom 14.10.2008, 10 C 48/07, BVerwGE 132, 79). - BVerwG, 24.11.2009 - 10 C 24.08
Ausschlussgrund; Beweismaß; Flüchtlingsanerkennung; Humanitäres Völkerrecht; …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Es müsse sich vielmehr um ein Kapitalverbrechen oder eine sonstige Straftat handeln, die in den meisten Rechtsordnungen als besonders schwerwiegend qualifiziert sei und entsprechend strafrechtlich verfolgt werde (vgl. BVerwG, Urteil vom 24.11.2009, 10 C 24/08, BVerwGE 135, 252; Urteil vom 16.2.2010, 10 C 7/09, BVerwGE 136, 89; Vorlagebeschluss vom 14.10.2008, 10 C 48/07, BVerwGE 132, 79). - BVerwG, 16.02.2010 - 10 C 7.09
Ausschlussgrund; Beweismaß; Flüchtlingsanerkennung; funktionaler Zusammenhang; …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Es müsse sich vielmehr um ein Kapitalverbrechen oder eine sonstige Straftat handeln, die in den meisten Rechtsordnungen als besonders schwerwiegend qualifiziert sei und entsprechend strafrechtlich verfolgt werde (vgl. BVerwG, Urteil vom 24.11.2009, 10 C 24/08, BVerwGE 135, 252; Urteil vom 16.2.2010, 10 C 7/09, BVerwGE 136, 89; Vorlagebeschluss vom 14.10.2008, 10 C 48/07, BVerwGE 132, 79). - OVG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2003 - 8 A 3766/03
Muhammed Metin Kaplan: Entscheidung über Zulassung der Berufung
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Soweit grundsätzlich auch ein Widerruf der Asylanerkennung gemäß § 60 Abs. 8 Satz 1 AufenthG in Betracht kommen sollte (vgl. zu der entsprechenden Vorschrift in § 51 Abs. 3 AusIG: OVG Münster, Beschluss vom 4.12.2003, 8 A 3766/03.A, NVwZ 2004, 757 f.; VG Aachen, Urteil vom 15.1.2004, 6 K 364/01..A, juris), sind jedenfalls die Voraussetzungen dieser Vorschrift nicht erfüllt. - BVerwG, 20.04.1999 - 9 C 29.98
Abschiebungsschutz; Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG; …
Auszug aus VG Hamburg, 16.12.2010 - 11 A 93/08
Zwar ist das Bundesamt grundsätzlich berechtigt, im Rahmen eines Widerrufsverfahrens eine umfassende Prüfung vorzunehmen und damit auch eine vorher nicht erfolgte Feststellung zu Abschiebungsverboten zu treffen (BVerwG, Urteil vom 20.4.1999, 9 C 29/98, InfAusIR 1999, 373). - EuGH, 09.11.2010 - C-101/09
D
- OVG Saarland, 03.04.2008 - 2 A 312/07
Türkei; Asylanerkennung des PKK-verdächtigen Antragstellers nach wegen …
- VGH Hessen, 28.08.2008 - 4 UE 386/06
Türkei, Kurden, Gruppenverfolgung, PKK, Sympathisanten, Strafverfahren, …
- VG Hamburg, 22.01.2007 - 15 A 1731/04
Einzelfall einer Duldung eines ehemaligen PKK-Guerilla-Angehörigen wegen …
- VG Ansbach, 16.10.2008 - AN 1 K 08.30318
Türkei, Widerruf der Asylanerkennung und der Feststellung des Vorliegens der …
- OVG Niedersachsen, 15.12.2010 - 11 LA 495/10
Ausschluss von der Flüchtlingsanerkennung wegen Aktivitäten als Jugendlicher für …
- VG Hamburg, 25.10.2007 - 15 A 387/07
Voraussetzungen für Widerruf der Asylanerkennung
- VG Hamburg, 13.03.2008 - 15 A 903/04
Abschiebungsschutz: Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft eines türkischen …
- VG Stade, 21.01.2009 - 4 A 1817/06
Widerruf einer Asylanerkennung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge; …
- VG Aachen, 15.01.2004 - 6 K 364/01
Rechtliche Ausgestaltung der Anerkennung als Asylberechtigter und der …
- VG Braunschweig, 16.12.2008 - 5 A 277/08
Asyl; Asylanerkennung; Asylantragsteller; Asylbewerber; Ausländer; Ausschluss; …
- VG Mainz, 13.11.2008 - 1 K 713/08
Türkei, Widerruf, Asylberechtigung, Situation bei Rückkehr, Grenzkontrollen, …
- VG Stuttgart, 12.09.2008 - A 10 K 4461/07
Türkei, Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, PKK, Verdacht der Unterstützung, …
- BVerwG, 01.11.2005 - 1 C 21.04
Widerruf der Asylanerkennung; Widerruf der Flüchtlingsanerkennung; …
- BVerwG, 12.06.2007 - 10 C 24.07
Widerruf der Flüchtlingsanerkennung (Irak); Prüfungspflicht des Bundesamts; …
- OVG Hamburg, 05.02.2001 - 3 Bf 370/98
Irak, Abschiebungsschutz, Widerruf, Änderung der Sach- und Rechtslage, …
- VG Hamburg, 25.05.2011 - 15 A 702/05
Türkei: Art. 16a Abs. 1 GG, TKP-ML
So besteht in der Türkei gerade auch für Personen, die dem Umkreis verbotener, als terroristisch eingestufter Organisationen zugerechnet werden, immer noch die Gefahr von Folter und Misshandlungen (vgl., dort insbesondere zur PKK, die erkennende Kammer, Gerichtsbescheide vom 7.12.2010, 15A345/09, und vom 21.10.2009, 15A359/08, Urteile vom 30.6.2008, 15 A 2160/04 und vom 13.3.2008, 15 A 903/04, vom 25.10.2007, 15 A 387/07; vgl. auch VG Hamburg, Urteil vom 16. Dezember 2010, 11 A 93/08, und Urteil vom 15.9.2009, 7 A 348/09, beide in Juris; vgl. auch die Rechtsprechung anderer Gerichte, z.B. OVG Lüneburg…, Urteil vom 11.8.2010, 11 LB 405/08, Juris Rn. 49 ff.; siehe auch zur Folterproblematik OVG Münster, Beschluss vom 10.11.2008, 8 A 2738/08.A, Juris; VGH Kassel, Urteil vom 28.8.2008, 4 UE 386/06.A, Juris; OVG Schleswig, Beschluss vom 10.6.2008, 4 LB 4/06, Juris; OVG Saarlouis, Urteil vom 3.4.2008, 2 A 312/07, Juris).Die Gefahr von Folter und Misshandlung betrifft insbesondere auch Mitglieder und Unterstützer der TKP-ML (vgl. entsprechend neuestens VG Hamburg, Urteil vom 16.12.2010, 11 A 93/08, Juris; vgl. ähnlich auch VG München…, Urteil vom 12.11.2009, M 24 K 08.50433, Juris Rn. 35, …und Urteil vom 27.3.2008, M 24 K 07.50680, Juris Rn. 35; VG Minden…, Urteil vom 10.8.2007, 8 K 1768/06.A, Juris Rn. 31 f.; VG Stuttgart, Urteil vom 9.6.2008, A 11 K 113/08, Juris; ).
- VG Hamburg, 13.01.2012 - 13 A 339/09
Türkei: Art. 16a Abs. 1 GG, § 60 Abs. 1 AufenthG, DTP, PKK, Aufenthalt in Syrien
So besteht in der Türkei gerade für Personen, die dem Umkreis verbotener, als terroristisch eingestufter Organisationen zugerechnet werden, immer noch die Gefahr von Folter und Misshandlungen (…vgl. VG Hamburg, Urt. v. 25.05.2011, 15 A 702/05; Urt. v. 16.12.2010, 11 A 93/08;… Urt. v. 13.03.2008, 15 A 903/04;… Urt. v. 25.10.2007, 15 A 387/07, jeweils in juris;… OVG Koblenz, Urt. v. 14.10.2011, 10 A 10416/11;… OVG Lüneburg, Urt. v. 11.08.2010, 11 LB 405/08;… VG München, Urt. v. 12.08.2011, M 24 K 10.31120;… VG Düsseldorf, Urt. v. 04.05.2010, jeweils in juris; s.a. zur Folterproblematik OVG Münster, Besch), v. 10.11.2008, 8 A 2738/08.A; VGH Kassel, Urt. v. 28.08.2008, 4 UE 386/06.A; OVG Schleswig, Beschl. v. 10.06.2008, 4 LB 4/06; OVG Saarlouis, Urt. v. 03.04.2008, 2 A 312/07, jeweils in juris).
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