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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,23670
OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06 (https://dejure.org/2006,23670)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 15.03.2006 - 11 N 17.06 (https://dejure.org/2006,23670)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 15. März 2006 - 11 N 17.06 (https://dejure.org/2006,23670)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Judicialis

    VwGO § 56 Abs. 2; ; ZPO § 174 Abs. 4; ; WaffG 2002 § 5 Abs. 2 Nr. 1 a; ; WaffG 2002 § 45 Abs. 2 Satz 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Voraussetzungen für den Widerruf einer Waffenbesitzkarte wegen waffenrechtlicher Unzuverlässigkeit; Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Berücksichtigung nachträglich eintetender Tatsachen; Frage nach der Einordnung des § 45 Abs. 2 S. 1 Waffengesetz 2002 (WaffG ...

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (12)

  • VGH Baden-Württemberg, 19.08.2004 - 1 S 976/04

    Widerruf der Waffenbesitzkarte - maßgeblicher Zeitpunkt der Rechtslage

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Ob nachträglich eingetretene Tatsachen im Sinne von § 45 Abs. 2 Satz 1 WaffG 2002 zur Versagung einer waffenrechtlichen Erlaubnis "hätten führen müssen", ist auch dann nach der Rechtslage im Zeitpunkt der Entscheidung über den Widerruf zu beurteilen, wenn die zur Unzuverlässigkeit führenden Tatsachen (hier Strafbefehl wegen Umweltstraftat) bereits vor in Kraft treten der Neuregelung des Waffengesetzes (1.4.2003) entstanden sind (Anschluss an VGH Mannheim, Beschluss vom 19. August 2004 - 1 S 976/04 - ).

    Insoweit teilt der Senat nicht die vom Kläger angeführte Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschluss vom 14. November 2003 - 21 CS 03.2056 -, Jagdrechtliche Entscheidungen XVII Nr. 141; Beschluss vom 12. Januar 2004 - 19 CS 03.3148 -, Jagdrechtliche Entscheidungen V Nr. 218), sondern folgt der Auffassung des VGH Mannheim in seinem Beschluss vom 19. März 2004 - 1 S 976/04 - (VBlBW 2005, 101 = Jagdrechtliche Entscheidungen XVII, Nr. 143; vgl. aber auch VG Aachen, Urteil vom 31. März 2004 - 6 K 1922/03 -, bei Juris; VG Chemnitz, Beschluss vom 3. Juni 2005 - 3 K 449/05 -, bei Juris, unter Hinweis auf den nicht veröffentlichten Beschluss des OVG Bautzen vom 10. März 2004 - 3 BS 8/03 - sowie OVG Brandenburg, Beschluss vom 28. April 2003 - 4 B 396/02 -, n.v.).

  • BGH, 16.03.1994 - XII ZB 159/93

    Zustellung eines Urteils bei fehlendem Empfangsbekenntnis des …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Die Unterschrift von Angehörigen seines Büropersonals genügt auch dann nicht, wenn diese durch den Rechtsanwalt im Einzelfall zur Ausstellung des Empfangsbekenntnisses ermächtigt sind (vgl. BGH, Beschluss vom 16. März 1994 - XII ZB 159/93 -, NJW 1994, 2295; OVG Hamburg, Beschluss vom 24. September 1998 - BS VI 122/96 - NJW 1999, 965; Stöber in Zöller, ZPO, 24. Auflage, § 174, Rdziff.
  • BGH, 10.06.1976 - IX ZR 51/75

    Zustellung an Vertreter des Anwalts

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    BGHZ 67, 10).
  • OVG Hamburg, 24.09.1998 - Bs VI 122/96

    Zustellung; Nachweis; Rechtsanwalt; Büroangestellte; Empfangsbekenntnis

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Die Unterschrift von Angehörigen seines Büropersonals genügt auch dann nicht, wenn diese durch den Rechtsanwalt im Einzelfall zur Ausstellung des Empfangsbekenntnisses ermächtigt sind (vgl. BGH, Beschluss vom 16. März 1994 - XII ZB 159/93 -, NJW 1994, 2295; OVG Hamburg, Beschluss vom 24. September 1998 - BS VI 122/96 - NJW 1999, 965; Stöber in Zöller, ZPO, 24. Auflage, § 174, Rdziff.
  • BVerfG, 05.02.2004 - 2 BvR 2029/01

    Langfristige Sicherheitsverwahrung

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Entgegen der Auffassung des Klägers entfaltet § 45 Abs. 2 Satz 1 WaffG 2002 bei der vom Verwaltungsgericht vertretenen Auslegung keine ("echte") Rückwirkung im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. hierzu BVerfG , Urteil vom 5.2.2004, NJW 2004, 739, 747 f. m.w.N.).
  • BVerwG, 30.04.1985 - 1 C 12.83

    Waffenrecht - Jagdschein - Waffenbesitzkarte - Widerruf - Zuverlässigkeit - …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Denn der zwingend vorgeschriebene Widerruf einer Waffenbesitzkarte wegen nachträglichen Eintritts von Versagungstatsachen soll nicht einer vergangenen, sondern der im Zeitpunkt der Entscheidung über den Widerruf gegebenen Rechtslage hinsichtlich der Voraussetzungen für die weitere Ausübung der tatsächlichen Gewalt über Schusswaffen Rechnung tragen (vgl. BVerwGE 71, 234, 243 zu § 47 Abs. 2 Satz 1 WaffG 1976).
  • VG Aachen, 31.03.2004 - 6 K 1922/03

    Rechtmäßigkeit des Widerrufs von in Form von Waffenbesitzkarten erteilter …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Insoweit teilt der Senat nicht die vom Kläger angeführte Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschluss vom 14. November 2003 - 21 CS 03.2056 -, Jagdrechtliche Entscheidungen XVII Nr. 141; Beschluss vom 12. Januar 2004 - 19 CS 03.3148 -, Jagdrechtliche Entscheidungen V Nr. 218), sondern folgt der Auffassung des VGH Mannheim in seinem Beschluss vom 19. März 2004 - 1 S 976/04 - (VBlBW 2005, 101 = Jagdrechtliche Entscheidungen XVII, Nr. 143; vgl. aber auch VG Aachen, Urteil vom 31. März 2004 - 6 K 1922/03 -, bei Juris; VG Chemnitz, Beschluss vom 3. Juni 2005 - 3 K 449/05 -, bei Juris, unter Hinweis auf den nicht veröffentlichten Beschluss des OVG Bautzen vom 10. März 2004 - 3 BS 8/03 - sowie OVG Brandenburg, Beschluss vom 28. April 2003 - 4 B 396/02 -, n.v.).
  • BVerwG, 09.04.1992 - 1 B 52.92

    Anforderungen an die Beschwerdebegründung für den Erfolg der Beschwerde - …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Da der Gesetzgeber mit der Neufassung des § 5 Abs. 2 Nr. 1 a WaffG auch vorsätzliche Straftaten mit einbeziehen wollte, die keinen spezifischen Bezug zum Besitz und zum Umgang mit Waffen aufweisen (…vgl. Begründung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung, BTDrucks 14/7758, S. 54), lässt sich aus dem Fehlen eines solchen Bezuges nicht auf einen Ausnahmefall folgern (vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 1. April 1992 - 1 B 52/92 - in Buchholz 402.5 WaffG Nr. 62).
  • VGH Bayern, 12.01.2004 - 19 CS 03.3148
    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Insoweit teilt der Senat nicht die vom Kläger angeführte Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschluss vom 14. November 2003 - 21 CS 03.2056 -, Jagdrechtliche Entscheidungen XVII Nr. 141; Beschluss vom 12. Januar 2004 - 19 CS 03.3148 -, Jagdrechtliche Entscheidungen V Nr. 218), sondern folgt der Auffassung des VGH Mannheim in seinem Beschluss vom 19. März 2004 - 1 S 976/04 - (VBlBW 2005, 101 = Jagdrechtliche Entscheidungen XVII, Nr. 143; vgl. aber auch VG Aachen, Urteil vom 31. März 2004 - 6 K 1922/03 -, bei Juris; VG Chemnitz, Beschluss vom 3. Juni 2005 - 3 K 449/05 -, bei Juris, unter Hinweis auf den nicht veröffentlichten Beschluss des OVG Bautzen vom 10. März 2004 - 3 BS 8/03 - sowie OVG Brandenburg, Beschluss vom 28. April 2003 - 4 B 396/02 -, n.v.).
  • VGH Bayern, 14.11.2003 - 21 CS 03.2056
    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 15.03.2006 - 11 N 17.06
    Insoweit teilt der Senat nicht die vom Kläger angeführte Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Beschluss vom 14. November 2003 - 21 CS 03.2056 -, Jagdrechtliche Entscheidungen XVII Nr. 141; Beschluss vom 12. Januar 2004 - 19 CS 03.3148 -, Jagdrechtliche Entscheidungen V Nr. 218), sondern folgt der Auffassung des VGH Mannheim in seinem Beschluss vom 19. März 2004 - 1 S 976/04 - (VBlBW 2005, 101 = Jagdrechtliche Entscheidungen XVII, Nr. 143; vgl. aber auch VG Aachen, Urteil vom 31. März 2004 - 6 K 1922/03 -, bei Juris; VG Chemnitz, Beschluss vom 3. Juni 2005 - 3 K 449/05 -, bei Juris, unter Hinweis auf den nicht veröffentlichten Beschluss des OVG Bautzen vom 10. März 2004 - 3 BS 8/03 - sowie OVG Brandenburg, Beschluss vom 28. April 2003 - 4 B 396/02 -, n.v.).
  • VG Chemnitz, 03.06.2005 - 3 K 449/05
  • OVG Sachsen, 10.03.2004 - 3 BS 8/03
  • VG Karlsruhe, 11.12.2024 - 2 K 2544/24

    Widerruf von Waffenbesitzkarten - Bedürfnisprüfung für jede Waffe

    Das ist in der Rechtsprechung geklärt (…BVerwG, Urt. v. 16.05.2007 - 6 C 24/06 -, NVwZ 2007, 1201 = juris Rn. 35;… Bayerischer VGH, Beschl. v. 02.07.2013 - 21 ZB 12. ... 9 -, juris Rn. 11;… OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24.05.2006 - 20 A 2531/04 -, juris Rn. 19; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 15.03.2006 - 11 N 17.06 -, juris Rn. 9;… OVG Niedersachsen, Urt. v. 26.01.2006 - 11 LB 178/05 -, NordÖR 2006, 254 = juris Rn. 28;… VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 19.08.2004 - 1 S 976/04 -, VBlBW 2005, 102 = juris Rn. 6).
  • VGH Hessen, 16.04.2024 - 8 E 381/24

    Streitwert für Munitionserwerbsberechtigung

    Da der Streitwertkatalog in Ziffer 50.3 nicht von einem "Munitionserwerbsschein", sondern von einer "Munitionserwerbsberechtigung" spricht, ist anzunehmen, dass dieser in beiden Varianten eine eigenständige Bedeutung zugemessen wird und es nicht darauf ankommt, wie sie dokumentiert wird (so auch OVG Schleswig-Holstein…, Beschluss vom 3. November 2021 - 4 MB 16/21 -, juris Rn. 8; OVG Lüneburg, Beschluss vom 22. März 2016 - 11 ME 35/16 -, juris; OVG Bremen…, Beschluss vom 22. Mai 2023 - 1 B 88/23 -, juris Rn. 10; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 15. März 2006 - OVG 11 N 17.06 -, juris Rn. 14; Saarländisches OVG…, Beschluss vom 21. November 2007 - 1 B 405/07 -, juris Rn. 15 wohl auch VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 21. Oktober 2021 - 6 S 420/19 -, juris Rn. 13 zum Munitionserwerbsschein, a.A. Sächsisches OVG, Beschluss vom 19. Oktober 2022 - 6 B 171/22 -, juris; VG Frankfurt…, Beschluss vom 14. November 2019 - 5 K 1230/19.F -, juris Rn. 4).
  • OVG Sachsen, 15.03.2010 - 3 A 451/08

    Regelfall des § 5 Abs 2 WaffG

    Soweit der Kläger in seinem Zulassungsantrag vom 28.7.2008 anführt, dass in seinem Fall das Waffengesetz in der bis zum 31.3.2003 geltenden Fassung hätte Anwendung finden müssen, da ihm unter Geltung dieses zwischenzeitlich außer Kraft getretenen Gesetzes die widerrufene Waffenbesitzkarte erteilt worden sei, hat der Beklagte in seinem Schriftsatz vom 8.9.2008 zutreffend darauf hingewiesen, dass die Frage, ob nachträglich eingetretene Tatsachen i. S. v. § 45 Abs. 2 Satz 1 WaffG zur Versagung einer waffenrechtlichen Erlaubnis führen müssen, nach der Rechtslage im Zeitpunkt des Ergehens des Widerspruchsbescheids - hier vom 1.3.2007 - zu beurteilen ist (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 9.12.2003 - 3 BS 333/02 -; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 15.3.2006 - 11 N 17.06 -, zitiert nach juris, m. w. N.).
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