Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 27.09.1990 - 11 U 158/89 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1991, 362
- NJW-RR 1991, 309 (Ls.)
- ZIP 1990, 1321
- BB 1990, 2222
- DB 1990, 2369
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 24.05.2007 - III ZR 467/04
Keine Inhaltskontrolle bei Klauseln für Netzzugangsgewährung
bb) Der Revision ist allerdings zuzugeben, dass nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung die Inhaltskontrolle nach §§ 9 bis 11 AGBG und die Billigkeitskontrolle gemäß § 315 Abs. 3 BGB von Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Entgeltbestimmungen nicht schon allein dadurch ausgeschlossen sind, dass die entsprechenden Regelungen auf öffentlich-rechtlichen Vorgaben beruhen, zu denen auch behördliche Genehmigungsvorbehalte gehören (z.B. Senat BGHZ 115, 311, 317 zu Abwasserentgelten; BGH, Urteil vom 5. Juli 2005 - X ZR 60/04 - NJW 2005, 2919, 2920 zu Abfallentsorgungsentgelten, insoweit nicht in BGHZ 163, 321 abgedruckt; BGH, Urteil vom 1. Februar 2005 - X ZR 10/04 - NJW 2005, 1774 zu Beförderungsbedingungen eines Busreiseunternehmens; Senatsurteil vom 23. Januar 1997 - III ZR 27/96 - NJW-RR 1997, 1019 zu Entgeltbestimmungen von Flughafenunternehmern; BGH, Urteil vom 2. Oktober 1991 - VIII ZR 240/90 - NJW-RR 1992, 183, 185 zu Strompreisbestimmungen; BGH, Urteil vom 9. Juli 1991 - IX ZR 72/90 - NJW 1991, 2559, 2560 zu Klauseln, die nach dem Bausparkassengesetz der Genehmigung des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen unterlagen; hierzu auch OLG Karlsruhe NJW 1991, 362, 363; siehe ferner: Palandt/Heinrichs, BGB, 66. Aufl., Vorb. - LG Heilbronn, 12.03.2009 - 6 O 341/08
Abschlussgebühr bei Bausparverträgen weiterhin zulässig
Bedingungen für Bausparverträge; OLG Karlsruhe NJW 1991, 362 f. zu § 5 Abs. 3 BausparkG; Palandt-Grüneberg, 68. Aufl. 2009 Vorb. - OLG Bremen, 18.03.1991 - 6 U 4/91
Anspruch auf Unterlassen der Verwendung einer nachträglichen …
Zur Unübersichtlichkeit der Rechtslage trägt es insbesondere bei, wenn zwei Obergerichte eine identische Klausel gleichzeitig als transparent und intransparent beurteilen (vgl. KG NJW-RR 1990, 544 und OLG Karlsruhe NJW 1991, 362 [OLG Karlsruhe 27.09.1990 - 11 U 158/89] - zu § 6 II ABB).Nach der Auffassung des Senats ist diese Zulässigkeit, in Übereinstimmung mit der obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. OLG Hamm BB 1991, 154 [OLG Hamm 30.11.1990 - 20 U 114/90] ; OLG Karlsruhe NJW 1991, 362 [OLG Karlsruhe 27.09.1990 - 11 U 158/89] ; KG NJW-RR 1990, 544; OLG Hamburg ZIP 1990, 984; OLG Oldenburg WM 1990, 2110 [OLG Oldenburg 28.06.1990 - 1 U 33/90] ; OLG Frankfurt NJW 1989, 2264; OLG Köln 6 U 152/90; OLG Oldenburg 1 U 175/90), jedoch zu bejahen.
- BGH, 24.05.2007 - III ZR 468/04
Telekommunikationsdienstleistungen
bb) Der Revision ist allerdings zuzugeben, dass nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung die Inhaltskontrolle nach §§ 9 bis 11 AGBG und die Billigkeitskontrolle gemäß § 315 Abs. 3 BGB von Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Entgeltbestimmungen nicht schon allein dadurch ausgeschlossen sind, dass die entsprechenden Regelungen auf öffentlich-rechtlichen Vorgaben beruhen, zu denen auch behördliche Genehmigungsvorbehalte gehören (z.B. Senat BGHZ 115, 311, 317 zu Abwasserentgelten; BGH, Urteil vom 5. Juli 2005 - X ZR 60/04 - NJW 2005, 2919, 2920 zu Abfallentsorgungsentgelten, insoweit nicht in BGHZ 163, 321 abgedruckt; BGH, Urteil vom 1. Februar 2005 - X ZR 10/04 - NJW 2005, 1774 zu Beförderungsbedingungen eines Busreiseunternehmens; Senatsurteil vom 23. Januar 1997 - III ZR 27/96 - NJW-RR 1997, 1019 zu Entgeltbestimmungen von Flughafenunternehmern; BGH, Urteil vom 2. Oktober 1991 - VIII ZR 240/90 - NJW-RR 1992, 183, 185 zu Strompreisbestimmungen; BGH, Urteil vom 9. Juli 1991 - IX ZR 72/90 - NJW 1991, 2559, 2560 zu Klauseln, die nach dem Bausparkassengesetz der Genehmigung des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen unterlagen; hierzu auch OLG Karlsruhe NJW 1991, 362, 363; siehe ferner: Palandt/Heinrichs, BGB, 66. Aufl., Vorb. - KG, 19.05.1994 - 25 U 3120/93
Time-sharing-Vertrag und Transparenzgebot
Dies hat jedoch den Bundesgerichtshof nicht daran gehindert, bei Darlehensverträgen Klauseln über die Tilgungsverrechnung einer Überprüfung zu unterziehen, obwohl es sich beim zu zahlenden Zins um die Hauptleistung des Darlehensnehmers handelt und Bestimmungen über den Zeitpunkt der Verrechnung von Tilgungsleistungen unmittelbaren Einfluß auf den zu zahlenden effektiven Jahreszins und damit die Hauptleistung des Kreditnehmers haben (vgl. BGHZ 112, 115 = NJW 1990, 2383; BGHZ 106, 42 = NJW 1989, 222; ebenso im übrigen OLG Celle NJW-RR 1991, 334 und OLG Karlsruhe NJW 1991, 362).
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