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Rechtsprechung
   EGMR, 26.02.2008 - 11811/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,59735
EGMR, 26.02.2008 - 11811/05 (https://dejure.org/2008,59735)
EGMR, Entscheidung vom 26.02.2008 - 11811/05 (https://dejure.org/2008,59735)
EGMR, Entscheidung vom 26. Februar 2008 - 11811/05 (https://dejure.org/2008,59735)
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (5)

  • EGMR, 29.04.1999 - 25088/94

    Chassagnou u.a. ./. Frankreich

    Auszug aus EGMR, 26.02.2008 - 11811/05
    They pointed out that on numerous points the case diverged from Chassagnou and Others v. France ([GC], nos. 25088/94, 28331/95 and 28443/95, ECHR 1999-III), notably because there were important differences between the Swedish legal framework governing game conservation areas and the provisions governing the compulsory transfer of hunting rights at issue in the said case.

    It also finds that the maintenance of an area aimed at promoting game conservation and the common interests of hunting right holders is a legitimate aim in the general interest (see Chassagnou and Others v. France ([GC], nos. 25088/94, 28331/95 and 28443/95, ECHR 1999-III, §§ 75 and 79; Fredin v. Sweden (no. 1), Series A no. 192, p. 17, 51; Piippo v. Sweden (dec.), 70518/01, 21 March 2006; Jakobsson v. Sweden, no. 14459/88, Commission decision of 19 February 1992; and Johansson v. Sweden, no. 14444/88, Commission decision of 1 April 1992).

  • EGMR, 28.07.1999 - 25803/94

    Einstufung des in französischer Haft zugefügten Übels als Folter - Verpflichtung …

    Auszug aus EGMR, 26.02.2008 - 11811/05
    In so far as the applicant has not withdrawn his complaints, and has complied with the six-month time-limit set out in Article 35 § 1, the Court reiterates that the latter provision also sets out the rule on exhaustion of domestic remedies, which is to afford the Contracting States the opportunity of preventing or putting right the violations alleged against them before those allegations are submitted to the Court (see, inter alia, Selmouni v. France [GC], no. 25803/94, § 74, ECHR 1999-V).
  • EGMR, 18.02.1991 - 12033/86
    Auszug aus EGMR, 26.02.2008 - 11811/05
    It also finds that the maintenance of an area aimed at promoting game conservation and the common interests of hunting right holders is a legitimate aim in the general interest (see Chassagnou and Others v. France ([GC], nos. 25088/94, 28331/95 and 28443/95, ECHR 1999-III, §§ 75 and 79; Fredin v. Sweden (no. 1), Series A no. 192, p. 17, 51; Piippo v. Sweden (dec.), 70518/01, 21 March 2006; Jakobsson v. Sweden, no. 14459/88, Commission decision of 19 February 1992; and Johansson v. Sweden, no. 14444/88, Commission decision of 1 April 1992).
  • EKMR, 19.02.1992 - 14459/88

    J. v. SWEDEN

    Auszug aus EGMR, 26.02.2008 - 11811/05
    It also finds that the maintenance of an area aimed at promoting game conservation and the common interests of hunting right holders is a legitimate aim in the general interest (see Chassagnou and Others v. France ([GC], nos. 25088/94, 28331/95 and 28443/95, ECHR 1999-III, §§ 75 and 79; Fredin v. Sweden (no. 1), Series A no. 192, p. 17, 51; Piippo v. Sweden (dec.), 70518/01, 21 March 2006; Jakobsson v. Sweden, no. 14459/88, Commission decision of 19 February 1992; and Johansson v. Sweden, no. 14444/88, Commission decision of 1 April 1992).
  • EKMR, 01.04.1992 - 14444/88

    JOHANSSON v. SWEDEN

    Auszug aus EGMR, 26.02.2008 - 11811/05
    It also finds that the maintenance of an area aimed at promoting game conservation and the common interests of hunting right holders is a legitimate aim in the general interest (see Chassagnou and Others v. France ([GC], nos. 25088/94, 28331/95 and 28443/95, ECHR 1999-III, §§ 75 and 79; Fredin v. Sweden (no. 1), Series A no. 192, p. 17, 51; Piippo v. Sweden (dec.), 70518/01, 21 March 2006; Jakobsson v. Sweden, no. 14459/88, Commission decision of 19 February 1992; and Johansson v. Sweden, no. 14444/88, Commission decision of 1 April 1992).
  • VGH Bayern, 28.05.2020 - 19 B 19.1710

    Befriedung von Grundflächen wegen ethischer Jagdgegnerschaft

    Rn. 25 Aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs, zu der nicht nur die bereits erwähnten Verstossfeststellungs-Entscheidungen auf Konventionsbeschwerden ethischer Jagdgegner hin gehören (und die Entscheidung A.S.P.A.S. und Lasgrezas/Frankreich v. 22.9.2011 < 29953/08, HUDOC > in der der Gerichtshof auf Fragen der ethischen Jagdgegnerschaft eingegangen ist, jedoch im Ergebnis die Konventionsbeschwerden zurückgewiesen hat, weil A.S.P.A.S. eine Vereinigung von Jagdgegnern ist, also keine eigenen Grundstücke besitzt und damit der Jagdausübung einer Zwangsvereinigung selbst nicht unterliegt, und weil Frau Lasgrezas die nach dem Urteil Chassagnou u.a. von Frankreich eingeführte Ausstiegfrist von einem Jahr - die der Gerichtshof für zulässig erklärt hat - versäumt hat), sondern auch die abweisenden Entscheidungen zu Konventionsbeschwerden gegen jagdliche Zwangsvereinigungen, die nicht von ethischen Jagdgegnern, sondern von Jagdinteressierten erhoben worden sind (Entscheidungen Jakobsson/Schweden v. 19.2.1992 - 14459/88 -, Johansson/Schweden v. 1.4.1992 - 14444/88 -, Piippo/Schweden v. 21.3.2006 - 70518/01 -, Baudinière und Vauzelle/Frankreich v. 6.12.2007 - 25708/03, 25719/03 -, Nilsson/Schweden v. 26.2.2008 - 11811/05 - und Chabauty/Frankreich v. 4.10.2012 - 57412/08 -, alle HUDOC), ergibt sich, dass die Jagdausübung im Rahmen jagdlicher Zwangsvereinigungen in unverhältnismäßiger Weise in die konventionsrechtlichen Grundfreiheiten ethischer Jagdgegner eingreift, wenn sie über selbstbestimmte Bereiche verfügt.
  • VGH Bayern, 28.05.2020 - 19 B 19.1713

    Befriedung von Grundstücken wegen ethischer Jagdgegnerschaft

    Rn. 37 Aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs, zu der nicht nur die bereits erwähnten Verstoßfeststellungs-Entscheidungen auf Konventionsbeschwerden ethischer Jagdgegner hin gehören (und die Entscheidung A.S.P.A.S. und Lasgrezas/Frank-reich vom 22.9.2011 < 29953/08, HUDOC > in der der Gerichtshof auf Fragen der ethischen Jagdgegnerschaft eingegangen ist, jedoch im Ergebnis die Konventionsbeschwerden zurückgewiesen hat, weil A.S.P.A.S. eine Vereinigung von Jagdgegnern ist, also keine eigenen Grundstücke besitzt und damit der Jagdausübung einer Zwangsvereinigung selbst nicht unterliegt, und weil Frau Lasgrezas die nach dem Urteil Chassagnou u.a. von Frankreich eingeführte Ausstiegfrist von einem Jahr - die der Gerichtshof für zulässig erklärt hat - versäumt hat), sondern auch die abweisenden Entscheidungen zu Konventionsbeschwerden gegen jagdliche Zwangsvereinigungen, die nicht von ethischen Jagdgegnern, sondern von Jagdinteressierten erhoben worden sind (Entscheidungen Jakobsson/Schweden vom 19.2.1992 - 14459/88 -, Johansson/Schweden vom 1.4.1992 - 14444/88 -, Piippo/Schweden vom 21.3.2006 - 70518/01 -, Baudinière und Vauzelle/Frankreich vom 6.12.2007 - 25708/03, 25719/03 -, Nilsson/Schweden vom 26.2.2008 - 11811/05 - und Chabauty/Frankreich vom 4.10.2012 - 57412/08 -, alle HUDOC), ergibt sich, dass die Jagdausübung im Rahmen jagdlicher Zwangsvereinigungen in unverhältnismäßiger Weise in die konventionsrechtlichen Grundfreiheiten ethischer Jagdgegner eingreift, wenn sie über selbstbestimmte Bereiche verfügt.
  • VGH Bayern, 28.05.2020 - 19 B 19.1708

    Befriedung wegen ethischer Jagdgegnerschaft

    Rn. 28 Aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs, zu der nicht nur die bereits erwähnten Verstoßfeststellungs-Entscheidungen auf Konventionsbeschwerden ethischer Jagdgegner hin gehören (und die Entscheidung A.S.P.A.S. und Lasgrezas/Frankreich v. 22.9.2011 < 29953/08, HUDOC > in der der Gerichtshof auf Fragen der ethischen Jagdgegnerschaft eingegangen ist, jedoch im Ergebnis die Konventionsbeschwerden zurückgewiesen hat, weil A.S.P.A.S. eine Vereinigung von Jagdgegnern ist, also keine eigenen Grundstücke besitzt und damit der Jagdausübung einer Zwangsvereinigung selbst nicht unterliegt, und weil Frau Lasgrezas die nach dem Urteil Chassagnou u.a. von Frankreich eingeführte Ausstiegfrist von einem Jahr - die der Gerichtshof für zulässig erklärt hat - versäumt hat), sondern auch die abweisenden Entscheidungen zu Konventionsbeschwerden gegen jagdliche Zwangsvereinigungen, die nicht von ethischen Jagdgegnern, sondern von Jagdinteressierten erhoben worden sind (Entscheidungen Jakobsson/Schweden v. 19.2.1992 - 14459/88 -, Johansson/Schweden v. 1.4.1992 - 14444/88 -, Piippo/Schweden v. 21.3.2006 - 70518/01 -, Baudinière und Vauzelle/Frankreich v. 6.12.2007 - 25708/03, 25719/03 -, Nilsson/Schweden v. 26.2.2008 - 11811/05 - und Chabauty/Frankreich v. 4.10.2012 - 57412/08 -, alle HUDOC), ergibt sich, dass die Jagdausübung im Rahmen jagdlicher Zwangsvereinigungen in unverhältnismäßiger Weise in die konventionsrechtlichen Grundfreiheiten ethischer Jagdgegner eingreift, wenn sie über selbstbestimmte Bereiche verfügt.
  • VGH Bayern, 02.06.2020 - 19 B 19.1715

    Erklärung von Grundstücken zu jagdrechtlich befriedeten Bezirken

    Rn. 39 Aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs, zu der nicht nur die bereits erwähnten Verstoßfeststellungs-Entscheidungen auf Konventionsbeschwerden ethischer Jagdgegner hin gehören (und die Entscheidung A.S.P.A.S. und Lasgrezas/Fr. vom 22.9.2011 < 29953/08, HUDOC > in der der Gerichtshof auf Fragen der ethischen Jagdgegnerschaft eingegangen ist, jedoch im Ergebnis die Konventionsbeschwerden zurückgewiesen hat, weil A.S.P.A.S. eine Vereinigung von Jagdgegnern ist, also keine eigenen Grundstücke besitzt und damit der Jagdausübung einer Zwangsvereinigung selbst nicht unterliegt, und weil Frau Lasgrezas die nach dem Urteil Chassagnou u.a. von Fr. eingeführte Ausstiegfrist von einem Jahr - die der Gerichtshof für zulässig erklärt hat - versäumt hat), sondern auch die abweisenden Entscheidungen zu Konventionsbeschwerden gegen jagdliche Zwangsvereinigungen, die nicht von ethischen Jagdgegnern, sondern von Jagdinteressierten erhoben worden sind (Entscheidungen Jakobsson/Sch.vom 19.2.1992 - 14459/88 -, Johansson/Sch.vom 1.4.1992 - 14444/88 -, Piippo/Sch.vom 21.3.2006 - 70518/01 -, Baudinière und Vauzelle/Fr. vom 6.12.2007 - 25708/03, 25719/03 -, Nilsson/Sch.vom 26.2.2008 - 11811/05 - und Chabauty/Fr. vom 4.10.2012 - 57412/08 -, alle HUDOC), ergibt sich, dass die Jagdausübung im Rahmen jagdlicher Zwangsvereinigungen in unverhältnismäßiger Weise in die konventionsrechtlichen Grundfreiheiten ethischer Jagdgegner eingreift, wenn sie über selbstbestimmte Bereiche verfügt.
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