Rechtsprechung
| AG Berlin-Köpenick, 15.08.2013 - 13 C 66/13 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB §§ 543 Satz 1 Abs. 2 Nr. b, 573 Abs. 1
Kündigung wegen Betriebskostennachforderungen - mietrechtsiegen.de
Mietvertragskündigung wegen Nichtzahlung von Nebenkostenabrechnungen
- RA Kotz
Betriebskostenabrechnung - Kündigung des Mietvertrages bei Nachforderungen
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Wirksamkeit der Kündigung eines Mietverhältnisses wegen Zahlungsrückstands bei Nachzahlung der Mietrückstände
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Nachforderungen aus Betriebskostenabrechnungen: fristlose Kündigung?
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- mietrechtkreuztal.de (Kurzinformation)
Mietvertragskündigung wegen nicht geleisteter Nachzahlungen aus Nebenkostenabrechnungen
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Keine fristlose Kündigung wegen unbezahlter Betriebskostennachzahlung! (IMR 2014, 14)
Verfahrensgang
- AG Berlin-Köpenick, 15.08.2013 - 13 C 66/13
- LG Berlin, 05.03.2014 - 65 S 406/13
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- AG Hamburg-Bergedorf, 04.12.2012 - 409 C 174/12
Auszug aus AG Berlin-Köpenick, 15.08.2013 - 13 C 66/13
Denn die Kündigungstatbestände des § 543 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 BGB erfassen nur mietvertraglich vereinbarte, regelmäßig wiederkehrende Zahlungen und greifen nicht bei dem Verzug mit Einmalzahlungen wie sie die Nebenkostennachzahlungen aus Nebenkostenabrechnungen darstellen (AG Hamburg- Bergedorf Urteil vom 4.12.2012 Az. 409 C 174/12; so auch Schmidt - Futterer 11.A. Mietrecht zu § 543 Rn.87).
- AG Brandenburg, 20.12.2024 - 33 C 33/24
Fristlose Kündigung wegen Verzugs mit Nachzahlungen aus Nebenkostenabrechnung?
Rn. 52 Nachzahlungsforderungen aus Betriebskostenabrechnungen gehören zwar nicht ohne weiteres zur (laufend zu zahlenden) Miete, so dass ein Verzug aus einer Nebenkostenabrechnung eine außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BGB wohl grundsätzlich noch nicht rechtfertigen kann (OLG Rostock, Urteil vom 09.02.2023, Az.: 3 U 22/21; OLG Koblenz, Rechtsentscheid vom 26.07.1984, Az.: 4 W-RE-386/84; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 29.12.2016, Az.: 5 S 141/16; LG Berlin, Urteil vom 15.03.2023, Az.: 64 S 180/21; LG Köln, Urteil vom 11.02.1994, Az.: 6 S 211/93; LG Freiburg, Beschluss vom 08.08.1981, Az.: 9 T 97/81; LG Hagen/Westfalen, Urteil vom 28.07.1980, Az.: 13 S 18/80; LG Berlin, Urteil vom 21.01.1980, Az.: 61 S 243/79; AG Köpenick, Urteil vom 15.08.2013, Az.: 13 C 66/13; AG Tiergarten, Urteil vom 04.06.1992, Az.: 3 C 150/92; AG Köln, Urteil vom 05.07.1977, Az.: 155 C 5068/77). - LG Berlin, 05.03.2014 - 65 S 406/13 Auf die Berufung der Klägerin wird das Anerkenntnisteil - und Schlussurteil des Amtsgerichts Köpenick vom 15. August 2013 - 13 C 66/13 - unter Aufhebung der auf das Anerkenntnis erfolgten Verurteilung abgeändert und wie folgt neu gefasst:.
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