Rechtsprechung
   BSG, 28.05.1991 - 13/5 RJ 48/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,1249
BSG, 28.05.1991 - 13/5 RJ 48/90 (https://dejure.org/1991,1249)
BSG, Entscheidung vom 28.05.1991 - 13/5 RJ 48/90 (https://dejure.org/1991,1249)
BSG, Entscheidung vom 28. Mai 1991 - 13/5 RJ 48/90 (https://dejure.org/1991,1249)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1991,1249) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 69, 9
  • NVwZ 1993, 406
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (27)

  • BSG, 20.10.2010 - B 13 R 15/10 R

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - unzulässiger Widerspruch - Rücknahme -

    Zwar kann eine falsche Rechtsbehelfsbelehrung innerhalb der Jahresfrist des § 66 Abs. 2 SGG noch richtig erteilt werden mit der Folge, dass ab diesem Zeitpunkt die übliche Frist von einem Monat (§ 84 Abs. 1 Satz 1 SGG) zu laufen beginnt (vgl Senatsurteil vom 28.5.1991 - BSGE 69, 9, 14 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1 S 6) .
  • BSG, 09.04.2014 - B 14 AS 46/13 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Klagefrist - Widerspruchsbescheid -

    Nur bei an sich in der Rechtsbehelfsbelehrung nicht notwendigen, aber fehlerhaften Angaben müssen diese zumindest abstrakt Einfluss auf die verspätete Einlegung des Rechtsbehelfs gehabt haben, um zu einer Unrichtigkeit der Rechtsbehelfsbelehrung zu führen (stRspr: BSG Urteil vom 22.7.1982 - 7 RAr 115/81 - SozR 1500 § 93 Nr. 1; BSG Urteil vom 28.5.1991 - 13/5 RJ 48/90 - BSGE 69, 9, 14 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1; Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl 2012, § 66 RdNr 12; Wolf-Dellen in Breitkreuz/Fichte, SGG, 2. Aufl 2014, § 66 RdNr 31) .
  • BSG, 14.03.2013 - B 13 R 19/12 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Versäumung der Berufungsfrist -

    b) Unrichtig iS des § 66 Abs. 2 S 1 SGG ist jede Rechtsbehelfsbelehrung, die nicht zumindest diejenigen Merkmale zutreffend wiedergibt, die § 66 Abs. 1 SGG als Bestandteile der Belehrung ausdrücklich nennt: (1) den statthaften Rechtsbehelf als solchen (also seine Bezeichnung der Art nach), (2) die Verwaltungsstelle oder das Gericht, bei denen der Rechtsbehelf anzubringen ist, (3) deren bzw dessen Sitz und (4) die einzuhaltende Frist (BSGE 69, 9, 11 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1 S 3) .
  • LSG Baden-Württemberg, 25.02.2010 - L 7 SO 5106/07

    Sozialhilfe für Deutsche im Ausland - gewöhnlicher Aufenthalt in Thailand -

    Die Unrichtigkeit der Rechtsmittelbelehrung verhinderte demgemäß nach § 66 Abs. 1 SGG den Lauf der Berufungsfrist (vgl. BSGE 69, 9 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1; BSG SozR 3-1500 § 66 Nr. 4); die Berufungseinlegung am 15. Oktober 2007 war sonach in jedem Fall rechtzeitig.
  • BSG, 18.10.2007 - B 3 P 24/07 B

    Inhalt der Rechtsmittelbelehrung nach Änderung des § 166 Abs 2 S 3 SGG durch das

    Davon ist das BSG bei Fehlern ausgegangen, die bei abstrakter Betrachtungsweise geeignet sein könnten, den Informationswert der richtigen Angaben zu mindern oder den Berechtigten von Erkundigungen über weitere Möglichkeiten abzuhalten und dadurch Einfluss auf die verspätete oder formwidrige Einlegung oder Begründung des Rechtsbehelfs gehabt haben könnten (BSG SozR 1500 § 93 Nr. 1 S 1; BSGE 69, 9, 14 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1 S 6; SozR 3-1500 § 66 Nr. 3 S 12).
  • OVG Hamburg, 17.06.2010 - 2 E 7/07

    Verkündung von Bebauungsplänen in Hamburg; rechtswidriger Hinweis auf Frist für

    Wird in einer Rechtsbehelfsbelehrung fälschlicherweise eine zu lange Frist angegeben, so kommt nach ganz herrschender Auffassung nicht § 58 Abs. 2 VwGO zum Tragen, sondern gilt anstelle der gesetzlich vorgesehenen Frist die angegebene längere Frist (vgl. Meissner, a.a.O., § 58 Rn. 31; Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl. 2009, § 58 Rn. 14; Redeker/v. Oertzen, VwGO, 15. Aufl. 2010, § 58 Rn. 8; Czybulka in: Sodan/Ziekow, VwGO, 3. Aufl. 2010, § 58 Rn. 69; Schmidt in: Eyermann, VwGO, 12. Aufl. 2006, § 58 Rn. 9; Kimmel in: Posser/Wolff, VwGO, 2008, § 58 Rn. 18; BVerwG, Urt. v. 10.11.1966, NJW 1967, 591 f.; BFH, Entsch. v. 30.4.1952, BFHE 56, 415 zu § 246 RAO; offen lassend: BVerwG, Urt. v. 10.2.1999, NVwZ 1999, 653, 654; BFH, Beschl. v. 8.4.2004, BFH NV 2004, 1284, 1285 zu § 55 FGO; a.A. BSG, Urt. v. 28.5.1991, NVwZ 1993, 406 zu § 66 SGG).
  • BSG, 21.10.1998 - B 9 V 7/98 R

    Bekanntgabe des Bescheids im Ausland - Dauer der Widerspruchsfrist gegen

    Das SGG enthalte, soweit es um die Regelung der Widerspruchsfrist gehe, keine Gesetzeslücke iS einer planwidrigen Unvollständigkeit (vgl BSG, Urteil vom 13. August 1986 - 9a RV 8/85 - SozR 1500 § 84 Nr. 5 sowie Urteil vom 28. Mai 1991 - 13/5 RJ 48/90 - BSGE 69, 9 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1).

    Von der Rechtsauffassung des 13. Senats des BSG (BSGE 69, 9 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1) weicht der Senat nicht ab, weil dieser lediglich beiläufig in einem die Begründung des von ihm zu entscheidenden Falles nicht tragenden Satz ausgesprochen hat, daß er die Rechtsauffassung des 9a-Senats (aaO) für die hier zu entscheidende Frage im Ergebnis teile.

  • BSG, 23.03.1995 - 13 RJ 19/94

    Anspruch auf Rente wegen Erwerbsunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit -

    Mit der vom erkennenden Senat zugelassenen Revision macht der Kläger geltend, daß es nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (vgl BSG SozR 3-1500 § 66 Nr. 1) auf die Bedeutung eines Fehlers in der Rechtsmittel- oder Rechtsbehelfsbelehrung nicht ankomme.

    Der Fehler, der dem angefochtenen Bescheid beigefügten Belehrung, liegt darin, daß dort als Widerspruchsfrist eine Zeit von drei Monaten angegeben worden ist, obwohl die rechtlich zutreffende Frist lediglich einen Monat beträgt (§ 84 Abs. 1 SGG; dazu BSG SozR 3-1500 § 66 Nr. 1 mwN).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.01.2012 - L 11 KA 81/10

    Vertragsarztangelegenheiten

    Unrichtig i.S.d. § 66 Abs. 2 Satz 1 SGG ist jede Rechtsbehelfsbelehrung, die nicht zumindest die Merkmale zutreffend wiedergibt, die § 66 Abs. 1 SGG als Bestandteile der Belehrung nennt: den Rechtsbehelf als solchen (seiner Art nach), die Verwaltungsstelle oder das Gericht, bei dem der Rechtsbehelf anzubringen ist, den Sitz und die einzuhaltende Frist (BSG, Urteil vom 28.05.1991 - 13/5 RJ 48/90 - LSG NRW, Beschluss vom 07.05.2007 - L 7 B 58/07 AS - vgl. auch LSG Bayern, Urteil vom 26.10.2005 - L 17 U 405/03 -).

    Eine Rechtsbehelfsbelehrung zeitigt die Rechtsfolge des § 66 Abs. 2 SGG, wenn sie zusätzliche Angaben enthält, die geeignet sind, den Informationswert der richtigen Angaben zu mindern (BSG, Urteil vom 28.05.1991 - 13/5 RJ 48/90 -).

  • BSG, 08.07.1999 - B 9 SB 21/99 B

    Belehrung über beim BSG einzulegende Rechtsmittel

    Das gilt insbesondere dann, wenn statt der zutreffenden Frist eine zu lange Frist benannt worden ist (vgl BSGE 69, 9 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1 - anderer Meinung insofern Steinwedel in SGb 1991 S 115, 117 ff).

    In Fällen, in denen die Belehrung zusätzliche, aber fehlerhafte oder unvollständige Angaben enthalte, sei nur zu verlangen, daß die Unrichtigkeit nach Lage der Dinge Einfluß auf die verspätete oder formwidrige Einlegung oder Begründung des Rechtsmittels gehabt haben könne; die zusätzlichen Angaben müßten also geeignet sein, den Informationswert der richtigen Angaben zu mindern oder den Berechtigten von Erkundigungen über weitere Möglichkeiten abzuhalten (BSG SozR 1500 § 93 Nr. 1; BSGE 69, 9, 14 = SozR 3-1500 § 66 Nr. 1).

  • BSG, 31.08.2000 - B 3 P 18/99 R

    Unrichtige Rechtsbehelfsbelehrung im sozialgerichtlichen Verfahren

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2014 - L 1 KR 608/13
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.02.2005 - L 18 KN 120/03

    Berücksichtigungsfähige Versicherungszeiten jugoslawischer Versicherter in der

  • BSG, 02.03.1995 - 7 BAr 196/94

    Sozialgerichtsverfahren - Beschwerdebegründung - Rechtsmittelbelehrung

  • VG Ansbach, 26.09.2018 - AN 14 S 18.50697

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Abschiebungsanordnung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 07.05.2007 - L 7 B 58/07

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

  • BSG, 27.01.1994 - 5 RJ 44/90

    Sozialversicherungsabkommen - Nichtmitgliedstaat - Halbwaisenrente

  • LSG Berlin-Brandenburg, 25.11.2010 - L 5 AS 1773/10

    Rechtsmittelbelehrung

  • LSG Berlin-Brandenburg, 25.09.2013 - L 34 AS 3215/12

    Sozialgerichtliches Verfahren - Klagefrist - Rechtsbehelfsbelehrung im

  • BSG, 23.01.1998 - B 13 RJ 261/97 B

    Prozeßkostenhilfe bei Nichtzulassungsbeschwerde wegen Verfahrensmängeln

  • BSG, 23.05.2007 - B 6 KA 16/07 B
  • SG Hamburg, 31.07.2015 - S 6 U 80/10
  • LSG Hamburg, 14.11.2013 - L 3 U 46/12
  • SG Düsseldorf, 09.04.2008 - S 28 AS 43/08

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 28.05.1998 - 9 K 35/96

    Bodenordnungsplan; Widerspruch gegen Bodenordnungsplan

  • BSG, 20.08.1997 - 13 RJ 33/95

    Anspruch auf die Gewährung von Versichertenrente wegen Erwerbsunfähigkeit oder

  • LSG Bayern, 18.04.2002 - L 14 RJ 662/97

    Anspruch auf Gewährung einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit;

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht