Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,56840
OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19 (https://dejure.org/2019,56840)
OLG München, Entscheidung vom 08.05.2019 - 19 U 205/19 (https://dejure.org/2019,56840)
OLG München, Entscheidung vom 08. Mai 2019 - 19 U 205/19 (https://dejure.org/2019,56840)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2019,56840) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichung

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 12.07.2016 - XI ZR 501/15

    Zur angeblich rechtsmissbräuchliche Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechts

    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann die Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechtes im Einzelfall eine unzulässige Rechtsausübung darstellen und in Widerspruch zu § 242 BGB stehen, auch wenn die Voraussetzung einer Verwirkung nicht vorliegen (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2017 - XI ZR 253/15, BeckRS 140388; Urteil vom 04.07.2017 - XI ZR 741/16, NJW-RR 2017, 1077; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, NJW 2016, 3512, 3517; Urteil vom 25.11.2009 - VIII ZR 318/08, NJW 2010, 610, 611; OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).

    Die nationalen Gerichte können mithin ein missbräuchliches Verhalten nach objektiven Kriterien in Rechnung stellen, um dem Verbraucher die Berufung auf Bestimmungen des Unionsrechts zu verwehren, solange nationale Vorschriften wie § 242 BGB die Wirksamkeit und die einheitliche Anwendung des Gemeinschaftsrechts in den Mitgliedstaaten nach Maßgabe des Äquivalenz- und des Effektivitätsgrundsatzes nicht beeinträchtigen (vgl. BGH, Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506 m. w. N.).

    Ob dies im konkreten Einzelfall der Fall ist, kann regelmäßig nur mit Hilfe einer umfassenden Bewertung der gesamten Fallumstände entschieden werden, wobei die Interessen aller an einem bestimmten Rechtsverhältnis Beteiligten zu berücksichtigen sind (vgl. BGH, Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506 m. w. N.).

    Dabei ist die Ausübung des Widerrufsrechts nicht allein deshalb rechtsmissbräuchlich, weil sie nicht durch den Schutzzweck des Verbraucherwiderrufsrechts motiviert ist (vgl. BGH, Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506 m. w. N., Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, BKR 2016, 463, 468 OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).

  • LG München I, 03.12.2018 - 32 O 9568/18

    Widerruf eines Darlehensvertrags zur Finanzierung eines Kraftfahrzeugs

    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Landgerichts München I vom 03.12.2018, Aktenzeichen 32 O 9568/18, wird zurückgewiesen.

    Hinsichtlich der Darstellung des Sach- und Streitstandes wird auf den Tatbestand im angefochtenen Urteil des Landgerichts München I, Aktenzeichen 32 O 9568/18, Bezug genommen (§ 522 Abs. 2 S. 4 ZPO).

    Das Urteil des LG München I - LG München I, Urteil vom 03.12.2018, Az.: 32 O 9568/18 wird aufgehoben und die Beklagte nach Maßgabe der nachfolgenden Anträge kostenpflichtig verurteilt:.

    Die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts München I vom 03.12.2018, Aktenzeichen 32 O 9568/18, ist gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen, weil nach einstimmiger Auffassung des Senats das Rechtsmittel offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat, der Rechtssache auch keine grundsätzliche Bedeutung zukommt, weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Berufungsgerichts erfordert und die Durchführung einer mündlichen Verhandlung über die Berufung nicht geboten ist.

  • OLG Karlsruhe, 28.03.2017 - 17 U 58/16

    Immobiliardarlehensvertrag: Zulässigkeit der Feststellungsklage in …

    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    In dem dort zu entscheidenden Einzelfall diente das Merkblatt - obschon mit dem Darlehensangebot der Bank ausgehändigt - "ersichtlich der Erfüllung vorvertraglicher Informationspflichten"; daher wurde im Einleitungssatz des Merkblattes auch darauf hingewiesen, dass die dortigen Angaben "kein rechtsverbindliches Angebot" darstellten und dass dessen Aushändigung "die Sparkassen nicht automatisch zur Darlehensbewilligung" verpflichte (OLG Karlsruhe, in maßgeblichen Punkten anders dar als im vorliegenden Fall. Soweit die Stellungnahme noch auf einen Hinweisbeschluss des OLG Frankfurt am Main rekurriert, handelt es sich dabei um keine Endentscheidung. Urteil vom 28. März 2017 - 17 U 58/16 -, Rn. 31, juris).

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann die Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechtes im Einzelfall eine unzulässige Rechtsausübung darstellen und in Widerspruch zu § 242 BGB stehen, auch wenn die Voraussetzung einer Verwirkung nicht vorliegen (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2017 - XI ZR 253/15, BeckRS 140388; Urteil vom 04.07.2017 - XI ZR 741/16, NJW-RR 2017, 1077; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, NJW 2016, 3512, 3517; Urteil vom 25.11.2009 - VIII ZR 318/08, NJW 2010, 610, 611; OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).

    Dabei ist die Ausübung des Widerrufsrechts nicht allein deshalb rechtsmissbräuchlich, weil sie nicht durch den Schutzzweck des Verbraucherwiderrufsrechts motiviert ist (vgl. BGH, Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506 m. w. N., Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, BKR 2016, 463, 468 OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).

  • BGH, 12.07.2016 - XI ZR 564/15

    Zur Wirksamkeit des Widerrufs einer auf Abschluss eines …

    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann die Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechtes im Einzelfall eine unzulässige Rechtsausübung darstellen und in Widerspruch zu § 242 BGB stehen, auch wenn die Voraussetzung einer Verwirkung nicht vorliegen (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2017 - XI ZR 253/15, BeckRS 140388; Urteil vom 04.07.2017 - XI ZR 741/16, NJW-RR 2017, 1077; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, NJW 2016, 3512, 3517; Urteil vom 25.11.2009 - VIII ZR 318/08, NJW 2010, 610, 611; OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).

    Dabei ist die Ausübung des Widerrufsrechts nicht allein deshalb rechtsmissbräuchlich, weil sie nicht durch den Schutzzweck des Verbraucherwiderrufsrechts motiviert ist (vgl. BGH, Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506 m. w. N., Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, BKR 2016, 463, 468 OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).

  • BGH, 22.11.2016 - XI ZR 434/15

    Zur Wirksamkeit einer Widerrufsinformation bei einem Immobiliardarlehensvertrag

    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    Überdies lässt sich dem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 22.11.2016 - BGH XI ZR 434/15 ohnehin keine Divergenz entnehmen.
  • BGH, 25.11.2009 - VIII ZR 318/08

    Widerrufsrecht bei nichtigen und sittenwidrigen Fernabsatzverträgen

    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann die Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechtes im Einzelfall eine unzulässige Rechtsausübung darstellen und in Widerspruch zu § 242 BGB stehen, auch wenn die Voraussetzung einer Verwirkung nicht vorliegen (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2017 - XI ZR 253/15, BeckRS 140388; Urteil vom 04.07.2017 - XI ZR 741/16, NJW-RR 2017, 1077; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, NJW 2016, 3512, 3517; Urteil vom 25.11.2009 - VIII ZR 318/08, NJW 2010, 610, 611; OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).
  • BGH, 04.07.2017 - XI ZR 741/16

    Altvertrag über ein Verbraucherdarlehen: Zulässigkeit einer Feststellungsklage im …

    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann die Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechtes im Einzelfall eine unzulässige Rechtsausübung darstellen und in Widerspruch zu § 242 BGB stehen, auch wenn die Voraussetzung einer Verwirkung nicht vorliegen (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2017 - XI ZR 253/15, BeckRS 140388; Urteil vom 04.07.2017 - XI ZR 741/16, NJW-RR 2017, 1077; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, NJW 2016, 3512, 3517; Urteil vom 25.11.2009 - VIII ZR 318/08, NJW 2010, 610, 611; OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).
  • BGH, 05.12.2017 - XI ZR 253/15
    Auszug aus OLG München, 08.05.2019 - 19 U 205/19
    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann die Ausübung eines Verbraucherwiderrufsrechtes im Einzelfall eine unzulässige Rechtsausübung darstellen und in Widerspruch zu § 242 BGB stehen, auch wenn die Voraussetzung einer Verwirkung nicht vorliegen (vgl. BGH, Urteil vom 05.12.2017 - XI ZR 253/15, BeckRS 140388; Urteil vom 04.07.2017 - XI ZR 741/16, NJW-RR 2017, 1077; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, BKR 2016 504, 506; Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 564/15, NJW 2016, 3512, 3517; Urteil vom 25.11.2009 - VIII ZR 318/08, NJW 2010, 610, 611; OLG Karlsruhe, Urteil vom 28.03.2017 - 17 U 58/16, VuR 2017, 316).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG München
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht