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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 22.09.2011 - 2 A 10665/11.OVG, 2 A 10665/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,10350
OVG Rheinland-Pfalz, 22.09.2011 - 2 A 10665/11.OVG, 2 A 10665/11 (https://dejure.org/2011,10350)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 22.09.2011 - 2 A 10665/11.OVG, 2 A 10665/11 (https://dejure.org/2011,10350)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11.OVG, 2 A 10665/11 (https://dejure.org/2011,10350)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 59 Nr 1 BG RP, § 59 Nr 2 BG RP, § 62 Abs 1 S 3 BG RP
    Beamter; vorzeitige Zurruhesetzung; Antrag; Schwerbehinderteneigenschaft

  • REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)

    Vorgezogener Ruhestand - Grund der Zurruhesetzung - Rückwirkende gerichtliche Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft

  • RA Kotz

    Beamter - Ruhestandversetzung bei noch ausstehender Anerkennung als Schwerbehinderter

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    LBG § 59 Nr. 2
    Versetzung in den Ruhestand bei noch ausstehender Anerkennung als Schwerbehinderter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Vorzeitige Zurruhesetzung eines Beamten wegen Schwerbehinderteneigenschaft

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Versetzung in den Ruhestand bei noch ausstehender Anerkennung als Schwerbehinderter

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2011, 1568
  • DÖV 2012, 119
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 25.10.2007 - 2 C 22.06

    Änderung der Versetzung in den Ruhestand; Antrag, Auslegung; Bindung der …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 22.09.2011 - 2 A 10665/11
    Rn. 26 2. Der Antrag bestimmt den Rechtsgrund, aus dem der Beamte vorzeitig in den Ruhestand treten möchte, und legt damit zugleich - für die Statusbehörde bindend - den Gegenstand der Statusentscheidung fest (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. Oktober 2007 - 2 C 22.06 -, NVwZ-RR 2008, 193 [194]).
  • BSG, 22.09.1988 - 12 RK 44/87

    Schwerbehinderteneigenschaft - Schwerbehindertenbescheid des Versorgungsamts - …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 22.09.2011 - 2 A 10665/11
    Danach bedarf die Schwerbehinderteneigenschaft keines statusbegründenden Rechtsakts, weshalb der Feststellung der Schwerbehinderung durch Verwaltungsakt keine konstitutive, sondern lediglich eine deklaratorische Bedeutung zukommt (vgl. BSG, Urteil vom 22. September 1988 - 12 RK 44/87 -, juris Rn. 12;… Ritz, in: Cramer/Fuchs/Hirsch/Ritz, SGB IX, 6. Aufl. 2011, § 69 Rn. 14).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 22.08.2016 - 2 A 10453/16

    Rechtsnatur und Folgen der Versetzung in den Ruhestand; Notwendigkeit eines …

    Soweit aus dem Urteil des Senats vom 22. September 2011 (- 2 A 10665/11.OVG -, DÖD 2012, 18 [19] ), auf das sich der Kläger bereits im Verwaltungsverfahren bezogen hatte und das durch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. April 2014 (- 2 C 65/11 -, NVwZ-RR 2014, 653 [654]) insoweit abgeändert wurde, etwas anderes folgt, wird daran nicht weiter festgehalten.

    Denn der Antrag des Beamten bestimmt den Rechtsgrund, aus dem er vorzeitig in den Ruhestand zu treten wünscht, und legt damit zugleich - für die Statusbehörde bindend - den Gegenstand der Statusentscheidung fest (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. Oktober 2007 - 2 C 22.06 -, NVwZ-RR 2008, 193 [194]; OVG RP, Urteil vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11.OVG -, DÖD 2012, 18 [19] ; VGH BW…, Urteil vom 10. September 2013 - 4 S 1042/12 -, juris Rn. 26).

    Als öffentlich-rechtliche Willenserklärung ist der Antrag gemäß §§ 133, 157 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB - nach Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte auszulegen (vgl. OVG RP, Urteil vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11.OVG -, DÖD 2012, 18 [19] ; OVG NRW…, Urteil vom 12. September 2014 - 1 A 1637/12 -, juris Rn. 32; VGH BW…, Urteil vom 10. September 2013 - 4 S 1042/12 -, juris Rn. 30; VG Karlsruhe…, Urteil vom 20. November 2014 - 4 K 1205/12 -, juris Rn. 27; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 30. April 2014 - 2 C 65/11 -, NVwZ-RR 2014, 653 f.).

    Mit dem Verwaltungsgericht ist danach davon auszugehen, dass der Kläger zu dem von ihm genannten Zeitpunkt auf jeden Fall in den Ruhestand treten wollte, und zwar vorrangig nach § 39 Abs. 2 LBG und hilfsweise nach § 39 Abs. 1 LBG (vgl. so auch die Konstellation in OVG RP, Urteil vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11.OVG -, DÖD 2012, 18 ff.).

    Rn. 17 Soweit der Kläger ferner rügt, das Verwaltungsgericht habe verkannt, dass er angesichts der Entscheidung des Senats vom 30. April 2011 (- 2 A 10665/11.OVG -, DÖD 2012, 18 ff.) ohne weiteres von der Möglichkeit einer rückwirkenden Änderung des Grundes für die Ruhestandsversetzung habe ausgehen dürfen und deshalb sowie angesichts seines Hinweises auf das laufende Verfahren auf Anerkennung seiner Schwerbehinderung er "möglichst nach § 39 Abs. 2 LBG und nur für den Fall einer fehlenden Schwerbehinderung dann nach § 39 Abs. 1 LBG in den Ruhestand treten wollte", ist dieses Vorbringen unbehelflich.

  • VG Koblenz, 08.06.2018 - 5 K 196/17

    Festsetzung der Versorgungsbezüge im Einzelfall rechtmäßig

    Im Übrigen müsse den zutreffenden Erwägungen des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz aus seiner Entscheidung vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11.

    Der Inhalt des Antrags auf vorzeitige Versetzung in den Ruhestand ist gemäß §§ 133, 157 Bürgerliches Gesetzbuch nach Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte nach dem objektiven Empfängerhorizont auszulegen ( OVG RP, Urteil vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11 -, juris, Rn. 24).

    Eine nachträgliche Berücksichtigung der materiell bereits im Zeitpunkt der Antragstellung vorhandenen Schwerbehinderung kommt in dieser Konstellation nicht mehr in Betracht (so auch OVG RP, Urteil vom 22. September 2011, a. a. O. , Rn. 27).

  • VG Gelsenkirchen, 10.03.2017 - 3 K 1645/15

    Schwerbehinderung; Versetzung in den Ruhestand; Grund der Zurruhesetzung; …

    Rn. 41 Vgl. BVerwG, Urteil vom 30. April 2014 - 2 C 65/11 - juris, Rn. 25; nun auch OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 22. August 2016 - 2 A 10453/16 - juris, Rn. 5, anders noch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11 -, Rn. 27, juris; vgl. auch Hamburgisches OVG, Beschluss vom 18. September 2012 - 1 Bf 96/11.Z -, Rn. 7, juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 10. September 2013 - 4 S 1042/12 -, Rn. 28, juris; OVG NRW, Beschluss vom 19. Mai 2014 - 6 A 827/12 -, Rn. 6, juris; OVG NRW, Beschluss vom 11. Februar 2016 - 6 A 2449/14 -, Rn. 7, juris, jeweils mit umfassenden Nachweisen.

    Rn. 60 Urteil des OVG Rheinland-Pfalz vom 22. September 2012 - 2 A 10665/11 - juris.

    Rn. 64 OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. September 2011 - 2 A 10665/11 -, Leitsatz, Rn. 34, juris; vgl. auch später noch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 10. September 2013 - 4 S 1042/12 -, Rn. 28, juris.

  • VGH Baden-Württemberg, 10.09.2013 - 4 S 1042/12

    Rechtsfolgen einer Zurruhesetzung mit Zustimmung des Beamten

    Erfolgt nämlich eine derartige von Amts wegen vorgenommene Zurruhesetzung rechtswidrig, so muss es dem Beamten möglich sein, deren Aufhebung und eine anderweitige (rechtmäßige) Zurruhesetzung - mit dem im Antrag genannten Grund - zu erstreiten (vgl. dazu auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22.09.2011 - 2 A 10665/11 -, ZBR 2012, 140).
  • VG Karlsruhe, 20.11.2014 - 4 K 1205/12

    Beamter; Nachträgliche Veränderung des Grundes der Versetzung in den Ruhestand

    Nach der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz in der Entscheidung vom 22.09.2011 (2 A 10665/11 - DÖD 2012, 18) habe die Pensionierung auch dann wegen Schwerbehinderung zu erfolgen, wenn deren förmliche Feststellung zwar erst nach Eintritt in den Ruhestand, aber noch vor Bestandskraft des Zurruhesetzungsbescheids erfolge.

    Mit dem genannten Urteil vom 30.04.2014 (…aaO) hat das Bundesverwaltungsgericht die anders lautende Entscheidung des OVG Rheinland-Pfalz vom 22.09.2011 (2 A 10665/11 - DÖD 2012, 18) aufgehoben, wonach der Umstand, dass die Anerkennung der Schwerbehinderung erst nach Ruhestandsbeginn ausgesprochen werde, einer rückwirkenden Änderung des Zurruhesetzungsgrundes nicht entgegenstehe, wenn der Zurruhesetzungsbescheid noch nicht bestandskräftig geworden sei.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.02.2016 - 6 A 2449/14

    Änderung des Zurruhesetzungsgrundes einer Justizamtfrau wegen Schwerbehinderung …

    Rn. 16 - 2 A 10665/11 -, juris,.
  • VGH Bayern, 07.10.2024 - 3 ZB 23.92

    Ruhestandsversetzung wegen dauernder Dienstunfähigkeit, Auswechslung des Grundes …

    Rn. 12 Auf das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 22. September 2011 (Az. 2 A 10665/11 - juris) kann sich der Kläger nicht mit Erfolg berufen.
  • VG Neustadt, 22.03.2016 - 1 K 871/15

    Rückwirkende Versetzung in den Ruhestand wegen Schwerbehinderung nach Beginn des …

    Am 3. Juni 2013 erhob er gegen die Ruhestandsversetzung vom 5. März 2013 Widerspruch und bezog sich auf ein Urteil des OVG Rheinland-Pfalz vom 22. September 2011 (2 A 10665/11.OVG): Danach genüge die rückwirkende Anerkennung eines GdB von 50 % während des Klageverfahrens für die Ruhestandsversetzung wegen Schwerbehinderung.
  • VG Düsseldorf, 26.10.2023 - 13 K 8205/21
    Rn. 36 VGH Ba.-Wü., Urteil vom 10. September 2013 - 4 S 1042/12 -, a.a.O.; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 22.09.2011 - 2 A 10665/11 -, juris.
  • VG Bayreuth, 06.12.2022 - B 5 K 21.1011

    Keine rückwirkende Auswechslung des Zurruhesetzungsgrundes bei Beamten

    Erfolgt nämlich eine derartige von Amts wegen vorgenommene Zurruhesetzung rechtswidrig, so muss es dem Beamten möglich sein, deren Aufhebung und eine anderweitige (rechtmäßige) Zurruhesetzung - mit dem im Antrag genannten Grund - zu erstreiten (vgl. dazu auch OVG RP, U.v. 22.9.2011 - 2 A 10665/11 - ZBR 2012, 140).
  • VG Würzburg, 25.03.2014 - W 1 K 13.920

    Ruhestandsversetzung nach Altersteilzeit; Antragsruhestand; nachträgliche …

  • OVG Sachsen, 13.02.2014 - 2 A 423/12

    Versetzung in den Ruhestand, Schwerbehinderung, Eintritt in den Ruhestand

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