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Rechtsprechung
   BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,6799
BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07 (https://dejure.org/2008,6799)
BVerwG, Entscheidung vom 23.10.2008 - 2 B 114.07 (https://dejure.org/2008,6799)
BVerwG, Entscheidung vom 23. Oktober 2008 - 2 B 114.07 (https://dejure.org/2008,6799)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Anspruch eines Beamten auf eine Beförderung zum Steueroberamtsrat und die entsprechende Besoldung nach Besoldungsgruppe (BesGr) A 13; Auslegung des Grundsatzes der Besetzung öffentlicher Ämter anhand einer Bestenauslese; Auslegung des § 46 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (32)Zitiert selbst (20)

  • BVerwG, 24.01.1985 - 2 C 39.82

    Beamtenrecht - Funktionsgebundenes Amt - Besoldungsgesetzlicher Funktionszusatz - …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Die zweite der beiden Fragen lässt sich unschwer bereits mit dem von der Beschwerde in Bezug genommenen Senatsurteil vom 24. Januar 1985 - BVerwG 2 C 39.82 - (Buchholz 235 § 18 BBesG Nr. 24 = NVwZ 1986, 123 m.w.N.) beantworten.

    Rn. 12 d) Mit der Senatsentscheidung vom 24. Januar 1985 - BVerwG 2 C 39.82 - (…a.a.O.) ist auch die weitere (sinngemäße) Frage beantwortet, ob der Dienstherr dazu verpflichtet sei, eine entsprechende Planstelle einzuwerben und im Wege des Ausleseverfahrens nach § 10 Abs. 1 LBG zu vergeben, wenn dem Beförderungsanspruch der Erfolg versagt bliebe.

    Deshalb hat der Senat in seiner Entscheidung vom 24. Januar 1985 - BVerwG 2 C 39.82 - (…a.a.O.) die Annahme eines ausnahmsweise gegebenen Beförderungsanspruchs unter die enge Prämisse gestellt, dass bei langjähriger Übertragung eines höherwertigen Dienstpostens der Dienstherr verpflichtet sein könne, auf die Bereitstellung einer höher bewerteten Planstelle für den betreffenden Beamten hinzuwirken, wenn nur über die Beförderung dieses Beamten zu entscheiden ist.

  • BVerwG, 19.12.2007 - 2 B 35.07

    Verletzung der Fürsorgepflicht des Dienstherren bei Ausübung von Tätigkeiten …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Dies hat der beschließende Senat bereits mehrfach entschieden (vgl. u.a. Urteile vom 14. Mai 1964 - BVerwG 2 C 133.60 - BVerwGE 18, 293 = Buchholz 231 § 97 DBG Nr. 1, vom 20. Juni 1996 - BVerwG 2 C 7.95 - Buchholz 240 § 2 BBesG Nr. 8, vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 34.02 - BVerwGE 121, 91 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 79, vom 28. April 2005 - BVerwG 2 C 1.04 - BVerwGE 123, 308 und vom 21. Juni 2007 - BVerwG 2 C 17.06 - Buchholz 240 § 57 BBesG Nr. 4 sowie - zuletzt - Beschluss vom 19. Dezember 2007 - BVerwG 2 B 35.07 - juris Rn. 7).

    Die Analogie scheidet aus, weil keine planwidrige Gesetzeslücke erkennbar ist (Urteile vom 24. November 1960 - BVerwG 2 C 6.58 - BVerwGE 11, 263 und vom 28. Dezember 1971 - BVerwG 6 C 17.68 - BVerwGE 39, 221 = Buchholz 232 § 125 BBG Nr. 27; Beschluss vom 19. Dezember 2007 - BVerwG 2 B 35.07 - a.a.O.).

  • BVerwG, 21.08.2003 - 2 C 14.02

    Bestenauslese; Bewerbungsverfahrensanspruch; materielle Beweislast; …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Der Beamte kann beanspruchen, dass über seine Bewerbung ohne Rechtsfehler vorrangig aufgrund leistungsbezogener Kriterien entschieden und von praktizierten, das Ermessen bindenden Richtlinien nicht zu seinem Nachteil grundlos abgewichen wird (stRspr, vgl. u.a. Urteil vom 21. August 2003 - BVerwG 2 C 14.02 - BVerwGE 118, 370 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 27 m.w.N.).
  • BVerwG, 17.08.2005 - 2 C 37.04

    Beförderung; Fahrlässigkeit; höherwertiger Dienstposten; Kausalität; …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Die unterschiedliche Einstufung der Dienstposten von Bewerbern rechtfertigt es daher nicht, von einem Leistungsvergleich zwischen ihnen abzusehen (Urteil vom 17. August 2005 - BVerwG 2 C 37.04 - BVerwGE 124, 99 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 32).
  • BVerwG, 28.10.2004 - 2 C 23.03

    Ausgewogene Altersstrukturen; Bewährungszeit; Leistungsgrundsatz; …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Belange, die nicht im Leistungsgrundsatz verankert sind, können nur Berücksichtigung finden, wenn ihnen außerhalb von Art. 33 Abs. 2 GG Verfassungsrang eingeräumt ist (Urteil vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 23.03 - BVerwGE 122, 147 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 30).
  • BVerwG, 25.01.2007 - 2 A 2.06

    Dienstposten, höherbewerteter, sog. gebündelter; Bewährung, auf einen …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Rn. 5 Deshalb kann unentschieden bleiben, ob der dem Kläger übertragene Dienstposten als sog. gebündelter Dienstposten mit der Rechtsfolge einzustufen ist, dass er für den Beamten in jedem der beiden statusrechtlichen Ämter, BesGr A 12 und A 13, einen amtsangemessenen und damit keinen höher bewerteten Dienstposten darstellt (vgl. z.B. Urteil vom 25. Januar 2007 - BVerwG 2 A 2.06 - Buchholz 232.1 § 11 BLV Nr. 4), weshalb schon die Prämisse des Klägers nicht vorläge, ihm sei seit Jahren ein im Vergleich zu seinem Statusamt höherwertiger Dienstposten übertragen.
  • BVerwG, 31.05.1990 - 2 C 16.89

    Dienstpostenbewertung - Planstelle - Beförderungsanspruch - Haushaltsplan - …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Auch die Fürsorgepflicht des Dienstherrn besteht grundsätzlich nur in den Grenzen des bereits bekleideten statusrechtlichen Amtes (stRspr, vgl. schon Urteil vom 30. August 1962 - BVerwG 2 C 16.60 - BVerwGE 15, 3 sowie z.B. Urteile vom 26. Juni 1986 - BVerwG 2 C 41.84 - Buchholz 237.4 § 8 LBG Hamburg Nr. 1 und vom 31. Mai 1990 - BVerwG 2 C 16.89 - Buchholz 237.6 § 14 NdsLBG Nr. 1).
  • BVerwG, 28.04.2005 - 2 C 29.04

    Amt; Planstelle; Vakanzvertretung; Verhinderungsvertretung; Verwendungszulage.

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Dazu gehört u.a. die kommissarische Übertragung des höherwertigen Dienstpostens sowie die nach dem Haushaltsrecht und dem Laufbahnrecht bestehende Möglichkeit, den Beamten zu befördern (Urteil vom 28. April 2005 - BVerwG 2 C 29.04 - Buchholz 240 § 46 BBesG Nr. 3).
  • BVerwG, 28.04.2005 - 2 C 1.04

    Begrenzte Dienstfähigkeit; Dienstbezüge; Dienstunfähigkeit; Ruhegehalt; …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Dies hat der beschließende Senat bereits mehrfach entschieden (vgl. u.a. Urteile vom 14. Mai 1964 - BVerwG 2 C 133.60 - BVerwGE 18, 293 = Buchholz 231 § 97 DBG Nr. 1, vom 20. Juni 1996 - BVerwG 2 C 7.95 - Buchholz 240 § 2 BBesG Nr. 8, vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 34.02 - BVerwGE 121, 91 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 79, vom 28. April 2005 - BVerwG 2 C 1.04 - BVerwGE 123, 308 …und vom 21. Juni 2007 - BVerwG 2 C 17.06 - Buchholz 240 § 57 BBesG Nr. 4 sowie - zuletzt - Beschluss vom 19. Dezember 2007 - BVerwG 2 B 35.07 - juris Rn. 7).
  • BVerwG, 17.06.2004 - 2 C 34.02

    Besoldung kinderreicher Beamter; Gesetzesbindung der Besoldung; …

    Auszug aus BVerwG, 23.10.2008 - 2 B 114.07
    Dies hat der beschließende Senat bereits mehrfach entschieden (vgl. u.a. Urteile vom 14. Mai 1964 - BVerwG 2 C 133.60 - BVerwGE 18, 293 = Buchholz 231 § 97 DBG Nr. 1, vom 20. Juni 1996 - BVerwG 2 C 7.95 - Buchholz 240 § 2 BBesG Nr. 8, vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 34.02 - BVerwGE 121, 91 = Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 79, vom 28. April 2005 - BVerwG 2 C 1.04 - BVerwGE 123, 308 …und vom 21. Juni 2007 - BVerwG 2 C 17.06 - Buchholz 240 § 57 BBesG Nr. 4 sowie - zuletzt - Beschluss vom 19. Dezember 2007 - BVerwG 2 B 35.07 - juris Rn. 7).
  • BVerwG, 16.10.1975 - II C 43.73

    Zulassung der Revision - Beschränkung auf Rechtsfrage

  • BVerwG, 30.08.1962 - II C 16.60

    Anspruch auf Beförderung in eine Planstelle der Besoldungsgruppe A 14 …

  • BVerwG, 20.06.1996 - 2 C 7.95

    Besoldung kinderreicher Beamter

  • BVerwG, 21.06.2007 - 2 C 17.06

    Auslandsdienstbezüge; Mietzuschuss; Teilzeitbeschäftigung; Altersteilzeit; …

  • BVerwG, 26.06.1986 - 2 C 41.84

    Beamtenrecht - Beförderung - Polizeidienst

  • BVerwG, 17.09.1964 - II C 121.62

    Kirchliche Erlaubnis zur Erteilung katholischen Religionsunterrichts (missio …

  • BVerwG, 14.05.1964 - II C 133.60

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …

  • BVerwG, 28.12.1971 - VI C 17.68

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …

  • BVerwG, 24.11.1960 - II C 6.58

    Rechtliche Grundlage für die Berechnung der Bezüge der Leiter der …

  • BVerwG, 09.10.1975 - II C 62.73

    Bewährungsbeförderung - Beförderungsämter - Eingangsamt - Bewährungszeit

  • VG Regensburg, 29.10.2014 - RN 1 K 13.2064

    Periodischen Beurteilung, Auswahlentscheidung, Auswahlverfahren, …

    Auch die Wahrnehmung einer höherwertigen Funktion führe nicht automatisch zu einer Beförderung (BVerwG, B. v. 23.10.2008, 2 B 114.07).

    Der hilfsweise geltend gemachte Anspruch ergebe sich aus der der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (U. v. 23.10.2008, 2 B 114/07), wonach der Dienstherr bei langjähriger Übertragung eines höherwertigen Dienstpostens verpflichtet sei, auf die Bereitstellung einer höherbewerteten Planstelle für den betreffenden Beamten hinzuwirken, wenn wie im vorliegenden Fall nur über die Beförderung dieses Beamten zu entscheiden sei.

    Dies entspreche auch der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (U. v. 23.10.2008, 2 B 114.07), wonach für die Besetzung von Beförderungsämtern einer Laufbahn ausschließlich der Leistungsgrundsatz gelte.

    Die beamtenrechtlichen Vorschriften, nach denen sich die Beförderung richtet, dienen in erster Linie dem öffentlichen Interesse an einer bestmöglichen Besetzung der Beamtenstellen des öffentlichen Dienstes (BVerwG, B. v. 23.10.2008, 2 B 114/07 unter Verweis auf seine ständige Rechtsprechung, vgl. BVerwG, U. v. 30.8.1962, 2 C 16.60; U. v. 26.6.1986, 2 C 41.84 und U. v. 31.5.1990, 2 C 16.89).

    Der Beamte kann beanspruchen, dass über seine Bewerbung ohne Rechtsfehler vorrangig aufgrund leistungsbezogener Kriterien entschieden und von praktizierten, das Ermessen bindenden Richtlinien nicht zu seinem Nachteil grundlos abgewichen wird (BVerwG, B. v. 23.10.2008, 2 B 114/07; BVerwG, U. v. 21.8.2003, 2 C 14.02).

    Dies sind regelmäßig die aktuellen Beurteilungen (BVerwG, B. v. 23.10.2008, 2 B 114/07; BVerwG, U. v. 19.12.2002, 2 C 31.01; BVerwG, U. v. 27.2.2003, 2 C 16.02).

    Daraus folgt, dass auch die langjährige Übertragung eines im Verhältnis zum verliehenen Statusamt höherwertigen Dienstpostens keine Ausnahme vom Grundsatz der Bestenauslese rechtfertigt (BVerwG, B. v. 23.10.2008, 2 B 114/07; BVerwG, U. v. 17.8.2005, 2 C 37.04).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 28.10.2009 - 2 L 209/06

    Schadensersatz wegen verspäteter Beförderung bei Abbruch des …

    Ein Anspruch des Beamten auf Beförderung kann nur in dem eng begrenzten Ausnahmefall bestehen, dass eine freie und besetzbare Beförderungsstelle vorhanden ist, die der Dienstherr im Zeitpunkt der Entscheidung über den Beförderungsantrag auch tatsächlich besetzen will und bei der er seine Beurteilungsermächtigung sowie sein Ermessen dahin ausgeübt hat, dass er allein diesen Beamten für den am besten Geeigneten hält (BVerwG, Beschl. v. 24.9.2008 - 2 B 117/07 -, DÖD 2009, 99; Beschl. v. 23.10.2008 - 2 B 114/07 -, juris).
  • OVG Bremen, 13.05.2020 - 2 LB 308/19

    Verjährung des Anspruchs auf Verwendungszulage nach § 46 BBesG a.F. - Einwendung; …

    So habe das Bundesverwaltungsgericht in zwei Beschlüssen vom 24. September 2008 (2 B 117.07) und 23. Oktober 2008 (2 B 114.07) jeweils die Auffassung vertreten, dass Beamte, denen der höherwertige Dienstposten dauerhaft übertragen wurde, wegen der Nichterfüllung des Tatbestandsmerkmals "vorübergehend vertretungsweise" von einer Verwendungszulage nach § 46 BBesG a.F. ausgeschlossen seien.

    Aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts mussten die Beschlüsse vom 24. September 2008 (…2 B 117/07, juris Rn. 15) und vom 23. Oktober 2008 (2 B 114/07, juris Rn. 15) damals wohl so verstanden werden, dass eine Rechtsverfolgung aussichtslos erschien, wenn der höherwertige Dienstposten dem Beamten auf Dauer übertragen worden war.

  • VG Bremen, 16.01.2018 - 6 K 250/15

    Gewährung einer Verwendungszulage - Beweislast; Darlegungslast; …

    Das Verwaltungsgericht des Saarlandes hat in seiner Entscheidung unter anderem ausgeführt, hinsichtlich des Tatbestandsmerkmals "vorübergehend vertretungsweise" habe das Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2008 in zwei Nichtzulassungsbeschlüssen festgestellt, dass Beamte, denen ein höherwertiger Einsatz auf Dauer zugewiesen werde, nicht vorübergehend vertretungsweise in diesem Amt eingesetzt würden und sie deshalb von einer Verwendungszulage ausgeschlossen seien (VG des Saarlandes, Urt. v. 29.08.2017 - 2 K 1045/15 -, Rn. 72, juris unter Verweis auf BVerwG, Beschl. v. 24.09.2008 - 2 B 117.07 u. v. 23.10.2008 - 2 B 114.07).

    Diese Ansicht verkennt, dass es das Bundesverwaltungsgericht in den genannten Entscheidungen aufgrund mangelnder Darlegung ausdrücklich offengelassen hat, ob § 46 BBesG a.F. in dem Sinne verfassungskonform ausgelegt werden müsse, dass auch Beamten, denen dauerhaft höherwertige Aufgaben übertragen wurden, Zulagen zu gewähren seien (BVerwG…, Beschluss vom 24.09.2008 - 2 B 117/07 -, Rn. 17, juris und Beschl. v. 23.10.2008 - 2 B 114/07 -, Rn. 17, juris).

  • OVG Saarland, 07.09.2012 - 1 B 213/12

    Beamtenrechtliches Auswahlverfahren; erfolgreiche Dienstpostenwahrnehmung; …

    Rn. 21 in diesem Sinne BVerwG, Beschlüsse vom 19.12.2007 - 2 B 35.07 -, vom 24.9.2008 - 2 B 117.07 - und vom 23.10.2008 - 2 B 114.07 -, sämtlich bei juris, wobei im zweitgenannten Falle die Klägerin zum Zeitpunkt der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts bereits über 14 Jahre den höher bewerteten Dienstposten erfolgreich wahrgenommen hatte; die gegen die letztgenannte Entscheidung eingelegte Verfassungsbeschwerde wurde durch Beschluss vom 25.6.2009 - 2 BvR 2513/08 -, n.v., ohne weitere Begründung nicht zur Entscheidung angenommen; wie hier außerdem Baßlsperger, ZBR 2012, 109 (110), und Möller in Schwegmann/Summer, Besoldungsrecht des Bundes und der Länder - Stand: Mai 2012 -, § 18 BBesG Rdnr. 33 m.w.N.
  • OVG Schleswig-Holstein, 05.07.2024 - 2 LA 13/20

    Alimentationsleistungsklage auf Besoldung und Versorgung aus einem höheren …

    Diesbezüglich ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt (vgl. Beschluss vom 23. Oktober 2008 - 2 B 114.07 -, juris Rn. 3 f. m.w.N. aus der ständigen Rechtsprechung), dass weder die Planstellen in Wahrnehmung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn gegenüber seinen Beamten im Haushaltsplan ausgebracht noch die Dienstposten nach diesem Grundsatz bewertet werden.

    Rn. 25 In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist desweiteren geklärt (vgl. Beschluss vom 23. Oktober 2008 - 2 B 114.07 -, juris Rn. 6 ff. m.w.N. aus der ständigen Rechtsprechung), dass wegen des für die Besetzung von Beförderungsämtern einer Laufbahn ausschließlich nach Art. 33 Abs. 2 GG geltenden Leistungsgrundsatzes ein Anspruch des Beamten auf Beförderung nur in dem eng begrenzten Ausnahmefall bestehen kann, dass eine freie und besetzbare Beförderungsstelle vorhanden ist, die der Dienstherr im Zeitpunkt der Entscheidung über den Beförderungsantrag auch tatsächlich besetzen will, und bei der er seine Beurteilungsermächtigung sowie sein Ermessen dahin ausgeübt hat, dass er allein diesen Beamten für den am besten Geeigneten hält (vgl. noch BVerwG…, Urteil vom 17. November 2016 - 2 C 27.15 -, juris Rn. 26 f. m. w. N.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.12.2009 - 1 L 83/09

    Zur Verwendungszulage nach § 46 BBesG (hier: vorübergehend vertretungsweise …

    Die Frage, ob ein Dienstposten einem Beamten "dauerhaft" bzw. "ohne zeitliche Begrenzung" (siehe hierzu: BVerwG, Beschluss vom 24. September 2008 - Az.: 2 B 117.07 -, und Beschluss vom 23. Oktober 2008 - Az.: 2 B 114.07 -, jeweils zitiert nach [...]) und damit gerade nicht im Sinne von § 46 Abs. 1 BBesG lediglich "vorübergehend vertretungsweise" übertragen wurde, stellt eine Tatsachenfrage dar, die allein nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalles zu klären ist.

    Im Übrigen handelt es sich - wie bereits ausgeführt - bei der Frage, ob ein Dienstposten einem Beamten "dauerhaft" bzw. "ohne zeitliche Begrenzung" übertragen wurde, um eine Tatsachenfrage, die allein nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalles zu klären und damit einer fallübergreifenden Klärung nicht zugänglich ist (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 24. September 2008 - Az.: 2 B 117.07 -, und Beschluss vom 23. Oktober 2008 - Az.: 2 B 114.07 -, jeweils zitiert nach [...]).

  • VGH Bayern, 29.04.2015 - 3 ZB 12.1801

    Zum Anspruch auf Bereitstellung einer Planstelle zum Zwecke der Beförderung; …

    Diese Ausnahme setzt jedoch voraus, dass der Exekutive im konkreten Fall nur noch die Verwirklichung des bereits anderweitig geäußerten Willens des Gesetzgebers obliegt und allein die Beförderung des betreffenden Beamten in Betracht kommt (…BVerwG, G.v. 21.9.2005 - 2 A 5.04 - juris Rn. 17 m.w.N.;… B.v. 24.9.2008 a.a.O. - juris Rn. 8; B.v. 23.10.2008 - 2 B 114/07 - juris Rn. 4).

    Rn. 12 bb) Zwar kann nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ausnahmsweise bei langjähriger Übertragung eines höherwertigen Dienstpostens unter bestimmten Voraussetzungen gegenüber dem Beamten als Inhalt der Fürsorgepflicht auch eine Verpflichtung des Dienstherrn in Betracht kommen, auf eine Beförderungsmöglichkeit durch Bereitstellung einer höherwertigen Planstelle hinzuwirken (…s. BVerwG, B.v. 24.9.2008 - 2 B 117/07- juris Rn. 11; BVerwG, B.v. 23.10.2008 - 2 B 114/07 - juris Rn. 15).

  • OVG Saarland, 06.04.2011 - 1 A 19/11

    Keine Zulage für Beamte, die jahrelang die Aufgaben eines im Vergleich zu ihrem …

    Rn. 38 im Ergebnis wie hier BVerwG, Beschlüsse vom 19.12.2007 - 2 B 35/07 -, vom 24.9.2008 - 2 B 117/07 - und vom 23.10.2008 - 2 B 114/07 - ferner OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 19.7.2007 - 3 LB 28/06 -, und OVG Sachsen, Urteil vom 20.4.2009 - 2 A 97/08 -, sämtlich Juris.
  • VG Schleswig, 23.12.2024 - 12 B 78/24

    Einstweiliger Rechtschutz bei Beförderung

    Diese Ausnahme setzt voraus, dass der Exekutive im konkreten Fall nur noch die Verwirklichung des bereits anderweitig geäußerten Willens des Gesetzgebers obliegt und allein die Beförderung des betreffenden Beamten in Betracht kommt (vgl. zu Vorstehendem nur OVG Münster…, Beschluss vom 1. Dezember 2011 - 6 A 1735/10 -, Rn. 3 f. unter Bezugnahme auf BVerwG…, Beschluss vom 24. September 2008 - 2 B 117/07 -, Rn. 3 ff.;… vgl. in diesem Zusammenhang auch BVerwG, Gerichtsbescheid vom 21. September 2005 - 2 A 5.04 -, Rn. 17 ff.; BVerwG, Beschluss vom 23. Oktober 2008 - 2 B 114/07 -, Rn. 3 ff.; VGH München…, Beschluss vom 25. November 2015 - 3 ZB 15.77 -, Rn. 4 ff.; BVerwG…, Urteil vom 17. März 2016 - 2 C 2/15 -, Rn. 19; OVG Münster…, Beschluss vom 19. August 2024 - 6 A 2163/21 -, Rn. 14 f.; OVG Münster…, Beschluss vom 19. August 2024 - 6 A 2162/21 -, Rn. 26 ff.; alle juris).

    Rn. 16 Vorgenannte Erwägungen werden von dem Umstand gestützt, dass selbst wenn die Antragstellerin ihrem Vortrag entsprechend und entgegen der nunmehr erfolgten Bewertung des Dienstpostens mit A 10 seit fünf Jahren auf einem Dienstposten mit der Wertigkeit A 11 eingesetzt wurde, das Bundesverwaltungsgericht sogar in einem Fall, in dem der Beamte den höherwertigen Dienstposten seit über 13 (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 24. September 2008 - 2 B 117/07 -, juris Rn. 3 ff.) bzw. 14. Jahren (vgl. BVerwG, Beschluss vom 23. Oktober 2008 - 2 B 114/07 -, juris Rn. 3 ff.) ausübte, die nicht erfolgte Beförderung unbeanstandet ließ bzw. keinen dahingehenden Anspruch annahm.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.12.2009 - 1 L 82/09

    Zur Verwendungszulage nach § 46 BBesG (hier: vorübergehend vertretungsweise …

  • VGH Bayern, 17.11.2017 - 3 BV 16.1539

    Forderung der Facharztanerkennung in Beförderungsrichtlinie einer …

  • VGH Bayern, 13.12.2021 - 6 ZB 21.1345

    Schadensersatz wegen verspäteter Beförderung

  • OVG Sachsen-Anhalt, 03.02.2009 - 1 L 151/08

    Umsetzung und amtsangemessenen Verwendung einer Bundesbeamtin bei der Deutschen …

  • OVG Saarland, 30.11.2015 - 1 A 387/14

    Dauer der Erprobungszeit für stellvertretende Schulleiter; hier: …

  • VG Saarlouis, 29.08.2017 - 2 K 1045/15

    Zu den Voraussetzungen eines Anspruchs auf eine Verwendungszulage nach § 46 des …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.06.2010 - 1 L 50/10

    Haushaltsrechtliche Voraussetzung der Zuordnung einer Planstelle zu einem …

  • OVG Saarland, 09.11.2015 - 1 A 232/14

    Erprobung von späteren Inhabern von höherwertigen Funktionsstellen im Schuldienst …

  • VG Würzburg, 09.03.2021 - W 1 K 20.1986

    Schadensersatz wegen verspäteter Beförderung

  • VG Ansbach, 14.06.2016 - AN 1 K 13.02072

    Beförderungsrichtlinien der Universitätskliniken - Facharztanerkennung

  • OVG Sachsen-Anhalt, 17.01.2012 - 1 L 6/12

    Zum Schadensersatz aufgrund Nicht-Beförderung

  • VGH Bayern, 25.11.2015 - 3 ZB 15.77

    Erledigung, Beförderungsanspruch, periodische Beurteilung, Beamter, …

  • VG Bayreuth, 26.07.2022 - B 5 K 21.496

    Feststellung der Bewährung, kein höherwertiger Dienstposten bei gebündelter …

  • VG München, 30.07.2013 - M 5 K 12.6336

    Beförderung; Dienstherrnwechsel; kommunaler Dienstherr; staatlicher Dienstherr; …

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 24.05.2012 - 2 M 15/12

    Ausgleich eines statusbedingten Beurteilungsvorsprungs eines im höheren Statusamt …

  • VG Ansbach, 14.06.2016 - AN 1 K 14.01442

    Beförderungsrichtlinien der Universitätskliniken - Untätigkeitsklage

  • VG München, 21.01.2020 - M 5 K 17.5648

    Schadensersatz wegen verspäteter Beförderung

  • VG Neustadt, 26.01.2010 - 6 K 79/09

    Zur Kürzung des Familienzuschlags wegen Teilzeitbeschäftigung bei Beamten, die in …

  • VG Bayreuth, 13.12.2021 - B 5 K 20.783

    Begrenzte Ämterreichweite bei verkürztem Praxisaufstieg

  • VG Ansbach, 18.02.2016 - AN 2 K 15.00360

    Anspruch auf Beförderung vom Akademischen Oberrat zum Akademischen Direktor

  • VG München, 29.11.2023 - M 5 K 19.2258

    Voraussetzungen des beamtenrechtlichen Schadensersatzanspruches, Kein Anspruch …

  • VG Bayreuth, 17.03.2022 - B 5 K 20.876

    Aufstieg in die nächsthöhere Laufbahn, beschränkte Ämterreichweite, kein Anspruch …

Redaktioneller Hinweis

  • Die gegen den Beschluss eingelegte Verfassungsbeschwerde hat das BVerfG nicht zur Entscheidung angenommen.

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