Rechtsprechung
| BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Verfahrensrechtliche Aufklärungspflicht des Tatrichters - Revisionszulassung wegen Divergenz - Voraussetzungen der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache
Verfahrensgang
- OVG Berlin, 14.12.1981 - 4 B 38.81
- BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (10)
- BVerwG, 02.10.1961 - VIII B 78.61
Umfang der Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO hat eine Rechtssache nur dann, wenn sie eine - vom Beschwerdeführer zu bezeichnende - grundsätzliche, bisher höchstrichterlich nicht beantwortete Rechtsfrage auf wirft, die im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder einer bedeutsamen Fortentwicklung des Rechts revisionsgerichtlicher Klärung bedarf und die für die Entscheidung des Revisionsgerichts erheblich sein wird (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, u.a. BVerwGE 13, 90 [91 ff.]). - BVerwG, 09.11.1972 - II CB 30.72
Verstoß gegen den Grundsatz auf Gewährung rechtlichen Gehörs - Antrag auf …
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Die verfahrensrechtliche Aufklärungspflicht nach § 86 Abs. 1 VwGO gebietet dem Tatrichter nur, solche Umstände aufzuklären, auf die es nach seiner eigenen materiellrechtlichen Auffassung, die er seiner Entscheidung zugrunde legt, ankommt; ob diese seine Auffassung zutrifft, ist keine Frage des Verfahrensrechts, sondern des materiellen Rechts (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts; u.a. Urteil vom 6. Dezember 1966 - BVerwG 2 C 4.65 - [Buchholz 232 § 125 BBG Nr. 18]; Beschluß vom 9. November 1972 - BVerwG 2 CB 30.72 - [Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 96]). - BVerwG, 18.12.1972 - II B 24.72
Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache in der …
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Dies gilt schon deshalb, weil eine Zulassung der Revision wegen Divergenz nur in Betracht kommt, wenn die Rechtsauffassung des Berufungsgerichts von der des Bundesverwaltungsgerichts bzw. des anderen Oberverwaltungsgerichts in Anwendung derselben Rechtsvorschrift abweicht (vgl. u.a. BVerwGE 16, 53; Beschlüsse vom 28. Februar 1972 - BVerwG 2 B 5.72 - [Buchholz 238.90 Reise- und Umzugskosten Nr. 37] und vom 18. Dezember 1972 - BVerwG 2 B 24.72 - [Buchholz 232 § 87 BBG Nr. 52]).
- BVerwG, 28.02.1972 - II B 5.72
Grundsätzliche Bedeutung einer Revision - Umzugskostenvergütung bei …
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Dies gilt schon deshalb, weil eine Zulassung der Revision wegen Divergenz nur in Betracht kommt, wenn die Rechtsauffassung des Berufungsgerichts von der des Bundesverwaltungsgerichts bzw. des anderen Oberverwaltungsgerichts in Anwendung derselben Rechtsvorschrift abweicht (vgl. u.a. BVerwGE 16, 53; Beschlüsse vom 28. Februar 1972 - BVerwG 2 B 5.72 - [Buchholz 238.90 Reise- und Umzugskosten Nr. 37] und vom 18. Dezember 1972 - BVerwG 2 B 24.72 - [Buchholz 232 § 87 BBG Nr. 52]). - BVerwG, 10.04.1963 - VIII B 16.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Dies gilt schon deshalb, weil eine Zulassung der Revision wegen Divergenz nur in Betracht kommt, wenn die Rechtsauffassung des Berufungsgerichts von der des Bundesverwaltungsgerichts bzw. des anderen Oberverwaltungsgerichts in Anwendung derselben Rechtsvorschrift abweicht (vgl. u.a. BVerwGE 16, 53; Beschlüsse vom 28. Februar 1972 - BVerwG 2 B 5.72 - [Buchholz 238.90 Reise- und Umzugskosten Nr. 37] und vom 18. Dezember 1972 - BVerwG 2 B 24.72 - [Buchholz 232 § 87 BBG Nr. 52]). - BVerwG, 06.12.1966 - II C 4.65
Versorgungsansprüche einer Witwe
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Die verfahrensrechtliche Aufklärungspflicht nach § 86 Abs. 1 VwGO gebietet dem Tatrichter nur, solche Umstände aufzuklären, auf die es nach seiner eigenen materiellrechtlichen Auffassung, die er seiner Entscheidung zugrunde legt, ankommt; ob diese seine Auffassung zutrifft, ist keine Frage des Verfahrensrechts, sondern des materiellen Rechts (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts; u.a. Urteil vom 6. Dezember 1966 - BVerwG 2 C 4.65 - [Buchholz 232 § 125 BBG Nr. 18]; Beschluß vom 9. November 1972 - BVerwG 2 CB 30.72 - [Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 96]). - BVerwG, 10.02.1966 - II C 77.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Die von der Beschwerde genannten Urteile des beschließenden Senats vom 10. Juni 1966 (BVerwGE 23, 231 = ZBR 1966, 217) und des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 15. Juni 1961 - I A 143/59 - (ZBR 1962, 15) sind in Anwendung des § 125 Abs. 2 des Bundesbeamtengesetzes alter Fassung - BBG a.F. - ergangen, der angefochtene Beschluß dagegen in Anwendung des § 116 Abs. 2 des Landesbeamtengesetzes von Berlin vom 1. Januar 1972 (GVBl. S 287) in Verbindung mit § 86 Abs. 1 des Beamtenversorgungsgesetzes. - BVerwG, 27.06.1967 - II B 22.67
Unterhaltsbeitrag der geschiedenen Ehefrau eines verstorbenen Beamten - Anspruch …
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
ergibt sich aus der bereits genannten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß ein angeblich zu Lebzeiten des Versorgungsempfängers entstandener, aber nicht durchgesetzter Anspruch auf Erhöhung des vereinbarten Unterhalts nicht schon dann gegen den Dienstherrn geltend gemacht werden kann, wenn seine Geltendmachung gegenüber dem Versorgungsempfänger beabsichtigt war, sondern daß jedenfalls die tatsächliche Geltendmachung gegenüber dem Versorgungsempfänger, und zwar eine zielstrebige und nachhaltige Verfolgung des Anspruchs mit einer gewissen Intensität (vgl. Beschluß vom 27. Juni 1967 - BVerwG II B 22.67 - [Buchholz 232 § 125 BBG Nr. 19]), zu fordern ist. - BVerwG, 31.01.1964 - VI C 157.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Im übrigen ist dieses Urteil durch Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 31. Januar 1964 - BVerwG VI C 157.61 - nach Erledigung der Hauptsache für wirkungslos erklärt worden. - OVG Nordrhein-Westfalen, 15.06.1961 - I A 143/59
Auszug aus BVerwG, 26.03.1982 - 2 B 28.82
Die von der Beschwerde genannten Urteile des beschließenden Senats vom 10. Juni 1966 (BVerwGE 23, 231 = ZBR 1966, 217) und des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 15. Juni 1961 - I A 143/59 - (ZBR 1962, 15) sind in Anwendung des § 125 Abs. 2 des Bundesbeamtengesetzes alter Fassung - BBG a.F. - ergangen, der angefochtene Beschluß dagegen in Anwendung des § 116 Abs. 2 des Landesbeamtengesetzes von Berlin vom 1. Januar 1972 (GVBl. S 287) in Verbindung mit § 86 Abs. 1 des Beamtenversorgungsgesetzes.
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Rechtsprechung
| OVG Berlin, 14.10.1983 - 2 B 28.82 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
§ 1 AMVOB, § 8 AMVOB, § 25 I. BMG
Mietpreisbindung, verfassungsgemäß; Wohnraumeigenschaft; Altbauwohnraum; Mietpreisbindung; Eigentumsbeschränkung; Sozialbindung; Wohnraum; Beschlagnahme; Besatzungsmacht - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ...
- KG, 06.06.1986 - 5 Ws (B) 124/86
Rechtmäßigkeit der Verhängung einer Geldbuße wegen Leerstehenlassens einer …
Abgesehen von der ungünstigen Altersstruktur der Berliner Bevölkerung (…vgl. Statistisches Jahrbuch von Berlin 1985, S. 48), fehlen wegen der Insellage der Stadt Ausweichmöglichkeiten zum Anmieten billigen Wohnraums im Hinterland (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. Februar 1986 - BVerwG 8 C 9/84 , das die Ausführungen des OVG in Berlin im Urteil vom 14. Oktober 1983 - OVG 2 B 28/82 über den nach wie vor bestehenden Mangel an preisgünstigen Wohnraum für einkommensschwache Westberliner Bürger bestätigt hat; OVG Berlin, GE 1983, 439, 440; KG, Beschluß vom 1. November 1983 - 5 Ws (B) 393/83).
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