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Rechtsprechung
   FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,43526
FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20 (https://dejure.org/2023,43526)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 26.07.2023 - 2 K 1258/20 (https://dejure.org/2023,43526)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 26. Juli 2023 - 2 K 1258/20 (https://dejure.org/2023,43526)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Baden-Württemberg

    § 32b Abs 1 S 1 Nr 1 Buchst k EStG 2009, § 32b Abs 1 S 1 Nr 2 Buchst b EStG 2009, § 19 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2009, § 3 Nr 2 Buchst e EStG 2009, § 3 Nr 1 Buchst a EStG 2009
    Progressionsvorbehalt bei Zahlung von Unfalltaggeldern durch eine gesetzliche schweizerische Unfallversicherung infolge eines sich nicht auf dem Arbeitsweg zugetragenen Nichtberufsunfalls bei einem Grenzgänger

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Besteuerungsrecht des Ansässigkeitsstaat für die einem Steuerpflichtigen ausbezahlten Unfalltaggelder

  • rechtsportal.de

    Besteuerungsrecht des Ansässigkeitsstaat für die einem Steuerpflichtigen ausbezahlten Unfalltaggelder

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Berücksichtigung der von einer schweizerischen Unfallversicherung an einen Grenzgänger nach nicht auf dem Arbeitsweg erlittenem Nichtberufsunfall ausbezahlten Unfalltaggelder im Rahmen des Progressionsvorbehalts

Papierfundstellen

  • EFG 2024, 926
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (15)

  • FG Baden-Württemberg, 26.11.2020 - 3 K 3139/19

    Steuerliche Behandlung von Prämien zur Schweizer Unfallversicherung für die …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Rn. 31 Aus dem Urteil des FG Baden-Württemberg vom 26. November 2020 3 K 3139/19 ( DStRE 2021, 1091 ) folge, dass Leistungen aus der NBUV mit den Leistungen eines deutschen Unfall- bzw. Krankenversicherungsträgers nicht vergleichbar seien.

    Rn. 43 Die Ausführungen des FG Baden-Württemberg in seinem Urteil vom 26. November 2020 3 K 3139/19 ( DStRE 2021, 1091 ) führten nicht dazu, dass die dem Kläger im Jahr 2017 zugeflossenen Taggelder der SUVA bei den nach § 32b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. k EStG dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünfte außer Acht zu lassen seien.

    Maßgebend seien u. a. das versicherte Risiko sowie die rechtliche Ausgestaltung der jeweiligen Leistungen (vgl. Urteile des FG-Baden-Württemberg vom 26. November 2020 3 K 3139/19 , DStRE 2021, 1091 , und vom 8. Mai 2019 14 K 2647/18 , EFG 2019, 1903 ).

    Rn. 89 dd) Auch die Entscheidung des FG Baden-Württemberg vom 26. November 2020 3 K 3139/19 , DStRE 2021, 1091 , steht der Einbeziehung der strittigen Unfalltaggelder in den Progressionsvorbehalt nach § 32b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. k EStG nicht entgegen.

  • BFH, 29.04.2009 - X R 31/08

    Progressionsvorbehalt bei Zahlung von Geburtengeld durch eine schweizerische …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Daher ist die Prüfung und Abgrenzung, ob es sich bei den von der SUVA gezahlten Unfalltaggeldern um Arbeitslohn oder um sonstige Einkünfte i. S. d. § 22 EStG handelt, nach deutschem Recht als dem Recht des Anwenderstaates vorzunehmen (BFH-Urteil vom 29. April 2009 X R 31/08, BFH/NV 2009, 1625).

    Führen mithin schon die vom Arbeitgeber erbrachten Aufwendungen für den Versicherungsschutz zu Arbeitslohn, begründen infolgedessen die daraufhin erbrachten Versicherungsleistungen keinen weiteren Arbeitslohn (…vgl. z. B. BFH-Urteile vom 15. November 2007 VI R 30/04, BFH/NV 2008, 550, und vom 29. April 2009 X R 31/08, BFH/NV 2009, 1625).

    Bis zur Neufassung des § 32b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. k EStG unterfielen Leistungen ausländischer Rechtsträger, die bereits nach §§ 3 Nr. 1 Buchst. a bis Nr. 2 Buchst. f EStG steuerfrei waren, nicht dem Progressionsvorbehalt (vgl. Urteil des BFH vom 29. April 2009 X R 31/08, BFH/NV 2009, 1625).

  • BFH, 26.11.2008 - X R 53/06

    Krankengeld kann in den Progressionsvorbehalt einbezogen werden

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Zum anderen habe der BFH bei der steuerlichen Behandlung von Krankengeldern der gesetzlichen Krankenversicherung einerseits und von Krankentagegeldern einer privaten Krankenversicherung andererseits in seinen Urteilen vom 26. November 2008 X R 53/06, BStBl II 2009, 376, und vom 13. November 2014 III R 36/13, BStBl II 2015, 563, keine verfassungsrechtlichen Bedenken geäußert, dass zwar das Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung, nicht aber das Krankentagegeld aus einer privaten Krankenversicherung dem Progressionsvorbehalt unterliege.

    Denn gegen die unterschiedliche Behandlung von Krankentagegeldern einer privaten Krankenversicherung einerseits und Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung andererseits hat der BFH keine verfassungsrechtlichen Bedenken geäußert (s. BFH-Urteile vom 13. November 2014 III R 36/13, BStBl II 2015, 563, und vom 26. November 2008 X R 53/06, BStBl II 2009, 376).

  • BFH, 13.11.2014 - III R 36/13

    Einbeziehung von Krankengeld in den Progressionsvorbehalt - Verfassungsmäßigkeit …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Zum anderen habe der BFH bei der steuerlichen Behandlung von Krankengeldern der gesetzlichen Krankenversicherung einerseits und von Krankentagegeldern einer privaten Krankenversicherung andererseits in seinen Urteilen vom 26. November 2008 X R 53/06, BStBl II 2009, 376, und vom 13. November 2014 III R 36/13, BStBl II 2015, 563, keine verfassungsrechtlichen Bedenken geäußert, dass zwar das Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung, nicht aber das Krankentagegeld aus einer privaten Krankenversicherung dem Progressionsvorbehalt unterliege.

    Denn gegen die unterschiedliche Behandlung von Krankentagegeldern einer privaten Krankenversicherung einerseits und Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung andererseits hat der BFH keine verfassungsrechtlichen Bedenken geäußert (s. BFH-Urteile vom 13. November 2014 III R 36/13, BStBl II 2015, 563, und vom 26. November 2008 X R 53/06, BStBl II 2009, 376).

  • BFH, 07.08.1959 - VI 299/57 U

    Lohnsteuerveranlagung trotz Doppelbesteuerungsabkommen

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Zur Begründung führte er aus, die Steuerbefreiung der von der SUVA ausbezahlten Leistungen ergebe sich zum einen aus § 3 Nr. 1 Buchst. a EStG, da das Unfalltaggeld eine Leistung aus einer gesetzlichen Unfallversicherung sei (BFH-Urteil vom 7. August 1959 VI 299/57 U, BStBl III 1959, 462).

    Die Steuerbefreiung werde vorwiegend aus sozialen Erwägungen gewährt, und die schweizerische Unfallversicherung sei im Wesentlichen der inländischen Unfallversicherung gleichgestaltet (s. BFH-Urteil vom 7. August 1959 VI 299/57 U, BStBl III 1959, 462).

  • FG Baden-Württemberg, 08.05.2019 - 14 K 2647/18

    Im Wesentlichen inhaltsgleich mit dem Urteil des FG Baden-Württemberg vom …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Rn. 41 Die zum schweizerischen Krankentaggeld ergangenen Urteile des FG Baden-Württemberg vom 8. Mai 2019 14 K 1955/18 , EFG 2019, 1902 , sowie 14 K 2647/18 , EFG 2019, 1903 , führten zu keiner abweichenden Beurteilung.

    Maßgebend seien u. a. das versicherte Risiko sowie die rechtliche Ausgestaltung der jeweiligen Leistungen (vgl. Urteile des FG-Baden-Württemberg vom 26. November 2020 3 K 3139/19 , DStRE 2021, 1091 , und vom 8. Mai 2019 14 K 2647/18 , EFG 2019, 1903 ).

  • BVerfG, 21.05.1952 - 2 BvH 2/52

    Wohnungsbauförderung

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Nach der Rechtsprechung des BVerfG (vgl. z. B. Urteil vom 21. Mai 1952 2 BvH 2/52, BVerfGE 1, 299) ist für die Gesetzesauslegung der objektivierte Wille des Gesetzgebers maßgebend, wie er sich aus seinem Wortlaut und dem Sinnzusammenhang ergibt.
  • BFH, 15.11.2007 - VI R 30/04

    Einkommensteuerpflichtiger Lohn durch Krankentagegelder aus Schweizer …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Führen mithin schon die vom Arbeitgeber erbrachten Aufwendungen für den Versicherungsschutz zu Arbeitslohn, begründen infolgedessen die daraufhin erbrachten Versicherungsleistungen keinen weiteren Arbeitslohn (vgl. z. B. BFH-Urteile vom 15. November 2007 VI R 30/04, BFH/NV 2008, 550, …und vom 29. April 2009 X R 31/08, BFH/NV 2009, 1625).
  • BFH, 10.12.1985 - VIII R 15/83

    Anteilsmäßiger Zufluß von Einnahmen bei allen Gesamtgläubigern in dem Zeitpunkt, …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Zugeflossen ist eine Einnahme gem. § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG dann, wenn der Empfänger die wirtschaftliche Verfügungsmacht über die in Geld oder Geldeswert bestehenden Güter erlangt hat (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 10. Dezember 1985 VIII R 15/83, BStBl II 1986, 342).
  • BFH, 26.05.1998 - VI R 9/96

    Steuerbefreiung von Krankentagegeldern aus einer schweizerischen …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 26.07.2023 - 2 K 1258/20
    Rn. 52 Dadurch, dass die Arbeitgeberin in die Auszahlung der Versicherungsleistungen nach Art. 49 UVG eingeschaltet ist, werden diese nicht zu Arbeitslohn (BFH-Urteil vom 26. Mai 1998 VI R 9/96, BStBl II 1998, 581, und BFH-Beschluss vom 25. Januar 2000 VI B 108/98, BFH/NV 2000, 836).
  • BFH, 15.04.1996 - VI R 98/95

    Zurückverweisung an Vollsenat oder Einzelrichter

  • BFH, 25.01.2000 - VI B 108/98

    Krankentagegeld als Arbeitslohn

  • BFH, 26.11.2014 - VIII R 38/10

    Kapitalabfindung einer Altersrente von einer schweizerischen Pensionskasse an …

  • BFH, 05.04.2017 - X R 50/14

    Altersrente der Vereinten Nationen

  • FG Baden-Württemberg, 08.05.2019 - 14 K 1955/18

    Kein Progressionsvorbehalt und kein Arbeitslohn bei Zahlung von Krankentaggeld …

  • BFH, 24.06.2026 - VI R 26/24

    Das Taggeld der gesetzlichen Schweizer Unfallversicherung unterliegt bei …

    Rn. 23 (3) Das von dem Schweizer Rechtsträger bezogene Taggeld nach dem UVG ist daher mit dem Krankengeld vergleichbar, welches von der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch Fünftes Buch vom 20.12.1988 (SGB V) gewährt wird (ebenso FG Baden-Württemberg, Urteil vom 26.07.2023 - 2 K 1258/20) und gemäß § 3 Nr. 1 Buchst. a EStG steuerfrei ist.

    Die Differenz von 10 %-Punkten zwischen dem Taggeld nach dem UVG und dem Krankengeld stellt die Vergleichbarkeit dieser Leistungen nicht in Frage (ebenso FG Baden-Württemberg, Urteil vom 26.07.2023 - 2 K 1258/20, Rz 68).

  • FG Baden-Württemberg, 25.09.2024 - 14 K 382/21

    Taggeld einer gesetzlichen Schweizer Unfallversicherung für einen …

    Rn. 13 10. Der Rechtsstreit wurde mit den Beteiligten am 06.06.2024 erörtert, in dem der Berichterstatter auf das in einem vergleichbaren Fall ergangene Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 26.07.2023 ( 2 K 1258/20 ) hingewiesen hat.

    Das FA hat das Unfalltaggeld zu Recht dem Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG unterworfen (vgl. Finanzgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 26.07.2023 - 2 K 1258/20 , EFG 2024, 926 ).

  • FG Baden-Württemberg, 26.09.2024 - 3 K 718/24

    Steuerliche Behandlung von Leistungen eines Schweizer Arbeitgebers anlässlich der …

    Rn. 37 Nicht zum Arbeitslohn i.S. von § 19 EStG gehören hingegen die Taggelder aus der Schweizer Unfallversicherung, da der Kläger bereits durch die Zahlung des Beitrags durch den Arbeitgeber einen eigenen Anspruch gegen die Suva auf Zahlung der Taggelder erlangt hatte (…vgl. BFH-Beschluss vom 6. Oktober 2010 VI R 15/08, BFH/NV 2011, 39; Urteil des FG Baden-Württemberg vom 26. Juli 2023 2 K 1258/20 , EFG 2024, 926 ).
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