Rechtsprechung
| LG Wiesbaden, 30.04.2003 - 2 O 212/02 |
Verfahrensgang
- LG Wiesbaden, 30.04.2003 - 2 O 212/02
- OLG Frankfurt, 14.04.2004 - 2 U 142/03
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Rechtsprechung
| LG Ravensburg, 13.02.2003 - 2 O 212/02 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Verjährung eines Anspruchs auf Ausgleich von Kosten der Sanierung vermieteter Grundstücksflächen; Ableitung des Anspruchs aus einem nicht vertragsgerechten Zustand des Mietgrundstücks ; Vorrang vertragsbezogener spezieller Verjährungsfristen
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BGH, 18.09.1986 - III ZR 227/84
Inanspruchnahme des Grundstückseigentümers als Zustandsstörer
Auszug aus LG Ravensburg, 13.02.2003 - 2 O 212/02
Das gilt insbesondere auch für Ansprüche aus unerlaubter Handlung (BGH NJW 1986, 1608 [BGH 08.01.1986 - VIII ZR 313/84] ) ebenso wie für Ansprüche auf Grund der Gefährdungshaftung nach § 22 WHG (BGHZ 98, 235 = NJW 1987, 187). - BGH, 21.03.1997 - V ZR 217/95
Verjährung des Schadensersatzanspruchs des Eigentümers wegen Veränderung des …
Auszug aus LG Ravensburg, 13.02.2003 - 2 O 212/02
Es entspricht gefestigter Rechtsprechung, dass sich die kurze Verjährung nach § 558 Abs. 1 BGB a.F. nicht nur auf mietrechtliche Anspruchsgrundlagen, sondern auf alle Rechtsgrundlagen bezieht, die den nämlichen Sachverhalt betreffen (so BGHZ 135, 152 = NJW 1997, 1983). - BFH, 27.10.1998 - X R 157/95
Eigentumswohnung i.S. des § 10 e EStG
Auszug aus LG Ravensburg, 13.02.2003 - 2 O 212/02
Dabei konnte offen bleiben, ob die zum 01.03.1999 in Kraft getretenen Vorschriften dieses Gesetzes auf den vorliegenden Sanierungsfall überhaupt anwendbar sind, nachdem die von der Klägerin durchgeführte Sanierung schon Jahre vorher begonnen hatte und jedenfalls bei In-Kraft-Treten des Gesetzes größtenteils schon erfolgt war (dagegen Vierhaus, NJW 1998, 1262, 1267, für die Erstattbarkeit sämtlicher Aufwendungen z.B. Pützenbacher, NJW 1999, 1136, 1140).
- BGH, 08.01.1986 - VIII ZR 313/84
Beginn der Verjährung von Ansprüchen eines Kraftfahrzeugvermieters gegen den …
Auszug aus LG Ravensburg, 13.02.2003 - 2 O 212/02
Das gilt insbesondere auch für Ansprüche aus unerlaubter Handlung (BGH NJW 1986, 1608 [BGH 08.01.1986 - VIII ZR 313/84] ) ebenso wie für Ansprüche auf Grund der Gefährdungshaftung nach § 22 WHG (BGHZ 98, 235 = NJW 1987, 187). - LG Hamburg, 07.11.2000 - 316 O 154/00
Auszug aus LG Ravensburg, 13.02.2003 - 2 O 212/02
Mit dem Landgericht Hamburg (Urteil vom 07.11.2000, 316 O 154/00 ,ZMR 201, 196), ist die Kammer der Auffassung, dass es zu kurz greift, für den Ausgleichsanspruch lediglich auf die Störereigenschaft im öffentlich-rechtlichen Sinne sowie auf die Funktion, die Sanierungskosten zwischen mehreren Verantwortlichen gerecht zu verteilen, abzustellen (so aber Schlernminger/Attendorf, NZM 1999, 97, 100; Wagner, BB 2000, 417, 420, 426). - LG Frankenthal, 27.02.2002 - 5 O 208/01
Auszug aus LG Ravensburg, 13.02.2003 - 2 O 212/02
Der Anspruch hat unmittelbaren Bezug zum Mietgebrauch, einer in dessen Folge bewirkten (möglicherweise vertragswidrigen) Bodenverunreinigung, der mit der Räumungspflicht verbundenen Wiederherstellungspflicht, welcher als öffentlich-rechtlichem Pendant die Sanierungspflicht in § 4 Abs. 3 BBodSchG entspricht (im Ergebnis ebenso LG Frankenthal, Urteil vom 27.02.2002, 5 O 208/01 , NJW-RR 2002, 1090 ff.).
- BGH, 01.10.2008 - XII ZR 52/07
Rechtstellung des Vermieters und Grundstückseigentümers bei Bodenverunreinigungen …
Die Befürworter der kurzen Verjährung (Landgericht Hamburg ZMR 2001, 196; Landgericht Frankenthal NJW-RR 2002, 1090; Landgericht Ravensburg, Urteil vom 13. Februar 2003 - 2 O 212/02 - Bickel BBodSchG 4. Aufl. § 24 Rdn. 24; Steenbuck, Die Sanierungs- und Kostenverantwortlichkeit nach dem Bundesbodenschutzgesetz S. 260; a.A. Gaier NZM 2005, 161, 165; Hünnekens/Plogmann NVwZ 2003, 1216;… Moeser/Wilrich aaO; Schlemminger, Attendorn NZM 1999, 97; Wagner BB 2000, 417, 425; Frenz DB 2000, 2461, 2463;… Versteyl/Sondermann BBodSchG § 24 Rdn. 31) berufen sich auf die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach § 548 BGB nicht nur auf vertragliche Ansprüche, sondern auf alle konkurrierenden Ansprüche, die denselben Sachverhalt regeln, Anwendung findet.
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