Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
Erschließungsbeitrag: Erschlossensein bei Zufahrtshindernis (Stützmauer
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Freiburg, 18.02.1987 - 2 K 11/87
- VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
- BVerwG, 16.08.1989 - 8 B 91.89
- BVerwG, 29.05.1991 - 8 C 76.89
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (14)
- BVerwG, 29.04.1988 - 8 C 24.87
Erschlossensein eines Grundstücks bei Bebauungshindernis infolge natürlicher …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 19 Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 -- DVBl. 1983, 904; Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- DVBl. 1984, 184; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 -- DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 -- NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 -- DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 -- BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ. Beschluß vom 3.11.1987 -- 2 S 325/87 -- VBlBW 1988, 343; Urteil vom 4.1.1988 -- 2 S 503/87 --).Von einer Anbaustraße wird daher ein Grundstück im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG erschlossen, für das diese allein, d.h. unabhängig von einer weiteren Anbaustraße, das herzugeben geeignet ist, was das Bebauungsrecht für die bestimmungsgemäße Nutzung (Bebaubarkeit) des Grundstücks an wegemäßiger Erschließung verlangt (…Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 2. Aufl., Rn 484; BVerwG Urteil vom 29.4.1988 aaO; Urteil vom 3.6.1983 -- 8 C 70.82 -- KStZ 1983, 187/188).
Denn die Anforderungen an die plangemäße Erschließung sind voraussetzungsgemäß dem jeweiligen Bebauungsplan zu entnehmen (BVerwG Urteile vom 3.11.1987 und vom 29.4.1988 aaO).
Rn. 22 Dieses -- an sich beachtliche -- Zufahrtshindernis steht freilich dem Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG dann nicht entgegen, wenn es unter dem Blickwinkel dieser Vorschrift für ausräumbar zu halten ist (BVerwG Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134).
In diesem Sinne angemessen und deshalb einem Grundeigentümer zumutbar sind finanzielle Mittel, die ein "vernünftiger" Eigentümer aufbringen würde, um durch entsprechende Maßnahmen auf seinem Grundstück dessen Bebaubarkeit herzustellen, wobei eine etwaige anderweitige verkehrsmäßige Erschließung außer acht zu lassen ist (BVerwG Urteil vom 29.4.1988 aaO).
- BVerwG, 21.10.1988 - 8 C 56.87
Durch Anbaustraße erschlossenens Grundstück; Nicht überfahrbarer Grünstreifen auf …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 19 Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 -- DVBl. 1983, 904; Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- DVBl. 1984, 184; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 -- DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 -- NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 -- DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 -- BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ. Beschluß vom 3.11.1987 -- 2 S 325/87 -- VBlBW 1988, 343; Urteil vom 4.1.1988 -- 2 S 503/87 --).Es hat in diesem Zusammenhang klargestellt, daß zwar die Erreichbarkeit des (Wohn-) Grundstücks in der Form einer unmittelbaren Zufahrt an die Grundstücksgrenze grundsätzlich erforderlich und ausreichend sei, sich aber aus dem Bebauungsrecht ein "Weniger", nämlich eine unmittelbare Erreichbarkeit lediglich für Fußgänger (Zugang) oder ein "Mehr", nämlich eine Erreichbarkeit in der Form eines mit Kraftwagen auf das Grundstück "Herauffahrendürfens" ergeben könne (BVerwG Urteile vom 20.8.1986, 3.11.1987, 29.4.1988 und 21.10.1988, aaO).
Sofern alle sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind, entsteht daher die sachliche Beitragspflicht zu Lasten eines Grundstücks gemäß § 133 Abs. 1 BBauG erst dann, wenn ein im Rahmen des § 131 Abs. 1 BBauG an sich beachtliches Zufahrtshindernis rechtlicher oder tatsächlicher Art ausgeräumt worden ist (…BVerwG Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- Buchholz 406.11 § 131 BBauG Nr. 53, S. 70; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --).
- BVerwG, 26.09.1983 - 8 C 86.81
Verhältnis von Möglichkeit eines Zugangs und Vorliegen des Merkmals des …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 19 Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 -- DVBl. 1983, 904; Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- DVBl. 1984, 184; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 -- DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 -- NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 -- DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 -- BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ. Beschluß vom 3.11.1987 -- 2 S 325/87 -- VBlBW 1988, 343; Urteil vom 4.1.1988 -- 2 S 503/87 --).Sofern alle sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind, entsteht daher die sachliche Beitragspflicht zu Lasten eines Grundstücks gemäß § 133 Abs. 1 BBauG erst dann, wenn ein im Rahmen des § 131 Abs. 1 BBauG an sich beachtliches Zufahrtshindernis rechtlicher oder tatsächlicher Art ausgeräumt worden ist (BVerwG Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- Buchholz 406.11 § 131 BBauG Nr. 53, S. 70; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --).
- BVerwG, 03.06.1983 - 8 C 70.82
Voraussetzungen für die Selbstständigkeit einer öffentlichen Verkehrsanlage - …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Von einer Anbaustraße wird daher ein Grundstück im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG erschlossen, für das diese allein, d.h. unabhängig von einer weiteren Anbaustraße, das herzugeben geeignet ist, was das Bebauungsrecht für die bestimmungsgemäße Nutzung (Bebaubarkeit) des Grundstücks an wegemäßiger Erschließung verlangt (…Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 2. Aufl., Rn 484;… BVerwG Urteil vom 29.4.1988 aaO; Urteil vom 3.6.1983 -- 8 C 70.82 -- KStZ 1983, 187/188).Diese Form der Zufahrt im engeren straßenrechtlichen Sinne (vgl. dazu BVerwG Urteil vom 3.6.1983 -- 8 C 70.82 -- KStZ 1983, S. 187/188;… Urteil vom 15.12.1972 -- IV C 112.68 -- Buchholz 407.4 § 7 FStrG Nr. 8, S. 5/7 ff.) vermittelt die Straße "Im S-garten" dem Grundstück des Klägers nicht, weil der auf den Straßenausbau zurückzuführende Niveauunterschied zwischen dieser Straße und dem Grundstück des Klägers ein Überfahren der Grundstücksgrenze von und zu dieser Straße (zur Zeit) unmöglich macht.
- BVerwG, 15.01.1988 - 8 C 111.86
Beitragsfähiger Aufwand - Verteilung - Zivilrechtlicher Grundstücksbegriff - …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 19 Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 -- DVBl. 1983, 904; Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- DVBl. 1984, 184; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 -- DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 -- NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 -- DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 -- BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ. Beschluß vom 3.11.1987 -- 2 S 325/87 -- VBlBW 1988, 343; Urteil vom 4.1.1988 -- 2 S 503/87 --). - BVerwG, 24.09.1987 - 8 C 75.86
Hinreichend genaue und überzeugende Abgrenzung der Erschließungsfunktion einer …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 17 Die Beantwortung der Frage, ob der angefochtene Erschließungsbeitragsbescheid rechtmäßig ist, richtet sich nach den Vorschriften des Bundesbaugesetzes i.d.F. der Bekanntmachung vom 18.8.1976 (BGBl. I S. 2256) -- BBauG -- ungeachtet dessen, daß am 1.7.1987 das Gesetz über das Baugesetzbuch vom 8.12.1986 (BGBl. I S. 2191) in Kraft getreten ist (vgl. BVerwG Urteil vom 24.9.1987 -- 8 C 75.86 --). - BVerwG, 18.04.1986 - 8 C 51.85
Zulässigkeit eines zur Hälfte nach Frontlängen und zur anderen Hälfte nach …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 19 Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 -- DVBl. 1983, 904; Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- DVBl. 1984, 184; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 -- DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 -- NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 -- DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 -- BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ. Beschluß vom 3.11.1987 -- 2 S 325/87 -- VBlBW 1988, 343; Urteil vom 4.1.1988 -- 2 S 503/87 --). - BVerwG, 20.08.1986 - 8 C 58.85
Ortsdurchfahrten - Anbaustraße - Gehwege - Klassifizierte Straße - Erschlossene …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 19 Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 -- DVBl. 1983, 904; Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- DVBl. 1984, 184; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 -- DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 -- NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 -- DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 -- BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ. Beschluß vom 3.11.1987 -- 2 S 325/87 -- VBlBW 1988, 343; Urteil vom 4.1.1988 -- 2 S 503/87 --). - BVerwG, 03.11.1987 - 8 C 77.86
Erschließung von Grundstücken in Wohngebieten; Maßgeblichkeit des Inhalts eines …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Rn. 19 Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 -- DVBl. 1983, 904; Urteil vom 26.9.1983 -- 8 C 86.81 -- DVBl. 1984, 184; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 -- DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 -- NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 -- DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 -- NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 -- BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ. Beschluß vom 3.11.1987 -- 2 S 325/87 -- VBlBW 1988, 343; Urteil vom 4.1.1988 -- 2 S 503/87 --). - BVerwG, 15.12.1972 - IV C 112.68
Rechtsmittel
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 17.04.1989 - 2 S 696/87
Diese Form der Zufahrt im engeren straßenrechtlichen Sinne (…vgl. dazu BVerwG Urteil vom 3.6.1983 -- 8 C 70.82 -- KStZ 1983, S. 187/188; Urteil vom 15.12.1972 -- IV C 112.68 -- Buchholz 407.4 § 7 FStrG Nr. 8, S. 5/7 ff.) vermittelt die Straße "Im S-garten" dem Grundstück des Klägers nicht, weil der auf den Straßenausbau zurückzuführende Niveauunterschied zwischen dieser Straße und dem Grundstück des Klägers ein Überfahren der Grundstücksgrenze von und zu dieser Straße (zur Zeit) unmöglich macht. - BVerwG, 14.01.1983 - 8 C 81.81
"Erschlossensein" eines Grundstücks"
- BVerwG, 03.11.1987 - 8 C 78.86
Möglichkeit des Treffens von Festsetzungen im Bebauungsplan über den Anschluss …
- VGH Baden-Württemberg, 04.01.1988 - 2 S 503/87
Kein Erschließungsbeitrag für privates Wegegrundstück als Zufahrt zu …
- VGH Baden-Württemberg, 03.11.1987 - 2 S 325/87
Keine Erschließung eines Grundstücks durch eine Straße bei bestehendem …
- VGH Baden-Württemberg, 22.03.1990 - 2 S 36/90
Erschlossensein eines Grundstücks - Grundstückszufahrt
Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erk. Senat angeschlossen hat, bestimmen sich die Anforderungen an das Erschlossensein im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG bzw. BauGB nach dem Bebauungsrecht, nämlich dem Bauplanungsrecht einerseits und dem Bauordnungsrecht andererseits, wobei eine durch eine andere Anbaustraße vermittelte Bebaubarkeit hinwegzudenken ist (BVerwG, Urteil vom 14.1.1983 -- 8 C 81.81 --, DVBl. 1983, 904; Urteil vom 18.4.1986 -- 8 C 51, 52.85 --, DVBl. 1986, 774; Urteil vom 20.8.1986 -- 8 C 58.85 --, NVwZ 1987, 56; Urteil vom 3.11.1987 -- 8 C 78.86 --, DVBl. 1988, 242; Urteil vom 29.4.1988 -- 8 C 24.87 --, NVwZ 1988, 1134; Urteil vom 15.1.1988 -- 8 C 111.86 --, BWGZ 1988, 485; Urteil vom 21.10.1988 -- 8 C 56.87 --; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 17.4.1989 -- 2 S 696/87 --; Urteil vom 1.3.1990 -- 2 S 2395/89 --).Von einer Anbaustraße wird daher ein Grundstück im Sinne des § 131 Abs. 1 BBauG bzw. BauGB erschlossen, für das diese allein, d.h. unabhängig von einer weiteren Anbaustraße, das herzugeben geeignet ist, was das Bebauungsrecht für die bestimmungsgemäße Nutzung (Bebaubarkeit) des Grundstücks an wegemäßiger Erschließung verlangt (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 17.4.1989, aaO).
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