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Weitere Entscheidung unten: KG, 25.03.2022

Rechtsprechung
   KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2022,10539
KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19 (https://dejure.org/2022,10539)
KG, Entscheidung vom 25.04.2022 - 2 U 69/19 (https://dejure.org/2022,10539)
KG, Entscheidung vom 25. April 2022 - 2 U 69/19 (https://dejure.org/2022,10539)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Burhoff online

    Besorgnis der Befangenheit, Terminsänderung, dienstliche Äußerung, objekive Gründe

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 42 Abs 2 ZPO, § 44 Abs 3 ZPO, § 227 ZPO
    Richterablehnung wegen Besorgnis der Befangenheit aufgrund der Ablehnung eines Terminsverlegungsantrags

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 227 Abs. 2
    Ablehnung eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit; Objektive Gründe für ein Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters; Ablehnung eines Terminänderungsantrages

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zurückweisung eines Terminverlegungsantrags ist kein Befangenheitsgrund!

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    StPO: Befangenheit nur bei "objektiven” Gründen - Terminsfragen und dienstliche Äußerung

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Keine Befangenheit des Richters bei Ablehnung eines Antrags

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2022, 1003
  • MDR 2022, 1239
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (21)

  • BGH, 12.10.2011 - V ZR 8/10

    Richterablehnung: Entscheidung über Ablehnungsgesuch durch das Gericht selbst; …

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Ein Ablehnungsersuchen kann daher grundsätzlich nicht erfolgreich auf die Verfahrensweise oder Rechtsauffassung eines Richters gestützt werden (BGH, Beschluss vom 12. Oktober 2011 - V ZR 8/10, NJW-RR 2012, 61; OLG Dresden, Beschluss vom 19. Mai 2020 - 4 W 300/20, juris; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 26. November 2013 - 17 U 221/12, MDR 2014, 242;… MüKoZPO/Stackmann, 6. Aufl. 2020, § 42 Rn. 28).

    Rn. 16 Denn nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Beschluss vom 12. Oktober 2011 - V ZR 8/10 - Rn. 11, NJW-RR 2012, 61; BGH…, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 17, NJW 2011, 1358, jeweils m. w. N.) sowie der nahezu einhelligen Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum (OLG München, Beschluss vom 17. Juli 2009 - 1 W 1735/09 -, OLGR 2009, 875; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23. Juli 2003 - 5 W 155/03 - OLGR 2003, 362;… Musielak/Voit/Heinrich, a. a. O., § 44 Rn. 9 m. w. N.; a. A. offenbar OLG Hamm, Beschluss vom 7. Juni 2013 - 11 WF 86/13, MDR 2013, 1525; E. Schneider; NJW 2008, 491 [492]) dient die nach § 44 Abs. 3 ZPO vorgesehene dienstliche Äußerung allein der Tatsachenfeststellung.

    Da es somit nicht Aufgabe des abgelehnten Richters ist, die zur Begründung des Ablehnungsantrags vorgebrachten Tatsachen in seiner Erklärung "zu würdigen" bzw. die von ihm getroffenen Entscheidungen oder seine Rechtsauffassung nachträglich zu rechtfertigen oder zu verteidigen, kann die Abgabe einer dienstlichen Erklärung auch vollständig unterbleiben oder sich auf einen Verweis auf die Akten beschränken, wenn das Ablehnungsersuchen - wie in dem hier vorliegenden Fall - allein auf bereits aktenkundige Gründe gestützt wird (BGH, Beschluss vom 12. Oktober 2011 - V ZR 8/10 - Rn. 12, NJW-RR 2012, 61; BGH…, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 18, NJW 2011, 1358;… MüKoZPO/Stackmann, a. a. O., § 44 Rn. 10;… Musielak/Voit/Heinrich, a. a. O., § 44 Rn. 9).

  • BGH, 21.02.2011 - II ZB 2/10

    Richterablehnung: Rechtsschutzbedürfnis bei Ablehnung eines ausgeschiedenen …

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Rn. 13 Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters vermögen nur objektive Gründe zu rechtfertigen, welche vom Standpunkt des Ablehnenden bei vernünftiger Betrachtung die Befürchtung wecken können, der Richter stehe der Sache nicht unvoreingenommen und damit unparteiisch gegenüber (BGH, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 13, NJW 2011, 1358; BGH, Beschluss vom 02. Oktober 2003 - V ZB 22/03 -, BGHZ 156, 269 = NJW 2004, 164; BVerfG, Beschluss vom 10. Mai 2000 - 1 BvR 539/96 -, BVerfGE 102, 122 (125) = NJW 2000, 2808).

    Rn. 16 Denn nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH…, Beschluss vom 12. Oktober 2011 - V ZR 8/10 - Rn. 11, NJW-RR 2012, 61; BGH, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 17, NJW 2011, 1358, jeweils m. w. N.) sowie der nahezu einhelligen Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum (OLG München, Beschluss vom 17. Juli 2009 - 1 W 1735/09 -, OLGR 2009, 875; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23. Juli 2003 - 5 W 155/03 - OLGR 2003, 362;… Musielak/Voit/Heinrich, a. a. O., § 44 Rn. 9 m. w. N.; a. A. offenbar OLG Hamm, Beschluss vom 7. Juni 2013 - 11 WF 86/13, MDR 2013, 1525; E. Schneider; NJW 2008, 491 [492]) dient die nach § 44 Abs. 3 ZPO vorgesehene dienstliche Äußerung allein der Tatsachenfeststellung.

    Da es somit nicht Aufgabe des abgelehnten Richters ist, die zur Begründung des Ablehnungsantrags vorgebrachten Tatsachen in seiner Erklärung "zu würdigen" bzw. die von ihm getroffenen Entscheidungen oder seine Rechtsauffassung nachträglich zu rechtfertigen oder zu verteidigen, kann die Abgabe einer dienstlichen Erklärung auch vollständig unterbleiben oder sich auf einen Verweis auf die Akten beschränken, wenn das Ablehnungsersuchen - wie in dem hier vorliegenden Fall - allein auf bereits aktenkundige Gründe gestützt wird (BGH…, Beschluss vom 12. Oktober 2011 - V ZR 8/10 - Rn. 12, NJW-RR 2012, 61; BGH, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 18, NJW 2011, 1358;… MüKoZPO/Stackmann, a. a. O., § 44 Rn. 10;… Musielak/Voit/Heinrich, a. a. O., § 44 Rn. 9).

  • BGH, 02.10.2003 - V ZB 22/03

    Besorgnis der Befangenheit bei Hinweis auf Verjährung

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Rn. 13 Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters vermögen nur objektive Gründe zu rechtfertigen, welche vom Standpunkt des Ablehnenden bei vernünftiger Betrachtung die Befürchtung wecken können, der Richter stehe der Sache nicht unvoreingenommen und damit unparteiisch gegenüber (BGH…, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 13, NJW 2011, 1358; BGH, Beschluss vom 02. Oktober 2003 - V ZB 22/03 -, BGHZ 156, 269 = NJW 2004, 164; BVerfG, Beschluss vom 10. Mai 2000 - 1 BvR 539/96 -, BVerfGE 102, 122 (125) = NJW 2000, 2808).
  • BGH, 06.04.2006 - V ZB 194/05

    Besetzung des Gerichts bei Entscheidung über ein Ablehnungsgesuch gegen einen …

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Rn. 8 Nach diesen Grundsätzen vermag der Umstand, dass der abgelehnte Richter dem Terminverlegungsantrag einer Partei nicht entsprochen hat, die Besorgnis der Befangenheit grundsätzlich nicht zu rechtfertigen, weil eine Aufhebung oder Verlegung eines Termins zur mündlichen Verhandlung nach § 227 ZPO nur beim Vorliegen erheblicher Gründe in Betracht kommt (BGH, Beschluss vom 6. April 2006 - V ZB 194/05, NJW 2006, 2492 [2494]; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 6. Mai 2021 - 9 W 25/21, NJW-RR 2021, 1077; OLG Brandenburg NJ 2019, 390;… Wieczorek/Schütze/Gerken, ZPO, 5 Aufl. 2020, § 42 Rn. 20 f.;… Stein/Jonas/Bork, ZPO, 23. Aufl. 2014, § 42 Rn. 14 m. w. N. in Fn. 81).
  • OLG Hamm, 07.06.2013 - 11 WF 86/13

    Besorgnis der Befangenheit eines Richters wegen wiederholter Nichtbeachtung …

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Rn. 16 Denn nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH…, Beschluss vom 12. Oktober 2011 - V ZR 8/10 - Rn. 11, NJW-RR 2012, 61; BGH…, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 17, NJW 2011, 1358, jeweils m. w. N.) sowie der nahezu einhelligen Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum (OLG München, Beschluss vom 17. Juli 2009 - 1 W 1735/09 -, OLGR 2009, 875; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23. Juli 2003 - 5 W 155/03 - OLGR 2003, 362;… Musielak/Voit/Heinrich, a. a. O., § 44 Rn. 9 m. w. N.; a. A. offenbar OLG Hamm, Beschluss vom 7. Juni 2013 - 11 WF 86/13, MDR 2013, 1525; E. Schneider; NJW 2008, 491 [492]) dient die nach § 44 Abs. 3 ZPO vorgesehene dienstliche Äußerung allein der Tatsachenfeststellung.
  • OLG Zweibrücken, 02.07.2020 - 3 W 41/20

    Richterablehnung im Zivilprozess: Verweigerung einer im frühen Stadium der …

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Anders ist es nur dann, wenn erhebliche Gründe für eine Verlegung oder Aufhebung des Termins offensichtlich vorliegen, die Zurückweisung des Antrags für die betreffende Partei schlechthin unzumutbar wäre und somit deren Grundrecht auf rechtliches Gehör verletzte (BGH, Urteil vom 28. April 1958 - III ZR 43/56, BGHZ 27, 163 [167] = NJW 1958, 1186; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 2. Juli 2020 - 3 W 41/20, NJW-RR 2020, 1325; OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. September 1998 - 1 W 32/98, NJW-RR 1999, 1291 [1292]) oder sich aufgrund der Ablehnung des Verlegungsantrags der Eindruck einer sachwidrigen Benachteiligung einer Partei aufdrängt (OLG Dresden, Beschluss vom 22. November 2016 - 18 WF 985/16, NJ 2017, 29; KG Berlin, Beschluss vom 7. Juli 2006 - 15 W 43/06, NJW 2006, 2787).
  • BVerfG, 10.05.2000 - 1 BvR 539/96

    Besorgnis der Befangenheit eines Richters am Bundesverfassungsgericht

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Rn. 13 Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters vermögen nur objektive Gründe zu rechtfertigen, welche vom Standpunkt des Ablehnenden bei vernünftiger Betrachtung die Befürchtung wecken können, der Richter stehe der Sache nicht unvoreingenommen und damit unparteiisch gegenüber (BGH…, Beschluss vom 21. Februar 2011 - II ZB 2/10 - Rn. 13, NJW 2011, 1358; BGH, Beschluss vom 02. Oktober 2003 - V ZB 22/03 -, BGHZ 156, 269 = NJW 2004, 164; BVerfG, Beschluss vom 10. Mai 2000 - 1 BvR 539/96 -, BVerfGE 102, 122 (125) = NJW 2000, 2808).
  • KG, 08.06.2006 - 15 W 31/06

    Richterablehnung: Befangenheitsbesorgnis wegen nachträglicher Änderung einer …

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz ist nur dann geboten, wenn die Gestaltung des Verfahrens oder die Entscheidungen des Richters sich so weit von den anerkannten rechtlichen - insbesondere verfassungsrechtlichen - Grundsätzen entfernen, dass sie aus Sicht der Partei nicht mehr verständlich und offensichtlich unhaltbar erscheinen und dadurch den Eindruck einer willkürlichen oder doch jedenfalls sachfremden Einstellung des Richters erwecken (vgl. KG Berlin, Beschluss vom 8. Juni 2006 - 15 W 31/06, NJW-RR 2006, 1577;… Musielak/Voit/Heinrich, ZPO, 18. Aufl. 2021, § 42 Rn. 11).
  • BGH, 28.04.1958 - III ZR 43/56

    Versagung rechtlichen Gehörs

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Anders ist es nur dann, wenn erhebliche Gründe für eine Verlegung oder Aufhebung des Termins offensichtlich vorliegen, die Zurückweisung des Antrags für die betreffende Partei schlechthin unzumutbar wäre und somit deren Grundrecht auf rechtliches Gehör verletzte (BGH, Urteil vom 28. April 1958 - III ZR 43/56, BGHZ 27, 163 [167] = NJW 1958, 1186; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 2. Juli 2020 - 3 W 41/20, NJW-RR 2020, 1325; OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. September 1998 - 1 W 32/98, NJW-RR 1999, 1291 [1292]) oder sich aufgrund der Ablehnung des Verlegungsantrags der Eindruck einer sachwidrigen Benachteiligung einer Partei aufdrängt (OLG Dresden, Beschluss vom 22. November 2016 - 18 WF 985/16, NJ 2017, 29; KG Berlin, Beschluss vom 7. Juli 2006 - 15 W 43/06, NJW 2006, 2787).
  • BGH, 12.03.2015 - AnwZ (Brfg) 43/14

    Terminsverlegungsantrag im anwaltsgerichtlichen Verfahren wegen Widerrufs der …

    Auszug aus KG, 25.04.2022 - 2 U 69/19
    Wird ein Terminänderungsantrag - wie in dem hier vorliegenden Fall - allerdings erst unmittelbar vor dem anberaumten Termin unter Hinweis auf eine Erkrankung gestellt und bleibt dem Vorsitzenden daher keine Zeit, die Partei zur Glaubhaftmachung der Verhandlungs- bzw. Reiseunfähigkeit aufzufordern, müssen die Gründe für die Verhinderung bereits in dem Verlegungsantrag so angegeben und untermauert werden, dass das Gericht die Frage der Verhandlungsfähigkeit selbst zu beurteilen vermag (BGH, Beschluss vom 12. März 2015 - AnwZ (Brfg) 43/14, juris Rn. 5; OVG Münster…, Beschluss vom 13. April 2021 - 6 A 2041/18, juris Rn. 12, VGH München, Beschluss vom 27. Juli 2016 - 11 ZB 16.30121, NJW 2017, 103;… Prütting/Gehrlein/Kazele, ZPO, 13. Aufl. 2021, § 227 Rn. 2;… Zöller/Feskorn, ZPO, 34. Aufl. 2022, § 227 Rn. 8).
  • OLG München, 13.10.2009 - 11 W 2244/09

    Kostenfestsetzungsverfahren: Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die …

  • VGH Bayern, 27.07.2016 - 11 ZB 16.30121

    Anforderungen an Terminverlegungsantrag bei Erkrankung des …

  • OLG Brandenburg, 30.09.1998 - 1 W 32/98

    Ablehnung einer Richterin wegen Befangenheit aufgrund der Verweigerung einer …

  • KG, 07.07.2006 - 15 W 43/06

    Richterablehnung: Befangenheitsbesorgnis wegen Zurückweisung eines …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.04.2021 - 6 A 2041/18

    Geltendmachung der Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Verhandlung in der …

  • OLG Karlsruhe, 06.05.2021 - 9 W 25/21

    Terminsverlegungsantrag in der Corona-Krise

  • OLG Karlsruhe, 26.11.2013 - 17 U 221/12

    Ablehnung von Richtern wegen Besorgnis der Befangenheit: Entscheidung durch die …

  • OLG Saarbrücken, 23.07.2003 - 5 W 155/03

    Richterablehnung: Dienstliche Stellungnahme bei Ablehnung wegen Rechtsverstößen …

  • OLG Dresden, 19.05.2020 - 4 W 300/20
  • OLG Dresden, 22.11.2016 - 18 WF 985/16
  • OLG München, 17.07.2009 - 1 W 1735/09

    Richterablehnung im Arzthaftungsprozess: Notwendiger Inhalt einer dienstlichen …

  • KG, 11.09.2025 - 2 W 26/25

    Missbräuchliche Drohung mit einem Befangenheitsantrag; Erforderlichkeit einer …

    Ein Ablehnungsersuchen kann daher grundsätzlich nicht erfolgreich auf die Verfahrensweise oder Rechtsauffassung eines Richters gestützt werden (BGH, Beschluss vom 12. Oktober 2011 - V ZR 8/10, NJW-RR 2012, 61; Senat, Beschluss vom 25. April 2022 - 2 U 69/19 , NJW-RR 2022, 1003 ; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 26. November 2013 - 17 U 221/12, MDR 2014, 242;… MüKoZPO/Stackmann, 7. Aufl. 2025, § 42 Rn. 46).
  • KG, 17.04.2023 - 10 W 52/23

    Ablehnung eines Richters: Rechtzeitige Bescheidung eines Antrags auf …

    Der abgelehnte Richter hatte sich dort nur, wie es möglich ist, auf die Akte bezogen (siehe auch KG, Beschluss vom 25. April 2022 - 2 U 69/19 , MDR 2022, 1239 ).
  • FG Hessen, 13.03.2024 - 11 K 407/20

    Ablehnungsgesuch eines Richters wegen Befangenheit allein aus dem Grund des …

    Deshalb ist es insbesondere nicht Aufgabe des abgelehnten Richters, die zur Begründung des Ablehnungsantrags vorgebrachten Tatsachen in seiner Erklärung "zu würdigen" bzw. die von ihm getroffenen Entscheidungen oder seine Rechtsauffassung nachträglich zu rechtfertigen oder zu verteidigen (vgl. nur Kammergericht - KG - Berlin, Beschluss vom 25.04.2022 - 2 U 69/19, NJW-RR 2022, 1003, mit zahlreichen Nachweisen;… vgl. ferner z.B. Stackmann in Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Aufl. 2020, § 44 ZPO Rn. 10;… Göertz in Baumbach/Lauterbach/Hartmann/ Anders/Gehle, ZPO, 79. Aufl. 2021, § 44 ZPO Rn. 8;… Vossler in Beck'scher Online-Kommentar zur ZPO, § 44 ZPO Rn. 15).

    Darüber hinaus ist eine dienstliche Äußerung des abgelehnten Richters über das Ablehnungsgesuch auch dann entbehrlich, wenn sich die geltend gemachten Ablehnungsgründe sämtlich auf aktenkundige Vorgänge beziehen; denn auch unter solchen Umständen könnte eine dienstliche Erklärung zur Sachaufklärung nichts beitragen (vgl. Bundesgerichtshof Senat für Anwaltssachen, Beschlüsse vom 07.03.2012 - AnwZ (B) 13/10, juris; vom 30.12.2013 - AnwZ (Brfg) 60/13, juris; vom 20.09.2016 - AnwZ (Brfg) 61/15, AnwZ (B) 2/16, NJW-RR 2017, 189; vom 02.11.2016 - AnwZ (Brfg) 61/15, AnwZ (B) 2/16, NJW-RR 2017, 187; KG Berlin, Beschluss vom 25.04.2022 - 2 U 69/19, NJW-RR 2022, 1003, jeweils m.w.N.; vgl. ferner z.B. Stackmann in Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Aufl. 2020, § 44 ZPO Rn. 10; Heinrich in Musielak/Voit, ZPO, 20. Aufl. 2023, § 44 ZPO Rn. 9; Göertz in Baumbach/Lauterbach/Hartmann/Anders/Gehle, ZPO, 79. Aufl. 2021, § 44 ZPO Rn. 7 f.; Vossler in Beck'scher Online-Kommentar zur ZPO, § 44 ZPO Rn. 14).

  • OLG Karlsruhe, 20.03.2026 - 14 W 94/25

    Erledigungserklärung Rechtsmittel; Besorgnis der Befangenheit

    Anders ist es nur dann, wenn erhebliche Gründe für eine Verlegung oder Aufhebung des Termins offensichtlich vorliegen, die Zurückweisung des Antrags für die betreffende Partei schlechthin unzumutbar wäre und somit deren Grundrecht auf rechtliches Gehör verletzte oder sich aufgrund der Ablehnung des Verlegungsantrags der Eindruck einer sachwidrigen Benachteiligung einer Partei aufdrängt (st. Rspr. vgl. nur KG Berlin, Beschluss vom 25.04.2022 - 2 U 69/19, Rn. 8, juris).
  • KG, 15.04.2026 - 26 U 14/25

    Beschleunigungsgebot bei Vorgehen des Mitglieds gegen einen Parteiausschluss

    Wird ein Terminänderungsantrag erst unmittelbar vor dem anberaumten Termin unter Hinweis auf eine Erkrankung gestellt und bleibt dem Vorsitzenden daher keine Zeit, die Partei zur Glaubhaftmachung der Verhandlungs- bzw. Reiseunfähigkeit aufzufordern, müssen die Gründe für die Verhinderung bereits in dem Verlegungsantrag so angegeben und untermauert werden, dass das Gericht die Frage der Verhandlungsfähigkeit selbst zu beurteilen vermag (…vgl. BGH NJW-Spezial 2015, 287 Rn. 5; KG NJW-RR 2022, 1003 ).
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