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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 18.07.2012 - 21 CS 12.1328   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,21037
VGH Bayern, 18.07.2012 - 21 CS 12.1328 (https://dejure.org/2012,21037)
VGH Bayern, Entscheidung vom 18.07.2012 - 21 CS 12.1328 (https://dejure.org/2012,21037)
VGH Bayern, Entscheidung vom 18. Juli 2012 - 21 CS 12.1328 (https://dejure.org/2012,21037)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Waffenbesitzkarte; Jagdschein; Widerruf; vorsätzliche Tat; 60 Tagessätze

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 21.07.2008 - 3 B 12.08

    Jagdschein; waffenrechtliche Unzuverlässigkeit; Regelvermutung; Neuregelung des …

    Auszug aus VGH Bayern, 18.07.2012 - 21 CS 12.1328
    Denn bei der vom Antragsteller begangenen Tierquälerei handelt es sich nicht um einen atypischen Fall, der dazu veranlassen könnte, die Straftat in einem milderen Licht zu sehen und deshalb von der Vermutung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 a WaffG, die die Verurteilung begründet, eine Ausnahme zu machen (vgl. BVerwG vom 21.7.2008 NVwZ 2009, 398/399).
  • VGH Bayern, 05.07.2011 - 21 CS 11.1226

    Beschwerde; Widerruf von Waffenbesitzkarten und Jagdschein

    Auszug aus VGH Bayern, 18.07.2012 - 21 CS 12.1328
    Mit der Anordnung der sofortigen Vollziehung für die Ungültigerklärung und Einziehung des Jagdscheins wird eine Inkonsequenz des Gesetzgebers behoben und einer Gefahr Rechnung getragen, die mit der in § 45 Abs. 5 WaffG berücksichtigten vergleichbar ist (st. Rspr. vgl. u.a. BayVGH vom 5.7.2011 Az. 21 CS 11.1226 m.w.N.).
  • VGH Bayern, 28.04.2021 - 24 CS 21.494

    Widerruf waffen- und jagdrechtlicher Erlaubnisse infolge strafrechtlicher …

    Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass in einem Fall wie dem vorliegenden keine Begründung notwendig ist, die über die Darlegung der Unzuverlässigkeit hinausgeht (…B.v. 5.7.2011 - 21 CS 11.1226 - juris Rn. 8; B.v. 18.7.2012 - 21 CS 12.1328 - juris Rn. 8).
  • VG Ansbach, 27.09.2012 - AN 5 K 11.01888

    Widerruf der Waffenbesitzkarte nach Verurteilung zu einer Geldstrafe von 60 …

    Von dieser Regel können zwar Ausnahmen gemacht werden, jedoch sind diese nach der Rechtsprechung (BVerwG, U. v. 21.7.2008, NVwZ 2009, 398; BayVGH, B. v. 18.7.2012, 21 CS 12.1328, juris) auf die Fälle begrenzt, in denen die Umstände der abgeurteilten Tat die Verfehlung in einem derart milden Licht erscheinen lassen, dass die nach der Wertung des Gesetzgebers durch die Straftat begründeten Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des Betroffenen bezüglich des Umgangs mit Waffen und Munition nicht gerechtfertigt sind (…BVerwG a.a.O.).

    Schließlich führt nach der Rechtsprechung grundsätzlich jede Verurteilung zu einer Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen, sofern nicht besondere Umstände vorliegen, regelmäßig zu der Annahme der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit (vgl. BayVGH, B. v. 18.7.2012, a.a.O., bei einer Verurteilung zu 60 Tagessätzen wegen Tierquälerei; B. v. 4.7.2012, 21 ZB 12.819, juris, bei einer Verurteilung zu 60 Tagessätzen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort).

  • VG München, 13.07.2021 - M 7 K 20.3073

    Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse aufgrund Verurteilung zu einer Geldstrafe …

    Auch das Bayerische Verwaltungsgericht (richtig wohl: der Bayerische Verwaltungsgerichtshof) - 21 CS 12.1328 - habe mit Beschluss vom 18. Juli 2012 entschieden, dass es sich bei der Frage, ob eine rechtskräftige Verurteilung im Sinne von § 5 Abs. 2 WaffG, die die waffenrechtliche Unzuverlässigkeit begründe, um eine Regel handele, von der Ausnahme gemacht werden könnten.
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