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Weitere Entscheidung unten: KG, 15.11.2023

Rechtsprechung
   KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22, 23 U 112/22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,31389
KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22, 23 U 112/22 (https://dejure.org/2023,31389)
KG, Entscheidung vom 15.11.2023 - 23 U 15/22, 23 U 112/22 (https://dejure.org/2023,31389)
KG, Entscheidung vom 15. November 2023 - 23 U 15/22, 23 U 112/22 (https://dejure.org/2023,31389)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB
    Berechtigtes Interesse an Preisanpassungsklausel

  • Verbraucherzentrale Bundesverband PDF

    Preiserhöhungsklauseln bei Netflix und Spotify sind unwirksam

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    1. Preisanpassungsklauseln stellen eine Abweichung vom grundlegenden Prinzip der wechselseitigen Zustimmung im Vertragsrecht dar, da sie der Verwenderin einen einseitigen Eingriff in den ausgehandelten Vertrag erlauben. Sie sind gemessen an § 307 Abs. 1 BGB nur dann ...

  • rechtsportal.de

    Formularmäßige Vereinbarung einer Preisanpassungsklausel in den AGB eines Streaming-Dienstes Vorliegen eines berechtigten Interesses des Verwenders an der Anpassung des Entgelts im Hinblick auf gestiegene Kosten

Kurzfassungen/Presse (10)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Preisanpassungsklauseln der Streamingdienste

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Netflix und Spotify: Preisanpassungsklauseln sind unwirksam

  • mdr-recht.de (Kurzinformation)

    Preisanpassungsklauseln in AGB führender Streaming-Anbieter unwirksam

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Unwirksame Preisanpassungsklauseln von Netflix und Spotify

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Preiserhöhungsklauseln bei Netflix und Spotify sind unwirksam

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Unwirksame Preiserhöhungsklauseln durch Streamingdienstanbieter

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    BGB §§ 305 ff.; Rom I-VO 593/2008 Art. 6
    Vertragliche Schuldverhältnisse --> Verbraucherrecht; Allgemeine Lehren --> Rechtswahl

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Preisanpassungsklauseln in den AGB führender Streaming-Anbieterinnen sind unwirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Netflix und Spotify: Preisanpassungsklauseln illegal!

  • berlin.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Preisanpassungsklauseln in den AGB führender Streaming-Anbieterinnen sind unwirksam

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • K&R 2024, 142
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (18)

  • BGH, 29.04.2008 - KZR 2/07

    Erdgassondervertrag

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Risiken und Chancen einer Veränderung der Gasbezugskosten würden damit zwischen den Parteien ungleich verteilt (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 17 f.).

    Dem entspricht es spiegelbildlich, die Gewinnspanne nicht aufgrund von Kostensenkungen zu vergrößern (vgl. BGH…, Urteil vom 21.09.2005 - VIII ZR 38/05 - Rn. 38;BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 18).

    Nach der im Verbandsprozess vorzunehmenden "kundenfeindlichsten" Auslegung ist bereits dann, wenn eine Preisanpassungsklausel nicht deutlich auch als Pflicht des Verwenders zur Preisanpassung ausgestaltet ist, zu seinen Lasten davon auszugehen, dass sie eine solche Verpflichtung auch nicht beinhaltet (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 20 f.;… Urteil vom 21.04.2009 - XI ZR 78/08, NJW 2009, 2051 = BGHZ 180, 257, Rn. 28).

    Dies ist nicht grundsätzlich zu beanstanden, da es nicht im Interesse der Kunden der Beklagten sein kann, die Verwenderin zu verpflichten, jede Erhöhung der Kosten unverzüglich weiterzugeben (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 21).

    Die Beklagte wäre dann nur verpflichtet, Kostensenkungen nach denselben Maßstäben Rechnung zu tragen wie Kostensteigerungen (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.4.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 18).

    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (…vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.; BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt…, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

  • BGH, 21.04.2009 - XI ZR 78/08

    BGH erklärt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen für unwirksam

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Auch für den Bankverkehr mit Verbrauchern hat der BGH bereits entschieden, eine Preisanpassungsklausel benachteilige die Kundenseite unangemessen, wenn sie nur das Recht des Klauselverwenders enthält, Erhöhungen ihrer eigenen Kosten an ihre Kundschaft weiterzugeben, nicht aber auch die Verpflichtung, bei gesunkenen eigenen Kosten den Preis für die Kunden zu senken (BGH, Urteil vom 21.04.2009 - XI ZR 78/08 -, NJW 2009, 2051 = BGHZ 180, 257, Rn. 25).

    Nach der im Verbandsprozess vorzunehmenden "kundenfeindlichsten" Auslegung ist bereits dann, wenn eine Preisanpassungsklausel nicht deutlich auch als Pflicht des Verwenders zur Preisanpassung ausgestaltet ist, zu seinen Lasten davon auszugehen, dass sie eine solche Verpflichtung auch nicht beinhaltet (…vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 20 f.; Urteil vom 21.04.2009 - XI ZR 78/08, NJW 2009, 2051 = BGHZ 180, 257, Rn. 28).

    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (…vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.; BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt…, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

  • BGH, 28.10.2009 - VIII ZR 320/07

    Unwirksame Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderverträgen

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Ob es sich um eine Kostenelemente- oder Leistungsvorbehaltsklausel handelt, spielt dabei keine Rolle (…vgl. BGH, ebd. Rn. 17; Urteil vom 28.10.2009 - VIII ZR 320/07 = NJW 2010, 993, Rn. 24 f.;… MüKoBGB/Wurmnest, 9. Aufl. 2022, BGB § 309 Abs. 1 Rn. 25;… Graf v. Westphalen/Mock, in Graf v. Westphalen/Thüsing VertrR/AGB-Klauselwerke, Preisanpassungsklauseln, 49. EL 2023, Rn. 42).

    Einer Formulierung, die Verwenderin sei berechtigt, die Preise anzupassen, ist jedoch nicht mit der gebotenen Deutlichkeit zu entnehmen, dass die Beklagte auch im Falle einer Absenkung ihrer Kosten verpflichtet ist, nach gleichlaufenden Maßstäben zu bestimmten Zeitpunkten eine Preisanpassung vorzunehmen (vgl. BGH, Urteil vom 28.10.2009 - VIII ZR 320/07, NJW 2010, 993, Rn. 27).

    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.;… BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt…, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

  • OLG Frankfurt, 23.03.2016 - 17 U 101/15

    Wirksamkeit einer Zinsanpassungsklausel im Kreditvertrag

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (…vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.;… BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

    Der von der Beklagten zitierte, von dem OLG Frankfurt (Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15) entschiedene Fall betraf eine AGB-Klausel zu der Anpassung von Soll- und Überziehungszinsen.

  • BGH, 21.09.2005 - VIII ZR 38/05

    Formularmäßige Vereinbarung einer Anpassungklausel bei der Belieferung mit …

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Nicht geklärt werden muss auch, ob die Einbeziehung interner Kosten der Beklagten, deren Umfang sie selbst bestimmt (z.B. Marketing) und die vom Vertragspartner nicht nachvollzogen und überprüft werden können, zur Intransparenz einer Regelung führt (…vgl. in diesem Zusammenhang Fuchs in: Ulmer/Brandner/Hensen AGB-Recht, 13. Aufl. 2022, § 307 Rn. 182b; BGH, Urteil vom 21.09.2005 - VIII ZR 38/05 -, Rn. 20).

    Dem entspricht es spiegelbildlich, die Gewinnspanne nicht aufgrund von Kostensenkungen zu vergrößern (vgl. BGH, Urteil vom 21.09.2005 - VIII ZR 38/05 - Rn. 38;…BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 18).

  • BGH, 15.11.2007 - III ZR 247/06

    Zur Wirksamkeit Allgemeiner Geschäftsbedingungen in Pay-TV-Verträgen

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Sie dienen dazu, einerseits der Verwenderin das Risiko langfristiger Kalkulation abzunehmen und ihre Gewinnspanne trotz nachträglicher, sie belastender Kostensteigerungen zu sichern, und andererseits den Vertragspartner davor zu bewahren, dass die Verwenderin mögliche künftige Kostenerhöhungen vorsorglich schon bei Vertragsschluss durch Risikozuschläge aufzufangen versucht (vgl. BGH, Urteil vom 15.11.2017 - III ZR 247/06 -, BGH NJW 2008, 360, juris Rn. 10).

    Von dem Risiko, sich im Rahmen einer Änderungskündigung mit einem neuen Angebot dem Wettbewerb stellen zu müssen, darf die Beklagte sich nicht auf Kosten ihrer Vertragspartner befreien (vgl. BGH, Urteil vom 15.11.2007 - III ZR 247/06; BGH…, Urteil vom 11.10.2007 - III ZR 63/07 -, juris Rn. 24).

  • BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80

    Wirksamkeit einer Haftungsfreizeichnung

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Die Klauselkontrolle soll gerade im Vorfeld einer prozessualen Auseinandersetzung die Kundenseite schützen (vgl. bereits BGH, Urteil vom 07.10.1981 - VIII ZR 229/80 = BGHZ 82, 21 = NJW 1982, 331, Rn. 15).
  • BGH, 26.05.1986 - VIII ZR 218/85

    Wirksamkeit einzelner Klauseln in einem Zeitschriften-Abonnement-Vertrag; …

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Rn. 39 Der BGH hat in der Vergangenheit in seiner Rechtsprechung zu Kostenelementeklauseln erwogen, ein angemessener Interessenausgleich könne, wenn eine Konkretisierung der Anpassungsmaßstäbe wegen der Besonderheit der Vertragsbeziehung auf unüberwindbare Schwierigkeiten stößt, im Einzelfall dadurch erreicht werden, dass dem Vertragspartner ein Kündigungsrecht eingeräumt wird (vgl. BGH…, Urteil vom 06.04.1989 - III ZR 281/87 -, juris Rn. 23; BGH, Urteil vom 26.05.1986 - VIII ZR 218/85 -, juris Rn. 25).
  • BGH, 21.09.2016 - VIII ZR 27/16

    Energielieferungsvertrag: Ausgleich einer unangemessenen Benachteiligung bei …

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Im Gegenteil: Ist auch eine angemessene Klausel nur wirksam, wenn sie mit einem Kündigungsrecht kombiniert wird, scheidet ein solches Recht von vornherein aus, um eine Unangemessenheit zu kompensieren (BGH, Urteil vom 21.09.2016 - VIII ZR 27/16 -, juris Rn. 27).
  • BGH, 06.04.1989 - III ZR 281/87

    Formularmäßige Vereinbarung der Festsetzung neuer Konditionen bei einem …

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 15/22
    Rn. 39 Der BGH hat in der Vergangenheit in seiner Rechtsprechung zu Kostenelementeklauseln erwogen, ein angemessener Interessenausgleich könne, wenn eine Konkretisierung der Anpassungsmaßstäbe wegen der Besonderheit der Vertragsbeziehung auf unüberwindbare Schwierigkeiten stößt, im Einzelfall dadurch erreicht werden, dass dem Vertragspartner ein Kündigungsrecht eingeräumt wird (vgl. BGH, Urteil vom 06.04.1989 - III ZR 281/87 -, juris Rn. 23; BGH…, Urteil vom 26.05.1986 - VIII ZR 218/85 -, juris Rn. 25).
  • BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 121/04

    Wirksamkeit einzelner Klauseln in einem Kfz-Vertragshändlervertrag

  • BGH, 11.10.2007 - III ZR 63/07

    Nachträgliche Anpassung von AGB bei Access-Providern

  • BGH, 31.07.2013 - VIII ZR 162/09

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln zur Änderung des Gaspreises in …

  • LG Berlin, 16.12.2021 - 52 O 157/21

    Preisanpassungsklausel für Netflix-Abos ungültig

  • BGH, 19.07.2012 - I ZR 40/11

    Pharmazeutische Beratung über Call-Center

  • BGH, 09.05.2012 - XII ZR 79/10

    Gewerberaummietvertrag: Leistungsbestimmungsrecht des Vermieters bei einer …

  • BGH, 09.07.2009 - Xa ZR 19/08

    Überprüfung eines Unterlassungsbegehrens eines missbräuchliche Klauseln in AGB in …

  • BGH, 11.06.1980 - VIII ZR 174/79

    Zulässigkeit von Preiserhöhungsklauseln beim Zeitschriftenabonnement - Verwendung …

  • LG Köln, 15.05.2025 - 6 S 114/23

    Streamingdienst zur Rückzahlung verurteilt: Preiserhöhungen von Netflix unwirksam

    Insoweit schließt sich die Kammer der Rechtsauffassung des KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22, an.

    Von dem Risiko, sich im Rahmen einer Änderungskündigung mit einem neuen Angebot dem Wettbewerb stellen zu müssen, darf die Beklagte sich nicht auf Kosten ihrer Vertragspartner befreien (KG Berlin Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 ZVertriebsR 2024, 51 Rn. 12 ff, beck-online).

  • KG, 30.10.2024 - 23 MK 1/23

    Unterlassung der Verwendung einer Preisanpassungsklausel und einer …

    Von dem Risiko, sich im Rahmen einer Änderungskündigung mit einem neuen Angebot dem Wettbewerb stellen zu müssen, darf die Beklagte sich nicht auf Kosten ihrer Vertragspartner befreien (vgl. KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 -, Rn. 21 ; BGH…, Urteil vom 15.11.2007 - III ZR 247/06, Rn. 13; BGH…, Urteil vom 11.10.2007 - III ZR 63/07 -, Rn. 24; alle nach juris).

    Wenn er hingegen mangels Nutzung (und Kenntnisnahme entsprechender E-Mails) nicht auf die Notwendigkeit der Einwilligung aufmerksam wird, spricht viel dafür, dass er kein Interesse mehr an der Leistung der Beklagten hat (vgl. KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 -, Rn. 23 , juris).

    Dem entspricht es spiegelbildlich, die Gewinnspanne nicht aufgrund von Kostensenkungen zu vergrößern (vgl. KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 -, Rn. 28 mwN., juris).

    Nach der im Verbandsprozess vorzunehmenden "kundenfeindlichsten" Auslegung ist bereits dann, wenn eine Preisanpassungsklausel nicht deutlich auch als Pflicht des Verwenders zur Preisanpassung ausgestaltet ist, zu seinen Lasten davon auszugehen, dass sie eine solche Verpflichtung auch nicht beinhaltet (…vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 20 f.;… Urteil vom 21.04.2009 - XI ZR 78/08, NJW 2009, 2051 = BGHZ 180, 257, Rn. 28; KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 -, Rn. 29 , juris).

    Nichts Anderes kann nach der Rspr. des Senats für die der hiesigen Klausel ähnliche Regelung gelten, mit der sich die Beklagte "berechtigt, den Preis unserer Abo-Angebote von Zeit zu Zeit […] zu ändern" (vgl. KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 -, Rn. 30 , juris).

    Es spielt aufgrund des allgemeingültigen Gedankens des Ausgleichs auch keine Rolle, ob die angebotene Leistung für den Kunden ohne nennenswerte Nachteile verzichtbar ist (vgl. KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 -, Rn. 31 , juris).

    Die Beklagte wälzt im Ergebnis die für sie durch Änderungskündigungen entstehende Mühe auf den Kunden ab, obgleich die Preiserhöhung allein in ihrem Interesse, nicht in dem des Kunden liegt (vgl. KG Berlin, Urteil vom 15.11.2023 - 23 U 15/22 -, Rn. 40 , juris).

  • BGH, 30.01.2025 - III ZR 407/23

    Preisanpassungsklausel von Netflix - Erfolgreiche Unterlassungsklage - Revision …

    Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Kammergerichts - 23. Zivilsenat - vom 15. November 2023 - 23 U 15/22 - wird als unzulässig verworfen.
  • BGH, 27.02.2025 - III ZR 407/23
    Der Antrag, die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des Kammergerichts vom 15. November 2023 - 23 U 15/22 - ohne Sicherheitsleistung, hilfsweise gegen Sicherheitsleistung einzustellen, wird zurückgewiesen.
  • LG Berlin II, 25.06.2024 - 8 S 11/23

    Wirksamkeit von Preiserhöhungen eines Streamingdienstes

    Die unangemessene Benachteiligung ergibt sich insbesondere schon daraus, dass die Klausel nicht das Gebot der Reziprozität beachtet, d.h. sie sieht zwar die Berechtigung einer Preisanpassung nach oben, aber keine Verpflichtung einer Preisreduzierung aufgrund gesunkener Gesamtkosten vor (KG Urteil vom 15.11.2023, 23 U 15/22 , II.B.2 d, juris; ders. Urteil vom 2012.2019, 5 U 24/19 ; dazu auch BGH Beschluss vom 15. April 2021 - I ZR 23/20 -, juris, Rn.13f.).
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   KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22   

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https://dejure.org/2023,31539
KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22 (https://dejure.org/2023,31539)
KG, Entscheidung vom 15.11.2023 - 23 U 112/22 (https://dejure.org/2023,31539)
KG, Entscheidung vom 15. November 2023 - 23 U 112/22 (https://dejure.org/2023,31539)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB
    Berechtigtes Interesse an Preisanpassungsklausel

  • JurPC

    Preisanpassungsklauseln bei Streaming-Diensten

  • rechtsportal.de

    1. Preisanpassungsklauseln stellen eine Abweichung vom grundlegenden Prinzip der wechselseitigen Zustimmung im Vertragsrecht dar, da sie der Verwenderin einen einseitigen Eingriff in den ausgehandelten Vertrag erlauben. Sie sind gemessen an § 307 Abs. 1 BGB nur dann ...

  • rechtsportal.de

    Formularmäßige Vereinbarung einer Preisanpassungsklausel in den AGB eines Streaming-Dienstes Vorliegen eines berechtigten Interesses des Verwenders an der Anpassung des Entgelts im Hinblick auf gestiegene Kosten

Kurzfassungen/Presse (4)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Preisanpassungsklauseln in den AGB von Netflix und Spotify die einseitiges Preisanpassungsrecht der Streaminganbieter vorsehen unwirksam

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Preisanpassungsklauseln in den AGB führender Streaming-Anbieterinnen sind unwirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Netflix und Spotify: Preisanpassungsklauseln illegal!

  • berlin.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Preisanpassungsklauseln in den AGB führender Streaming-Anbieterinnen sind unwirksam

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2024, 94
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (17)

  • BGH, 29.04.2008 - KZR 2/07

    Erdgassondervertrag

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Risiken und Chancen einer Veränderung der Gasbezugskosten würden damit zwischen den Parteien ungleich verteilt (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 17 f.).

    Nach der im Verbandsprozess vorzunehmenden "kundenfeindlichsten" Auslegung ist bereits dann, wenn eine Preisanpassungsklausel nicht deutlich auch als Pflicht des Verwenders zur Preisanpassung ausgestaltet ist, zu seinen Lasten davon auszugehen, dass sie eine solche Verpflichtung auch nicht beinhaltet (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 20 f.;… Urteil vom 21.04.2009 - XI ZR 78/08, NJW 2009, 2051 = BGHZ 180, 257, Rn. 28).

    Dies ist nicht grundsätzlich zu beanstanden, da es nicht im Interesse der Kunden der Beklagten sein kann, die Verwenderin zu verpflichten, jede Erhöhung der Kosten unverzüglich weiterzugeben (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 21).

    Die Beklagte wäre dann nur verpflichtet, Kostensenkungen nach denselben Maßstäben Rechnung zu tragen wie Kostensteigerungen (vgl. BGH, Teilurteil vom 29.4.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 18).

    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (…vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.; BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt…, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

  • BGH, 21.04.2009 - XI ZR 78/08

    BGH erklärt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen für unwirksam

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Auch für den Bankverkehr mit Verbrauchern hat der BGH bereits entschieden, eine Preisanpassungsklausel benachteilige die Kundenseite unangemessen, wenn sie nur das Recht des Klauselverwenders enthält, Erhöhungen ihrer eigenen Kosten an ihre Kundschaft weiterzugeben, nicht aber auch die Verpflichtung, bei gesunkenen eigenen Kosten den Preis für die Kunden zu senken (BGH, Urteil vom 21.04.2009 - XI ZR 78/08 -, NJW 2009, 2051 = BGHZ 180, 257, Rn. 25).

    Nach der im Verbandsprozess vorzunehmenden "kundenfeindlichsten" Auslegung ist bereits dann, wenn eine Preisanpassungsklausel nicht deutlich auch als Pflicht des Verwenders zur Preisanpassung ausgestaltet ist, zu seinen Lasten davon auszugehen, dass sie eine solche Verpflichtung auch nicht beinhaltet (…vgl. BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 176, 244, Rn. 20 f.; Urteil vom 21.04.2009 - XI ZR 78/08, NJW 2009, 2051 = BGHZ 180, 257, Rn. 28).

    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (…vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.; BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt…, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

  • BGH, 28.10.2009 - VIII ZR 320/07

    Unwirksame Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderverträgen

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Ob es sich um eine Kostenelemente- oder Leistungsvorbehaltsklausel handelt, spielt dabei keine Rolle (…vgl. BGH, ebd. Rn. 17; Urteil vom 28.10.2009 - VIII ZR 320/07 = NJW 2010, 993, Rn. 24 f.;… MüKoBGB/Wurmnest, 9. Aufl. 2022, BGB § 309 Abs. 1 Rn. 25;… Graf v. Westphalen/Mock, in Graf v. Westphalen/Thüsing VertrR/AGB-Klauselwerke, Preisanpassungsklauseln, 49. EL 2023, Rn. 42).

    Einer Formulierung, die Verwenderin sei berechtigt, die Preise anzupassen, ist jedoch nicht mit der gebotenen Deutlichkeit zu entnehmen, dass die Beklagte auch im Falle einer Absenkung ihrer Kosten verpflichtet ist, nach gleichlaufenden Maßstäben zu bestimmten Zeitpunkten eine Preisanpassung vorzunehmen (vgl. BGH, Urteil vom 28.10.2009 - VIII ZR 320/07, NJW 2010, 993, Rn. 27).

    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.;… BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt…, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

  • BGH, 15.11.2007 - III ZR 247/06

    Zur Wirksamkeit Allgemeiner Geschäftsbedingungen in Pay-TV-Verträgen

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Sie dienen dazu, einerseits der Verwenderin das Risiko langfristiger Kalkulation abzunehmen und ihre Gewinnspanne trotz nachträglicher, sie belastender Kostensteigerungen zu sichern, und andererseits den Vertragspartner davor zu bewahren, dass die Verwenderin mögliche künftige Kostenerhöhungen vorsorglich schon bei Vertragsschluss durch Risikozuschläge aufzufangen versucht (vgl. BGH, Urteil vom 15.11.2017 - III ZR 247/06 -, BGH NJW 2008, 360, juris Rn. 10).

    Von dem Risiko, sich im Rahmen einer Änderungskündigung mit einem neuen Angebot dem Wettbewerb stellen zu müssen, darf die Beklagte sich nicht auf Kosten ihrer Vertragspartner befreien (vgl. BGH, Urteil vom 15.11.2007 - III ZR 247/06; BGH…, Urteil vom 11.10.2007 - III ZR 63/07 -, juris Rn. 24).

    Hierzu hatte er aber auch keinen Anlass, da die dort in Rede stehenden Klauseln bereits aus anderen Gründen unwirksam waren (vgl. BGH, Urteil vom 11.10.2007 - III ZR 63/07, NJW-RR 2008, 134; BGH, Urteil vom 15.11.2007 - III ZR 247/06 -, NJW 2008, 360).

  • OLG Frankfurt, 23.03.2016 - 17 U 101/15

    Wirksamkeit einer Zinsanpassungsklausel im Kreditvertrag

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Rn. 40 Der BGH hat bereits entschieden, dass die Kündigungsmöglichkeit die Störung des Äquivalenzverhältnisses grundsätzlich nicht kompensieren kann (…vgl. BGH NJW 2010, 993 Rn. 33 m.w.N.;… BGH, Teilurteil vom 29.04.2008 - KZR 2/07 -, BGHZ 180, 257 Rn. 37;… Staudinger/Rodi [2022] Anh zu §§ 305 - 310 Rn F 1, Rn. F 87a; a.A. OLG Frankfurt, Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15 -, juris Rn. 90).

    Der von der Beklagten zitierte, von dem OLG Frankfurt (Urteil vom 23.03.2016 - 17 U 101/15) entschiedene Fall betraf eine AGB-Klausel zu der Anpassung von Soll- und Überziehungszinsen.

  • BGH, 11.10.2007 - III ZR 63/07

    Nachträgliche Anpassung von AGB bei Access-Providern

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Von dem Risiko, sich im Rahmen einer Änderungskündigung mit einem neuen Angebot dem Wettbewerb stellen zu müssen, darf die Beklagte sich nicht auf Kosten ihrer Vertragspartner befreien (vgl. BGH, Urteil vom 15.11.2007 - III ZR 247/06; BGH, Urteil vom 11.10.2007 - III ZR 63/07 -, juris Rn. 24).

    Hierzu hatte er aber auch keinen Anlass, da die dort in Rede stehenden Klauseln bereits aus anderen Gründen unwirksam waren (vgl. BGH, Urteil vom 11.10.2007 - III ZR 63/07, NJW-RR 2008, 134; BGH, Urteil vom 15.11.2007 - III ZR 247/06 -, NJW 2008, 360).

  • LG Berlin, 28.06.2022 - 52 O 296/21

    Vertrag mit Streamingdienst: Unangemessene Benachteiligung durch eine …

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 28.06.2022, Aktenzeichen 52 O 296/21 , wird zurückgewiesen.

    Rn. 12 das Urteil des Landgerichts Berlin - 52 O 296/21 - abzuändern und die Klage abzuweisen.

  • BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80

    Wirksamkeit einer Haftungsfreizeichnung

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Die Klauselkontrolle soll gerade im Vorfeld einer prozessualen Auseinandersetzung die Kundenseite schützen (vgl. bereits BGH, Urteil vom 07.10.1981 - VIII ZR 229/80 - BGHZ 82, 21 = NJW 1982, 331, Rn. 15).
  • BGH, 26.05.1986 - VIII ZR 218/85

    Wirksamkeit einzelner Klauseln in einem Zeitschriften-Abonnement-Vertrag; …

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Rn. 39 Der BGH hat in der Vergangenheit in seiner Rechtsprechung zu Kostenelementeklauseln erwogen, ein angemessener Interessenausgleich könne, wenn eine Konkretisierung der Anpassungsmaßstäbe wegen der Besonderheit der Vertragsbeziehung auf unüberwindbare Schwierigkeiten stößt, im Einzelfall dadurch erreicht werden, dass dem Vertragspartner ein Kündigungsrecht eingeräumt wird (vgl. BGH…, Urteil vom 06.04.1989 - III ZR 281/87 -, juris Rn. 23; BGH, Urteil vom 26.05.1986 - VIII ZR 218/85 -, juris Rn. 25).
  • BGH, 21.09.2016 - VIII ZR 27/16

    Energielieferungsvertrag: Ausgleich einer unangemessenen Benachteiligung bei …

    Auszug aus KG, 15.11.2023 - 23 U 112/22
    Im Gegenteil: Ist auch eine angemessene Klausel nur wirksam, wenn sie mit einem Kündigungsrecht kombiniert wird, scheidet ein solches Recht von vornherein aus, um eine Unangemessenheit zu kompensieren (BGH, Urteil vom 21.09.2016 - VIII ZR 27/16 -, juris Rn. 27).
  • BGH, 06.04.1989 - III ZR 281/87

    Formularmäßige Vereinbarung der Festsetzung neuer Konditionen bei einem …

  • BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 121/04

    Wirksamkeit einzelner Klauseln in einem Kfz-Vertragshändlervertrag

  • BGH, 31.07.2013 - VIII ZR 162/09

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln zur Änderung des Gaspreises in …

  • BGH, 09.05.2012 - XII ZR 79/10

    Gewerberaummietvertrag: Leistungsbestimmungsrecht des Vermieters bei einer …

  • BGH, 21.09.2005 - VIII ZR 38/05

    Formularmäßige Vereinbarung einer Anpassungklausel bei der Belieferung mit …

  • BGH, 09.07.2009 - Xa ZR 19/08

    Überprüfung eines Unterlassungsbegehrens eines missbräuchliche Klauseln in AGB in …

  • BGH, 11.06.1980 - VIII ZR 174/79

    Zulässigkeit von Preiserhöhungsklauseln beim Zeitschriftenabonnement - Verwendung …

  • BGH, 27.02.2025 - III ZR 422/23

    Bestimmung des Werts der Beschwer in Verfahren nach dem Gesetz über …

    Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Kammergerichts - 23. Zivilsenat - vom 15. November 2023 - 23 U 112/22 - wird als unzulässig verworfen.
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