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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 21.02.2014 - I-26 U 3/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,4904
OLG Hamm, 21.02.2014 - I-26 U 3/11 (https://dejure.org/2014,4904)
OLG Hamm, Entscheidung vom 21.02.2014 - I-26 U 3/11 (https://dejure.org/2014,4904)
OLG Hamm, Entscheidung vom 21. Februar 2014 - I-26 U 3/11 (https://dejure.org/2014,4904)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Haftung des Tierarztes: Grober Behandlungsfehler begründet Beweislastumkehr

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Lahmendes Dressurpferd: Fehlbehandlung

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Haftung des Tierarztes für einen groben Behandlungsfehler

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzpflicht eines Tierarztes aufgrund groben Behandlungsfehlers an Dressurpferd

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Dressurpferd unnötig operiert - Wann müssen Tierärzte die Tierhalter über das Risiko eines Eingriffs aufklären?

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Schadensersatzpflicht eines Tierarztes aufgrund groben Behandlungsfehlers an Dressurpferd

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Tierarzthaftung - Zur Umkehr der Beweislast bei einer grob fehlerhaften Behandlung im Bereich der Tiermedizin und zur Aufklärungspflicht des Tierarztes

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Tierarzt muss 60.000 EUR Schadensersatz wegen Dressurpferd-Fehlbehandlung zahlen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Tierarzt ist nach Fehlbehandlung eines Dressurpferdes zum Schadensersatz verpflichtet - Pferdebesitzer erhält nach grob fehlerhafter Behandlung seines Tiers 60.000 Euro Schadensersatz

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Behandlungsfehlern in der Tiermedizin; Qualifizierung einer mangelnden Aufklärung über die niedrige Erfolgsquote einer Operation als groben Behandlungsfehler

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 08.10.2013 - XI ZR 401/12

    BGH erklärt Erbnachweisklausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer …

    Auszug aus OLG Hamm, 21.02.2014 - 26 U 3/11
    Unabhängig davon, dass jeder einzelne Erbe berechtigt ist, einen Prozess aufzunehmen, ist er grundsätzlich nicht verpflichtet, sein Erbrecht durch einen Erbschein nachzuweisen, sondern kann diesen Nachweis auch in anderer Form führen ( BGH Urteil vom 8.10.2013 XI ZR 401/12 - Rnr. 24f).
  • OLG Hamm, 03.12.2003 - 3 U 108/02

    Schadensersatzansprüche eines Bundeslandes aus übergegangenem Recht wegen …

    Auszug aus OLG Hamm, 21.02.2014 - 26 U 3/11
    Dabei geht der Senat davon aus, dass auch im Bereich der Tiermedizin im Falle eines groben Behandlungsfehlers eine Umkehr der Beweislast eintritt (BGH VersR 1977, 546; OLG Hamm, Urteil vom 03.12.2003 3 U 108/02, OLGR 2004, 62 und Beschluss des BGH vom 05.04.2005- VI ZR 23/04).
  • BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75

    Tätigkeit eines Tierarztes - Beweislastumkehr - Pflicht eines Tierarztes - …

    Auszug aus OLG Hamm, 21.02.2014 - 26 U 3/11
    Dabei geht der Senat davon aus, dass auch im Bereich der Tiermedizin im Falle eines groben Behandlungsfehlers eine Umkehr der Beweislast eintritt (BGH VersR 1977, 546; OLG Hamm, Urteil vom 03.12.2003 3 U 108/02, OLGR 2004, 62 und Beschluss des BGH vom 05.04.2005- VI ZR 23/04).
  • BGH, 05.04.2005 - VI ZR 23/04

    Umkehr der Beweislast bei grobem tierärztlichen Versagen

    Auszug aus OLG Hamm, 21.02.2014 - 26 U 3/11
    Dabei geht der Senat davon aus, dass auch im Bereich der Tiermedizin im Falle eines groben Behandlungsfehlers eine Umkehr der Beweislast eintritt (BGH VersR 1977, 546; OLG Hamm, Urteil vom 03.12.2003 3 U 108/02, OLGR 2004, 62 und Beschluss des BGH vom 05.04.2005- VI ZR 23/04).
  • BGH, 10.05.2016 - VI ZR 247/15

    Umkehr der Beweislast bei grobem Behandlungsfehler eines Tierarztes

    Rn. 12 b) Die Rechtsprechung der Oberlandesgerichte geht nahezu einhellig davon aus, dass die in der Humanmedizin entwickelten Rechtsgrundsätze hinsichtlich der Beweislastumkehr bei groben Behandlungsfehlern, insbesondere auch bei Befunderhebungsfehlern, auf die tierärztliche Behandlung zu übertragen sind (vgl. OLG Celle, Urteil vom 13. Februar 1989 - 1 U 15/88, VersR 1989, 714; OLG München, Urteil vom 9. März 1989 - 24 U 262/88, VersR 1989, 714 f.; OLG Stuttgart, Urteil vom 14. Juni 1995 - 14 U 26/94, VersR 1996, 1029, 1030; OLG Hamm, Urteil vom 3. Dezember 2003 - 3 U 108/02, OLGR Hamm 2004, 62, 64 f. mit Zurückweisungsbeschluss des BGH vom 5. April 2005 - VI ZR 23/04; OLG Schleswig, Urteil vom 14. Januar 2011 - 4 U 86/07, SchlHA 2011, 234, 230; OLG Frankfurt, Urteil vom 1. Februar 2011 - 8 U 118/10, NJW-RR 2011, 1246; OLG Celle, Urteil vom 14. Februar 2011 - 20 U 2/09, NJW-RR 2011, 1357, 1358; OLG Brandenburg…, Urteil vom 26. April 2012 - 12 U 166/10, juris Rn. 17; OLG Hamm, Urteil vom 21. Februar 2014 - 26 U 3/11, RdL 2014, 158, 159; aA OLG Koblenz, Beschluss vom 18. Dezember 2008 - 10 U 73/08, VersR 2009, 1503, 1504; offenlassend OLG Koblenz, Beschluss vom 21. August 2014 - 5 U 554/14, MDR 2015, 29 f.).
  • AG Brandenburg, 06.01.2025 - 30 C 209/23

    Tierarzt - Aufklärung über alle denkbaren Komplikationen

    Zwar geht im Übrigen die herrschende Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 10.05.2016, Az.: VI ZR 247/15, u.a. in: NJW 2016, Seiten 2502 f.; OLG Hamm, Urteil vom 12.09.2016, Az.: I-3 U 28/16, u.a. in: MDR 2017, Seiten 150 f.; OLG Hamm, Urteil vom 13.01.2015, Az.: I-26 U 95/14, u.a. in: RdL 2016, Seiten 45 f.; OLG Koblenz, Beschluss vom 21.08.2014, Az.: 5 U 554/14, u.a. in: MDR 2015, Seiten 29 f.; OLG Hamm, Urteil vom 21.02.2014, Az.: 26 U 3/11, u.a. in: RdL 2014, Seiten 158 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 26.04.2012, Az.: 12 U 166/10, u.a. in: "juris"; OLG Celle, Urteil vom 14.02.2011, Az.: 20 U 2/09, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1357 f.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 01.02.2011, Az.: 8 U 118/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seite 1246; OLG Schleswig, Urteil vom 14.01.2011, Az.: 4 U 86/07, u.a. in: SchlHA 2011, Seiten 234 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 03.12.2003, Az.: 3 U 108/02, u.a. in: OLG-Report 2004, Seiten 62 f.; OLG Stuttgart, Urteil vom 14.06.1995, Az.: 14 U 26/94, u.a. in: VersR 1996, Seiten 1029 f.; OLG München, Urteil vom 09.03.1989, Az.: 24 U 262/88, u.a. in: NJW-RR 1989, Seite 988; OLG Celle, Urteil vom 13.02.1989, Az.: 1 U 15/88, u.a. in: VersR 1989, Seite 714; LG Leipzig, Urteil vom 03.07.2019, Az.: 8 O 3063/16, u.a. in: BeckRS 2019, 38550) davon aus, dass die in der Humanmedizin entwickelten Rechtsgrundsätze hinsichtlich der Beweislastumkehr bei groben Behandlungsfehlern - insbesondere auch bei Befund-Erhebungsfehlern - auf die Veterinärmedizin zu übertragen sind, jedoch handelt es sich im hiesigen Fall unstreitig nicht um einen Behandlungsfehler, sondern um die Frage, ob die therapeutische Aufklärung durch die verklagte Tierärztin bzw. deren Mitarbeiterin fehlte oder ggf. zumindest unzureichend war.
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