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Rechtsprechung
   VG Berlin, 16.04.2007 - 27 A 6.07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,45160
VG Berlin, 16.04.2007 - 27 A 6.07 (https://dejure.org/2007,45160)
VG Berlin, Entscheidung vom 16.04.2007 - 27 A 6.07 (https://dejure.org/2007,45160)
VG Berlin, Entscheidung vom 16. April 2007 - 27 A 6.07 (https://dejure.org/2007,45160)
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (4)

  • BVerfG, 13.12.1983 - 2 BvL 13/82

    Konkursausfallgeld

    Auszug aus VG Berlin, 16.04.2007 - 27 A 6.07
    Zudem würde die gesetzliche Verleihung von Körperschaftsrechten an kleinere, noch nicht sehr lange tätige Religionsgemeinschaften wie beispielsweise den Kläger die im Anerkennungsverfahren nach Art. 140 GG, 137 Abs. 5 WRV "besonders sorgfältig" vorzunehmende Prüfung (BVerfGE 66, 1, 24) der für die Verleihung des Religionskörperschaftsstatus maßgeblichen Voraussetzungen - insbesondere der erforderlichen "Gewähr der Dauer" - umgehen.
  • BVerwG, 15.10.1997 - 7 C 21.96

    Rechtsstatus der Israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel zu Berlin

    Auszug aus VG Berlin, 16.04.2007 - 27 A 6.07
    Dies ist in den oben bezeichneten Entscheidungen der Kammer bzw. des OVG Berlin, darüber hinaus auch vom Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 15. Oktober 1997 - 7 C 21/96 -, BVerwGE 105, 255, 258 f. [Adass Jisroel]) dargelegt worden; das BVerwG führt insoweit aus:.
  • OVG Berlin, 14.12.1995 - 5 B 20.94

    Rechtsfähigkeit einer Religionsgemeinschaft

    Auszug aus VG Berlin, 16.04.2007 - 27 A 6.07
    Wie die Kammer und nachfolgend das OVG Berlin bereits in einem anderen Fall (Zeugen Jehovas, vgl. dazu die den Beteiligten bekannten Urteile der Kammer vom 25. Oktober 1993 - VG 27 A 214/93 -, S. 6 - 9 des amtlichen Umdrucks sowie des OVG Berlin vom 14. Dezember 1995 - OVG 5 B 20.94 -, S. 14 - 17 des amtlichen Umdrucks) entschieden haben, begründet weder eine im März 1990 ausgesprochene "staatliche Anerkennung" des Ministerrates der DDR - Amt für Kirchenfragen - noch die Regelung des § 2 Ziff. 4 des zusammen mit dem Einigungsvertrag in Kraft getretenen KirchStG DDR ("Gesetz zur Regelung des Kirchensteuerwesens, Anlage II, Kapitel IV Abschnitt I Nr. 5 EV, BGBl. II S. 1194) einen Status als öffentlich-rechtliche Religionskörperschaft im Sinne von Art. 140 GG/137 WRV.
  • VG Berlin, 25.10.1993 - 27 A 214.93

    Feststellung der Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft; Rechtsstatus …

    Auszug aus VG Berlin, 16.04.2007 - 27 A 6.07
    Wie die Kammer und nachfolgend das OVG Berlin bereits in einem anderen Fall (Zeugen Jehovas, vgl. dazu die den Beteiligten bekannten Urteile der Kammer vom 25. Oktober 1993 - VG 27 A 214/93 -, S. 6 - 9 des amtlichen Umdrucks sowie des OVG Berlin vom 14. Dezember 1995 - OVG 5 B 20.94 -, S. 14 - 17 des amtlichen Umdrucks) entschieden haben, begründet weder eine im März 1990 ausgesprochene "staatliche Anerkennung" des Ministerrates der DDR - Amt für Kirchenfragen - noch die Regelung des § 2 Ziff. 4 des zusammen mit dem Einigungsvertrag in Kraft getretenen KirchStG DDR ("Gesetz zur Regelung des Kirchensteuerwesens, Anlage II, Kapitel IV Abschnitt I Nr. 5 EV, BGBl. II S. 1194) einen Status als öffentlich-rechtliche Religionskörperschaft im Sinne von Art. 140 GG/137 WRV.
  • VG Mainz, 26.07.2018 - 1 K 116/18

    Verleihung des Status als öffentlich-rechtliche Körperschaft an die "Islamische …

    Es gebe hierzu lediglich einen Gerichtsbescheid des Verwaltungsgerichts Berlin (Az.: VG 27 A 6/07).

    In einem Verfahren bei dem Verwaltungsgericht Berlin (Az.: 27 A 6/07) sei die Klägerin offenbar als eingetragener Verein geführt worden.

    Dem stehe die Rechtskraft der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin vom 16. April 2007 (Az.: 27 A 6/07) entgegen.

    Dies ist bereits durch das Verwaltungsgericht Berlin mit Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 (- 27 A 6/07 -, juris, Rn. 13 ff.) rechtskräftig festgestellt worden.

    Rn. 31 Demgemäß war Streitgegenstand des von dem Verwaltungsgericht Berlin entschiedenen Verfahrens der Verpflichtungsantrag, der Klägerin "eine Genehmigung der Steuerordnung und des Steuerbeschlusses vom 12. Juni 2005 zu erteilen" (VG Berlin, Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 - 27 A 6/07 -, juris, Rn. 5), verbunden mit der Rechtsbehauptung der Klägerin, sie sei mit staatlicher Anerkennung des Ministerrats der DDR vom 1. März 1990 eine altkorporierte Religionsgemeinschaft, sodass sie die Anspruchsvoraussetzungen des § 12 Abs. 1 des Berliner Kirchensteuergesetzes (KiStG) als gemäß § 1 Abs. 1 KiStG Besteuerungsberechtigte erfülle.

    Garantiert war den Kirchen und auch den anderen Religionsgemeinschaften nur noch das Recht zur Ordnung ihrer Angelegenheiten und zur Ausübung ihrer Tätigkeit "in Übereinstimmung mit der Verfassung und den gesetzlichen Bestimmungen der Deutschen Demokratischen Republik" (…BVerwG, a.a.O.; VG Berlin, Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 - 27 A 6/07 -, juris, Rn. 17).

    Damit wären andere wesentliche Elemente des Körperschaftsstatus im Sinne der Weimarer Reichsverfassung, wie die Dienstherrenfähigkeit, das Disziplinarecht und das Vereidigungsrecht, nicht in der Verleihung enthalten und somit nicht diesem Status vergleichbar (VG Berlin, Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 - 27 A 6/07 -, juris, Rn. 17; Urteil vom 25. Oktober 1993 - 27 A 214/93 -, NVwZ 1994, 609 [610]).

    Dahingehend ergibt sich aus dem Gerichtsbescheid des Verwaltungsgerichts Berlin vom 16. April 2007 (- 27 A 6/07 -, juris, Rn. 13 ff.), dass die Klägerin jedenfalls zum damaligen Zeitpunkt keinen Körperschaftsstatus hatte.

  • VG Düsseldorf, 25.03.2019 - 1 K 2030/18
    Das Verwaltungsgericht C. wies die Klage - Az. 27 A 6.07 - mit rechtskräftigem Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 ab.

    Rn. 36 Dabei kann dahinstehen, ob insofern bereits die Entscheidung des Verwaltungsgerichts C. vom 16. April 2007 - 27 A 6.07 - gemäß § 84 Abs. 1 Satz 3 i. V. m. § 121 VwGO Bindungswirkung entfaltet.

    Rn. 39 Vgl. VG Berlin, Gerichtsbescheid vom 16. April 2017 - 27 A 6.07 -, juris, Rn. 13 ff.; VG Hamburg, Beschluss vom 7. Juni 2018 - 5 E 1284/18 -, juris, Rn. 27; VG Mainz, Urteil vom 26. Juli 2018 - 1 K 116/18.MZ -, juris, Rn. 39 ff.

    Rn. 43 Siehe hierzu auch BT-Dr 11/7817, 126; zu den verschiedenen Ansätzen zur Auslegung des § 2 Nr. 4 KirchStG DDR: BVerwG, Urteil vom 15. Oktober 1997 - 7 C 21.96 -, juris, Rn. 23; VG Berlin, Urteil vom 25. Oktober 1993 - 27 A 214.93 -, juris, Rn. 22; Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 - 27 A 6.07 -, juris, Rn. 17; OVG Berlin, Urteil vom 14. Dezember 1995 - 5 B 20/94 -, NVwZ 1996, 478 (479); Spliesgart, Die Einführung der Kirchensteuer in den neuen Bundesländern, NVwZ 1992, 1155 (1159).

    Rn. 52 So auch VG Berlin, Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 - 27 A 6.07 -, juris, Rn. 17. Vergleichbar ist der vorliegende Sachverhalt mit dem Fall der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas, welche ebenso wie die Klägerin im März 1990 von der Deutschen Demokratischen Republik staatlich anerkannt worden ist, deren Klage auf Feststellung des Körperschaftsstatus nach der Wiedervereinigung aber ebenfalls ohne Erfolg blieb, vgl. VG Berlin, Urteil vom 25. Oktober 1993 - 27 A 214/93 - OVG Berlin, Urteil vom 14. Dezember 1995 - 5 B 20.94 -.

    Rn. 54 Ablehnend: OVG Berlin, Urteil vom 14. Dezember 1995 - 5 B 20/94 -, NVwZ 1996, 478 (479) m. w. N.; OLG Köln, Urteil vom 16. September 1997 - 15 U 70/97 -, juris, Rn. 18; VG Berlin, Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 - 27 A 6.07 -, juris, Rn. 19; bejahend: Weber, Körperschaftsstatus bzw. Rechtsfähigkeit von Religionsgemeinschaften kraft Regierungsakts der ehemaligen DDR, NJW 1998, 197 (199).

  • VG München, 16.01.2020 - M 22 K 18.893

    Feststellung als Körperschaft des öffentlichen Rechts

    Eine hiergegen gerichtete Klage wies das Verwaltungsgericht Berlin mit rechtskräftigem Gerichtsbescheid vom 16. April 2007 maßgeblich mit der Begründung ab, dass die Klägerin keine Körperschaft des öffentlichen Rechts sei (Az.: VG 27 A 6/07).

    Ohne dass den bisher als Körperschaften des öffentlichen Rechts verfassten Religionsgemeinschaften dieser Rechtsstatus förmlich entzogen worden wäre, wurden sie als andere rechtlich selbständige Organisationen und Vereinigungen angesehen und damit dem Privatrecht unterstellt (…vgl. hierzu BVerwG, U.v. 15.10.1997 - 7 C 21/96 - juris Rn. 17;… VG Berlin, U.v. 25.10.1993 - VG 27 A 214/93 - juris Rn. 18 f.; Gerichtsbescheid v. 16.4.2007 - VG 27 A 6.07 - juris Rn. 14 f.).

    Vielmehr liegt es unter Berücksichtigung von Systematik und Telos des Gesetzes nahe, dass mit "anderen Religionsgesellschaften, die die gleichen Rechte haben" (§ 2 Nr. 4 KirchStG DDR) nur die (altkorporierten) Religionsgesellschaften zu verstehen sind, die den unter der Geltung der Weimarer Reichsverfassung erlangten Status als öffentlich-rechtliche Körperschaft aufgrund der sukzessiven Beseitigung dieser Rechte in der DDR verloren haben, diese Statusrechte als Folge der Wiedervereinigung aufgrund Art. 140 GG, 137 Abs. 5 WRV unmittelbar und für den Gesetzgeber des KirchStG DDR vorhersehbar im Geltungsbereich dieses Gesetzes wiedererlangen werden (vgl. hierzu ausführlich VG Berlin, Gerichtsbescheid vom 16.4.2007 - VG 27 A 6.07 - juris Rn. 17;… ähnlich auch BVerwG, U.v. 15.10.1997 - 7 C 21/96 - juris Rn. 23).

  • VG Hamburg, 07.06.2018 - 5 E 1284/18

    Körperschaften des öffentlichen Rechts; Religionsgemeinschaft; Erstverleihung; …

    Das Verwaltungsgericht Berlin wies die Klage mit rechtskräftigem Gerichtsbescheid vom 16.04.2007 (Az.: 27 A 6.07) ab, wobei sie die Antragstellerin im Rubrum als eingetragenen Verein bezeichnete.

    Das erkennende Gericht geht im Einklang mit der bisherigen Rechtsprechung auch nicht davon aus, dass die Anerkennung der Islamischen Religionsgemeinschaft in der DDR - selbst wenn es sich bei der Antragstellerin tatsächlich um eine Rechtsnachfolgerin der Islamischen Religionsgemeinschaft in der DDR handeln sollte - einen Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts begründet hat (vgl. VG Berlin, Gerichtsbescheid v. 16.04.2007, 27 A 6.07, Juris Rn. 13ff.).

    Diese zielte ihrem Inhalt nach schon nicht auf die Verleihung eines entsprechenden Status, weil ein solcher Rechtsstatus in der Verfassung der DDR seit 1968 gar nicht mehr vorgesehen war (…vgl. BVerwG, Urt. v. 15.10.1997, 7 C 21/96, BVerwGE 105, 255-263, Juris Rn. 17; so auch VG Berlin, Gerichtsbescheid v. 16.04.2007, 27 A 6.07, Juris Rn. 14f.).

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