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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 15.03.2005 - 28 U 161/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,5233
OLG Hamm, 15.03.2005 - 28 U 161/04 (https://dejure.org/2005,5233)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15.03.2005 - 28 U 161/04 (https://dejure.org/2005,5233)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15. März 2005 - 28 U 161/04 (https://dejure.org/2005,5233)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1004; ZPO § 68 § 74 Abs. 3
    Zum Unterlassungsanspruch gem. § 1004 Abs. 1 S. 2 BGB und dessen Verjährung - Zur Interventionswirkung des § 68 ZPO bei Mehrfachbegründung des Urteils im Vorprozess

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Verjährung des Anspruchs aus § 1004 BGB

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Umfang der Verpflichtung des Rechtsanwalts auf Grund des Anwaltsvertrages; Prüfung des auf einer Pflichtverletzung basierenden Schadens; Verjährung von Abwehransprüchen aus § 1004 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB); Ende des Verzugs

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (30)

  • BGH, 12.12.2003 - V ZR 98/03

    Anspruch des Grundstücksnachbarn auf Beseitigung eines nahe an der …

    Auszug aus OLG Hamm, 15.03.2005 - 28 U 161/04
    aa) Denn vom Unterlassungsanspruch ist nicht bloß das reine Unterlassen erfaßt, sondern auch die Beseitigung eines in ein Recht im Sinne des § 1004 BGB eingreifenden gegenwärtigen Bedrohungs- oder Gefährdungszustandes (…vgl. Staudinger-Gursky, 12. Aufl., § 1004, Rdn. 208; vgl. auch BGH NJW 2004, 1035, 1036).

    Hierfür gibt das Gesetz den Unterlassungsanspruch gem. § 1004 Abs. 1 S. 2 BGB (BGH, NJW 2004, 1035, 1036).

    Insoweit handelt es sich vorliegend nicht um einen nicht von § 1004 BGB gedeckten Ersatz von Folgeschäden (vgl. BGH, NJW 2004, 1035, 1036; NJW 1996, 845, 846; BGHZ 135, 235 ff = NJW 1997, 2234 ff).

    Nach der Rechtsprechung des BGH unterfielen dabei die Abwehransprüche aus § 1004 BGB der 30-jährigen Verjährungsfrist des § 195 BGB a.F. (BGHZ 60, 235, 238 = NJW 1973, 703; BGHZ 125, 56, 63 = NJW 1994, 999; speziell zum Unterlassungsanspruch: BGH NJW 2004, 1035 ff, 1036;… Palandt-Bassenge, 61. Aufl., 1004, Rdn. 45).

  • BGH, 20.10.1994 - IX ZR 116/93

    Verletzung der anwaltlichen Beratungspflicht im Rahmen der Rückabwicklung eines …

    Auszug aus OLG Hamm, 15.03.2005 - 28 U 161/04
    Dazu hat der Anwalt seinem Auftraggeber den sichersten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche rechtliche und auch wirtschaftliche Risiken aufzuklären, damit der Auftraggeber eine sachgerechte Entscheidung treffen kann; Zweifel und Bedenken, zu denen die Sachlage Anlaß gibt, muß der Anwalt darlegen und mit seinem Auftraggeber erörtern (BGH NJW 1998, 900; NJW 1995, 449 ff; NJW 1993, 1320; NJW 1994, 1211, 1212).

    Er muß seinen Auftraggeber nicht nur über das Vorhandensein, sondern auch über das ungefähre, in etwa abschätzbare Ausmaß des Risikos unterrichten, weil der Auftraggeber in der Regel nur aufgrund einer Einschätzung auch des Risikoumfangs über sein weiteres Vorgehen sachgerecht entscheiden kann (BGH NJW-RR 2000, 791 ff; NJW 1996, 2648, 2649; NJW 1995, 449, 450; NJW 1992, 195; NJW 1991, 2079; NJW-RR 1990, 1241; NJW 1988, 2113; NJW 1988, 563, 566; BGHZ 89, 178, 182 = NJW 1984, 791, 793; BGHZ 97, 372, 376 = NJW 1986, 2043).

  • BGH, 30.11.1999 - X ZR 129/96

    Schadensersatzpflicht des Patentanwalts

    Auszug aus OLG Hamm, 15.03.2005 - 28 U 161/04
    Nach der ständigen Rechtsprechung des BGH ist ein Rechtsanwalt kraft des Anwaltsvertrages verpflichtet, innerhalb der Grenzen auch eines beschränkten Mandates (vgl. BGH NJW 2002, 1147 ff; VIZ 1998, 571, 572; NJW 1997, 2168, 2169;… Zugehör, Handbuch der Anwaltshaftung, Rdn. 509, 517) die Interessen seines Auftraggebers nach jeder Richtung und umfassend wahrzunehmen (BGH NJW-RR 2000, 791 ff; NJW 1998, 900, 901; NJW 1988, 486, 487; NJW 1988, 1079, 1080; vgl. auch Borgmann, NJW 2000, 2953, 2955).

    Er muß seinen Auftraggeber nicht nur über das Vorhandensein, sondern auch über das ungefähre, in etwa abschätzbare Ausmaß des Risikos unterrichten, weil der Auftraggeber in der Regel nur aufgrund einer Einschätzung auch des Risikoumfangs über sein weiteres Vorgehen sachgerecht entscheiden kann (BGH NJW-RR 2000, 791 ff; NJW 1996, 2648, 2649; NJW 1995, 449, 450; NJW 1992, 195; NJW 1991, 2079; NJW-RR 1990, 1241; NJW 1988, 2113; NJW 1988, 563, 566; BGHZ 89, 178, 182 = NJW 1984, 791, 793; BGHZ 97, 372, 376 = NJW 1986, 2043).

  • VGH Baden-Württemberg, 15.12.2021 - 10 S 654/21

    Anspruch auf ordnungsbehördliches Einschreiten des Nachbarn aus einer …

    Hiervon ist freilich auszugehen, nachdem quasi-negatorische Beseitigungsansprüche im Zusammenhang mit einer Schutzgesetzverletzung bis zum Inkrafttreten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes am 01.01.2002 in der dreijährigen Frist des § 852 BGB a. F. verjährten (vgl. BGH…, Urteil vom 03.12.1968 - VI ZR 140/67 - NJW 1969, 463 = juris Rn. 41; OLG Hamm, Urteil vom 15.03.2005 - 28 U 161/04 - juris Rn. 21 m. w. N.) und seitdem die inzwischen ebenfalls dreijährige Regelverjährungsfrist gilt (§ 195 BGB, Art. 229 § 6 Abs. 1, Abs. 4 Satz 1 EGBGB; vgl. hierzu OLG Bamberg…, Urteil vom 04.12.2012 - 5 U 29/12 - juris Rn. 41 ff. m. w. N.).
  • OLG Brandenburg, 06.09.2006 - 13 U 37/06

    Streitverkündung ohne Interventionswirkung bei Mehrfachbegründungen

    Daran fehlt es bei Mehrfachbegründungen dann, wenn es dem Dritten unmöglich oder unzumutbar ist, die ihn belastende Begründung nebst den zugrunde liegenden Feststellungen letztinstanzlich anzugreifen (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 15.03.2005, Az.: 28 U 161/04, zitiert nach jurisweb;… Zöller/Vollkommer a.a.O. Rn 10 "Mehrfachbegründungen";… Wieczorek/Schütze/Mansel ZPO, 3. Aufl., § 68 Rn. 102 f;… Stein/Jonas/Bork ZPO, 22. Aufl., Rn. 7).
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