Rechtsprechung
| BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Zulässigkeit der Begrenzung des Mutterschaftsgeldes für Mütter, die nicht der gesetzlichen Krankenversicherung angehören
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Marburg, 04.11.1982 - S-6/Kr 9/82
- BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
- BVerfG, 16.11.1984 - 1 BvR 142/84
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (17)
- BVerfG, 18.11.1980 - 1 BvR 228/73
Befreiung von der Steuerberaterprüfung - Beamte der Finanzverwaltung - …
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Diese sogenannte unechte Rückwirkung ist zwar grundsätzlich zulässig, der Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes kann aber je nach Lage der Verhältnisse im einzelnen Fall der Regelungsbefugnis Schranken setzen (BVerfGE 30, 392, 402; 39, 128, 144; 50, 386, 394 f [BVerfG 13.03.1979 - 2 BvR 72/76]; 55, 185, 203 f).Die verfassungsrechtlichen Grenzen von Gesetzen, die dem Vertrauen des Einzelnen auf den Fortbestand einer bestimmten gesetzlichen Regelung zuwiderlaufen, sind unter Abwägung des Einzelinteresses mit der Bedeutung des gesetzgeberischen Anliegens für das Allgemeinwohl zu bestimmen (BVerfGE 55, 185, 204 mwN).
Das BVerfG hat bei unechter Rückwirkung eines Gesetzes die Notwendigkeit einer Übergangsregelung dann in Betracht gezogen, wenn die Neuregelung die bisherige Rechtsposition im ganzen entwertet hat (BVerfGE 21, 173, 183; 32, 1, 22; 39, 128, 143 f; 43, 242, 288; 55, 185, 203 f).
- BVerfG, 22.01.1975 - 2 BvL 51/71
Soldatenentlassung
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Diese sogenannte unechte Rückwirkung ist zwar grundsätzlich zulässig, der Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes kann aber je nach Lage der Verhältnisse im einzelnen Fall der Regelungsbefugnis Schranken setzen (BVerfGE 30, 392, 402; 39, 128, 144; 50, 386, 394 f [BVerfG 13.03.1979 - 2 BvR 72/76]; 55, 185, 203 f).Das BVerfG hat bei unechter Rückwirkung eines Gesetzes die Notwendigkeit einer Übergangsregelung dann in Betracht gezogen, wenn die Neuregelung die bisherige Rechtsposition im ganzen entwertet hat (BVerfGE 21, 173, 183; 32, 1, 22; 39, 128, 143 f; 43, 242, 288; 55, 185, 203 f).
- BVerfG, 13.03.1979 - 2 BvR 72/76
Schuldzinsen
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Diese sogenannte unechte Rückwirkung ist zwar grundsätzlich zulässig, der Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes kann aber je nach Lage der Verhältnisse im einzelnen Fall der Regelungsbefugnis Schranken setzen (BVerfGE 30, 392, 402; 39, 128, 144; 50, 386, 394 f [BVerfG 13.03.1979 - 2 BvR 72/76]; 55, 185, 203 f).Nur wenn die an den Kriterien der Verhältnismäßigkeit und der Zumutbarkeit im Einzelfall vorzunehmende Prüfung ergibt, daß das Vertrauen auf die Fortgeltung der bestehenden Lage den Vorrang verdient, ist die Regelung unzulässig (BVerfGE 50, 386, 395 [BVerfG 13.03.1979 - 2 BvR 72/76]; 59, 128, 166).
- BVerfG, 23.04.1974 - 1 BvL 19/73
Verfassungsmäßigkeit des § 14 Abs. 1 MuSchG
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Ferner hat das BVerfG auch in Bezug auf Art. 6 Abs. 4 GG darauf hingewiesen, daß der Gesetzgeber bei der Verwirklichung positiver Schutz- und Fürsorgepflichten nicht zu stark in seiner Gestaltungsfreiheit eingeengt werden darf und daß er insbesondere im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit bestimmen kann, auf welche Weise er den ihm aufgetragenen Schutz der Ehe verwirklichen will (BVerfGE 37, 121, 127).Hinsichtlich des Mutterschutzes hat das BVerfG entschieden, daß die finanziellen Lasten von Verfassungs wegen nicht ausschließlich vom Staat getragen zu werden brauchen und die vorgenommene Aufteilung der Kosten zwischen Bund, Krankenkassen und Arbeitgeber verfassungsrechtlich grundsätzlich nicht zu beanstanden ist (BVerfGE 37, 121, 126 ff).
- BVerfG, 08.02.1977 - 1 BvR 79/70
Universitätsgesetz Hamburg
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Das BVerfG hat bei unechter Rückwirkung eines Gesetzes die Notwendigkeit einer Übergangsregelung dann in Betracht gezogen, wenn die Neuregelung die bisherige Rechtsposition im ganzen entwertet hat (BVerfGE 21, 173, 183; 32, 1, 22; 39, 128, 143 f; 43, 242, 288; 55, 185, 203 f). - BVerfG, 28.07.1971 - 1 BvR 40/69
Vorgeprüfte Apothekaranwärter
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Das BVerfG hat bei unechter Rückwirkung eines Gesetzes die Notwendigkeit einer Übergangsregelung dann in Betracht gezogen, wenn die Neuregelung die bisherige Rechtsposition im ganzen entwertet hat (BVerfGE 21, 173, 183; 32, 1, 22; 39, 128, 143 f; 43, 242, 288; 55, 185, 203 f). - BVerfG, 15.02.1967 - 1 BvR 569/62
Berufsbilder
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Das BVerfG hat bei unechter Rückwirkung eines Gesetzes die Notwendigkeit einer Übergangsregelung dann in Betracht gezogen, wenn die Neuregelung die bisherige Rechtsposition im ganzen entwertet hat (BVerfGE 21, 173, 183; 32, 1, 22; 39, 128, 143 f; 43, 242, 288; 55, 185, 203 f). - BVerfG, 26.06.1979 - 1 BvL 10/78
Auslandswirkung Rentenreform
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Ferner hat es den Grundsätzen des Vertrauensschutzes besondere Beachtung geschenkt, wenn der von der Neuregelung Betroffene aufgrund der bisherigen Regelung Dispositionen mit langfristigen Auswirkungen getroffen hat (BVerfGE 51, 356, 363) [BVerfG 26.06.1979 - 1 BvL 10/78]. - BVerfG, 12.03.1980 - 1 BvR 643/77
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Da der Gesetzgeber einen dem Gleichbehandlungsgrundsatz entsprechenden Rechtszustand herstellen wollte, hatte er ein berechtigtes Interesse daran, dafür zu sorgen, daß das neue Recht alsbald einheitlich angewendet wird (BVerfGE 53, 336, 350). - BVerfG, 28.02.1980 - 1 BvL 17/77
Versorgungsausgleich I
Auszug aus BSG, 24.11.1983 - 3 RK 41/82
Beim Mutterschaftsgeld handelt es sich um eine Leistung, die der Staat in Erfüllung seiner Fürsorgepflicht gewährt; der Anspruch auf diese Leistung wird deshalb nicht vom verfassungsrechtlichen Eigentumsschutz erfaßt (BVerfGE 53, 257, 290 ff). - BVerfG, 16.12.1981 - 1 BvR 898/79
Bekenntnis zum deutschen Volkstum
- BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
Berlinhilfegesetz
- BVerfG, 10.02.1982 - 1 BvL 116/78
Arbeitslosenversicherung: Nichtberücksichtigung der Mutterschutzzeiten
- BVerfG, 16.03.1982 - 1 BvL 39/79
Verfassungsmäßigkeit des § 201 RVO
- BSG, 29.04.1971 - 3 RK 3/71
- BSG, 09.09.1971 - 3 RK 30/71
Zuständigkeit der Sozialgerichte für Klage auf Mutterschaftsgeld aus § 13 Abs. 2 …
- BVerfG, 04.05.1971 - 2 BvL 8/66
Teilweise Verfassungswidrigkeit des saarländischen Beamtengesetzes
- BVerfG, 14.03.2011 - 1 BvL 13/07
Mangels einer den Anforderungen von § 80 Abs 2 S 1 Halbs 2 BVerfGG entsprechenden …
Zusätzlich steht diesen Arbeitnehmerinnen nach § 13 Abs. 2 MuSchG ein Mutterschaftsgeld zu Lasten des Bundes zu, das jedoch auf einen Gesamtbetrag von 210 Euro beschränkt ist (vgl. hierzu BSG, Urteil vom 24. November 1983 - 3 RK 41/82 -, juris, Rn. 12 ff.;… Urteil vom 12. März 1985 - 3 RK 55/84 -, juris, Rn. 8 f. und BVerfG, Beschluss des Dreier-Ausschusses vom 16. November 1984 - 1 BvR 142/84 -,;…">13%20MuSchG%20Nr.%206#0 | " style="color:red" title="');…">SozR 7830 § 13 MuSchG Nr. 6). - LSG Baden-Württemberg, 08.03.2005 - L 11 KR 63/05
Mutterschaftsgeld für privat Krankenversicherte verfassungsmäßig begrenzt
Dies hat das BSG bereits wiederholt entschieden (vgl. Urteil vom 24.11.1983 - 3 RK 41/82 -, Urteil vom 10.03.1987 - 3 RK 3/86 - und Urteil vom 12.03.1985 - 3 RK 55/84 -).Innerhalb dieser Grenzen ist er frei, die Merkmale zu wählen, an denen er Gleichheit und Ungleichheit der gesetzlichen Regelung orientiert (BSG, Urteil vom 24.11.1983 - 3 RK 41/82-).
- BSG, 15.11.1984 - 3 RK 51/83
Norm des MuSchG - Verfassungsmäßigkeit
Die Regelung des § 13 II 1 MuSchG i. d. F. des KDEG v. 22.12.1981 ist nicht verfassungswidrig (vgl. BSG vom 24.11.1983 - 3 RK 41/82).Das hier umstrittene Mutterschaftsgeld für Mütter, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, hat der Senat den Angelegenheiten der Sozialversicherung iS des § 51 Abs. 1 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) zugerechnet (BSGE 33, 127; Urteil vom 24. November 1983 - 3 RK 41/82 -).
- BSG, 12.03.1985 - 3 RK 55/84
Begrenzung des Mutterschaftsgeldes - Verfassungsmäßigkeit
Die Vorinstanzen haben sich dem Urteil des Senats vom 24. November 1983 - 3 RK 41/82- angeschlossen.Das hat der Senat bereits wiederholt entschieden (Urteil vom 24. November 1983 - 3 RK 41/82-, Urteil vom 15. November 1984 - 3 RK 51/83- zur Veröffentlichung vorgesehen).
- BSG, 12.06.1986 - 8 RK 5/85
Ortskraft - Mutterschaftsgeld - Anwendung deutschen Arbeitsrechts
Die Sachnähe wird durch die angeordnete entsprechende Anwendung der Vorschriften der Reichsversicherungsordnung (RVO) unterstrichen (BSGE 33, 127; Urteile des 3. Senats des BSG vom 24. November 1983 - 3 RK 41/82 - = USK 83152 …und vom 15. November 1984 - 3 RK 51/83 - = SozR 7830 § 13 Nr. 7; Urteil des erkennenden Senats vom 29. Januar 1985 - 8 RK 44/83 - = USK 8505). - BSG, 10.03.1987 - 3 RK 29/86 November 1983, 3 RK 41/82, KVRS A 2670/2, entschieden hat, stellt das Mutterschaftse reni.
- BSG, 29.01.1985 - 8 RK 44/83
Berechnung der Höhe des Mutterschaftsgeldes; Mutterschaftsgeld für Mütter, die …
Das hier umstrittene Mutterschaftsgeld für Mütter, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, ist den Angelegenheiten der Sozialversicherung iS des § 51 Abs. 1 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) zuzurechnen (BSGE 33, 127; Urteile des 3. Senats des BSG vom 24. November 1983 - 3 RK 41/82 - und vom 15. November 1984 - 3 RK 51/83 -).
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