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| LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22 |
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- AG Rüsselsheim, 27.06.2012 - 3 C 2655/11
Verordnung (EG) Nr. 261/2004 / Annullierung / Darlegungs- und Beweislast / …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Rn. 37 Entgegen der Ansicht der Beklagten bedarf es zur Begründung des Freistellungsanspruches keiner Rechnungsstellung nach § 10 Abs. 1 RVG, weil eine solche für die Fälligkeit des Anspruchs, insbesondere im Hinblick auf einen materiell-rechtlichen Kostenerstattungsanspruchs ohne Bedeutung ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 19.07.2006 - 10 U 2476/06; AG Rüsselsheim, Urteil vom 27.06.2012 - 3 C 2655/11).Aus § 10 Abs. 3 RVG ergibt sich, dass eine fehlende Rechnungsstellung dem materiell-rechtlichen Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts nicht entgegensteht, welcher gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 RVG bereits mit Erledigung des Auftrags, also mit Erledigung der vorprozessualen Tätigkeit, fällig wird (vgl. auch AG Rüsselsheim, Urteil vom 27.06.2012 - 3 C 2655/11).
- BGH, 17.02.1970 - III ZR 139/67
Anastasia - Anforderungen an die Überzeugungsbildung des Gerichts
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Dafür genügt ein für einen vernünftigen, die Lebensverhältnisse klar überschauenden Menschen so hoher Grad von Wahrscheinlichkeit, dass er den Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (vgl. BGH, Urteil vom 17.02.1970 - III ZR 139/67; BGH, Urteil vom 18.01.2000 - VI ZR 375/98). - BGH, 08.05.2012 - VI ZR 37/11
Schadenersatz bei Beschädigung von Versorgungsleitungen: Auslagenpauschale für …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Rn. 33 Außerdem kommt eine Auslagenpauschale in Höhe von 25, 00 EUR gemäß § 249 BGB hinzu, weil es sich bei der Regulierung von Verkehrsunfällen um ein Massengeschäft handelt (vgl. BGH, Urteil vom 08.05.2012 - VI ZR 37/11).
- LG Tübingen, 17.05.2019 - 3 O 108/18
Tödlicher Verkehrsunfall: Bemessung des Hinterbliebenengeldes für den Ehegatten, …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Die nahezu einhellige Rechtsprechung berücksichtigt den in der Begründung des Regierungsentwurfes genannten Betrag von 10.000,00 EUR als Orientierungshilfe (vgl. OLG C., Urteil vom 05.05.2022 - 18 U 168/21; OLG Schleswig, Urteil vom 23.02.2021 - 7 U 149; OLG Koblenz, Beschluss vom 31.08.2020 - 12 U 870/20; LG Tübingen, Urteil vom 17.05.2019 - 3 O 108/18; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 22.10.2021 - 4 O 220/20; LG Mannheim, Urteil vom 15.07.2020 - 1 Ks 400 Js 35919/19) und hat unter Würdigung der den jeweiligen Einzelfall prägenden Umstände Entschädigungsbeträge festgesetzt, die entweder dem vorgenannten Orientierungsbetrag entsprechen (so OLG Schleswig, Urteil vom 23.02.2021 - 7 U 149: 10.000 EUR bei Verlust eines Elternteils für die volljährige Tochter) oder höher (so OLG C., Urteil vom 05.05.2022 - 18 U 168/21: 12.000,00 EUR für Tochter für den Verlust des Vaters; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 22.10.2021 - 4 O 220/20: 20.000,00 EUR für Vater des durch Gewaltdelikt getöteten Sohnes; LG Leipzig, Urteil vom 08.11.2019 - 5 O 758/19: je 15.000,00 EUR für Eltern des getöteten einzigen Kindes; LG Tübingen, Urteil vom 17.05.2019 -3 O 108/18: 12.000,00 EUR für Witwe) oder - in der Mehrzahl der bislang entschiedenen Fälle - niedriger (so OLG Koblenz, Urteil vom 21.12.2020 - 12 U 711/20: 8.000,00 EUR für Schwiegermutter; LG Tübingen Urteil vom 17.05.2019 - 3 O 108/18: je 7.500,00 EUR für volljährige Kinder für den Verlust des Vaters, 5.000,00 EUR für dessen Bruder; LG München II, Urteil vom 17.05.2019 - 12 O 4540/18: 5.000,00 EUR für volljährigen Sohn, 3.000,00 EUR für Schwiegertochter; LG Osnabrück, Urteil vom 9.1.2019 - 3 KLs 4/18: 2.000,00 EUR für Vater des ermordeten volljährigen Sohnes, zu dem nur noch loser Kontakt bestanden hatte) liegen. - BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Grundsatzentscheidung zum Streitwert in der Unfallregulierung und zum …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Als Gegenstandswert ist der begründete Anspruch in Höhe von 10.025,00 EUR zugrunde zu legen und nicht der von dem Kläger angegebene Gegenstandswert "bis 13.000,00 EUR" (vgl. BGH, Urteil vom 13.04.1970 - III ZR 75/69). - OLG Koblenz, 31.08.2020 - 12 U 870/20
Berufung im Schadensersatzprozess: Teilbewilligung von Prozesskostenhilfe; …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Die nahezu einhellige Rechtsprechung berücksichtigt den in der Begründung des Regierungsentwurfes genannten Betrag von 10.000,00 EUR als Orientierungshilfe (vgl. OLG C., Urteil vom 05.05.2022 - 18 U 168/21; OLG Schleswig, Urteil vom 23.02.2021 - 7 U 149; OLG Koblenz, Beschluss vom 31.08.2020 - 12 U 870/20; LG Tübingen, Urteil vom 17.05.2019 - 3 O 108/18; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 22.10.2021 - 4 O 220/20; LG Mannheim, Urteil vom 15.07.2020 - 1 Ks 400 Js 35919/19) und hat unter Würdigung der den jeweiligen Einzelfall prägenden Umstände Entschädigungsbeträge festgesetzt, die entweder dem vorgenannten Orientierungsbetrag entsprechen (so OLG Schleswig, Urteil vom 23.02.2021 - 7 U 149: 10.000 EUR bei Verlust eines Elternteils für die volljährige Tochter) oder höher (so OLG C., Urteil vom 05.05.2022 - 18 U 168/21: 12.000,00 EUR für Tochter für den Verlust des Vaters; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 22.10.2021 - 4 O 220/20: 20.000,00 EUR für Vater des durch Gewaltdelikt getöteten Sohnes; LG Leipzig, Urteil vom 08.11.2019 - 5 O 758/19: je 15.000,00 EUR für Eltern des getöteten einzigen Kindes; LG Tübingen, Urteil vom 17.05.2019 -3 O 108/18: 12.000,00 EUR für Witwe) oder - in der Mehrzahl der bislang entschiedenen Fälle - niedriger (so OLG Koblenz, Urteil vom 21.12.2020 - 12 U 711/20: 8.000,00 EUR für Schwiegermutter; LG Tübingen Urteil vom 17.05.2019 - 3 O 108/18: je 7.500,00 EUR für volljährige Kinder für den Verlust des Vaters, 5.000,00 EUR für dessen Bruder; LG München II, Urteil vom 17.05.2019 - 12 O 4540/18: 5.000,00 EUR für volljährigen Sohn, 3.000,00 EUR für Schwiegertochter; LG Osnabrück, Urteil vom 9.1.2019 - 3 KLs 4/18: 2.000,00 EUR für Vater des ermordeten volljährigen Sohnes, zu dem nur noch loser Kontakt bestanden hatte) liegen. - BGH, 18.06.1998 - IX ZR 311/95
Auskunftspflicht des Beauftragten; Pfändung des Anspruchs auf Abtretung einer …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Eine Behauptung ist bewiesen, wenn das Gericht von ihrer Wahrheit überzeugt ist, ohne dabei unerfüllbare Anforderungen zu stellen (vgl. BGH, Urteil vom 18.06.1998 - IX ZR 311/95). - BGH, 18.01.2000 - VI ZR 375/98
Beginn der Verjährung nach § 852 Abs. 1 BGB
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Dafür genügt ein für einen vernünftigen, die Lebensverhältnisse klar überschauenden Menschen so hoher Grad von Wahrscheinlichkeit, dass er den Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (vgl. BGH, Urteil vom 17.02.1970 - III ZR 139/67; BGH, Urteil vom 18.01.2000 - VI ZR 375/98). - OLG München, 19.07.2006 - 10 U 2476/06
Zum Anspruch auf Ersatz vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten im …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Rn. 37 Entgegen der Ansicht der Beklagten bedarf es zur Begründung des Freistellungsanspruches keiner Rechnungsstellung nach § 10 Abs. 1 RVG, weil eine solche für die Fälligkeit des Anspruchs, insbesondere im Hinblick auf einen materiell-rechtlichen Kostenerstattungsanspruchs ohne Bedeutung ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 19.07.2006 - 10 U 2476/06; AG Rüsselsheim, Urteil vom 27.06.2012 - 3 C 2655/11). - LG Leipzig, 08.11.2019 - 5 O 758/19
Tödlicher Verkehrsunfall - Hinterbliebenengeld für Eltern eines getöteten …
Auszug aus LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
Die nahezu einhellige Rechtsprechung berücksichtigt den in der Begründung des Regierungsentwurfes genannten Betrag von 10.000,00 EUR als Orientierungshilfe (vgl. OLG C., Urteil vom 05.05.2022 - 18 U 168/21; OLG Schleswig, Urteil vom 23.02.2021 - 7 U 149; OLG Koblenz, Beschluss vom 31.08.2020 - 12 U 870/20; LG Tübingen, Urteil vom 17.05.2019 - 3 O 108/18; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 22.10.2021 - 4 O 220/20; LG Mannheim, Urteil vom 15.07.2020 - 1 Ks 400 Js 35919/19) und hat unter Würdigung der den jeweiligen Einzelfall prägenden Umstände Entschädigungsbeträge festgesetzt, die entweder dem vorgenannten Orientierungsbetrag entsprechen (so OLG Schleswig, Urteil vom 23.02.2021 - 7 U 149: 10.000 EUR bei Verlust eines Elternteils für die volljährige Tochter) oder höher (so OLG C., Urteil vom 05.05.2022 - 18 U 168/21: 12.000,00 EUR für Tochter für den Verlust des Vaters; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 22.10.2021 - 4 O 220/20: 20.000,00 EUR für Vater des durch Gewaltdelikt getöteten Sohnes; LG Leipzig, Urteil vom 08.11.2019 - 5 O 758/19: je 15.000,00 EUR für Eltern des getöteten einzigen Kindes; LG Tübingen, Urteil vom 17.05.2019 -3 O 108/18: 12.000,00 EUR für Witwe) oder - in der Mehrzahl der bislang entschiedenen Fälle - niedriger (so OLG Koblenz, Urteil vom 21.12.2020 - 12 U 711/20: 8.000,00 EUR für Schwiegermutter; LG Tübingen Urteil vom 17.05.2019 - 3 O 108/18: je 7.500,00 EUR für volljährige Kinder für den Verlust des Vaters, 5.000,00 EUR für dessen Bruder; LG München II, Urteil vom 17.05.2019 - 12 O 4540/18: 5.000,00 EUR für volljährigen Sohn, 3.000,00 EUR für Schwiegertochter; LG Osnabrück, Urteil vom 9.1.2019 - 3 KLs 4/18: 2.000,00 EUR für Vater des ermordeten volljährigen Sohnes, zu dem nur noch loser Kontakt bestanden hatte) liegen. - LG München II, 17.05.2019 - 12 O 4540/18
Geltendmachung und Höhe des Hinterbliebenengeldes wegen eines tödlichen …
- OLG Köln, 05.05.2022 - 18 U 168/21
Anspruch auf Hinterbliebenengeld nach einem tödlichen Verkehrsunfall; …
- OLG Hamm, 29.10.2007 - 2 Ss OWi 695/07
Kein Anlegen des Sichergurtes wenn dieser nur unter der Achsel hindurchführt wird
- OLG Koblenz, 21.12.2020 - 12 U 711/20
Keine Sperrwirkung der §§ 104, 105 SGB VII für Ansprüche auf Hinterbliebenengeld
- LG Osnabrück, 09.01.2019 - 3 KLs 4/18
Adhäsionsverfahren - Hinterbliebenengeld bei Tötung eines Kindes
- OLG Düsseldorf, 24.10.1990 - 5 Ss OWi 326/90
Zum Anlegen des Sicherheitsgurts und zur Ausnahme für Taxifahrer
- LG Dessau-Roßlau, 22.10.2021 - 4 O 220/20
Deliktische Haftung: Bemessung des Hinterbliebenengeldes nach Tötung eines Kindes …
- LG Mannheim, 15.07.2020 - 1 Ks 400 Js 35919/19
Verurteilung wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen und Feststellung der …
- OLG Hamm, 10.09.1985 - 4 Ss OWi 980/85
- LG Ellwangen/Jagst, 08.01.2026 - 6 O 56/24
Bemessung der Ansprüche auf Hinterbliebenengeld bzw. Schmerzensgeld im Fall der …
Rn. 114 Õ¢Õ¢) In der bisherigen Rechtsprechung finden sich insofern Hinterbliebenengelder zu Gunsten von Ehegatten in Höhen zwischen 10.000,00 EUR (vgl. LG Wiesbaden…, Beschluss vom 23. Oktober 2018 - 3 O 219/18, Rn. 1; LG Köln, Urteil vom 13. Februar 2024 - 30 O 411/22, Rn. 25, jew. zit. nach juris) und 12.000,00 EUR (vgl. LG Tübingen…, Urteil vom 17. Mai 2019 - 3 O 108/18 , Rn. 70 , zit. nach juris), wobei stets zu bedenken ist, dass diesen Entscheidungen eine vorsätzliche Ermordung nicht zugrunde lag.
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