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Rechtsprechung
   LG Bonn, 13.11.2008 - 30 T 275/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,3863
LG Bonn, 13.11.2008 - 30 T 275/08 (https://dejure.org/2008,3863)
LG Bonn, Entscheidung vom 13.11.2008 - 30 T 275/08 (https://dejure.org/2008,3863)
LG Bonn, Entscheidung vom 13. November 2008 - 30 T 275/08 (https://dejure.org/2008,3863)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Offenlegungspflicht Kapitalgesellschaft im Insolvenzverfahren

  • Betriebs-Berater

    Zur Beschwerdebefugnis des Insolvenzverwalters bei Ordnungsgeldfestsetzung gegen die insolvente Gesellschaft

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
  • arge-insolvenzrecht.de PDF

    § 335 HGB
    Beschwerdebefugnis, Insolvenzverwalter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • beck-frankfurt.de PDF (Leitsatz)

    Offenlegung des Jahresabschlusses durch Gesellschaftsorgane auch im Insolvenzrecht - Nullbilanz

  • rechtsanwaelte-klose.com (Kurzinformation)

    Offenlegung des Jahresabschlusses einer GmbH auch in der Insolvenz

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Beschwerdebefugnis des Insolvenzverwalters im Falle eines Ordnungsgeldverfahrens; Insolvenzgesellschaft als Adressat der Pflicht zur handelsrechtlichen Rechnungslegung

Besprechungen u.ä.

  • gmbhr.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Praxis der Offenlegungsverpflichtung im Spiegel aktueller Rechtsprechung (RA und StB Dr. Klaus D. Höfner / RA und StB Sandra Bäumler)

Papierfundstellen

  • ZIP 2009, 332
  • NZI 2009, 194
  • NZG 2009, 392
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • LG Bonn, 22.04.2008 - 11 T 28/07

    Zustellung einer Ordnungsgeldandrohung gegen die Organe einer insolventen …

    Auszug aus LG Bonn, 13.11.2008 - 30 T 275/08
    Anders als die 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn betreffend die dortigen Ordnungsgeldverfahren (Beschluss vom 06.03.2008 - 11 T 53/07, nrwe.de; ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503; vgl. Grashoff, NZI 2008, 575, dort unter VI.) sieht die hier erkennende 5. Kammer für Handelssachen im hiesigen Ordnungsgeldverfahren keinen Anhaltspunkt dafür, dass das Bundesamt durch die angefochtene Ordnungsgeldentscheidung eine Masseverbindlichkeit begründen wollte (vgl. Stollenwerk/Krieg, GmbHR 2008, 575).

    Insoweit war bei Erlass der hiesigen Ordnungsgeldentscheidung bekannt, dass nach der Auffassung des Landgerichts Bonn (ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503) am Ordnungsgeldverfahren gegen eine Insolvenzgesellschaft diese bzw. die Mitglieder ihres vertretungsberechtigten Organs selbst zu beteiligen sind, was etwa bei einer Adressierung der Androhungsverfügung "c/o Insolvenzverwalter" nicht der Fall wäre.

    Vielmehr ist die Insolvenzgesellschaft nach § 155 Abs. 1 Satz 1 InsO weiterhin zur handelsrechtlichen Rechnungslegung verpflichtet, sodass ihre weiterhin im Amt befindlichen gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss für diese nach § 325 Abs. 1 und 2 HGB offenzulegen haben (LG Bonn, ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; LG Bonn, NZI 2008, 503; LG Bonn, BB 2008, 1665 mit Anmerkung Undritz, BB 2008, 1728).

    Anders als die 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn betreffend die dortigen Ordnungsgeldverfahren (Beschluss vom 06.03.2008 - 11 T 53/07, nrwe.de; ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503; vgl. Grashoff, NZI 2008, 575, dort unter VI.) sieht die hier erkennende 5. Kammer für Handelssachen im hiesigen Ordnungsgeldverfahren keinen Anhaltspunkt dafür, dass das Bundesamt durch die angefochtene Ordnungsgeldentscheidung eine Masseverbindlichkeit begründen wollte (vgl. Stollenwerk/Krieg, GmbHR 2008, 575).

    Insoweit war bei Erlass der hiesigen Ordnungsgeldentscheidung bekannt, dass nach der Auffassung des Landgerichts Bonn (ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503) am Ordnungsgeldverfahren gegen eine Insolvenzgesellschaft diese bzw. die Mitglieder ihres vertretungsberechtigten Organs selbst zu beteiligen sind, was etwa bei einer Adressierung der Androhungsverfügung "c/o Insolvenzverwalter" nicht der Fall wäre.

    Vielmehr ist die Insolvenzgesellschaft nach § 155 Abs. 1 Satz 1 InsO weiterhin zur handelsrechtlichen Rechnungslegung verpflichtet, sodass ihre weiterhin im Amt befindlichen gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss für diese nach § 325 Abs. 1 und 2 HGB offenzulegen haben (LG Bonn, ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; LG Bonn, NZI 2008, 503; LG Bonn, BB 2008, 1665 mit Anmerkung Undritz, BB 2008, 1728).

  • LG Bonn, 16.05.2008 - 11 T 52/07

    Voraussetzungen der Verhängung von Ordnungsgeld nach § 335 Handelsgesetzbuch …

    Auszug aus LG Bonn, 13.11.2008 - 30 T 275/08
    Anders als die 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn betreffend die dortigen Ordnungsgeldverfahren (Beschluss vom 06.03.2008 - 11 T 53/07, nrwe.de; ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503; vgl. Grashoff, NZI 2008, 575, dort unter VI.) sieht die hier erkennende 5. Kammer für Handelssachen im hiesigen Ordnungsgeldverfahren keinen Anhaltspunkt dafür, dass das Bundesamt durch die angefochtene Ordnungsgeldentscheidung eine Masseverbindlichkeit begründen wollte (vgl. Stollenwerk/Krieg, GmbHR 2008, 575).

    Insoweit war bei Erlass der hiesigen Ordnungsgeldentscheidung bekannt, dass nach der Auffassung des Landgerichts Bonn (ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503) am Ordnungsgeldverfahren gegen eine Insolvenzgesellschaft diese bzw. die Mitglieder ihres vertretungsberechtigten Organs selbst zu beteiligen sind, was etwa bei einer Adressierung der Androhungsverfügung "c/o Insolvenzverwalter" nicht der Fall wäre.

    Vielmehr ist die Insolvenzgesellschaft nach § 155 Abs. 1 Satz 1 InsO weiterhin zur handelsrechtlichen Rechnungslegung verpflichtet, sodass ihre weiterhin im Amt befindlichen gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss für diese nach § 325 Abs. 1 und 2 HGB offenzulegen haben (LG Bonn, ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; LG Bonn, NZI 2008, 503; LG Bonn, BB 2008, 1665 mit Anmerkung Undritz, BB 2008, 1728).

    Anders als die 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn betreffend die dortigen Ordnungsgeldverfahren (Beschluss vom 06.03.2008 - 11 T 53/07, nrwe.de; ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503; vgl. Grashoff, NZI 2008, 575, dort unter VI.) sieht die hier erkennende 5. Kammer für Handelssachen im hiesigen Ordnungsgeldverfahren keinen Anhaltspunkt dafür, dass das Bundesamt durch die angefochtene Ordnungsgeldentscheidung eine Masseverbindlichkeit begründen wollte (vgl. Stollenwerk/Krieg, GmbHR 2008, 575).

    Insoweit war bei Erlass der hiesigen Ordnungsgeldentscheidung bekannt, dass nach der Auffassung des Landgerichts Bonn (ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503) am Ordnungsgeldverfahren gegen eine Insolvenzgesellschaft diese bzw. die Mitglieder ihres vertretungsberechtigten Organs selbst zu beteiligen sind, was etwa bei einer Adressierung der Androhungsverfügung "c/o Insolvenzverwalter" nicht der Fall wäre.

    Vielmehr ist die Insolvenzgesellschaft nach § 155 Abs. 1 Satz 1 InsO weiterhin zur handelsrechtlichen Rechnungslegung verpflichtet, sodass ihre weiterhin im Amt befindlichen gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss für diese nach § 325 Abs. 1 und 2 HGB offenzulegen haben (LG Bonn, ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; LG Bonn, NZI 2008, 503; LG Bonn, BB 2008, 1665 mit Anmerkung Undritz, BB 2008, 1728).

  • LG Bonn, 30.06.2008 - 11 T 48/07

    § 335 HGB ist verfassungsgemäß - Pflicht einer Gesellschaft in der Insolvenz in …

    Auszug aus LG Bonn, 13.11.2008 - 30 T 275/08
    Vielmehr ist die Insolvenzgesellschaft nach § 155 Abs. 1 Satz 1 InsO weiterhin zur handelsrechtlichen Rechnungslegung verpflichtet, sodass ihre weiterhin im Amt befindlichen gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss für diese nach § 325 Abs. 1 und 2 HGB offenzulegen haben (LG Bonn, ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; LG Bonn, NZI 2008, 503; LG Bonn, BB 2008, 1665 mit Anmerkung Undritz, BB 2008, 1728).

    Vielmehr ist die Insolvenzgesellschaft nach § 155 Abs. 1 Satz 1 InsO weiterhin zur handelsrechtlichen Rechnungslegung verpflichtet, sodass ihre weiterhin im Amt befindlichen gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss für diese nach § 325 Abs. 1 und 2 HGB offenzulegen haben (LG Bonn, ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; LG Bonn, NZI 2008, 503; LG Bonn, BB 2008, 1665 mit Anmerkung Undritz, BB 2008, 1728).

  • LG Frankfurt/Main, 01.10.2007 - 16 T 30/07

    Unterlassene Offenlegung des Jahresabschlusses: Ordnungsgeld gegen den …

    Auszug aus LG Bonn, 13.11.2008 - 30 T 275/08
    Zum einen verpflichtet § 325 Abs. 1 und 2 HGB die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften zur Offenlegung, nicht dagegen den Insolvenzverwalter, der nicht allgemeiner Vertreter der Schuldnerin ist (LG Frankfurt am Main, ZIP 2007, 2325;… MünchKommAktG/Hüffer, 2. Aufl., § 264, Rn. 40).

    Zum einen verpflichtet § 325 Abs. 1 und 2 HGB die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften zur Offenlegung, nicht dagegen den Insolvenzverwalter, der nicht allgemeiner Vertreter der Schuldnerin ist (LG Frankfurt am Main, ZIP 2007, 2325;… MünchKommAktG/Hüffer, 2. Aufl., § 264, Rn. 40).

  • LG Bonn, 06.03.2008 - 11 T 53/07

    Verspätete Einreichung der Jahresabschlussunterlagen bei dem Betreiber des …

    Auszug aus LG Bonn, 13.11.2008 - 30 T 275/08
    Anders als die 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn betreffend die dortigen Ordnungsgeldverfahren (Beschluss vom 06.03.2008 - 11 T 53/07, nrwe.de; ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503; vgl. Grashoff, NZI 2008, 575, dort unter VI.) sieht die hier erkennende 5. Kammer für Handelssachen im hiesigen Ordnungsgeldverfahren keinen Anhaltspunkt dafür, dass das Bundesamt durch die angefochtene Ordnungsgeldentscheidung eine Masseverbindlichkeit begründen wollte (vgl. Stollenwerk/Krieg, GmbHR 2008, 575).

    Anders als die 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn betreffend die dortigen Ordnungsgeldverfahren (Beschluss vom 06.03.2008 - 11 T 53/07, nrwe.de; ZIP 2008, 1082 mit Anmerkung Weitzmann, EWiR 2008, 443; NZI 2008, 503; vgl. Grashoff, NZI 2008, 575, dort unter VI.) sieht die hier erkennende 5. Kammer für Handelssachen im hiesigen Ordnungsgeldverfahren keinen Anhaltspunkt dafür, dass das Bundesamt durch die angefochtene Ordnungsgeldentscheidung eine Masseverbindlichkeit begründen wollte (vgl. Stollenwerk/Krieg, GmbHR 2008, 575).

  • LG Bonn, 16.09.2009 - 30 T 366/09

    Kein Ordnungsgeld für Insolvenzgesellschaft, wenn die Kosten für die …

    Die Insolvenzgesellschaft ist nach § 155 Abs. 1 Satz 1 InsO weiterhin zur handelsrechtlichen Rechnungslegung verpflichtet, sodass ihre weiterhin im Amt befindlichen gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss für diese nach § 325 Abs. 1 und 2 HGB offenzulegen haben (LG Bonn, Beschluss vom 30.06.2008, 11 T 48/07, nrwe.de; LG Bonn, Beschluss vom 13.11.2008, 30 T 275/08, nrwe.de).
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