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Rechtsprechung
   AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,44765
AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18 (https://dejure.org/2019,44765)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 20.12.2019 - 31 C 193/18 (https://dejure.org/2019,44765)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 20. Dezember 2019 - 31 C 193/18 (https://dejure.org/2019,44765)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg
  • RA Kotz

    Erdkabel - Erkundigungs- und Sicherungspflichten eines Tiefbauunternehmers bei Bauarbeiten

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Erdarbeiten auf Privatgrundstück: Tiefbauer muss sich über Leitungsverlauf erkundigen!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Erdarbeiten auf Privatgrundstück: Tiefbauer muss sich über Leitungsverlauf erkundigen! (IBR 2020, 643)

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (91)

  • AG Brandenburg, 23.07.2012 - 37 C 54/12

    Kostenerstattung: Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Insbesondere ob, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe ein Schuldner für Kosten einzustehen hat, die - wie hier - durch die Einschaltung eines Inkassobüros entstanden sind, ist bisher wohl noch nicht abschließend geklärt (BVerfG, Beschluss vom 07.09.2011, Az.: 1 BvR 1012/11, u.a. in: WM 2011, Seiten 2155 ff.; BGH, Urteil vom 15.11.2011, Az.: VI ZR 4/11, u.a. in: NJW 2012, Seiten 601 f.; BGH, Urteil vom 29.06.2005, Az.: VIII ZR 299/04, u.a. in: NJW 2005, Seiten 2991 ff.; BGH, Urteil vom 24.05.1967, Az.: VIII ZR 278/64; LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2012, Az.: 31 C 266/11, u.a. in: NJOZ 2013, Seite 211 = "juris" = MMR-Aktuell 2012, Nr.: 339761; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: BeckRS 2012, Nr.: 15907; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.;… Grüneberg, in: Palandt, BGB-Kommentar, 78. Aufl. 2019, § 286 BGB, Rn.: 46;… Löwisch/Feldmann, in: Staudinger, BGB-Kommentar, Aufl. 2014, § 286 BGB, Rn. 231 f.).

    Selbst wenn somit die Einschaltung eines Inkassobüros im Hinblick auf § 254 BGB an sich im Einzelfall gerechtfertigt war, so sind die durch die außergerichtlichen Inkassodienstleistungen entstehenden Kosten, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 RDGEG nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des RVG zustehenden Vergütung erstattungsfähig, mithin auf die Kosten begrenzt, die bei der Einschaltung eines Rechtsanwalts nach dem RVG entstanden wären (OLG Stuttgart, Urteil vom 08.12.2009, Az.: 6 U 99/09, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG Dresden, NJW-RR 1996, Seite 1471; OLG Hamm, JurBüro 1984, Spalte 1534; OLG Bamberg, NJW-RR 1994, Seite 412; LG Kiel, Urteil vom 02.11.2011, Az.: 5 O 150/11, u.a. in: "juris"; LG Rostock, JurBüro 2006, Seite 484; AG Würzburg, MDR 2002, Seite 32; AG Strausberg, Beschluss vom 22.01.2012, Az.: 11 M 2699/11, u.a. in: "juris"; AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris";… Grüneberg, in: Palandt, BGB-Kommentar, 78. Aufl. 2019, § 286 BGB, Rn. 46; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Dies stellt auch keine unzumutbare oder unbillige Einschränkung der Wahl des Gläubigers bei der Wahl geeigneter Beitreibungsmittel dar (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris").

    Eine Ersatzpflicht für Inkassokosten besteht nämlich grundsätzlich auch dann nicht, wenn die Schuldnerseite also für die Gläubigerseite erkennbar zahlungsunwillig und/oder -unfähig ist, und daher bereits voraussehbar ist, dass später doch ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss (OLG Jena, Urteil vom 13.07.2011, Az.: 7 U 949/10, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG München, JurBüro 1993, Seite 285; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; OLG München, NJW 1975, Seite 832; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris"; LG Heidelberg, VersR 2008, Seiten 911 f.; LG Würzburg, JurBüro 1993, Seite 153; AG Plön, Beschluss vom 10.11.2011, Az.: 2 C 645/11, u.a. in: "juris"; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris"; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Damit zeigt die überwiegende Rechtsmeinung, dass in diesen Fällen - d.h. wenn d. Schuldner(in) anzeigt oder dies sonst erkennbar ist, dass er/sie zahlungsunfähig oder -unwillig ist, die Einschaltung des Inkassounternehmens aussichts- und damit sinnlos ist (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris").

    Denn auch in diesen Fällen ist die Einschaltung eines Inkassounternehmens nicht immer erforderlich und/oder angemessen und deshalb auch nicht immer adäquat kausal, weil andere, mindestens genauso effektive, aber preisgünstigere Möglichkeiten dem Gläubiger zur Verfügung stehen (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris"; AG Zossen, Urteil vom 13.12.2006, Az.: 2 C 229/06).

    Für die Beitreibung von Forderungen im vorgerichtlichen Bereich bedarf es deshalb oft eines Inkassoinstituts gerade nicht (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris").

    Denn bei der Prognoseentscheidung aus Sicht des Gläubigers im Hinblick auf eine sinnvolle Beitreibung müssen beide Möglichkeiten im Auge behalten werden, um Kosten und Wirkung gegeneinander abzuwägen, Scheitern und Erfolg (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12).

    Und zwar gilt dies für beide Ursachen des Scheiterns (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12).

    Der Aufwand war mithin umsonst, die Beitreibungskosten vergeblich aufgewandt, aus Sicht des Gläubigers also sinnlos (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris").

    Auch hier wird einem Gläubiger von weiten Teilen der Rechtsprechung die Erstattungsfähigkeit der Inkassokosten versagt, weil der Gläubiger zur Schadensminderung sogleich den Rechtsanwalt hätte beauftragen können (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris").

    Vielmehr wird man wohl davon ausgehen können, dass gerade ein zahlungsfähiger und zahlungswillige Schuldner dann wohl erst recht gezahlt hätte (AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris").

  • OLG Hamm, 31.10.2005 - 24 W 23/05

    Vertragswidrige Ausnutzung einer Prozesslage durch Bauunternehmer

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Das erkennende Gericht bejaht die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten unter Berücksichtigung der Obersätze des RVG insofern - wenn die o.g. Voraussetzungen vorliegen - somit auch nur dann, wenn der Gläubiger aus besonderen Gründen darauf vertrauen durfte, dass der Schuldner ohne Hilfe eines Rechtsanwaltes und/oder des Gerichts leisten wird, weil sein Verhalten in diesem Fall demjenigen eines wirtschaftlich vernünftig denkenden Geschädigten entspricht, der sich selbst vor Schaden bewahren will, da nicht ersichtlich ist, dass durch die Neuregelung der 2400 RVG VV eine Änderung dieser Rechtsprechung bezweckt und die Beauftragung von Inkassounternehmen zum Nachteil der Anwaltschaft wirtschaftlich erleichtert werden soll (OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG Hamm, OLG-Report 2008, Seiten 627 f. = ZfSch 2008, Seiten 587 ff. = NZV 2008, Seiten 521 f. = AGS 2008, Seiten 518 ff. = MDR 2008, Seite 1334; OLG Hamm, IBR 2009, Seite 141; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.).

    Das vorprozessuale Schreiben des Inkassobüros würde nämlich als ein Schreiben eines Rechtsanwaltes bereits der Vorbereitung des hiesigen Gerichtsverfahrens dienen und würde deshalb auch gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 1 RVG grundsätzlich bereits schon zu diesem Rechtszug gehören und würde somit auch einem Rechtsanwalt nicht gesondert erstattet werden (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, RVG, 16. Aufl., § 19 RVG Rn. 10;… Gerold/Schmidt/Madert, RVG VV 2400-2403 Rn. 19-22;… Bischoff/Jungbauer/Podlech-Trappmann, § 19 RVG Rn. 17;… Mayer/Kroiß, § 19 RVG Rn. 7;… Hartmann, KostG, 35. Aufl., RVG VV 3100 Rn. 32).

    Vorzugswürdig ist insoweit hier nämlich die Rechtsauffassung, die danach differenziert, ob der Rechtsanwalt bzw. hier das Inkassobüro zunächst nur mit der außergerichtlichen Geltendmachung der Ansprüche beauftragt und der Prozessauftrag allenfalls bedingt erteilt worden ist oder ob ein unbedingter Klageauftrag erteilt worden ist (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff. = Rpfleger 2006, Seiten 436 f. = DAR 2006, Seiten 418 f.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Koblenz, JurBüro 2006, Seiten 191 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, § 19 RVG Rn. 10; zur entsprechenden Abgrenzung von § 118 BRAGO von §§ 31 Abs. 1 Nr. 1, 32, 37 Nr. 1 BRAGO; ebenso: BGH, NJW 1968, Seiten 52 f.; BGH, NJW 1968, Seite 2334).

    Wenn aber auch ein Rechtsanwalt bereits zu Beginn der Beauftragung von der Klägerseite einen Prozessauftrag hätte erhalten müssen, wäre auch bei ihm für die Entstehung der Gebühren gemäß Nr. 2300 RVG VV dann kein Raum mehr (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff. = DAR 2006, Seiten 418 f.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, § 19 RVG Rn. 10).

    Der gebührenrechtliche Rechtszug im Sinne des § 19 RVG stimmt mit dem prozessualen Rechtszug nämlich nicht überein (OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, § 19 RVG Rn. 2;… Bischoff/Jungbauer/Podlech-Trappmann, § 19 RVG Rn. 11).

    Bezüglich der Frage, ob sich der Rechtsanwalt insoweit nur einen bedingten oder einen unbedingten Klageauftrag erteilen lässt, ist im Übrigen aber zu berücksichtigen, dass der Rechtsanwalt die Erfolgsaussichten der Durchsetzung eines Anspruchs prüfen und insofern den sichersten Weg wählen muss (OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Karlsruhe, Justiz 1989, Seiten 21 f; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06;… Palandt/Heinrichs, § 280 Rn. 76, 79, 80 und 84).

    Die Pflicht zur interessengemäßen Beratung eines Mandanten bei der Auftragserteilung gebietet es somit auch einem Anwalt, sich grundsätzlich nur dann einen bedingten Auftrag von seinem Mandanten erteilen zu lassen, wenn er unter Würdigung aller Umstände Grund zu der Annahme hat, dass eine Klageerhebung nicht erforderlich sein werde, was eine umfassende Würdigung aller Umstände des Einzelfalls erfordert (BGH, NJW 1968, Seite 2334; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Karlsruhe, Justiz 1989, Seiten 21 f; OLG Brandenburg, Beschluss vom 15.08.2002, Az.: Verg W 10/01).

    Auch für den Rechtsanwalt muss insofern zu erwarten sein, dass der Versuch einer außergerichtlichen Regulierung mit seiner Hilfe durchaus Aussicht auf Erfolg bietet (OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Karlsruhe, Justiz 1989, Seiten 21 f;… Gerold/Schmidt/Madert, RVG VV 2400-2403 Rn. 20-22).

    Diese Auffassung des Gerichts steht wohl im Einklang mit der sehr umfangreichen Rechtsprechung bezüglich der Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten (vgl. dazu u.a.: OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.;… Palandt/Heinrichs, 71. Aufl. 2012, § 286 BGB, Rn. 46 m. w. N.).

    Die ganz herrschende Meinung in der Rechtsprechung (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f. = NZBau 2006, Seiten 516 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06;… AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff. und die Nachw. bei: Palandt/Grüneberg, 78. Auflage 2019, § 286 BGB, Rn. 46) verneint eine Erstattungsfähigkeit der Inkassokosten insofern aber grundsätzlich bereits dann, wenn der Gegner erkennbar unwillig ist und daher voraussehbar ist, dass später ohnehin ein Rechtsanwalt mit einer Klageerhebung beauftragt werden muss und somit Mahnschreiben etc. pp.

    Das erkennende Gericht bejaht in Übereinstimmung mit dem OLG Brandenburg (Beschluss vom 15.08.2002, Az.: Verg W 10/01) und dem OLG Hamm (NJW-RR 2006, Seiten 242 f. = NZBau 2006, Seiten 516 f.) sowie dem LG Potsdam, (Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06) und Grüneberg (…in: Palandt, 78. Auflage 2019, § 286 BGB, Rn. 46) die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten unter Berücksichtigung der Obersätze des RVG dementsprechend auch nur dann, wenn die Klägerseite aus besonderen Gründen darauf vertrauen durfte, dass die Beklagtenseite den Anspruch ohne Hilfe eines Rechtsanwaltes und ohne Hilfe des Gerichts anerkennen wird, weil das Verhalten der Klägerseite in diesem Fall demjenigen eines wirtschaftlich vernünftig Denkenden entspricht, der sich selbst vor Schaden bewahren will.

  • AG Bremervörde, 16.12.2008 - 5 C 296/08

    Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten zusätzlich zu Rechtsanwaltskosten

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Danach können somit Inkassokosten in der Regel auch nicht zusätzlich zu den Rechtsanwaltskosten verlangt werden, wenn es anschließend zum Prozess kommt, der Gläubiger zur Schadensminderung aber sogleich einen Rechtsanwalt hätte beauftragen können (BGH, NJW 2006, Seite 446; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u. a. in: "juris"; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Jena, OLG-NL 1994, Seite 107; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seiten 1506 f.; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Eine Ersatzpflicht für Inkassokosten besteht nämlich grundsätzlich auch dann nicht, wenn die Schuldnerseite also für die Gläubigerseite erkennbar zahlungsunwillig und/oder -unfähig ist, und daher bereits voraussehbar ist, dass später doch ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss (OLG Jena, Urteil vom 13.07.2011, Az.: 7 U 949/10, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG München, JurBüro 1993, Seite 285; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; OLG München, NJW 1975, Seite 832; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris"; LG Heidelberg, VersR 2008, Seiten 911 f.; LG Würzburg, JurBüro 1993, Seite 153; AG Plön, Beschluss vom 10.11.2011, Az.: 2 C 645/11, u.a. in: "juris"; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris"; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Für die Frage der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme eines Inkassobüros kommt es dementsprechend zunächst immer darauf an, wie sich die voraussichtliche Abwicklung des Falles objektiv aus der Sicht des Gläubigers darstellt (BGH, BGHZ 127, Seiten 348 ff.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom: 09.02.2006, Az.: 6 U 94/05, teilw. veröffentlicht in: ITRB 2006, Seite 198; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    In der Regel liegt die Annahme, der Schuldner werde ohne weiteres seiner Pflicht nachkommen, um so näher, je einfacher und rechtlich klarer der Sachverhalt gelagert ist, mit der Folge, dass die Heranziehung eines Inkassobüros in so einfach gelagerten Fällen grundsätzlich schon zu verneinen sein wird (BGH, WRP 2004, Seiten 903 f.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom: 09.02.2006, Az.: 6 U 94/05, teilw. veröffentlicht in: ITRB 2006, Seite 198; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.).

    Das vorprozessuale Schreiben des Inkassobüros würde nämlich als ein Schreiben eines Rechtsanwaltes bereits der Vorbereitung des hiesigen Gerichtsverfahrens dienen und würde deshalb auch gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 1 RVG grundsätzlich bereits schon zu diesem Rechtszug gehören und würde somit auch einem Rechtsanwalt nicht gesondert erstattet werden (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, RVG, 16. Aufl., § 19 RVG Rn. 10;… Gerold/Schmidt/Madert, RVG VV 2400-2403 Rn. 19-22;… Bischoff/Jungbauer/Podlech-Trappmann, § 19 RVG Rn. 17;… Mayer/Kroiß, § 19 RVG Rn. 7;… Hartmann, KostG, 35. Aufl., RVG VV 3100 Rn. 32).

    Vorzugswürdig ist insoweit hier nämlich die Rechtsauffassung, die danach differenziert, ob der Rechtsanwalt bzw. hier das Inkassobüro zunächst nur mit der außergerichtlichen Geltendmachung der Ansprüche beauftragt und der Prozessauftrag allenfalls bedingt erteilt worden ist oder ob ein unbedingter Klageauftrag erteilt worden ist (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff. = Rpfleger 2006, Seiten 436 f. = DAR 2006, Seiten 418 f.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Koblenz, JurBüro 2006, Seiten 191 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, § 19 RVG Rn. 10; zur entsprechenden Abgrenzung von § 118 BRAGO von §§ 31 Abs. 1 Nr. 1, 32, 37 Nr. 1 BRAGO; ebenso: BGH, NJW 1968, Seiten 52 f.; BGH, NJW 1968, Seite 2334).

  • LG Berlin, 14.07.2015 - 14 O 505/14

    Forderungen der Berliner Stadtreinigung: Eintritt des Verzugs ohne Mahnung; …

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Insbesondere ob, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe ein Schuldner für Kosten einzustehen hat, die - wie hier - durch die Einschaltung eines Inkassobüros entstanden sind, ist bisher wohl noch nicht abschließend geklärt (BVerfG, Beschluss vom 07.09.2011, Az.: 1 BvR 1012/11, u.a. in: WM 2011, Seiten 2155 ff.; BGH, Urteil vom 15.11.2011, Az.: VI ZR 4/11, u.a. in: NJW 2012, Seiten 601 f.; BGH, Urteil vom 29.06.2005, Az.: VIII ZR 299/04, u.a. in: NJW 2005, Seiten 2991 ff.; BGH, Urteil vom 24.05.1967, Az.: VIII ZR 278/64; LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2012, Az.: 31 C 266/11, u.a. in: NJOZ 2013, Seite 211 = "juris" = MMR-Aktuell 2012, Nr.: 339761; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: BeckRS 2012, Nr.: 15907; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.;… Grüneberg, in: Palandt, BGB-Kommentar, 78. Aufl. 2019, § 286 BGB, Rn.: 46;… Löwisch/Feldmann, in: Staudinger, BGB-Kommentar, Aufl. 2014, § 286 BGB, Rn. 231 f.).

    Insofern bedeutet die hier erforderliche Notwendigkeit der Einschaltung eines Inkassobüros auch, dass grundsätzlich immer eine Einzelfallprüfung stattzufinden hat, bei der es um die Frage geht, ob ein Verstoß der Klägerin gegen die Schadensminderungspflicht vorliegt (LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; AG Dortmund, Urteil vom 08.08.2012, Az.: 425 C 6285/12, u.a. in: "juris"Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.).

    Solche Aufwendungen kann der Gläubiger von dem Schuldner aber regelmäßig gerade nicht ersetzt verlangen (BGH, NJW 2009, Seiten 2530 ff.; BGH, NJW 1977, Seite 35; BGH, NJW 1976, Seiten 1256 ff.; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Köln, WM 1989, Seiten 246 ff.; LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris"; AG Dortmund, Urteil vom 08.08.2012, Az.: 425 C 6285/12, u.a. in: MDR 2012, Seite 1220 = WuM 2012, Seite 492; AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11, u.a. in: "juris"; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Die gleichwohl erfolgte Beauftragung eines Inkassoinstituts war somit dann auch nicht notwendig die Klägerin hat damit zumindest ihre Pflicht zur Geringhaltung des Schadens aus § 254 Abs. 2 BGB verletzt (LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; AG Dortmund, Urteil vom 08.08.2012, Az.: 425 C 6285/12, u.a. in: MDR 2012, Seite 1220 = WuM 2012, Seite 492; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Ob das hierfür erforderliche Wissen das übersteigt, was man von einem gewerblichen Unternehmen wie der hiesigen Klägerin erwarten darf (BGH, Beschluss vom 31.01.2012, Az.: VIII ZR 277/11, u.a. in: WuM 2012, Seiten 262 f.; BGH, Urteil vom 06.10.2010, Az.: VIII ZR 271/09, u.a. in: NJW 2011, Seite 296; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u.a. in: "juris"; LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.), konnte somit vorliegend dahingestellt bleiben.

  • OLG Oldenburg, 24.04.2006 - 11 U 8/06

    Erstattung von Gebühren für die Einschaltung eines Inkassobüros zur Eintreibung …

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Nach Auffassung des hier erkennenden Gerichts (AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2012, Az.: 31 C 266/11, u.a. in: BeckRS 2012, Nr.: 18180 = NJOZ 2013, Seite 211 = "juris" = MMR-Aktuell 2012, Nr.: 339761; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.) kann ein Kläger grundsätzlich zudem nur den Anspruch auf Ersatz von Inkassokosten eines nach § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Rechtsdienstleistungsgesetzes registrierten Inkassobüros für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen (§ 4 Abs. 5 des Einführungsgesetzes zum RDG) auch als Verzögerungsschaden zugesprochen werden (vgl. auch: BVerfG, Beschluss vom 07.09.2011, Az.: 1 BvR 1012/11, u. a. in: WM 2011, Seiten 2155 ff.; BGH, MDR 2012, Seiten 76 f. = VersR 2012, Seiten 195 ff. = NJW 2012, Seiten 601 f.; BGH, Urteil vom 29.06.2005, Az.: VIII ZR 299/04, u.a. in: NJW 2005, Seiten 2991 ff.; BGH, Urteil vom 24.05.1967, Az.: VIII ZR 278/64, u.a. in: "juris"; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG Nürnberg, JurBüro 1994, Spalte 280; OLG München, MDR 1988, Seite 407; OLG Düsseldorf, JurBüro 1988, Spalte 1511; OLG Düsseldorf, OLG-Report 1997, Seite 139; OLG Frankfurt/Main, NJW-RR 1990, Seite 729; OLG Dresden, NJW-RR 1996, Seite 1471; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris" AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11 u.a. in: "juris"; AG Köln, JurBüro 2011, Seite 537; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.), wenn auch die weiteren die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

    Selbst wenn somit die Einschaltung eines Inkassobüros im Hinblick auf § 254 BGB an sich im Einzelfall gerechtfertigt war, so sind die durch die außergerichtlichen Inkassodienstleistungen entstehenden Kosten, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 RDGEG nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des RVG zustehenden Vergütung erstattungsfähig, mithin auf die Kosten begrenzt, die bei der Einschaltung eines Rechtsanwalts nach dem RVG entstanden wären (OLG Stuttgart, Urteil vom 08.12.2009, Az.: 6 U 99/09, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG Dresden, NJW-RR 1996, Seite 1471; OLG Hamm, JurBüro 1984, Spalte 1534; OLG Bamberg, NJW-RR 1994, Seite 412; LG Kiel, Urteil vom 02.11.2011, Az.: 5 O 150/11, u.a. in: "juris"; LG Rostock, JurBüro 2006, Seite 484; AG Würzburg, MDR 2002, Seite 32; AG Strausberg, Beschluss vom 22.01.2012, Az.: 11 M 2699/11, u.a. in: "juris"; AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris";… Grüneberg, in: Palandt, BGB-Kommentar, 78. Aufl. 2019, § 286 BGB, Rn. 46; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Das erkennende Gericht bejaht die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten unter Berücksichtigung der Obersätze des RVG insofern - wenn die o.g. Voraussetzungen vorliegen - somit auch nur dann, wenn der Gläubiger aus besonderen Gründen darauf vertrauen durfte, dass der Schuldner ohne Hilfe eines Rechtsanwaltes und/oder des Gerichts leisten wird, weil sein Verhalten in diesem Fall demjenigen eines wirtschaftlich vernünftig denkenden Geschädigten entspricht, der sich selbst vor Schaden bewahren will, da nicht ersichtlich ist, dass durch die Neuregelung der 2400 RVG VV eine Änderung dieser Rechtsprechung bezweckt und die Beauftragung von Inkassounternehmen zum Nachteil der Anwaltschaft wirtschaftlich erleichtert werden soll (OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG Hamm, OLG-Report 2008, Seiten 627 f. = ZfSch 2008, Seiten 587 ff. = NZV 2008, Seiten 521 f. = AGS 2008, Seiten 518 ff. = MDR 2008, Seite 1334; OLG Hamm, IBR 2009, Seite 141; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.).

    Eine Ersatzpflicht für Inkassokosten besteht nämlich grundsätzlich auch dann nicht, wenn die Schuldnerseite also für die Gläubigerseite erkennbar zahlungsunwillig und/oder -unfähig ist, und daher bereits voraussehbar ist, dass später doch ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss (OLG Jena, Urteil vom 13.07.2011, Az.: 7 U 949/10, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG München, JurBüro 1993, Seite 285; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; OLG München, NJW 1975, Seite 832; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris"; LG Heidelberg, VersR 2008, Seiten 911 f.; LG Würzburg, JurBüro 1993, Seite 153; AG Plön, Beschluss vom 10.11.2011, Az.: 2 C 645/11, u.a. in: "juris"; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12, u.a. in: "juris"; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Für die Frage der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme eines Inkassobüros kommt es dementsprechend zunächst immer darauf an, wie sich die voraussichtliche Abwicklung des Falles objektiv aus der Sicht des Gläubigers darstellt (BGH, BGHZ 127, Seiten 348 ff.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom: 09.02.2006, Az.: 6 U 94/05, teilw. veröffentlicht in: ITRB 2006, Seite 198; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

  • LG Frankfurt/Oder, 15.09.2016 - 31 O 15/16

    Haftung des Tiefbauunternehmers bei Beschädigung eines Telekommunikationskabels: …

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Dementsprechend konnten die in der "Trassenauskunft Kabel" - Anlage B 2 (Blatt 47 der Akte) -, welche die Klägerin der Beklagten überließ, eingetragenen Maße auch nicht verbindlich sein, so dass die Beklagte daher die genaue Tiefe und Lage z.B. durch Suchschlitze hätte feststellen lassen müssen (LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16, u.a. in: BeckRS 2016, Nr. 127030).

    Auch spricht hier nichts dafür, dass der Klägerin es hätte bewusst sein müssen, dass eine Abweichung der Lage des Kabels von einigen Zentimetern vorgelegen hat und ihr infolgedessen eine entsprechende Hinweispflicht oblegen hätte (LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16, u.a. in: BeckRS 2016, Nr. 127030).

    Tatsachen, weshalb an der Richtigkeit der Eintragungen der Anlage K 8 - mit Ausnahme der Kosten für "Zulage Gruben Pflaster, Platten" in Höhe von 74,16 Euro netto - Zweifel gerechtfertigt wären, hat die Beklagte nicht vorgetragen (LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16, u.a. in: BeckRS 2016, Nr. 127030).

    Hierfür ist auch der Einsatz eines Fahrzeugs, wenn sich die Schadensstelle nicht am Ort des Unternehmens befindet, regelmäßig erforderlich (LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16, u.a. in: BeckRS 2016, Nr. 127030).

    Aus technischer Sicht ist es vielmehr so, dass das Vorhandensein von Reparaturstellen regelmäßig eher zu einer Erhöhung von Ausfallrisiken führt, damit ist gerade bei Telekommunikationskabel, die unter Verwendung von Muffen repariert werden, zu rechnen (LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16, u.a. in: BeckRS 2016, Nr. 127030).

  • BGH, 28.03.2006 - VIII ZB 29/05

    Voraussetzungen des Entstehens der anwaltlichen Einigungsgebühr

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Das vorprozessuale Schreiben des Inkassobüros würde nämlich als ein Schreiben eines Rechtsanwaltes bereits der Vorbereitung des hiesigen Gerichtsverfahrens dienen und würde deshalb auch gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 1 RVG grundsätzlich bereits schon zu diesem Rechtszug gehören und würde somit auch einem Rechtsanwalt nicht gesondert erstattet werden (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, RVG, 16. Aufl., § 19 RVG Rn. 10;… Gerold/Schmidt/Madert, RVG VV 2400-2403 Rn. 19-22;… Bischoff/Jungbauer/Podlech-Trappmann, § 19 RVG Rn. 17;… Mayer/Kroiß, § 19 RVG Rn. 7;… Hartmann, KostG, 35. Aufl., RVG VV 3100 Rn. 32).

    Vorzugswürdig ist insoweit hier nämlich die Rechtsauffassung, die danach differenziert, ob der Rechtsanwalt bzw. hier das Inkassobüro zunächst nur mit der außergerichtlichen Geltendmachung der Ansprüche beauftragt und der Prozessauftrag allenfalls bedingt erteilt worden ist oder ob ein unbedingter Klageauftrag erteilt worden ist (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff. = Rpfleger 2006, Seiten 436 f. = DAR 2006, Seiten 418 f.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; OLG Koblenz, JurBüro 2006, Seiten 191 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, § 19 RVG Rn. 10; zur entsprechenden Abgrenzung von § 118 BRAGO von §§ 31 Abs. 1 Nr. 1, 32, 37 Nr. 1 BRAGO; ebenso: BGH, NJW 1968, Seiten 52 f.; BGH, NJW 1968, Seite 2334).

    Wenn aber auch ein Rechtsanwalt bereits zu Beginn der Beauftragung von der Klägerseite einen Prozessauftrag hätte erhalten müssen, wäre auch bei ihm für die Entstehung der Gebühren gemäß Nr. 2300 RVG VV dann kein Raum mehr (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff. = DAR 2006, Seiten 418 f.; OLG Hamm, NJW-RR 2006, Seiten 242 f.; LG Potsdam, Urteil vom 04.06.2007, Az.: 7 S 174/06; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.;… Gerold/Schmidt/v. Eicken, § 19 RVG Rn. 10).

    Der Rechtsanwalt kann die Gebühren in derselben Angelegenheit somit auch nur einmal fordern (BGH, NJW 2006, Seiten 1523 ff. = DAR 2006, Seiten 418 f.).

  • OLG Dresden, 01.12.1993 - 5 U 68/93

    Beauftragung eines Inkassobüros, nachträgliche Anwaltsbeauftragung, …

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Das erkennende Gericht teilt insofern auch die Auffassung, dass die Beauftragung eines Inkassobüros bereits regelmäßig gegen die Schadensminderungspflicht des Gläubigers verstößt, wenn absehbar ist, dass es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird, bei der sowieso ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss (BGH, NJW 2006, Seite 446; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u.a. in: "juris"; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Jena, OLG-NL 1994, Seite 107; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seiten 1506 f.Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Solche Aufwendungen kann der Gläubiger von dem Schuldner aber regelmäßig gerade nicht ersetzt verlangen (BGH, NJW 2009, Seiten 2530 ff.; BGH, NJW 1977, Seite 35; BGH, NJW 1976, Seiten 1256 ff.; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Köln, WM 1989, Seiten 246 ff.; LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris"; AG Dortmund, Urteil vom 08.08.2012, Az.: 425 C 6285/12, u.a. in: MDR 2012, Seite 1220 = WuM 2012, Seite 492; AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11, u.a. in: "juris"; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Danach können somit Inkassokosten in der Regel auch nicht zusätzlich zu den Rechtsanwaltskosten verlangt werden, wenn es anschließend zum Prozess kommt, der Gläubiger zur Schadensminderung aber sogleich einen Rechtsanwalt hätte beauftragen können (BGH, NJW 2006, Seite 446; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u. a. in: "juris"; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Jena, OLG-NL 1994, Seite 107; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seiten 1506 f.; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Wenn der Schuldner aber die Forderung bestreitet oder erkennbar zahlungsschwach oder sogar zahlungsunwillig ist oder handelt es sich sogar um ein ernstliches Bestreiten der Forderung durch den Schuldner, so würde der Weg eines verständigen Gläubigers aber wohl nicht zum Inkassounternehmen, sondern zu einem Rechtsanwalt führen, der ihn - anders als das Inkassounternehmen - in einem möglichen Gerichtsverfahren dann auch vertreten kann (OLG München, NJW 1975, Seite 832; OLG Karlsruhe, Justiz 1985, Seite 98; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; OLG Düsseldorf, OLGZ 1987, Seite 494; OLG München, MDR 1988, Seite 407; OLG Düsseldorf, JurBüro 1988, Spalte 1511; OLG Frankfurt/Main, NJW-RR 1990, Seite 729; OLG Nürnberg, JurBüro 1994, Spalte 280; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seite 1139; OLG Dresden, NJW-RR 1996, Seite 1471; OLG Köln, OLG-Report 2001, Seite 276; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

  • AG Kehl, 26.04.2011 - 4 C 19/11

    Verzugsschaden: Ersatzfähigkeit von Inkassokosten

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Nach Auffassung des hier erkennenden Gerichts (AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2012, Az.: 31 C 266/11, u.a. in: BeckRS 2012, Nr.: 18180 = NJOZ 2013, Seite 211 = "juris" = MMR-Aktuell 2012, Nr.: 339761; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.) kann ein Kläger grundsätzlich zudem nur den Anspruch auf Ersatz von Inkassokosten eines nach § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Rechtsdienstleistungsgesetzes registrierten Inkassobüros für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen (§ 4 Abs. 5 des Einführungsgesetzes zum RDG) auch als Verzögerungsschaden zugesprochen werden (vgl. auch: BVerfG, Beschluss vom 07.09.2011, Az.: 1 BvR 1012/11, u. a. in: WM 2011, Seiten 2155 ff.; BGH, MDR 2012, Seiten 76 f. = VersR 2012, Seiten 195 ff. = NJW 2012, Seiten 601 f.; BGH, Urteil vom 29.06.2005, Az.: VIII ZR 299/04, u.a. in: NJW 2005, Seiten 2991 ff.; BGH, Urteil vom 24.05.1967, Az.: VIII ZR 278/64, u.a. in: "juris"; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG Nürnberg, JurBüro 1994, Spalte 280; OLG München, MDR 1988, Seite 407; OLG Düsseldorf, JurBüro 1988, Spalte 1511; OLG Düsseldorf, OLG-Report 1997, Seite 139; OLG Frankfurt/Main, NJW-RR 1990, Seite 729; OLG Dresden, NJW-RR 1996, Seite 1471; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris" AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11 u.a. in: "juris"; AG Köln, JurBüro 2011, Seite 537; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.), wenn auch die weiteren die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

    Die Verlagerung dieser mitunter lästigen Gläubigertätigkeit mag sich aus Sicht des Gläubigers ggf. als sinnvolle Vereinfachung seiner Buchhaltung darstellen, führt jedoch grundsätzlich deswegen allein noch nicht zu einer Pflicht des Schuldners auch diese Kosten zu tragen, zumal das Inkassounternehmen für seine Tätigkeit regelmäßig ein Entgelt verlangt, das erheblich über den vergleichbaren Aufwendungen steht, die der Gläubiger hätte, wenn er diese Leistungen im Rahmen seines Forderungs- und Mahnwesen selbst erbringen würde (AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11, u.a. in: "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 13.11.2006, Az.: 37 C 209/06; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 09.01.2008, Az.: 33 C 168/07; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Solche Aufwendungen kann der Gläubiger von dem Schuldner aber regelmäßig gerade nicht ersetzt verlangen (BGH, NJW 2009, Seiten 2530 ff.; BGH, NJW 1977, Seite 35; BGH, NJW 1976, Seiten 1256 ff.; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Köln, WM 1989, Seiten 246 ff.; LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris"; AG Dortmund, Urteil vom 08.08.2012, Az.: 425 C 6285/12, u.a. in: MDR 2012, Seite 1220 = WuM 2012, Seite 492; AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11, u.a. in: "juris"; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Um die Einziehung geschäftlicher Forderungen muss sich der Gläubiger deshalb in angemessener Form, etwa durch eine weitere Mahnung oder durch die Androhung der Einschaltung eines Inkassobüros, eines Rechtsanwalts oder gerichtlicher Schritte, erst selbst bemühen, ehe er überhaupt ein Inkassobüro tatsächlich einschalten darf (BGH, BGHZ 66, Seiten 112 ff.; LG Berlin, WM 1990, Seite 62; AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11, u.a. in: "juris"; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.; Michalski, DB 1995, Seiten 2511 f.; Rieble, DB 1995, Seiten 2512 f.; Michalski, ZIP 1994, Seiten 1501 ff.; Löwisch, NJW 1986, Seiten 1725 f.).

  • OLG Bremen, 09.03.2012 - 2 U 98/11

    Erstattungsfähigkeit der Kosten eines Inkassobüros

    Auszug aus AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
    Nach Auffassung des hier erkennenden Gerichts (AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2012, Az.: 31 C 266/11, u.a. in: BeckRS 2012, Nr.: 18180 = NJOZ 2013, Seite 211 = "juris" = MMR-Aktuell 2012, Nr.: 339761; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.) kann ein Kläger grundsätzlich zudem nur den Anspruch auf Ersatz von Inkassokosten eines nach § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Rechtsdienstleistungsgesetzes registrierten Inkassobüros für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen (§ 4 Abs. 5 des Einführungsgesetzes zum RDG) auch als Verzögerungsschaden zugesprochen werden (vgl. auch: BVerfG, Beschluss vom 07.09.2011, Az.: 1 BvR 1012/11, u. a. in: WM 2011, Seiten 2155 ff.; BGH, MDR 2012, Seiten 76 f. = VersR 2012, Seiten 195 ff. = NJW 2012, Seiten 601 f.; BGH, Urteil vom 29.06.2005, Az.: VIII ZR 299/04, u.a. in: NJW 2005, Seiten 2991 ff.; BGH, Urteil vom 24.05.1967, Az.: VIII ZR 278/64, u.a. in: "juris"; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u.a. in: "juris"; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG Nürnberg, JurBüro 1994, Spalte 280; OLG München, MDR 1988, Seite 407; OLG Düsseldorf, JurBüro 1988, Spalte 1511; OLG Düsseldorf, OLG-Report 1997, Seite 139; OLG Frankfurt/Main, NJW-RR 1990, Seite 729; OLG Dresden, NJW-RR 1996, Seite 1471; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u.a. in: "juris" AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11 u.a. in: "juris"; AG Köln, JurBüro 2011, Seite 537; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.), wenn auch die weiteren die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

    Das erkennende Gericht teilt insofern auch die Auffassung, dass die Beauftragung eines Inkassobüros bereits regelmäßig gegen die Schadensminderungspflicht des Gläubigers verstößt, wenn absehbar ist, dass es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird, bei der sowieso ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss (BGH, NJW 2006, Seite 446; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u.a. in: "juris"; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Jena, OLG-NL 1994, Seite 107; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seiten 1506 f.Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Ob das hierfür erforderliche Wissen das übersteigt, was man von einem gewerblichen Unternehmen wie der hiesigen Klägerin erwarten darf (BGH, Beschluss vom 31.01.2012, Az.: VIII ZR 277/11, u.a. in: WuM 2012, Seiten 262 f.; BGH, Urteil vom 06.10.2010, Az.: VIII ZR 271/09, u.a. in: NJW 2011, Seite 296; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u.a. in: "juris"; LG Berlin, Urteil vom 14.07.2015, Az.: 14 O 505/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 17096; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.), konnte somit vorliegend dahingestellt bleiben.

    Danach können somit Inkassokosten in der Regel auch nicht zusätzlich zu den Rechtsanwaltskosten verlangt werden, wenn es anschließend zum Prozess kommt, der Gläubiger zur Schadensminderung aber sogleich einen Rechtsanwalt hätte beauftragen können (BGH, NJW 2006, Seite 446; OLG Bremen, Urteil vom 09.03.2012, Az.: 2 U 98/11, u. a. in: "juris"; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Jena, OLG-NL 1994, Seite 107; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seiten 1506 f.; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

  • OLG Hamm, 19.06.2008 - 6 U 48/08

    Abgrenzung der Erteilung eines beschränkten von einem unbeschränkten …

  • BGH, 24.05.1967 - VIII ZR 278/64

    Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen einer positiven …

  • AG Dortmund, 08.08.2012 - 425 C 6285/12

    Anspruch eines gewerblichen Großvermieters auf Erstattung von Inkassokosten

  • OLG Frankfurt, 09.02.2006 - 6 U 94/05

    Wettbewerbrechtliche Abmahnung: Erstattungsfähigkeit der Rechtsanwaltskosten bei …

  • AG Zossen, 13.12.2006 - 2 C 229/06

    Materiell-rechtlicher Kostenerstattungsanspruch: Erstattungsfähigkeit von …

  • OLG Karlsruhe, 11.06.1986 - 6 U 234/85
  • LG Berlin, 20.07.2009 - 5 O 468/08

    Schadensersatz: Ersatz von Inkassokosten als Verzugsschaden

  • OLG Naumburg, 07.12.2006 - 4 U 78/06

    Schadensersatz bei Beschädigung eines Lichtwellenleiterkabels

  • LG Kiel, 02.11.2011 - 5 O 150/11

    Wirksamkeit einer isolierten Kostenausgleichsvereinbarung

  • OLG Köln, 07.05.2014 - 16 U 135/13

    Haftung des Planers und des Tiefbauunternehmers für die Beschädigung einer im …

  • OLG Köln, 20.12.1991 - 19 U 98/91

    Tiefbau; Unternehmer; Bauarbeiten; Privatgrundstück; Öffentliche Straße; …

  • OLG Hamm, 22.09.2000 - 9 U 210/99
  • BGH, 09.03.1976 - VI ZR 98/75

    Ersatz des Zeitaufwandes bei der außergerichtlichen Abwicklung eines …

  • BGH, 18.01.2005 - VI ZR 73/04

    Umfang der Erstattungspflicht von Anwaltskosten für die Inanspruchnahme der …

  • BGH, 29.06.2005 - VIII ZR 299/04

    Sittenwidrige Ausnutzung eines Vollstreckungstitels; Mehrmalige Aufforderung zur …

  • BGH, 08.02.2007 - IX ZR 215/05

    Erfallen der Terminsgebühr vor Anhängigkeit des Rechtsstreits

  • BGH, 01.02.1994 - VI ZR 229/92

    Beseitigung von Kabeln nach Erlöschen des Fernmelderechts

  • BVerfG, 07.09.2011 - 1 BvR 1012/11

    Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung der Garantie effektiven Rechtsschutzes …

  • OLG Köln, 27.12.2017 - 16 U 56/17

    Schadensersatzansprüche wegen Beschädigung von Kabelschutzrohren und …

  • BGH, 20.10.2005 - VII ZB 53/05

    Erstattungsfähigkeit der Kosten eines Rechtsbeistands im Mahnverfahren

  • BGH, 15.11.2011 - VI ZR 4/11

    Schadensersatz beim Betrug: Vermutung des Verkaufs marktgängiger Ware an Dritte …

  • AG Plön, 10.11.2011 - 2 C 645/11

    Generelle Erstattungsfähigkeit der Inkassokosten des Mahnverfahrens bis zu einem …

  • OLG Stuttgart, 08.12.2009 - 6 U 99/09

    Kfz-Leasingvertrag: Umsatzsteuerpflicht für Schadensersatzleistungen des …

  • OLG München, 29.11.1974 - 19 U 3081/74
  • OLG Köln, 02.03.2006 - 14 UF 182/05

    Volle Geschäftsgebühr neben Verfahrensgebühr nur aufgrund materiellrechtlichen …

  • OLG Frankfurt, 14.11.1989 - 11 U 14/89

    Beauftragung eines Inkassoinstituts; Ersatzfähigkeit von Kosten

  • AG Brandenburg, 27.08.2012 - 31 C 266/11
  • OLG Brandenburg, 15.08.2002 - Verg W 10/01

    Keine Erhöhung der Geschäftsgebühr nach § 6 Abs. 1 BRAGO

  • OLG München, 24.09.1987 - 19 U 2071/87
  • AG Bremen, 25.04.2007 - 23 C 487/06
  • OLG Koblenz, 13.09.2001 - 5 U 1377/00

    Sorgfaltsplichten bei der Herstellung eines Baugrubenverbaus; Bohrung von …

  • OLG Jena, 25.03.1998 - 7 U 1586/97

    Haftung eines Bauunternehmers bei Erdarbeiten

  • LG Karlsruhe, 04.05.2007 - 10 O 47/07
  • BGH, 10.01.2006 - VI ZR 43/05

    Ersatzfähigkeit von Rechtsverfolgungskosten des Geschädigten aus einem …

  • BGH, 05.06.2009 - V ZR 144/08

    Abschleppkosten für unbefugt auf Privatgrundstücken abgestellte Kraftfahrzeuge

  • BGH, 24.03.1959 - VI ZR 90/58

    Berücksichtigung eines Abzugs neu für alt

  • BGH, 08.11.1994 - VI ZR 3/94

    Anwaltskosten: Frage der Erforderlichkeit - einfach gelagerter Fall, feststehende …

  • BGH, 15.10.1991 - VI ZR 314/90

    Beschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeugs als Form der Naturalrestitution

  • BGH, 06.10.2010 - VIII ZR 271/09

    Zur Erstattung von Rechtsanwaltskosten für die Kündigung durch einen gewerblichen …

  • BGH, 15.10.1991 - VI ZR 67/91

    Reparatur des beschädigten Fahrzeugs bei wirtschaftlichen Totalschaden

  • BGH, 06.05.2004 - I ZR 2/03

    Selbstauftrag

  • BGH, 23.10.2003 - IX ZR 249/02

    Begriff des Schadens bei unrichtiger steuerlicher Beratung

  • BGH, 16.11.2006 - I ZR 257/03

    Umfang des Schadensersatzes; Befreiung von einer Verbindlichkeit

  • BGH, 30.09.1963 - III ZR 137/62

    Ersatz von Nutzungsausfall

  • BGH, 31.01.2012 - VIII ZR 277/11

    Wohnraummiete: Anspruch eines gewerblichen Großvermieters auf Erstattung der …

  • BGH, 12.11.2015 - I ZR 211/14

    Wettbewerbsverstoß: Unzulässige Rechtsdienstleistung bei Rechtsberatung durch …

  • BGH, 09.07.1985 - VI ZR 118/84

    Sorgfaltspflicht von Tiefbauunternehmern; Mitverantwortlichkeit des …

  • OLG Düsseldorf, 24.11.2004 - 15 U 29/04

    Erkundigungs- und Sicherungspflichten von Tiefbauunternehmern bezüglich der …

  • BGH, 09.11.1982 - VI ZR 129/81

    Tiefbau: Verkehrssicherungspflichten

  • BGH, 23.06.1983 - III ZR 157/82

    Rechtsanwalt - Gegner des Auftraggebers - Mahnung - Kündigung - Vergütung - …

  • BGH, 20.03.1984 - VI ZR 154/82

    Pflicht des Auftragnehmers bei Erteilung des Auftrags aufgrund besonderer …

  • BGH, 07.10.1982 - III ZR 148/81

    Erstattung der dem Antragsgegner eines unzulässigen Beweissicherungsantrags …

  • AG Hamm, 26.06.2012 - 17 C 236/12

    Abzug der Mahnverfahrensgebühr für das Inkassounternehmen bei der Berechnung der …

  • OLG Naumburg, 05.02.2004 - 4 U 155/03

    Zur Sorgfaltspflicht eines Tiefbauunternehmens bei einer von einem …

  • OLG Brandenburg, 07.11.2007 - 13 U 24/07

    Bauvertrag: Verkehrssicherungspflicht des Auftragnehmers und des Subunternehmers

  • AG Essen-Steele, 22.06.2005 - 8 C 89/05

    Bestehen eines Anspruchs auf Erstattung der Rechtsanwaltsgebühren bei …

  • OLG Saarbrücken, 13.09.2006 - 1 U 624/05

    Ansprüche des Abgebildeten bei unberechtigter Verwendung des Bildnisses auf einem …

  • OLG München, 25.04.2006 - 11 W 1220/06

    Hauptsacheverfahren als besondere Angelegenheit im Verhältnis zum selbständigen …

  • OLG Jena, 13.07.2011 - 7 U 949/10

    Erstattung außergerichtlicher Rechtsanwaltskosten, Rechtsanwaltsgebühren in …

  • OLG Düsseldorf, 16.07.1987 - 10 U 36/87

    Inkassobüro; Zahlungsunwilligkeit; Erstattungsfähigkeit

  • AG Köln, 03.11.2010 - 118 C 186/10

    Anspruch auf Zahlung restlicher Vertragskosten eines ehemaligen …

  • LG Heidelberg, 25.01.2008 - 7 O 303/05

    Der Versichertenstatus des Patienten ist allein kein sachlicher Grund für eine …

  • BGH, 19.10.1967 - VII ZR 324/64

    Rechtsanwaltsgebühren

  • OLG Köln, 20.02.2001 - 25 UF 180/00

    Begründungspflicht bei kindschaftsrechtlichen Entscheidungen

  • OLG Braunschweig, 24.02.1998 - 4 U 32/97

    Schadensersatz wegen Beschädigung einer Glasfaserkabeltrasse ; Feststellung von …

  • AG Strausberg, 22.01.2012 - 11 M 2699/11

    Geltendmachung von Kosten eines Inkassobüros bis zur Höhe der für einen …

  • LG Rostock, 01.06.2006 - 4 O 392/05
  • VGH Hessen, 29.11.2005 - 10 TJ 1637/05
  • OLG Koblenz, 12.01.2006 - 14 W 9/06

    Rechtsanwaltsgebühr: Anfallen einer Einigungs- und Terminsgebühr bei Einigung …

  • OLG Brandenburg, 18.07.2007 - 4 U 207/06

    Zahlungsvereinbarung: Verpflichtung zur Zahlung von Forderungen gegen eine GmbH; …

  • OLG Hamm, 25.02.1997 - 3 UF 428/96
  • LG Oldenburg, 05.07.2007 - 6 T 1091/06

    Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten bis zur Höhe der bei anwaltlicher …

  • AG Meinerzhagen, 26.11.2003 - 4 C 377/02

    Keine pauschale Wertminderung bei Stromkabelschäden!

  • LG Würzburg, 09.07.1992 - 3 T 918/92
  • LG Arnsberg, 04.11.2003 - 1 O 566/02

    Keine pauschale Wertminderung für 10 kv-Kabel

  • LG Bremen, 12.12.2001 - 2 T 804/01
  • AG Frankfurt/Main, 21.04.1994 - 83 M 15703/93
  • BGH, 20.04.1971 - VI ZR 232/69

    Tiefbauunternehmer - Versorgungsleitung - Bauarbeiten - Bagger - Unterirdisch - …

  • OLG Brandenburg, 05.04.2017 - 4 U 24/16

    Beschädigung einer Schmutzwasserleitung durch Tiefbauarbeiten: Grenzen der …

  • OLG Düsseldorf, 21.03.1997 - 22 U 196/96

    Kabelschäden: Pflichten des Tiefbauunternehmers

  • OLG München, 10.03.2014 - 21 U 3668/13
  • VG Neustadt, 10.03.2021 - 3 K 802/20

    Inkassounternehmen darf keine Kosten für die Führung eines internen …

    Das RVG kennt neben Nr. 2300 VV RVG (1,3 Geschäftsgebühr) und Nr. 7002 VV RVG (Post- und Telekommunikationspauschale) - jeweils zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer - keinen Gebührentatbestand, der die separate Geltendmachung von Kontoführungskosten der hier streitbefangenen Art ermöglicht (i.E. ebenso: OLG Stuttgart, Urteil vom 8.12.2009 - 6 U 99/09; AG Brandenburg, Urteil vom 20.12.2019 - 31 C 193/18).
  • AG Brandenburg, 24.06.2025 - 30 C 86/22

    Schadensersatz bei Stromleitung: Lohnunternehmen muss für Feldhäcksler-Unfall …

    Sie sind insbesondere verpflichtet, sich den erforderlichen Grad von Gewissheit über den Verlauf, die Tiefe oder die Höhe der Versorgungsleitungen zu verschaffen (BGH, Urteil vom 13.04.2023, Az.: III ZR 215/21; BGH, Urteil vom 17.12.2009, Az.: VII ZR 172/08; BGH, Urteil vom 20.12.2005, Az.: VI ZR 33/05; BGH, Urteil vom 21.11.1995, Az.: VI ZR 31/95; BGH, Urteil vom 09.07.1985, Az.: VI ZR 118/84; BGH, Urteil vom 09.11.1982, Az.: VI ZR 129/81; BGH, Urteil vom 20.04.1971, Az.: VI ZR 232/69; OLG Köln, Urteil vom 27.12.2017, Az.: I-16 U 56/17; OLG Brandenburg, Urteil vom 05.04.2017, Az.: 4 U 24/16; OLG Naumburg, Urteil vom 25.09.2014, Az.: 2 U 27/14; OLG Köln, Urteil vom 07.05.2014, Az.: 16 U 135/13; OLG Brandenburg, Urteil vom 28.07.2010, Az.: 13 U 21/08; OLG Saarbrücken, Urteil vom 27.03.2007, Az.: 4 U 437/06 - 142; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 10.02.2006, Az.: 8 U 181/05; OLG Düsseldorf, Urteil vom 24.11.2004, Az.: I-15 U 29/04; OLG Naumburg, Urteil vom 05.02.2004, Az.: 4 U 155/03; OLG Bamberg, Urteil vom 13.03.2002, Az.: 8 U 67/01; OLG Koblenz, Urteil vom 13.09.2001, Az.: 5 U 1377/00; OLG München, Urteil vom 30.01.2001, Az.: 18 U 2172/00; OLG Hamm, Urteil vom 22.09.2000, Az.: 9 U 210/99; OLG Koblenz, Urteil vom 21.09.1999, Az.: 3 U 7/99; OLG Brandenburg, Urteil vom 30.06.1998, Az.: 11 U 195/97; OLG Jena, Urteil vom 25.03.1998, Az.: 7 U 1586/97; OLG Braunschweig, Urteil vom 24.02.1998, Az.: 4 U 32/97; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.05.1997, Az.: 22 U 261/96; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.03.1997, Az.: 22 U 196/96; OLG Nürnberg, Urteil vom 30.04.1996, Az.: 1 U 358/96; OLG Hamm, Urteil vom 05.04.1995, Az.: 32 U 162/90; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 09.02.1995, Az.: 1 U 163/93; OLG Köln, Urteil vom 22.06.1994, Az.: 11 U 134/93; OLG Naumburg, Urteil vom 06.07.1993, Az.: 1 U 70/93; OLG Düsseldorf, Urteil vom 06.11.1992, Az.: 22 U 126/92; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 06.05.1993, Az.: 1 U 120/91; OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 22 U 134/91; OLG Köln, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 19 U 98/91; LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 14.04.2015, Az.: 4 O 20/14; LG Karlsruhe, Urteil vom 04.05.2007, Az.: 10 O 47/07; LG Frankfurt/Main, Urteil vom 11.08.2004, Az.: 2/1 S 31/04; LG Hamburg, Urteil vom 10.09.2003, Az.: 320 S 33/03; LG Trier, Urteil vom 15.04.1999, Az.: 6 O 150/98; LG Duisburg, Urteil vom 26.09.1997, Az.: 24 S 165/97; LG Krefeld, Urteil vom 21.07.1981, Az.: 4 O 182/81; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 20.12.2019, Az.: 31 C 193/18, u.a. in: IBR 2020, 643 = IBRRS 2020, 2975 = BeckRS 2019, 32399, beck-online = "juris"; AG Schwerin, Urteil vom 08.07.2016, Az.: 13 C 379/15; AG Lichtenberg, Urteil vom 06.03.2014, Az.: 16 C 195/13; AG Brandenburg an der Havel…, Urteil vom 23.05.2011, Az.: 34 C 124/10, u.a. in: GWF/Recht und Steuern 2013, Seiten 5 ff. = BeckRS 2011, 13907, beck-online = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 22.02.2010, Az.: 31 C 137/09; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 17.09.2009, Az.: 31 C 298/07; AG Walsrode, Urteil vom 08.05.2008, Az.: 7 C 702/07; AG Zittau, Urteil vom 30.11.2004, Az.: 5 C 532/04; AG Gießen, Urteil vom 12.02.2004, Az.: 47 C 2380/03).
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