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Rechtsprechung
   AG Brandenburg, 01.06.2006 - 31 C 333/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,44487
AG Brandenburg, 01.06.2006 - 31 C 333/05 (https://dejure.org/2006,44487)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 01.06.2006 - 31 C 333/05 (https://dejure.org/2006,44487)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 01. Juni 2006 - 31 C 333/05 (https://dejure.org/2006,44487)
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (45)

  • VG Mainz, 14.03.2006 - 3 K 131/06

    Baurechtliche Streitigkeiten sind im Sinne des Rechtsanwaltsvergütungsrechts …

    Auszug aus AG Brandenburg, 01.06.2006 - 31 C 333/05
    Unter Berücksichtigung von Nr. 2400 VV RVG ist zwar davon auszugehen, dass dann, wenn die Bestimmung der Geschäftsgebühr unter Berücksichtigung der in § 14 RVG aufgezählten Kriterien nach billigem Ermessen dazu führt, dass der Schwellenwert von 1, 3 überschritten würde, zu prüfen ist, ob die Angelegenheit umfangreich oder schwierig war ( VG Mainz, Urteil vom 14.03.2006, Az.: 3 K 131/06. MZ; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 08.03.2006, AI: L 4 SB 174/05).

    Andererseits ist aber auch eine gewisse Zurückhaltung vor der Annahme einer überhaupt umfangreichen oder schwierigen Tätigkeit ratsam, ja sogar notwendig, da man ansonsten im Handumdrehen das Gebot der nun einmal amtlichen Anmerkung zu Nr. 2400 VV RVG unterlaufen würde ( VG Mainz, Urteil vom 14.03.2006, Az.: 3 K 131/06. MZ; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 08.03.2006, Az.: L 4 SB 174/05 ).

    Daher darf man nicht einfach den Umkehrschluss ziehen, eine 1, 3 Geschäftsgebühr sei nur bei einer nicht schwierigen oder nicht umfangreichen Angelegenheit angemessen (…vgl. Hartmann, Kostengesetze, 35. Auflage 2005, VV RVG Teil 2, Anhang nach VV 2400, Rdnr. 25; VG Mainz, Urteil vom 14.03.2006, Az.: 3 K 131/06. MZ ).

    Ebenso wenig kann eine über den Schwellenwert von 1, 3 hinaus gehende Geschäftsgebühr in Ansatz gebracht werden, wenn Umfang und Schwierigkeiten der Sache nur von durchschnittlicher Natur sind ( AG Karlsruhe, NZV 2005, Seite 326; AG Iserlohn, NZV 2005, Seiten 324 f.; VG Mainz, Urteil vom 14.03.2006, Az.: 3 K 131/06.

    Die Klägerin hat hier aber nicht - auch nicht einmal ansatzweise - dargelegt, worin in dem konkreten Verfahren die Schwierigkeiten im Einzelnen bestanden haben sollen, obwohl sie insoweit die Darlegungs- und Beweislast trifft ( VG Mainz, Urteil vom 14.03.2006, Az.: 3 K 131/06. MZ ).

  • AG Saarbrücken, 16.11.2005 - 42 C 365/05
    Auszug aus AG Brandenburg, 01.06.2006 - 31 C 333/05
    Unbillig ist eine Bestimmung der Gebührenhöhe durch einen Rechtsanwalt aber erst dann, wenn die vorgenannten Kriterien nicht hinreichend durch ihn berücksichtigt wurden (…BGH, BGHZ 41, S. 79; OLG Brandenburg, Beschluss vom 15.08.2002, Az: Verg W 10/01 ; AG Saarbrücken, DAR 2006, S. 176 ff. [AG Saarbrücken 16.11.2005 - 42 C 365/05] ).

    Nr. 63364 = DAR 2006, S. 58; AG Bad Neustadt an der Saale, ZfS 2005, S. 310; AG Berlin, DAR 2006, S. 58; AG Bersenbrück, ZfS 2005, S. 514; AG Bernau, DAR 2006, S. 58; AG Bielefeld, RVG -Report 2005, S. 62; AG Bielefeld, RVG -Report 2005, S. 109; AG Bielefeld, DAR 2005, Heft 9, Seite IV; AG Brakel, DAR 2006, S. 58; AG Braunschweig, DAR 2006, S. 58; AG Bremen, DAR 2006, S. 58; AG Brilon, NJOZ 2005, S. 2285; AG Brilon, DAR 2006, S. 58; AG Calw, DAR 2006, S. 58; AG Celle, DAR 2006, S. 58; AG Chemnitz, AGS 2005, S. 226; AG Darmstadt, DAR 2006, S. 58; AG Delbrück, AGS 2005, S. 248 f. = DAR 2006, S. 58; AG Düsseldorf, RVG -Report 2005, Seiten 425 f.; AG Dillingen, DAR 2006, S. 58; AG Dresden, DAR 2006, S. 58; AG Duisburg, DAR 2006, S. 58; AG Erfurt, DAR 2006, S. 58; AG Essen, RVG -Report 2005, S. 346; AG Essen, AnwBl 2005, S. 508; AG Essen, DAR 2005, Heft 9, Seite IV; AG Frankenthal, DAR 2005, S. 238; AG Gelsenkirchen, NZV 2005, Seite 325; AG Gelsenkirchen, Urteil vom 18.07.2005, Az.: 36 C 311/05 , veröffentlicht in: BeckRS 2006; AG Gießen, AGS 2005, S. 226; AG Gießen, SVR 2005, S. 332; AG Greifswald, AGS 2005, S. 226 = NJOZ 2005, S. 1696 f.; AG Hagen, AGS 2005, S. 62; AG Hagen, AnwBl. 2005, S. 508; AG Hainichen, DAR 2006, S. 58; AG Hamburg, RVG-Report 2005, S. 268; AG Hamburg-Barmbeck, DAR 2006, S. 58; AG Hamburg-Harburg, DAR 2006, S. 58; AG Hamburg-Mitte, DAR 2006, S. 58; AG Hamburg-St. Georg, DAR 2006, S. 58; AG Hameln, DAR 2006, S. 58; AG Hannover, Urteil vom 16.06.2005, Az.: 505 C 2738/05, veröffentlicht in: RVG professionell 2005, Seite 147; AG Hannover, DAR 2005, S. 718 [AG Hannover 11.07.2005 - 507 C 4302/05] ; AG Heidelberg, JurBüro 2005, S. 592 f.; AG Heidelberg, DAR 2006, S. 58; AG Hildesheim, RVG -Report 2005, S. 312; AG Hof, DAR 2006, S. 58; AG Ingolstadt, DAR 2005, S. 178 f.; AG Iserlohn, NZV 2005, S. 324 f.; AG Jever, DAR 2006, S. 58; AG Jülich, RVG -Report 2005, S. 63; AG Jülich, AGS 2005, S. 246; AG Jülich, ZfS 2005, S. 513; AG Kaiserslautern, DAR 2005, Heft 9, Seite IV; AG Karlsruhe, AnwBl 2005, S. 223; AG Karlsruhe, SP 2005, S. 176; AG Karlsruhe, RVG -Report 2005, S. 61; AG Kaufbeuren, DAR 2005, Heft 9, Seite IV; AG Kellheim, AnwBl 2005, S. 152 = NZV 2005, S. 326 = RVG -Report 2005, S. 62; AG Köln, AGS 2005, S. 227; AG Köln, DAR 2006, S. 58; AG Krefeld, ZfS 2005, S. 515; AG Landstuhl, NJW 2005, S. 161 = AnwBl 2005, S. 224 = AGS 2005, S. 62; AG Lebach, DAR 2006, S. 58; AG Leipzig, DAR 2006, S. 58; AG Leipzig, DAR 2006, S. 58; AG Limburg, RVG -Report 2005, S. 267; AG Lingen, DAR 2006, S. 58; AG Lörrach, RVG -Report 2005, S. 148; AG Lörrach, AGS 2005, S. 432; AG Lübeck, NJW-RR 2006, Seiten 646 f. = VersR 2005, Seiten 1603 f.; AG Lübeck, DAR 2006, S. 58; AG Lüdenscheidt, AnwBl 2005, S. 224 = RVG -Report 2005, S. 109; AG Ludwigshafen, DAR 2006, S. 58; AG Magdeburg, RVG -Report 2005, S. 268; AG Meiningen, ZfS 2005, S. 462; AG Menden, DAR 2006, S. 58; AG Mettmann, DAR 2006, S. 58; AG Moers, zitiert bei H. P. Schons, NJW 2005, S. 1026; AG München, RVG -Report 2005, S. 63; AG München, ZfS 2005, S. 406 = AnwBl 2005, S. 224; AG München, DAR 2005, S. 299 f. [AG München 22.12.2004 - 345 C 31153/04] ; AG Münster, Urteil vom 24. Februar 2005, Az.: 3 C 6399/04, zitiert bei H. P. Schons, NJW 2005, S. 1026; AG Nettetal, RVG -Report 2005, S. 228; AG Neumarkt in der Oberpfalz, DAR 2006, S. 58; AG Norden, DAR 2006, S. 58; AG Nürnberg, DAR 2006, S. 58; AG Oberhausen, DAR 2006, S. 58; AG Oberndorf, DAR 2006, S. 58; AG Osnabrück, DAR 2006, S. 58; AG Pinneberg, AGS 2005, S. 249; AG Pirmasens, DAR 2006, S. 58; AG Saarbrücken, DAR 2006, Seiten 176 ff.; AG Saarlouis, DAR 2006, S. 58; AG St Ingbert, AGS 2005, S. 334; AG Schweinfurt, Zweigstelle Gerolzhofen, DAR 2006, S. 58; AG Singen, VersR 2005, S. 1602 [AG Singen 27.01.2005 - 1 C 281/04] ; AG Stuttgart, DAR 2006, S. 58; AG Traunstein, DAR 2006, S. 58; AG Villingen-Schwenningen, DAR 2006, S. 58; AG Wartungen, DAR 2006, S. 58; AG Weiden in der Oberpfalz, DAR 2005, Heft 9, Seite IV; AG Wetzlar, AGS 2005, S. 336; AG Wetzlar, ZfS 2005, S. 407; AG Würzburg, RVG -Report 2005, S. 267 sowie AG Zweibrücken, DAR 2006, S. 58).

    Für den Fall eines Rechtsstreits zwischen dem Auftraggeber und einem zur Kostenerstattung verpflichteten Dritten enthält das RVG hingegen keine derartige Anordnung; dieses Rechtsverhältnis hat der Gesetzgeber nur ausnahmsweise insoweit in den Blick genommen, als er in § 14 Abs. 1 S. 4 RVG eine Gebührenbestimmung des Rechtsanwalts, die unbillig ist (auch) gegenüber dem erstattungspflichtigen Dritten für unverbindlich erklärt hat (…BVerwG, RVG -Report 2006, S. 21 f.; AG Saarbrücken, DAR 2006, S. 176 ff. [AG Saarbrücken 16.11.2005 - 42 C 365/05] ).

    Im vorliegenden Falle hat das Gericht allerdings nach billigem Ermessen davon abgesehen, ein entsprechendes Gutachten einzuholen (vgl. hierzu auch: AG Saarbrücken, DAR 2006, Seiten 176 ff.).

  • LSG Rheinland-Pfalz, 08.03.2006 - L 4 SB 174/05

    Höhe der Kosten des Tätigwerdens eines Rechtsanwalts in einem isolierten …

    Auszug aus AG Brandenburg, 01.06.2006 - 31 C 333/05
    Unter Berücksichtigung von Nr. 2400 VV RVG ist zwar davon auszugehen, dass dann, wenn die Bestimmung der Geschäftsgebühr unter Berücksichtigung der in § 14 RVG aufgezählten Kriterien nach billigem Ermessen dazu führt, dass der Schwellenwert von 1, 3 überschritten würde, zu prüfen ist, ob die Angelegenheit umfangreich oder schwierig war ( VG Mainz, Urteil vom 14.03.2006, Az.: 3 K 131/06. MZ; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 08.03.2006, AI: L 4 SB 174/05).

    Andererseits ist aber auch eine gewisse Zurückhaltung vor der Annahme einer überhaupt umfangreichen oder schwierigen Tätigkeit ratsam, ja sogar notwendig, da man ansonsten im Handumdrehen das Gebot der nun einmal amtlichen Anmerkung zu Nr. 2400 VV RVG unterlaufen würde ( VG Mainz, Urteil vom 14.03.2006, Az.: 3 K 131/06. MZ; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 08.03.2006, Az.: L 4 SB 174/05 ).

    MZ; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 08.03.2006, Az.: L 4 SB 174/05 ).

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