Rechtsprechung
| BVerwG, 18.03.2004 - 4 B 8.04 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Bundesverwaltungsgericht
- Wolters Kluwer
Grundsätzliche Bedeutung der Frage nach der Gültigkeit der Festsetzung zulässiger Grundflächen und überbaubarer Grundstücksfläche auch für die Rotorblätter einer Windkraftanlage
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Verfahrensgang
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 21.10.2004 - 4 C 11.04
Erteilung eines Bauvorbescheids für die Errichtung einer Windenergieanlage; …
Auszug aus BVerwG, 18.03.2004 - 4 B 8.04
Das Beschwerdeverfahren wird als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen BVerwG 4 C 11.04 fortgesetzt; der Einlegung einer Revision durch den Beschwerdeführer bedarf es nicht.
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Rechtsprechung
| OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Voraussetzungen für die Rechtmäßigkeit einer Schadensersatzforderung des früheren Dienstherrn eines Mitarbeiters der Bundeswehrverwaltung; Anforderungen an die Gewährung von Beihilfe für Zahnarztrechnungen bei der Beihilfestelle; Voraussetzungen für das Vorliegen eines ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 04.02.2004 - 7 A 287.01
- OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (17)
- BVerwG, 15.06.2006 - 2 C 10.05
Schadensersatzanspruch des Dienstherrn wegen Dienstpflichtverletzung des Beamten, …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
2005, 209 ff., allerdings war die Frage schon für das Verwaltungsgericht nicht entscheidungserheblich; offen gelassen: BVerwG, Urteil vom 15. Juni 2006 - BVerwG 2 C 10.05 -, Seite 6 des Urteilsabdruckes; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26. November 1997 - 12 A 1358/95 -, juris; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 29. Januar 1999 - 2 A 12287/98 - RiA 1999, 256, 258).Die dienstrechtliche Haftung des Beamten gegenüber dem Dienstherrn ist zwar nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in § 78 BBG abschließend geregelt, so dass materielle Rechtsgrundlage für den Schadensersatzanspruch der Behörde § 78 BBG anstatt §§ 823 ff. BGB oder anderer Rechtsgrundsätze des bürgerlichen Rechts ist (vgl. Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG VI C 14.75 - BVerwGE 52, 255, 256; Urteil vom 13. Oktober 1994 - BVerwG 2 C 20/93 - NVwZ 1996, 182, 183; Urteil vom 16. Juli 1998 - BVerwG 2 C 12.98 - ZBR 1999, 64, 65; Urteil vom 11. März 1999 - BVerwG 2 C 15.98 - ZBR 1999, 278, 279; Urteil vom 15. Juni 2006 - BVerwG 2 C 10.05 -, S. 5 des Urteilsabdruckes).
Außerdem hat es mit Urteil vom 15. Juni 2006 ausgeführt, dass neben § 78 BBG und den entsprechenden Vorschriften der Landesbeamtengesetze solche Normen anwendbar seien, die dem Dienstherrn einen Anspruch auf Ausgleich einer ungerechtfertigten Vermögensverschiebung zwischen ihm und dem Beamten zuerkennen, möge diese Vermögensverschiebung auch auf einer Dienstpflichtverletzung des Beamten beruhen (- BVerwG 2 C 10.05 -, S. 5 f.).
Schließlich ist kein Grund erkennbar, den Bereicherungsschuldner, der durch deliktisches Handeln die Vermögensverschiebung herbeigeführt hat, gegenüber einem sonstigen Erstattungspflichtigen (z.B. gemäß § 12 Abs. 2 Satz 1 BBesG, § 52 Abs. 2 Satz 1 BeamtVG), der die Zuvielzahlung nicht veranlasst hat, verjährungsrechtlich besser zu stellen (so ausdrücklich BVerwG, Urteil vom 15. Juni 2006 - BVerwG 2 C 10.05 -, S. 8 des Urteilsabdruckes).
- BGH, 14.02.1978 - X ZR 19/76
Fahrradgepäckträger II
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Diese Vorschrift hat "den Charakter einer Rechtsverteidigung gegenüber der Einrede der Verjährung" (BGH, Urteil vom 14. Februar 1978 - X ZR 19/76 -, BGHZ 71, 86, 99) und ist eine verjährungsrechtliche Sonderregelung für Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung (…vgl. Vieweg in: Staudinger, BGB, 13. Aufl. 2002, § 852 Rdnr. 3, 17 m.w.N.;… Krause in: Soergel, BGB, 13. Aufl. 2005, § 852 Rdnr. 2).Die Regelung bezweckt, dass derjenige, der durch eine unerlaubte Handlung einen anderen geschädigt und dadurch sein eigenes Vermögen vermehrt hat, nicht im Genuss dieses unrechtmäßig erlangten Vorteils bleiben soll (vgl. BGH, Urteil vom 14. Februar 1978, a.a.O.;… Stein in: MK, BGB, 3. Aufl. 1997, § 852 Rdnr. 70;… Vieweg, a.a.O., Rdnr. 1;… Krause in: Soergel, BGB, 13. Aufl. 2005, § 852 Rdnr. 1 f.).
- BVerwG, 30.01.1990 - 1 C 26.87
Peep-Show II - § 44 II Nr. 6, Abs. 5 VwVfG, Art. 1 GG, 'Sittenwidrigkeit'
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Auch wenn bei arglistigen Täuschungen im Hinblick auf § 48 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 VwVfG grundsätzlich nur eine Rücknahme des Verwaltungsaktes anstelle der Annahme der Nichtigkeit in Betracht kommt, könnte hier wegen der besonderen Umstände des Falles ein besonders schwerwiegender Fehler im Sinne der Generalklausel des § 44 Abs. 1 VwVfG (…vgl. hierzu Meyer in: Knack, VwVfG, 8. Aufl. 2004, § 44 Rdnrn. 14 ff.;… Schwarz in: Fehling/Kastner/Wahrendorf, VwVfG, 2006, § 44 Rdnrn. 21 ff.) oder ein Verstoß gegen die guten Sitten im Sinne von § 44 Abs. 2 Nr. 6 VwVfG (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 30. Januar 1990 - BVerwG 1 C 26.87 -, BVerwGE 84, 314, 315 ff.) vorliegen.
- BVerwG, 27.04.1983 - 6 P 17.81
Wahlanfechtung - Veränderung der Wahlberechtigung - Anfechtungsbefugnis - Verlust …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Nur für diese hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, es sei unerheblich, dass der Beschäftigte zwischenzeitlich aus der Dienststelle ausgeschieden und damit nicht mehr wahlberechtigt sei (Beschluss vom 27. April 1983 - BVerwG 6 P 17.81 - BVerwGE 67, 145, 148). - BGH, 12.07.1995 - I ZR 176/93
Kurze Verjährungsfrist - Verjährung
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Bezüglich der Verjährung des Schadensersatzanspruches nach § 78 BBG hat das Bundesverwaltungsgericht allerdings selbst auf § 852 BGB Bezug genommen (Beschluss vom 8. Oktober 1986 - BVerwG 2 B 115.85 - ZBR 1987, 47) und "im Rahmen des § 78 Abs. 3 BBG", dem heutigen § 78 Abs. 2 BBG, die Vorschrift des § 852 BGB "in seinen Grundsätzen" für anwendbar gehalten (Urteil vom 9. März 1989 - BVerwG 2 C 21.87 - BVerwGE 81, 301, 304; vgl.a. BGH, Urteil vom 12. Juli 1995 - I ZR 176/93 - BGHZ 130, 288, 297, zu § 21 UWG a.F., einer § 78 Abs. 2 Satz 1 BBG entsprechenden Verjährungsregelung). - BVerwG, 11.03.1999 - 2 C 15.98
Verjährung, Beginn der - bei im Zeitpunkt der allgemeinen Kenntnis des Schadens …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Die dienstrechtliche Haftung des Beamten gegenüber dem Dienstherrn ist zwar nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in § 78 BBG abschließend geregelt, so dass materielle Rechtsgrundlage für den Schadensersatzanspruch der Behörde § 78 BBG anstatt §§ 823 ff. BGB oder anderer Rechtsgrundsätze des bürgerlichen Rechts ist (vgl. Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG VI C 14.75 - BVerwGE 52, 255, 256; Urteil vom 13. Oktober 1994 - BVerwG 2 C 20/93 - NVwZ 1996, 182, 183; Urteil vom 16. Juli 1998 - BVerwG 2 C 12.98 - ZBR 1999, 64, 65; Urteil vom 11. März 1999 - BVerwG 2 C 15.98 - ZBR 1999, 278, 279; Urteil vom 15. Juni 2006 - BVerwG 2 C 10.05 -, S. 5 des Urteilsabdruckes). - BVerwG, 25.11.1992 - 11 C 4.92
BAföG - Geltendmachung von Ersatzansprüchen - Ausbildungsförderung - …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Der verjährte Deliktsanspruch bleibt als solcher bestehen; er wird nur in seinem Umfang auf das durch die unerlaubte Handlung auf Kosten des Geschädigten Erlangte beschränkt (…BGH, a.a.O.; im Anschluss hieran BVerwG, Urteil vom 25. November 1992 - BVerwG 11 C 4.92 -, NJW 1993, 2328, 2329 f.). - BVerwG, 20.04.1977 - 6 C 14.75
Schalterdienst der Deutschen Bundespost - Beweislast bei Kassenfehlbestand - …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Die dienstrechtliche Haftung des Beamten gegenüber dem Dienstherrn ist zwar nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in § 78 BBG abschließend geregelt, so dass materielle Rechtsgrundlage für den Schadensersatzanspruch der Behörde § 78 BBG anstatt §§ 823 ff. BGB oder anderer Rechtsgrundsätze des bürgerlichen Rechts ist (vgl. Urteil vom 20. April 1977 - BVerwG VI C 14.75 - BVerwGE 52, 255, 256; Urteil vom 13. Oktober 1994 - BVerwG 2 C 20/93 - NVwZ 1996, 182, 183; Urteil vom 16. Juli 1998 - BVerwG 2 C 12.98 - ZBR 1999, 64, 65; Urteil vom 11. März 1999 - BVerwG 2 C 15.98 - ZBR 1999, 278, 279; Urteil vom 15. Juni 2006 - BVerwG 2 C 10.05 -, S. 5 des Urteilsabdruckes). - BVerwG, 24.11.1983 - 2 C 27.82
Beamter auf Probe - Personalrat - Mitwirkung an Entlassung - Vorherige …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 24. November 1983 - BVerwG 2 C 27.82 - (BVerwGE 68, 197, 200) ausgeführt, die Auffassung in der Begründung zum Entwurf des Bundespersonalvertretungsgesetzes, es entspreche der Fürsorgepflicht des Dienstvorgesetzten, den betroffenen Bediensteten bei der Unterrichtung über die beabsichtigte Maßnahme darauf hinzuweisen, dass er die Beteiligung des Personalrats beantragen kann, habe im Gesetz selbst keinen Niederschlag gefunden. - BVerwG, 09.03.1989 - 2 C 21.87
Verjährungsbeginn - Schadensersatzansprüche des Dienstherrn - Kenntnisnahme - …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 8.04
Bezüglich der Verjährung des Schadensersatzanspruches nach § 78 BBG hat das Bundesverwaltungsgericht allerdings selbst auf § 852 BGB Bezug genommen (Beschluss vom 8. Oktober 1986 - BVerwG 2 B 115.85 - ZBR 1987, 47) und "im Rahmen des § 78 Abs. 3 BBG", dem heutigen § 78 Abs. 2 BBG, die Vorschrift des § 852 BGB "in seinen Grundsätzen" für anwendbar gehalten (Urteil vom 9. März 1989 - BVerwG 2 C 21.87 - BVerwGE 81, 301, 304; vgl.a. BGH, Urteil vom 12. Juli 1995 - I ZR 176/93 - BGHZ 130, 288, 297, zu § 21 UWG a.F., einer § 78 Abs. 2 Satz 1 BBG entsprechenden Verjährungsregelung). - BVerwG, 16.07.1998 - 2 C 12.98
Schadenersatzpflicht des Beamten, Anforderungen an Feststellung wiederholter …
- VG Meiningen, 08.11.2004 - 1 K 967/99
Recht der Bundesbeamten; Zur Frage der Verjährung deliktischer …
- BVerwG, 08.10.1986 - 2 B 115.85
Beamtenrecht - Pflichtverletzung - Haftung - Verjährung
- OVG Rheinland-Pfalz, 29.01.1999 - 2 A 12287/98
Bügermeister; Dienstherr; Rechtsirrum; Verjährungshemmung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 18.11.1982 - 1 A 1957/80
- OVG Nordrhein-Westfalen, 18.11.1982 - 1 A 1211/80
- OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.1997 - 12 A 1358/95
Schadensersatzpflicht eines Beamten; Unberechtigte Nutzung eines …
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 21.07.2011 - 2 M 31/11
Einbehaltung von Versorgungsbezügen wegen vorsätzlich begangener unerlaubter …
Diese sind wegen des öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses in dem der Beamte zum Dienstherrn steht, spezieller als die §§ 823 ff. BGB oder andere Rechtsgrundsätze des bürgerlichen Rechts (…vgl. BVerwG, Urt. v. 19. Juli 2001 - 2 C 42.00 -, zit. nach juris Rn. 12;… BVerwG, Urt. v. 15. Juni 2006 - 2 C 10.05 -, zit. nach juris Rn. 14 f. m.w.N.;… BGH, Beschl. v. 9. April 2009 - III ZR 200/08 -, zit. nach juris Rn. 3; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 7. September 2006 - 4 B 8/04 -, zit. nach juris Rn. 22 m.w.N.). - OVG Nordrhein-Westfalen, 10.07.2014 - 3d A 1662/12
Begehung eines Dienstvergehens eines Beamten durch die außerhalb des Dienstes …
Rn. 65 Vgl. VG Karlsruhe, Urteil vom 27. Februar 2013 - DL 11 K 572/10 -, juris Rn. 52 f. m.w.N. zu § 80 Abs. 1 Nr. 5 LPVG BW a.F.; entsprechend zu § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BPersVG OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. September 2006 - 4 B 8.04 -, DÖD 2007, 251, 254; s. auch Cecior/Vallendar/Lechtermann/Klein, Das Personalvertretungsrecht in Nordrhein-Westfalen, § 73 LPVG NRW Rn. 113 (Stand: Januar 2013) m.w.N.; Altvater/Baden/Kröll/Lemcke/Peiseler, BPersVG, 7. Aufl., § 73 Rn. 33 m.w.N. - VG Berlin, 30.04.2009 - 28 L 69.09
Versetzung zum Zentralen Personalüberhangmanagement (Stellenpool) - Vereinbarkeit …
7 1. Soweit die Kammer in früheren Entscheidungen (etwa Urteil vom 15. März 2005 - VG 28 A 169.04 -) sowie im Anschluss an die bestätigende Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (vgl. etwa OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14. November 2006 - OVG 4 B 8.04 -, zitiert nach juris) davon ausgegangen ist, dass die Vorschriften über die Versetzung zum Stellenpool aufgrund des Gesetzes zur Errichtung eines Zentralen Personalüberhangmanagements (Stellenpool) vom 9. Dezember 2003 (GVBl. S. 589) - Stellenpoolgesetz/ StPG - mit höherrangigem Recht vereinbar sind, wird an dieser Auffassung nicht mehr vorbehaltlos festgehalten.
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Rechtsprechung
| LSG Sachsen-Anhalt, 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Vertragsarztangelegenheiten
- Wolters Kluwer
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- aerzteblatt.de (Kurzinformation)
Gemeinschaftspraxis: Mitnahme des Versorgungsauftrags
Verfahrensgang
- SG Magdeburg, 23.03.2004 - S 17 KA 89/04
- LSG Sachsen-Anhalt, 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (4)
- BSG, 10.05.2000 - B 6 KA 9/99 R
Klagebefugnis niedergelassener Ärzte gegen Sonderbedarfszulassung
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 10.05.2004 - L 4 B 8/04
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) sind defensive Konkurrentenklagen allerdings grundsätzlich unzulässig (…vgl. Urteil vom 29. September - B 6 KA 30/98 R - SozR 3-1500 § 54 Nr. 40; Urteil vom 10. Mai 2000 - B 6 KA 9/99 R - SozR 3-2500 § 102 Nr. 4; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 26. Juli 2000 - L 5 KA 4382/99).Nicht zu prüfen ist für die Beschwerdebefugnis der Beigeladenen, ob § 6 der Anlage 9.1 zum BMV/EKV mit den Zulassungsbestimmungen (§§ 95 ff. des Sozialgesetzbuchs - Fünftes Buch - Gesetzliche Krankenversicherung - SGB V) und den gesetzlichen Grundlagen des Vertragsrechts (§ 135 Abs. 2 SGB V) vereinbar ist (vgl. BSG, Urteil vom 10. Mai 2000, a.a.O.).
- BSG, 11.12.2002 - B 6 KA 32/01 R
Vertragsarzt - Anspruch auf Aufhebung einer Institutsermächtigung bei schweren …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 10.05.2004 - L 4 B 8/04
Das BSG hat von der Beschränkung der Klagebefugnis eine Ausnahme für den Fall gemacht, dass die Entscheidung durch die Antragsgegnerin auf schweren Rechtsanwendungsfehlern beruht und sich deshalb als Willkürentscheidung darstellt (Urteil vom 11. Dezember 2002 - B 6 KA 32/01 R - SozR 3-1500 § 54 Nr. 47). - BSG, 29.09.1999 - B 6 KA 30/98 R
Keine Anfechtungsbefugnis von niedergelassenen Vertragsärzten gegen …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 10.05.2004 - L 4 B 8/04
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) sind defensive Konkurrentenklagen allerdings grundsätzlich unzulässig (vgl. Urteil vom 29. September - B 6 KA 30/98 R - SozR 3-1500 § 54 Nr. 40;… Urteil vom 10. Mai 2000 - B 6 KA 9/99 R - SozR 3-2500 § 102 Nr. 4; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 26. Juli 2000 - L 5 KA 4382/99). - LSG Baden-Württemberg, 26.07.2000 - L 5 KA 4382/99
Zulässigkeit offensiver oder defensiver Konkurrentenklagen im Vertragsarztrecht
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 10.05.2004 - L 4 B 8/04
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) sind defensive Konkurrentenklagen allerdings grundsätzlich unzulässig (…vgl. Urteil vom 29. September - B 6 KA 30/98 R - SozR 3-1500 § 54 Nr. 40;… Urteil vom 10. Mai 2000 - B 6 KA 9/99 R - SozR 3-2500 § 102 Nr. 4; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 26. Juli 2000 - L 5 KA 4382/99).
- SG Marburg, 02.07.2008 - S 12 KA 895/06
Vertragsärztliche Versorgung - Erteilung eines Versorgungsauftrages zur …
Nach Auflösung einer Gemeinschaftspraxis kann der Versorgungsauftrag nicht ohne gesetzliche Grundlage einem der beiden früheren Partner vollständig entzogen werden (Anschluss an LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER - juris).Anders sehe dies das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, das mit Beschluss vom 10.05.2004 (L 4 B 8/04 KA ER) in einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes entschieden habe, dass das Auseinanderbrechen einer Gemeinschaftspraxis nicht dazu führen dürfe, dass der ausscheidende Partner seine bisherige Genehmigung zur Übernahme eines Versorgungsauftrages verliere.
Geregelt ist lediglich die Neuzulassung weiterer Praxen, die bisher noch keine Genehmigung haben (vgl. LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER - juris Rdnr. 43).
- LSG Saarland, 30.08.2016 - L 3 KA 2/16
Vertragsärztliche Versorgung - zugelassener Nephrologe - keine Ansprüche aus …
Zudem habe der Normgeber selber durch Einfügung des § 4 Abs. 1 a der Anlage 9.1 BMV-Ä/EKV (in Reaktion auf einen Beschluss des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt vom 10.05.2004, Az.: L 4 B 8/04 KA ER) nochmals deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Mitnahme des besonderen Versorgungsauftrags unzulässig sei.Rn. 49 "Das Auseinanderbrechen einer Gemeinschaftspraxis bzw. BAG darf aber (ebenso LSG Sachsen-Anhalt vom 10.05.2004, Az.: L 4 B 8/04 KA ER.) - jedenfalls für Fallgestaltungen der vorliegenden Art, in denen die Genehmigung vor der am 01.07.2005 in Kraft getretenen Neufassung der Anlage 9.1 BMV-Ä/EKV erteilt worden ist - nicht dazu führen, dass der aus der Gemeinschaftspraxis bzw. BAG ausscheidende Arzt - hier der Beigeladene zu 1) - seine bisherige Genehmigung zur Übernahme eines Versorgungsauftrages für das Blutreinigungsverfahren verliert.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.03.2011 - L 11 KA 96/10
Vertragsarztangelegenheiten
Während das SG München dies verneint (Urteil vom 12.12.2006 - S 43 KA 847/05 -), vertreten das LSG Baden-Württemberg (Beschluss vom 09.12.2009 - L 5 KA 2164/08 -), das LSG Sachsen-Anhalt (Beschluss vom 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER -) und dem folgend das SG Düsseldorf (Urteil vom 11.08.2010 - S 2 KA 188/09 - Berufungsverfahren zum Az. L 11 KA 92/10 vor dem Senat anhängig) die gegenteilige Auffassung, derzufolge einem vorhandenen Leistungserbringer (hier: Dialyseeinrichtung) rechtliche Durchsetzungsmacht im Sinne eines subjektiv-öffentlichen Rechts eingeräumt ist, um sein (tatsächliches) Interesse an der Abwehr weiterer Leistungserbringer (hier: Dialysezweigpraxis) durchzusetzen.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2011 - L 11 KA 120/10
Vertragsarztangelegenheiten
Schon die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine nach der Rechtsprechung des BSG an sich ausgeschlossene Anfechtungsberechtigung unter Willkürgesichtspunkten ausnahmsweise doch gegeben ist (hierzu BSG, Urteil vom 07.02.2007 - B 6 KA 8/06 R - betreffend Zweigpraxisgenehmigung offengelassen von BSG, Urteil vom 28.10.2009 - B 6 KA 42/08 R -), bedarf der rechtlichen Klärung (hierzu Senat, Beschlüsse vom 23.10.2010 - L 11 B 71/10 KA ER -, 17.05.2010 - L 11 B 14/09 KA ER -); außerdem wird eine Anfechtungsberechtigung in weiteren Sondersituationen anerkannt (zur Drittanfechtung einer Dialysezweigpraxisgenehmigung vgl. Senat, Beschluss vom 16.03.2011 - L 11 KA 96/10 B ER -, LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 09.12.2009 - L 5 KA 2164/08 -, LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER -). - LSG Nordrhein-Westfalen, 13.04.2011 - L 11 KA 109/10
Vertragsarztangelegenheiten
Schon die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine nach der Rechtsprechung des BSG an sich ausgeschlossene Anfechtungsberechtigung unter Willkürgesichtspunkten ausnahmsweise doch gegeben ist (hierzu BSG. Urteil vom 07.02.2007 - B 6 KA 8/06 R - betreffend Zweigpraxisgenehmigung offengelassen von BSG, Urteil vom 28.10.2009 - B 6 KA 42/08 R -), bedarf der rechtlichen Klärung (hierzu Senat, Beschlüsse vom 23.10.2010 - L 11 B 71/10 KA ER -, 17.05.2010 - L 11 B 14/09 KA ER -); außerdem wird eine Anfechtungsberechtigung in weiteren Sondersituationen anerkannt (zur Drittanfechtung einer Dialysezweigpraxisgenehmigung vgl. Senat, Beschluss vom 16.03.2011 - L 11 KA 96/10 B ER -, LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 09.12.2009 - L 5 KA 2164/08 -, LSG Sachsen-Anhalt Beschluss vom 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER -). - LSG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2011 - L 11 KA 98/10
Vertragsarztangelegenheiten
Schon die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine nach der Rechtsprechung des BSG an sich ausgeschlossene Anfechtungsberechtigung unter Willkürgesichtspunkten ausnahmsweise doch gegeben ist (hierzu BSG. Urteil vom 07.02.2007 - B 6 KA 8/06 R - betreffend Zweigpraxisgenehmigung offengelassen von BSG, Urteil vom 28.10.2009 - B 6 KA 42/08 R -), bedarf der rechtlichen Klärung (hierzu Senat, Beschlüsse vom 23.10.2010 - L 11 B 71/10 KA ER -, 17.05.2010 - L 11 B 14/09 KA ER -); außerdem wird eine Anfechtungsberechtigung in weiteren Sondersituationen anerkannt (zur Drittanfechtung einer Dialysezweigpraxisgenehmigung vgl. Senat, Beschluss vom 16.03.2011 - L 11 KA 96/10 B ER -, LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 09.12.2009 - L 5 KA 2164/08 -, LSG Sachsen-Anhalt Beschluss vom 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER -). - LSG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2015 - L 11 KA 84/14
Vertragsarztangelegenheiten
Dies sei offensichtlich auch die Auffassung des Landessozialgerichts (LSG) Sachsen-Anhalt in seinem Beschluss vom 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER -. - SG Stuttgart, 01.09.2006 - S 10 KA 6200/06 Daher sei auch nach Auffassung des Landessozialgerichts (LSG) Sachsen-Anhalt (Beschluss vom 10.05.2004 - L 4 B 8/04 KA ER) ein Drittwiderspruchsrecht für die Ärzte mit genehmigtem Versorgungsauftrag gegen neue Genehmigungen nach § 4 Anlage 9.1 BMV-Ä gegeben.
Allerdings zeigen die Entscheidungen des BSG vom 14.03.2001 (B 6 KA 34/00 R = BSGE 88, 6), des LSG Sachsen-Anhalt vom 10.05.2004 (L 4 B 8/04 KA ER) und des SG Marburg vom 06.09.2005 (S 12 KA 454/05 ER), dass ausnahmsweise auch zwischen niedergelassenen Vertragsärzten eine Anfechtungsbefugnis Dritter, die nicht Adressaten eines Verwaltungsaktes sind, bejaht werden kann.
- LSG Saarland, 24.05.2016 - L 3 KA 1/13
Vertragsärztliche Versorgung - nephrologischer Versorgungsauftrag - keine …
Das Auseinanderbrechen einer Gemeinschaftspraxis bzw. BAG darf aber (ebenso LSG Sachsen-Anhalt vom 10.05.2004, Az.: L 4 B 8/04 KA ER.) - jedenfalls für Fallgestaltungen der vorliegenden Art, in denen die Genehmigung vor der am 01.07.2005 in Kraft getretenen Neufassung der Anlage 9.1 BMV-Ä/EKV erteilt worden ist - nicht dazu führen, dass der aus der Gemeinschaftspraxis bzw. BAG ausscheidende Arzt - hier der Beigeladene zu 1) - seine bisherige Genehmigung zur Übernahme eines Versorgungsauftrages für das Blutreinigungsverfahren verliert. - SG Schwerin, 28.03.2016 - S 3 KA 9/16
Vertragsärztliche Versorgung - keine Notwendigkeit der Erteilung eines neuen …
Unter Heranziehung des Beschlusses des LSG Sachsen-Anhalt vom 10. Mai 2004 (L 4 B 8/04 KA ER) sieht sich die AG nicht an die Ausführungen der KBV zur Erforderlichkeit einer Genehmigung für den umfassenden Versorgungsauftrag nach Auflösung der Kooperation gebunden. - LSG Baden-Württemberg, 06.12.2006 - L 5 KA 5367/06
Genehmigung einer Zweigpraxis
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