Rechtsprechung
| OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- OLG München, 27.05.2020 - 4 Ws 56/20
- OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
- BVerfG, 26.11.2020 - 2 BvR 1510/20
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (13)
- BVerfG, 04.09.2008 - 2 BvR 2162/07
Unzulässigkeit von Verfassungsbeschwerden der Russischen Föderation gegen die …
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Rn. 5 Der mit § 33a StPO eröffnete Rechtsbehelf setzt zunächst voraus, dass ein Gericht zum Nachteil eines Beteiligten Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet hat, zu denen er nicht gehört worden ist (BVerfG NJW 1976, 1837; BGH NJW 1999, 2290), oder zu berücksichtigendes Vorbringen grundlos übergangen hat (BGH, Beschluss vom 08.06.2010 - 2 ARs 107/10, 2 AR 58/10 [BeckRS 2010, 14536]; BVerfG Beschluss vom 04.09.2008 - 2 BvR 2162/07, 2 BvR 2271/07 [BeckRS 2010, 51387]).Denn der Schutzbereich des Art. 103 Abs. 1 GG umfasst weder die Richtigkeit der getroffenen tatsächlichen Feststellungen noch eine ordnungsgemäße Subsumtion und Entscheidungsbegründung (BVerfG Beschluss vom 04.09.2008, a.a.O.).
- BVerfG, 19.05.1992 - 1 BvR 986/91
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Übergehen …
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Deshalb müssen im Einzelfall besondere Umstände deutlich ergeben, dass tatsächliches Vorbringen eines Beteiligten entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei der Entscheidung ersichtlich nicht erwogen worden ist (BVerfG NJW 1997, 2310: "Die Gerichte brauchen nicht jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden"; DtZ 1992, 327: "Sie sind dabei nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgründen ausdrücklich zu befassen, namentlich nicht bei letztinstanzlichen, mit ordentlichen Rechtsmitteln nicht mehr angreifbaren Entscheidungen"). - BVerfG, 01.02.1978 - 1 BvR 426/77
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Nichtberücksichtigung …
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Sie missachtet dabei die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts (BGH, Beschluss vom 14.04.2011 - 3 StR 36/11 [BeckRS 2011, 09434]; BVerfG NJW 1978, 989), nach welcher eine Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG nicht schon dann gegeben ist, wenn die Antragstellerin die Entscheidungsgründe für unzureichend hält.
- BVerfG, 12.09.2016 - 1 BvR 1311/16
Nichtannahmebeschluss: Zur Gewährung rechtlichen Gehörs (Art 103 Abs 1 GG) im …
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Umso mehr gilt dies, wenn der scheinbar nicht berücksichtigte Vortrag nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts unerheblich oder offensichtlich unsubstantiiert ist (BVerfG, Beschluss vom 12.09.2016 - 1 BvR 1311/16 [BeckRS 2016, 52788]). - OLG Köln, 10.10.2005 - 81 Ss OWi 41/05
Kostenentscheidung bei Zurückweisung des Antrags auf Nachholung des rechtlichen …
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Rn. 10 Die Kosten einer erfolglosen Anhörungsrüge trägt in analoger Anwendung des § 465 Abs. 1 Satz 1 StPO die Antragstellerin (…BGH, Urt. v. 29.01.2015 - 1 StR 359/13 [BeckRS 2015, 03139]; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 08.03.2016 - 2 Ws 31/16 [BeckRS 2016, 05252]; OLG Köln NStZ 2006, 181). - BGH, 19.03.1999 - 2 ARs 109/99
Keine außerordentliche Beschwerde im Strafverfahren
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Rn. 5 Der mit § 33a StPO eröffnete Rechtsbehelf setzt zunächst voraus, dass ein Gericht zum Nachteil eines Beteiligten Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet hat, zu denen er nicht gehört worden ist (BVerfG NJW 1976, 1837; BGH NJW 1999, 2290), oder zu berücksichtigendes Vorbringen grundlos übergangen hat (BGH, Beschluss vom 08.06.2010 - 2 ARs 107/10, 2 AR 58/10 [BeckRS 2010, 14536]; BVerfG Beschluss vom 04.09.2008 - 2 BvR 2162/07, 2 BvR 2271/07 [BeckRS 2010, 51387]). - BGH, 29.01.2015 - 1 StR 359/13
Anhörungsrüge; Verfahrensverzögerung (Einzelfallbetrachtung)
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Rn. 10 Die Kosten einer erfolglosen Anhörungsrüge trägt in analoger Anwendung des § 465 Abs. 1 Satz 1 StPO die Antragstellerin (BGH, Urt. v. 29.01.2015 - 1 StR 359/13 [BeckRS 2015, 03139]; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 08.03.2016 - 2 Ws 31/16 [BeckRS 2016, 05252]; OLG Köln NStZ 2006, 181). - BGH, 23.08.2016 - 2 ARs 211/16
Unzulässiges Ablehnungsgesuch
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Rn. 4 Der Anhörungsrüge der Antragstellerin ist unzulässig, weil sie eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) bereits nicht ausreichend prüf- und nachvollziehbar darlegen kann (BGH, Beschluss vom 18.04.2016 - 2 ARs 410/14 [BeckRS 2016, 08249]; Beschluss vom 23.08.2016 - 2 ARs 211/16 [BeckRS 2016, 16333]). - BGH, 18.04.2016 - 2 ARs 410/14
Anhörungsrüge
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Rn. 4 Der Anhörungsrüge der Antragstellerin ist unzulässig, weil sie eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) bereits nicht ausreichend prüf- und nachvollziehbar darlegen kann (BGH, Beschluss vom 18.04.2016 - 2 ARs 410/14 [BeckRS 2016, 08249]; Beschluss vom 23.08.2016 - 2 ARs 211/16 [BeckRS 2016, 16333]). - OLG Karlsruhe, 08.03.2016 - 2 Ws 31/16
Rechtsbeschwerdeverfahren in einer Strafvollzugssache: Unrichtige Sachbehandlung …
Auszug aus OLG München, 16.07.2020 - 4d Ws 137/20
Rn. 10 Die Kosten einer erfolglosen Anhörungsrüge trägt in analoger Anwendung des § 465 Abs. 1 Satz 1 StPO die Antragstellerin (…BGH, Urt. v. 29.01.2015 - 1 StR 359/13 [BeckRS 2015, 03139]; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 08.03.2016 - 2 Ws 31/16 [BeckRS 2016, 05252]; OLG Köln NStZ 2006, 181). - BGH, 14.04.2011 - 3 StR 36/11
Unbegründete Anhörungsrüge; kein Anspruch auf Revisionshauptverhandlung
- BGH, 08.06.2010 - 2 ARs 107/10
Anhörungsrüge
- OLG München, 27.05.2020 - 4 Ws 56/20
Anforderungen an den Klageerzwingungsantrag
- BGH, 14.08.2025 - 4 StR 208/25 Die von ihm geltend gemachte inhaltliche Unrichtigkeit wird aber vom Schutzbereich des Art. 103 Abs. 1 GG nicht umfasst (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 4. September 2008 - 2 BvR 2162/07 Rn. 13) und rechtfertigt daher nicht das Nachholungsverfahren gemäß § 33a StPO (vgl. OLG München, Beschluss vom 16. Juli 2020 - 4d Ws 137/20 Rn. 6; KG…, Beschluss vom 29. Januar 1997 - (4) 1 Ss 271/96 (86/96) Rn. 2).
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