Rechtsprechung
| AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- mietrechtsiegen.de
Mietvertrag über Reihenendhaus - Wirksamkeit Mieterhöhungsverlangen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
- AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 182/12
- LG Berlin, 24.02.2015 - 63 S 192/14
- BGH, 26.04.2016 - VIII ZR 54/15
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (10)
- BGH, 21.10.2009 - VIII ZR 30/09
Zulässigkeit der Anhebung der Miete bis zum oberen Wert der Bandbreite der …
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Der Vermieter darf die Miete vom niedrigsten bis zum obersten Wert einer - unter Heranziehung eines Sachverständigen zutreffend ermittelten - Bandbreite der konkreten Einzelvergleichsmiete anheben (BGH v. 21.10.2009 VIII ZR 30/09 = NJW 2010, 149, 150 Rn 15).Maßstab für die Berechtigung des Mieterhöhungsverlangens ist dann die vom Sachverständigen ermittelte Einzelvergleichsmiete, die sich punktuell oder in einer Bandbreite darstellen lässt (BGH v. 21.10.2009 VIII ZR 30/09 = NJW 2010, 149, 150 Rn 15, BGH v. 06.07.2005 VIII ZR 322/04 = NJW 2005, 2621) und hier in Form einer Bandbreite die Grenze einer Mieterhöhung nach § 558 BGB darstellt.
- BGH, 29.02.2012 - VIII ZR 346/10
Wohnraummiete: Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Zu beachten ist, dass das Spektrum derjenigen Mieten, die für die vom Sachverständigen berücksichtigten Vergleichsmietwohnungen bezahlt werden ("Spanne"), nicht zugleich die Bandbreite der konkreten Einzelvergleichsmiete darstellt (BGH v. 29.02.2012 - VIII ZR 346/10 = NJW 2012 1351). - BGH, 20.04.2005 - VIII ZR 110/04
Schätzung der ortsüblichen Vergleichsmiete
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Das Gericht hat die ortsübliche Vergleichsmiete festzustellen und die Wohnung dann innerhalb der Spanne einzuordnen (vgl. BGH NJW 2005, 2074).
- BGH, 06.07.2005 - VIII ZR 322/04
Zulässigkeit eines Mieterhöhungsverlangens bei Ortsüblichkeit der Ausgangsmiete
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Maßstab für die Berechtigung des Mieterhöhungsverlangens ist dann die vom Sachverständigen ermittelte Einzelvergleichsmiete, die sich punktuell oder in einer Bandbreite darstellen lässt (BGH v. 21.10.2009 VIII ZR 30/09 = NJW 2010, 149, 150 Rn 15, BGH v. 06.07.2005 VIII ZR 322/04 = NJW 2005, 2621) und hier in Form einer Bandbreite die Grenze einer Mieterhöhung nach § 558 BGB darstellt. - BGH, 16.06.2010 - VIII ZR 99/09
Zur Verwendung von Mietspiegeln bei Mieterhöhungen
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Die ortsübliche Vergleichsmiete darf im Prozess daher nur auf der Grundlage von Erkenntnisquellen bestimmt werden, die die tatsächlich und üblicherweise gezahlten Mieten für vergleichbare Wohnungen in einer für die freie tatrichterliche Überzeugungsbildung (§ 286 ZPO) hinreichenden Weise ermittelt haben (BGH Urteil vom 16. Juni 2010 - VIII ZR 99/09, NJW 2010, 2946 Rn. 9; vgl. BVerfGE 37, 132, 143). - BGH, 17.09.2008 - VIII ZR 58/08
Anforderungen an die Begründung eines Mieterhöhungsverlangens für ein …
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Der BGH hat mit seinem Urteil vom 17.09.2008 zum Geschäftszeichen VIII ZR 58/08 entschieden, dass zur Begründung des Erhöhungsverlangens für die Miete eines Einfamilienhauses die Bezugnahme auf den an sich nicht einschlägigen Mietspiegel jedenfalls dann ausreicht, wenn die verlangte Miete innerhalb der Mietpreisspanne für Mehrfamilienhäuser liegt. - BVerfG, 23.04.1974 - 1 BvR 6/74
Vergleichsmiete I
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Die ortsübliche Vergleichsmiete darf im Prozess daher nur auf der Grundlage von Erkenntnisquellen bestimmt werden, die die tatsächlich und üblicherweise gezahlten Mieten für vergleichbare Wohnungen in einer für die freie tatrichterliche Überzeugungsbildung (§ 286 ZPO) hinreichenden Weise ermittelt haben (…BGH Urteil vom 16. Juni 2010 - VIII ZR 99/09, NJW 2010, 2946 Rn. 9; vgl. BVerfGE 37, 132, 143). - BVerfG, 12.03.1980 - 1 BvR 759/77
Vergleichsmiete III
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
Nach diesen gesetzlichen Vorgaben ist ein objektiver Maßstab anzulegen, der einen repräsentativen Querschnitt der üblichen Entgelte darstellen soll (BVerfGE 53, 352, 358). - LG Berlin, 25.01.2011 - 65 S 173/10
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
So hat es auch das LG Berlin entschieden ( vgl. LG Berlin Urteil vom 23.03.2010 65 S 165/09 GE 2010, 985 und LG Berlin 65 S 173/10 vom 25.01.2011 GE 2011, 411-412). - LG Berlin, 23.03.2010 - 65 S 165/09
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 04.06.2014 - 5 C 183/12
So hat es auch das LG Berlin entschieden ( vgl. LG Berlin Urteil vom 23.03.2010 65 S 165/09 GE 2010, 985 und LG Berlin 65 S 173/10 vom 25.01.2011 GE 2011, 411-412).
- LG Berlin, 24.02.2015 - 63 S 192/14
Mieterhöhungsverlangen für eine Wohnung in einem Reihenhaus: Berliner Mietspiegel …
Die Berufung der Beklagten gegen das am 04.06.2014 verkündete Urteil des Amtsgerichts Schöneberg - 5 C 183/12 - wird auf ihre Kosten zurückgewiesen. - LG Berlin, 27.04.2016 - 65 S 209/15
Mieterhöhungsverlangen für ein Einfamilienhaus: Formelle Wirksamkeit bei …
Rn. 21 3. Die Revision wird gemäß § 543 Abs. 1, 2 Alt. 3 ZPO zugelassen, um die Einheitlichkeit der Rechtsprechung mit Blick auf das noch anhängige Revisionsverfahren VIII ZR 54/15 (5 C 183/12 AG Schöneberg = 63 S 192/14 Landgericht Berlin) sicherzustellen.
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