Rechtsprechung
| BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23 |
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- Bundesverwaltungsgericht
BPersVG § 78 Abs. 1 Nr. 3 und 12, § 92 Abs. 1, § 95 Abs. 1, § 112 Abs. 8 Satz 1
Zuständigkeit des Gesamtpersonalrats in Abgrenzung zur Zuständigkeit des Personalrats der Zentrale beim Bundesnachrichtendienst
- rechtsinformationen.bund.de
Zuständigkeitsabgrenzung zwischen Gesamtpersonalrat und örtlichem Personalrat bei Vollzug organisatorischer Entscheidungen durch individuelle Personalverfügungen; Zentrale des Bundesnachrichtendiensts
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§ 92 Abs 1 BPersVG 2021, § 78 Abs 1 Nr 3 BPersVG 2021, § 78 Abs 1 Nr 12 BPersVG 2021, § 95 Abs 1 BPersVG 2021, § 112 Abs 8 S 1 BPersVG 2021
Zuständigkeitsabgrenzung zwischen Gesamtpersonalrat und örtlichem Personalrat bei Vollzug organisatorischer Entscheidungen durch individuelle Personalverfügungen; Zentrale des Bundesnachrichtendiensts - doev.de
Zuständigkeit des Gesamtpersonalrats in Abgrenzung zur Zuständigkeit des Personalrats der Zentrale beim BND
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- rechtsportal.de
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Zuständigkeit des Gesamtpersonalrats in Abgrenzung zur Zuständigkeit des Personalrats der Zentrale beim Bundesnachrichtendienst
Verfahrensgang
- BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
- BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Papierfundstellen
- BVerwGE 183, 259
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (16)
- BVerwG, 24.02.2022 - 5 A 7.20
Reichweite des Mitbestimmungsrechts bei Einstellungen von Beschäftigten für den …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Diesen ist zu entnehmen, dass die Zuständigkeit des örtlichen Personalrats einerseits und des Gesamtpersonalrats andererseits in einem Entweder-Oder-Verhältnis dergestalt stehen, dass sie sich wechselseitig ausschließen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - PersV 2022, 382 Rn. 19 m. w. N.; zur vergleichbaren Zuständigkeitsabgrenzung zwischen örtlichem Personalrat und Stufenvertretung vgl. etwa BVerwG…, Beschluss vom 2. September 2009 - 6 PB 22.09 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 31 Rn. 6).Rn. 14 In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass der örtliche Personalrat der Zentrale und damit der Hauptdienststelle des Bundesnachrichtendienstes in entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 1 BPersVG für die Wahrnehmung eines Beteiligungsrechts zuständig ist, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis die Durchführung einer Maßnahme beabsichtigt, die nur die Beschäftigten der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes betrifft (BVerwG, Beschluss vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - PersV 2022, 382 LS, Rn. 17 und 19; zum BPersVG a. F. vgl. BVerwG…, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 44;… s. allgemein BVerwG, Beschlüsse vom 29. August 2005 - 6 PB 6.05 - juris Rn. 4 …und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 17, jeweils m. w. N.).
Sind beispielsweise personelle Maßnahmen allein in Bezug auf Arbeitsplätze bzw. Dienstposten beabsichtigt, die einer bestimmten Dienststelle zuzuordnen sind, ist nur diese Dienststelle hiervon betroffen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - PersV 2022, 382 Rn. 22 m. w. N.).
Rn. 16 Dabei bestehen keine durchgreifenden Zweifel daran, dass der Beteiligte - wie mit den Verfahrensbeteiligten in der mündlichen Anhörung erörtert und von ihnen nicht in Abrede gestellt - zum Erlass der verfahrensgegenständlichen Personalverfügungen befugt gewesen ist, wobei es für die Zuständigkeitsabgrenzung grundsätzlich ohne Belang ist, ob dies auf seiner Funktion als Behördenleiter oder als Dienststellenleiter im Sinne des § 8 Satz 1 BPersVG beruhte (vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - PersV 2022, 382 Rn. 25).
- BVerwG, 01.04.1986 - 6 P 7.82
Notwendigkeit einer Überarbeitung der Gliederung des Stabs des …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Dies führt zur Unzulässigkeit und damit zur Verwerfung der Anträge (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 27. Februar 1986 - 6 P 32.82 - Buchholz 238.37 § 79 NWPersVG Nr. 3 S. 3 und 4 und vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 6 f.;… aus der Kommentarliteratur vgl. etwa Gronimus, Das personalvertretungsrechtliche Beschlussverfahren, 2017, § 81 ArbGG Rn. 40;… Treber, in: Richardi/Dörner/Weber/Annuß, Personalvertretungsrecht, 6. Aufl. 2024, § 108 Rn. 69;… Ricken, in: BeckOK BPersVG, Stand Oktober 2024, § 108 Rn. 66;… Rehak, in: Lorenzen/Gerhold/Schlatmann/Rehak/Hebeler/Ramm/Sachadae, BPersVG, Stand August 2024, § 108 Rn. 84).Es kommt mithin darauf an, dass die sich aus dem materiellen Recht ergebende Rechtsposition eines antragstellenden Personalrats durch die im Beschlussverfahren begehrte Entscheidung unmittelbar berührt wird (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 6 f. …und vom 8. Februar 2018 - 5 P 7.16 - BVerwGE 161, 164 Rn. 27, jeweils m. w. N.; s. a. zur vergleichbaren Frage der Beteiligtenbefugnis BVerwG…, Beschluss vom 22. Januar 2016 - 5 PB 10.15 - PersV 2016, 186 Rn. 4 m. w. N.).
Mit Blick auf die im Verhältnis zwischen Personalvertretung und Dienststellenleitung bestehende Partnerschaft von personalvertretungsrechtlich jeweils verantwortlichem Dienststellenleiter und jeweils zugehöriger Personalvertretung sind Anträge eines insoweit unzuständigen Personalvertretungsgremiums im gerichtlichen Beschlussverfahren mangels Antragsbefugnis unzulässig (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 27. Februar 1986 - 6 P 32.82 - Buchholz 238.37 § 79 NWPersVG Nr. 3 S. 3 und vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 6 f.).
Ist der Gesamtpersonalrat nach diesen Grundsätzen zu beteiligen, tritt er vielmehr in alle Aufgaben und Befugnisse ein, die sonst dem örtlichen Personalrat zustehen (zur vergleichbaren Zuständigkeitsabgrenzung zwischen örtlichem Personalrat und Stufenvertretung vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 7, vom 12. August 2009 - 6 PB 18.09 - Buchholz 251.92 § 71 SAPersVG Nr. 1 Rn. 3 …und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 16).
- BVerwG, 26.11.2008 - 6 P 7.08
Personalrat der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes; Wahlanfechtungsrecht der …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Rn. 13 a) Die Zuständigkeitsabgrenzung zwischen den örtlichen Personalräten, die in der Zentrale und den dezentralen Organisationseinheiten des Bundesnachrichtendienstes (vgl. zu Letzteren BVerwG, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 42 und 47) bestehen, und dem seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung soldatenbeteiligungs- und personalvertretungsrechtlicher Vorschriften vom 29. August 2016 (BGBl. I S. 2065) im Geschäftsbereich des Bundesnachrichtendienstes zu bildenden Gesamtpersonalrat (vgl. BT-Drs. 18/8298 S. 52 f.) bestimmt sich mangels einer besonderen Bestimmung in § 112 BPersVG nach den allgemeinen Regelungen (vgl. zur inhaltsgleichen Vorgängerregelung des § 86 BPersVG a. F. BVerwG, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 36 und 41 ff.).Rn. 14 In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass der örtliche Personalrat der Zentrale und damit der Hauptdienststelle des Bundesnachrichtendienstes in entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 1 BPersVG für die Wahrnehmung eines Beteiligungsrechts zuständig ist, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis die Durchführung einer Maßnahme beabsichtigt, die nur die Beschäftigten der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes betrifft (BVerwG…, Beschluss vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - PersV 2022, 382 LS, Rn. 17 und 19; zum BPersVG a. F. vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 44;… s. allgemein BVerwG, Beschlüsse vom 29. August 2005 - 6 PB 6.05 - juris Rn. 4 …und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 17, jeweils m. w. N.).
Demgegenüber liegt die Wahrnehmungszuständigkeit in entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 1 BPersVG bei dem im Geschäftsbereich des Bundesnachrichtendienstes gebildeten Gesamtpersonalrat, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis Maßnahmen gegenüber allen Beschäftigten des Bundesnachrichtendienstes oder gegenüber Beschäftigten von Dienststellen (auch) außerhalb der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes zu treffen beabsichtigt (vgl. zum BPersVG a. F. BVerwG, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 36 und 46;… s. allgemein BVerwG, Beschlüsse vom 29. August 2005 - 6 PB 6.05 - juris Rn. 4 …und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 17, jeweils m. w. N.).
- BVerwG, 13.09.2010 - 6 P 14.09
Verselbständigung einer Nebenstelle; Nebenstelle ohne Dienststellenleiter; …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Rn. 14 In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass der örtliche Personalrat der Zentrale und damit der Hauptdienststelle des Bundesnachrichtendienstes in entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 1 BPersVG für die Wahrnehmung eines Beteiligungsrechts zuständig ist, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis die Durchführung einer Maßnahme beabsichtigt, die nur die Beschäftigten der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes betrifft (BVerwG…, Beschluss vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - PersV 2022, 382 LS, Rn. 17 und 19; zum BPersVG a. F. vgl. BVerwG…, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 44;… s. allgemein BVerwG, Beschlüsse vom 29. August 2005 - 6 PB 6.05 - juris Rn. 4 und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 17, jeweils m. w. N.).Demgegenüber liegt die Wahrnehmungszuständigkeit in entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 1 BPersVG bei dem im Geschäftsbereich des Bundesnachrichtendienstes gebildeten Gesamtpersonalrat, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis Maßnahmen gegenüber allen Beschäftigten des Bundesnachrichtendienstes oder gegenüber Beschäftigten von Dienststellen (auch) außerhalb der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes zu treffen beabsichtigt (vgl. zum BPersVG a. F. BVerwG…, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 36 und 46;… s. allgemein BVerwG, Beschlüsse vom 29. August 2005 - 6 PB 6.05 - juris Rn. 4 und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 17, jeweils m. w. N.).
Ist der Gesamtpersonalrat nach diesen Grundsätzen zu beteiligen, tritt er vielmehr in alle Aufgaben und Befugnisse ein, die sonst dem örtlichen Personalrat zustehen (…zur vergleichbaren Zuständigkeitsabgrenzung zwischen örtlichem Personalrat und Stufenvertretung vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 7, vom 12. August 2009 - 6 PB 18.09 - Buchholz 251.92 § 71 SAPersVG Nr. 1 Rn. 3 und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 16).
- BVerwG, 08.02.2018 - 5 P 7.16
Ankündigungsfrist; Antragsbefugnis; Arbeitnehmerähnliche Personen; Auslegung; …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Entscheidend ist insoweit, ob die Vorschriften des anwendbaren Personalvertretungsgesetzes - hier des Bundespersonalvertretungsgesetzes vom 9. Juni 2021 (BGBl. I S. 1614; vgl. zur maßgeblichen Rechtslage BVerwG…, Beschluss vom 23. August 2007 - 6 P 7.06 - Buchholz 251.4 § 86 HmbPersVG Nr. 13 Rn. 12) - ihm ausdrücklich ein Antragsrecht zuerkennen (z. B. § 30 Satz 2 BPersVG) oder ihm sonstige geschützte organschaftliche Rechte vermitteln, die ihm zur eigenständigen Wahrnehmung übertragen sind, und auf die er sich in dem als Organstreit ausgestalteten Beschlussverfahren gegenüber der beteiligten Dienststellenleitung als ihm zustehende (eigene) Rechtspositionen berufen kann (vgl. BVerwG, Beschluss vom 8. Februar 2018 - 5 P 7.16 - BVerwGE 161, 164 Rn. 24 f. m. w. N.).Es kommt mithin darauf an, dass die sich aus dem materiellen Recht ergebende Rechtsposition eines antragstellenden Personalrats durch die im Beschlussverfahren begehrte Entscheidung unmittelbar berührt wird (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 6 f. und vom 8. Februar 2018 - 5 P 7.16 - BVerwGE 161, 164 Rn. 27, jeweils m. w. N.; s. a. zur vergleichbaren Frage der Beteiligtenbefugnis BVerwG…, Beschluss vom 22. Januar 2016 - 5 PB 10.15 - PersV 2016, 186 Rn. 4 m. w. N.).
- BVerwG, 29.08.2005 - 6 PB 6.05
Abgrenzung der Zuständigkeit zwischen dem örtlichen Personalrat der …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Rn. 14 In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass der örtliche Personalrat der Zentrale und damit der Hauptdienststelle des Bundesnachrichtendienstes in entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 1 BPersVG für die Wahrnehmung eines Beteiligungsrechts zuständig ist, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis die Durchführung einer Maßnahme beabsichtigt, die nur die Beschäftigten der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes betrifft (BVerwG…, Beschluss vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - PersV 2022, 382 LS, Rn. 17 und 19; zum BPersVG a. F. vgl. BVerwG…, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 44; s. allgemein BVerwG, Beschlüsse vom 29. August 2005 - 6 PB 6.05 - juris Rn. 4 …und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 17, jeweils m. w. N.).Demgegenüber liegt die Wahrnehmungszuständigkeit in entsprechender Anwendung des § 92 Abs. 1 BPersVG bei dem im Geschäftsbereich des Bundesnachrichtendienstes gebildeten Gesamtpersonalrat, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis Maßnahmen gegenüber allen Beschäftigten des Bundesnachrichtendienstes oder gegenüber Beschäftigten von Dienststellen (auch) außerhalb der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes zu treffen beabsichtigt (vgl. zum BPersVG a. F. BVerwG…, Beschluss vom 26. November 2008 - 6 P 7.08 - BVerwGE 132, 276 Rn. 36 und 46; s. allgemein BVerwG, Beschlüsse vom 29. August 2005 - 6 PB 6.05 - juris Rn. 4 …und vom 13. September 2010 - 6 P 14.09 - Buchholz 251.92 § 71 PersVG LSA Nr. 2 Rn. 17, jeweils m. w. N.).
- BVerwG, 27.02.1986 - 6 P 32.82
Probeweise Einführung in die gleitende Arbeitszeit - Mitbestimmung bei der …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Dies führt zur Unzulässigkeit und damit zur Verwerfung der Anträge (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 27. Februar 1986 - 6 P 32.82 - Buchholz 238.37 § 79 NWPersVG Nr. 3 S. 3 und 4 und vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 6 f.;… aus der Kommentarliteratur vgl. etwa Gronimus, Das personalvertretungsrechtliche Beschlussverfahren, 2017, § 81 ArbGG Rn. 40;… Treber, in: Richardi/Dörner/Weber/Annuß, Personalvertretungsrecht, 6. Aufl. 2024, § 108 Rn. 69;… Ricken, in: BeckOK BPersVG, Stand Oktober 2024, § 108 Rn. 66;… Rehak, in: Lorenzen/Gerhold/Schlatmann/Rehak/Hebeler/Ramm/Sachadae, BPersVG, Stand August 2024, § 108 Rn. 84).Mit Blick auf die im Verhältnis zwischen Personalvertretung und Dienststellenleitung bestehende Partnerschaft von personalvertretungsrechtlich jeweils verantwortlichem Dienststellenleiter und jeweils zugehöriger Personalvertretung sind Anträge eines insoweit unzuständigen Personalvertretungsgremiums im gerichtlichen Beschlussverfahren mangels Antragsbefugnis unzulässig (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 27. Februar 1986 - 6 P 32.82 - Buchholz 238.37 § 79 NWPersVG Nr. 3 S. 3 und vom 1. April 1986 - 6 P 7.82 - Buchholz 238.3A § 82 BPersVG Nr. 12 S. 6 f.).
- BAG, 23.03.2023 - 1 ABR 43/18
Unternehmensmitbestimmung in der Societas Europaea (SE)
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Rn. 11 1. Im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren ist ein Antragsteller nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dann antragsbefugt, wenn er durch die begehrte Entscheidung in seiner personalvertretungsrechtlichen Rechtsposition betroffen werden kann, was regelmäßig nur dann der Fall ist, wenn er eigene Rechte geltend macht, deren Verletzung nach seinem Vorbringen möglich, also nicht von vornherein ausgeschlossen ist (stRspr, vgl. etwa BVerwG…, Beschluss vom 27. Juni 2019 - 5 P 2.18 - BVerwGE 166, 97 Rn. 26 m. w. N.; s. a. BAG, Beschluss vom 23. März 2023 - 1 ABR 43/18 - BAGE 180, 290 Rn. 40 m. w. N.). - BVerwG, 23.08.2007 - 6 P 7.06
Dienstanweisung für Lehrerinnen und Lehrer; Einführung von Präsenztagen; …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Entscheidend ist insoweit, ob die Vorschriften des anwendbaren Personalvertretungsgesetzes - hier des Bundespersonalvertretungsgesetzes vom 9. Juni 2021 (BGBl. I S. 1614; vgl. zur maßgeblichen Rechtslage BVerwG, Beschluss vom 23. August 2007 - 6 P 7.06 - Buchholz 251.4 § 86 HmbPersVG Nr. 13 Rn. 12) - ihm ausdrücklich ein Antragsrecht zuerkennen (z. B. § 30 Satz 2 BPersVG) oder ihm sonstige geschützte organschaftliche Rechte vermitteln, die ihm zur eigenständigen Wahrnehmung übertragen sind, und auf die er sich in dem als Organstreit ausgestalteten Beschlussverfahren gegenüber der beteiligten Dienststellenleitung als ihm zustehende (eigene) Rechtspositionen berufen kann (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 8. Februar 2018 - 5 P 7.16 - BVerwGE 161, 164 Rn. 24 f. m. w. N.). - BVerwG, 27.06.2019 - 5 P 2.18
Antragsbefugnis; Beruhen; Beschlussverfahren; Betriebsvereinbarung; …
Auszug aus BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
Rn. 11 1. Im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren ist ein Antragsteller nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dann antragsbefugt, wenn er durch die begehrte Entscheidung in seiner personalvertretungsrechtlichen Rechtsposition betroffen werden kann, was regelmäßig nur dann der Fall ist, wenn er eigene Rechte geltend macht, deren Verletzung nach seinem Vorbringen möglich, also nicht von vornherein ausgeschlossen ist (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 27. Juni 2019 - 5 P 2.18 - BVerwGE 166, 97 Rn. 26 m. w. N.; s. a. BAG…, Beschluss vom 23. März 2023 - 1 ABR 43/18 - BAGE 180, 290 Rn. 40 m. w. N.). - BVerwG, 19.09.2012 - 6 P 3.11
Personalrat der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes; Mitwirkung bei Maßnahmen …
- BVerwG, 02.09.2009 - 6 PB 22.09
Mitbestimmungspflichtige Maßnahme; Erlass einer obersten Dienstbehörde; …
- BVerwG, 11.03.1982 - 6 P 8.80
Festsetzung des Gegenstandswerts eines Beschwerdeverfahrens
- BVerwG, 22.01.2016 - 5 PB 10.15
Absoluter Revisionsgrund; absoluter Rechtsbeschwerdegrund; Beruhensmerkmal; …
- BVerwG, 12.08.2009 - 6 PB 18.09
Zuständigkeit der Stufenvertretung; allgemeine Aufgaben der Personalvertretung.
- BVerwG, 11.12.1991 - 6 P 5.91
Personalvertretungsrecht - Umsetzung eines Personalratsmitglieds - …
- BVerwG, 24.04.2026 - 5 P 4.24
Beteiligungsverfahren bei einer gemeinsamen Angelegenheit im Sinne von § 53 Abs. …
Dies ist insbesondere von praktischer Bedeutung, wenn einerseits die Zuständigkeit des örtlichen Personalrats und andererseits diejenige der Stufenvertretung oder des Gesamtpersonalrats in Rede steht (vgl. dazu etwa BVerwG, Beschluss vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - BVerwGE 183, 259 Rn. 13 f.). - BVerwG, 22.05.2025 - 5 PA 1.24
Keine Zuständigkeit des Personalrats der Zentrale für verselbständigte Teile und …
Er begehrt damit die Feststellung seiner Wahrnehmungszuständigkeit (vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - BVerwGE 183, 259 Rn. 11 f., 14) für diese Stellen und Teile des Bundesnachrichtendienstes.Rn. 11 Die Zuständigkeitsabgrenzung zwischen dem Antragsteller als dem Personalrat der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes und dem seit dem Inkrafttreten der Änderungen des Bundespersonalvertretungsgesetzes durch das Gesetz vom 29. August 2016 (BGBl. I S. 2065) beim Bundesnachrichtendienst zu bildenden Gesamtpersonalrat richtet sich mangels einer besonderen Bestimmung in § 112 BPersVG nach den allgemeinen Regelungen des § 95 i. V. m. § 92 BPersVG (…BVerwG, Beschlüsse vom 24. Februar 2022 - 5 A 7.20 - NVwZ-RR 2022, 584 Rn. 18 f. und vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - BVerwGE 183, 259 Rn. 13 f., jeweils m. w. N.).
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass danach der örtliche Personalrat der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes für die Wahrnehmung eines Beteiligungsrechts zuständig ist, wenn der Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Rahmen seiner Entscheidungsbefugnis die Durchführung einer Maßnahme beabsichtigt, die nur die Beschäftigten der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes betrifft (BVerwG, Beschluss vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - BVerwGE 183, 259 Rn. 14 m. w. N.).
- OVG Berlin-Brandenburg, 06.11.2025 - 60 PV 1.24
Charité-Universitätsmedizin; Aufsichtsrat; beratendes Mitglied; Gesamtpersonalrat
Ein Antragsteller ist dann antragsbefugt, wenn er durch die begehrte Entscheidung in seiner personalvertretungsrechtlichen Rechtsposition betroffen werden kann, was regelmäßig nur dann der Fall ist, wenn er eigene Rechte geltend macht, deren Verletzung nach seinem Vorbringen möglich, also nicht von vornherein ausgeschlossen ist (BVerwG, Beschluss vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - juris Rn. 11).Rn. 35 Im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren stehen Personalräten nur die Rechte bzw. Ansprüche zu, die im materiellen Personalvertretungsrecht wurzeln (BVerwG, Beschluss vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - juris Rn. 11).
Ob sich diese Rechtspositionen nur aus dem jeweils einschlägigen Personalvertretungsgesetz ergeben (so BVerwG…, Beschluss vom 29. April 2022 - 5 P 10.20 - juris Rn. 9; unklar in dessen Beschluss vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - juris Rn. 11) oder ausnahmsweise in Gesetzen eines anderen Rechtskreises wie dem Hochschulrecht finden lassen, braucht hier nicht entschieden zu werden.
- BVerwG, 28.02.2025 - 5 P 5.23
Keine Mitbestimmung bei ressortübergreifender Übertragung von beamtenrechtlichen …
Seine Auswirkungen können nicht losgelöst von dem Kontext, in dem sie stehen, beurteilt werden, sondern sind unter dessen Einbeziehung zu bewerten (BVerwG, Beschluss vom 11. Oktober 2024 - 5 PA 1.23 - juris Rn. 17). - BVerwG, 29.10.2025 - 5 P 7.23 In Personalvertretungssachen entspricht es grundsätzlich der Billigkeit, als Gegenstandswert den Auffangwert von 5 000 EUR festzusetzen (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS sowie vom 28. März 2025 - 5 PA 1.23 - Rn. 4 und - 5 PB 1.24 - PersV 2025, 358 Rn. 4, jeweils m. w. N.).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Doctrine
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- Bundesverwaltungsgericht
Verfahrensgang
- BVerwG, 11.10.2024 - 5 PA 1.23
- BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (9)
- BVerwG, 29.09.2005 - 6 P 9.05
Personalvertretung; Beschlussverfahren; Gegenstandswert; Wert; Auffangwert.
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Denn die jedem personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren innewohnende allgemeine, auf die Tätigkeit der Personalvertretungen ausstrahlende Bedeutung schließt es in der Regel aus, die einzelnen personalvertretungsrechtlichen Streitsachen unterschiedlich zu bewerten (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 2 m. w. N. …und vom 7. Oktober 2020 - 5 PB 7.18 - juris Rn. 5).Deshalb ist eine Erhöhung des Auffangwertes, der in Personalvertretungssachen als Gegenstandswert grundsätzlich der Billigkeit entspricht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS), durch eine Addition der Werte mehrerer Gegenstände gemäß § 22 Abs. 1 RVG - soweit hier von Interesse - nicht schon deshalb geboten, weil ein Personalrat mehrere im Wesentlichen gleichlautende (Feststellungs-)Anträge stellt, die sich auf gleichliegende Komplexe beziehen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 9. Dezember 1998 - 6 P 6.97 - juris Rn. 49 m. w. N., vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 -
, vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 3 …und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ) bzw. aus einem zusammenhängenden Lebenssachverhalt abgeleitet werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 4. Oktober 2022 - OVG 62 L 1/22 - juris Rn. 6 m. w. N.). - BVerwG, 15.07.2004 - 6 P 1.04
Anhörung des örtlichen Personalrats durch die Stufenvertretung; …
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Deshalb ist eine Erhöhung des Auffangwertes, der in Personalvertretungssachen als Gegenstandswert grundsätzlich der Billigkeit entspricht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS), durch eine Addition der Werte mehrerer Gegenstände gemäß § 22 Abs. 1 RVG - soweit hier von Interesse - nicht schon deshalb geboten, weil ein Personalrat mehrere im Wesentlichen gleichlautende (Feststellungs-)Anträge stellt, die sich auf gleichliegende Komplexe beziehen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 9. Dezember 1998 - 6 P 6.97 - juris Rn. 49 m. w. N., vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 -, vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 3 …und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ) bzw. aus einem zusammenhängenden Lebenssachverhalt abgeleitet werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 4. Oktober 2022 - OVG 62 L 1/22 - juris Rn. 6 m. w. N.). Eine entsprechende Erhöhung des Gegenstandswertes ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vielmehr nur bei subjektiver oder objektiver Antragshäufung anerkannt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 12. November 2002 - 6 P 2.02 -
, vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 - …und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ). - BVerwG, 24.06.2021 - 5 P 1.20
Mitbestimmung des Personalrats einer gemeinsamen Einrichtung bei der Übertragung …
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Deshalb ist eine Erhöhung des Auffangwertes, der in Personalvertretungssachen als Gegenstandswert grundsätzlich der Billigkeit entspricht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS), durch eine Addition der Werte mehrerer Gegenstände gemäß § 22 Abs. 1 RVG - soweit hier von Interesse - nicht schon deshalb geboten, weil ein Personalrat mehrere im Wesentlichen gleichlautende (Feststellungs-)Anträge stellt, die sich auf gleichliegende Komplexe beziehen (…vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 9. Dezember 1998 - 6 P 6.97 - juris Rn. 49 m. w. N., vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 -, vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 3 und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ) bzw. aus einem zusammenhängenden Lebenssachverhalt abgeleitet werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 4. Oktober 2022 - OVG 62 L 1/22 - juris Rn. 6 m. w. N.).Eine entsprechende Erhöhung des Gegenstandswertes ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vielmehr nur bei subjektiver oder objektiver Antragshäufung anerkannt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 12. November 2002 - 6 P 2.02 -
, vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 - und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ).
- BVerwG, 09.12.1998 - 6 P 6.97
Mitbestimmung bei Änderungskündigungen zur individualvertraglichen Vereinbarung …
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Deshalb ist eine Erhöhung des Auffangwertes, der in Personalvertretungssachen als Gegenstandswert grundsätzlich der Billigkeit entspricht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS), durch eine Addition der Werte mehrerer Gegenstände gemäß § 22 Abs. 1 RVG - soweit hier von Interesse - nicht schon deshalb geboten, weil ein Personalrat mehrere im Wesentlichen gleichlautende (Feststellungs-)Anträge stellt, die sich auf gleichliegende Komplexe beziehen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 9. Dezember 1998 - 6 P 6.97 - juris Rn. 49 m. w. N., vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 -, vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 3 …und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ) bzw. aus einem zusammenhängenden Lebenssachverhalt abgeleitet werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 4. Oktober 2022 - OVG 62 L 1/22 - juris Rn. 6 m. w. N.). - BVerwG, 12.11.2002 - 6 P 2.02
Antragsberechtigung; Feststellungsinteresse; Grundsatz der vertrauensvollen …
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Eine entsprechende Erhöhung des Gegenstandswertes ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vielmehr nur bei subjektiver oder objektiver Antragshäufung anerkannt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 12. November 2002 - 6 P 2.02 -, vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 - …und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ). - BVerwG, 21.03.2007 - 6 PB 17.06
Abstimmung in Gruppenangelegenheiten; Fachgruppenprinzip; Mitwirkung des …
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Dies entspricht im Übrigen wertmäßig dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 …und vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1). - BVerwG, 03.04.2007 - 6 PB 18.06
Berufsbezeichnung im Wahlvorschlag; Prüfung durch den Wahlvorstand; …
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Dies entspricht im Übrigen wertmäßig dem Auffangstreitwert des § 52 Abs. 2 GKG (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 21. März 2007 - 6 PB 17.06 - PersR 2008, 26 und vom 3. April 2007 - 6 PB 18.06 - juris Rn. 1). - BVerwG, 07.10.2020 - 5 PB 7.18
Festsetzung des Werts des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit für das …
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Denn die jedem personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren innewohnende allgemeine, auf die Tätigkeit der Personalvertretungen ausstrahlende Bedeutung schließt es in der Regel aus, die einzelnen personalvertretungsrechtlichen Streitsachen unterschiedlich zu bewerten (…stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 2 m. w. N. und vom 7. Oktober 2020 - 5 PB 7.18 - juris Rn. 5). - OVG Berlin-Brandenburg, 04.10.2022 - 62 L 1.22
Zum Gegenstandswert beim Abschluss einer Personalvertretungssache durch Vergleich
Auszug aus BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23
Deshalb ist eine Erhöhung des Auffangwertes, der in Personalvertretungssachen als Gegenstandswert grundsätzlich der Billigkeit entspricht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS), durch eine Addition der Werte mehrerer Gegenstände gemäß § 22 Abs. 1 RVG - soweit hier von Interesse - nicht schon deshalb geboten, weil ein Personalrat mehrere im Wesentlichen gleichlautende (Feststellungs-)Anträge stellt, die sich auf gleichliegende Komplexe beziehen (…vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 9. Dezember 1998 - 6 P 6.97 - juris Rn. 49 m. w. N., vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 -, vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 3 …und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ) bzw. aus einem zusammenhängenden Lebenssachverhalt abgeleitet werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 4. Oktober 2022 - OVG 62 L 1/22 - juris Rn. 6 m. w. N.).
- OVG Hamburg, 28.09.2026 - 5 So 13/26 Im Fall nichtvermögensrechtlicher Streitigkeiten ist maßgeblich, ob die den Sachanträgen zu Grunde liegenden Ansprüche jeweils einen selbständigen materiellen Gehalt aufweisen (…VGH Mannheim, Beschl. v. 29.3.2023, 12 S 2479/22, juris Rn. 16 m.w.N.; vgl. BVerwG, Beschl. v. 28.3.2025, 5 PA 1.23, juris Rn. 4, zu § 23 Abs. 3 Satz 2 Halbs. 1 RVG) bzw. ob - mit anderen Worten - die Streitgegenstände dasselbe ideelle Interesse betreffen (…OVG Münster, Beschl. v. 5.3.2024, 6 E 119/24, juris Rn. 10 f. m.w.N.).
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