Rechtsprechung
| BGH, 24.04.2024 - 5 StR 510/23 |
Volltextveröffentlichungen (10)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - HRR Strafrecht
§ 212 StGB; § 15 StGB; § 25 Abs. 2 StGB; § 224 StGB
Beweiswürdigung zum Tötungseventualvorsatz (lebensgefährliche Gewalthandlung; Indizwirkung); gefährliche Körperverletzung; Mitttäterschaft (Zurechnung; Tatplan; Vorsatz) - openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Abgrenzung zwischen gefährlicher Körperverletzung und versuchtem Totschlag: Tötungsvorsatz bei Messerstichen in den Oberschenkel; Mittäterschaft bei gemeinschaftlichem Kampfgeschehen
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 22 StGB, § 23 StGB, § 25 Abs 2 StGB, § 212 StGB, § 224 Abs 1 Nr 2 StGB
Abgrenzung zwischen gefährlicher Körperverletzung und versuchtem Totschlag: Tötungsvorsatz bei Messerstichen in den Oberschenkel; Mittäterschaft bei gemeinschaftlichem Kampfgeschehen - IWW
§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB, § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB, § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB, § 25 Abs. 2 StGB, § 353 Abs. 2 StPO
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
StGB § 212
Anforderungen an die Prüfung des (bedingten) Tötungsvorsatzes; Zurechnung der Handlungen eines anderen Tatbeteiligten - datenbank.nwb.de
Totschlag: Tötungsvorsatz bei Messerstiche in den Oberschenkel; Mittäterschaft bei gemeinschaftlichem Kampfgeschehen
Kurzfassungen/Presse
- beck-aktuell.de (Kurzinformation)
Messerattacke: Stich in Oberschenkel schließt Tötungsvorsatz nicht aus
Verfahrensgang
- LG Kiel, 03.07.2023 - 13 KLs 588 Js 51074/22
- BGH, 21.03.2024 - 5 StR 510/23
- BGH, 24.04.2024 - 5 StR 510/23
Papierfundstellen
- NStZ 2024, 481
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (2)
- BGH, 14.02.2024 - 5 StR 215/23
Revision der Staatsanwaltschaft führt zur Aufhebung des Urteils wegen …
Auszug aus BGH, 24.04.2024 - 5 StR 510/23
Das Vertrauen auf einen glimpflichen Ausgang lebensgefährdenden Tuns darf indes nicht auf bloßen Hoffnungen beruhen, sondern muss sich auf Tatsachen stützen (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Urteil vom 14. Februar 2024 - 5 StR 215/23 Rn. 9 mwN). - BGH, 06.01.2021 - 5 StR 288/20
Heimtückemord: Arglosigkeit des flüchtenden Opfers nach erster Angriffsbewegung …
Auszug aus BGH, 24.04.2024 - 5 StR 510/23
Handlungen eines anderen Tatbeteiligten, mit denen nach den Umständen des Falles gerechnet werden muss, werden vom Willen des Mittäters umfasst, auch wenn er sich diese nicht eigens vorgestellt hat; ebenso ist er für jede Ausführungsart einer von ihm gebilligten Straftat verantwortlich, wenn er mit der Handlungsweise seines Tatgenossen einverstanden oder sie ihm zumindest gleichgültig war (vgl. BGH, Urteil vom 6. Januar 2021 - 5 StR 288/20, NStZ 2021, 287, 288).
- LG München I, 15.04.2025 - 1 Ks 515 Js 848/24
Schuldunfähigkeit, Paranoide Schizophrenie, Gefährliche Körperverletzung, …
Ein auf Tatsachen gegründetes, ernsthaftes Vertrauen lässt sich damit nicht vereinbaren und ein nur vages Hoffen genügt nicht, um die Annahme des Tötungsvorsatz in Abrede zu stellen (vgl. BGH, Urteil vom 24. April 2024 - 5 StR 510/23; Urteil vom 14. Februar 2024 - 5 StR 215/23). - LG Nürnberg-Fürth, 04.06.2025 - 19 Ks 107 Js 2645/24
Tötungsvorsatz, Würgegriff, Polizeigewalt, Täter-Opfer-Ausgleich, …
Bei äußerst gefährlichen Handlungen - vorbehaltlich in die Gesamtbetrachtung einzustellender gegenläufiger Umstände des Einzelfalls - liegt es dabei nahe, dass der Täter die Möglichkeit, das Opfer könne durch seine Handlungen zu Tode kommen, erkennt und, weil er gleichwohl sein gefährliches Handeln beginnt oder fortsetzt, auch einen solchen Erfolg billigend in Kauf nimmt (BGH BeckRS 2024, 2064; BGH, NStZ 2024, 481; BGH, Urteil vom 18.05.2022 - 6 StR 587/21; BGH, Urteil vom 16.10.2013 - 3 StR 45/13; BGH, Beschluss vom 09.10.2013 - 4 StR 364/13).
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| BGH, 21.03.2024 - 5 StR 510/23 |
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Verfahrensgang
- LG Kiel, 03.07.2023 - 13 KLs 588 Js 51074/22
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- BGH, 24.04.2024 - 5 StR 510/23
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