Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 07.01.2002 - 6 A 1144/00 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Ausgestaltung der Qualifizierung der beamtenrechtlichen Beihilfefähigkeit der Durchführung von Excimer-Laser-Operation nach dem LASIK-Verfahren an beiden Augen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Arnsberg, 24.01.2000 - 2 K 4787/98
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.01.2002 - 6 A 1144/00
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (1)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.1997 - 12 A 2047/97
Darlegung ernstlicher Zweifel; Richtigkeit einer verwaltungsgerichtlichen …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 07.01.2002 - 6 A 1144/00
Rn. 4 Vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 9. Juli 1997 - 12 A 2047/97 -, Deutsches Verwaltungsblatt 1997, 1342, und vom 20. Oktober 1998 - 18 B 69/98 -.
- VG Neustadt, 08.05.2013 - 1 K 1061/12
Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine Lasik-Operation
Sie beruht zum einen auf der nicht weiter problematisierten Übernahme übereinstimmenden Prozessvorbringens und einer in Folge dessen fehlenden Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Anerkennung durch das Gericht (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 7. Januar 2002 - 6 A 1144/00 -, juris) oder auf dem Umstand, dass Gerichte sich nicht mit der Beihilfefähigkeit sondern mit privatrechtlichen Krankenversicherungsverträgen befassten und dort die Frage der medizinischen Notwendigkeit der LASIK entscheiden mussten (z.B. Landgericht Dortmund, Urteil vom 5. Oktober 2006 - 2 S 17/05 - und Amtsgericht Tiergarten, Urteil vom 15. September 2009 - 6 C 337/07 -, juris). - VG Düsseldorf, 30.05.2012 - 10 K 5359/10
Augenoperation im Wege des "Biopticsverfahrens" ist nicht beihilfefähig
Rn. 31 vgl. OVG Hamburg Urteil vom 2. März 2012 - 1 Bf 177/10 -, juris, Rn. 49; auch VG Arnsberg, Urteil vom 24. Januar 2000 - 2 K 4787/98 -, NRWE, Rn. 15 ("Zwischen den Beteiligten besteht kein Streit über die wissenschaftliche Anerkennung der vorliegend fraglichen Behandlungsmethode."), bestätigt durch OVG NRW, Beschluss vom 7. Januar 2002 - 6 A 1144/00 -, juris; die Frage der wissenschaftlichen Anerkennung offen lassend dagegen BayVGH, Beschlüsse vom 22. März 2010 - 14 ZB 08.1083 -, juris, Rn. 11, sowie vom 24. August 2011 - 14 ZB 11.505 -, juris, Rn. 5; ebenso VG Schwerin, Urteil vom 27. Mai 2011 - 1 A 1386/09 -, juris, Rn. 21 a.E.,.Rn. 36 Vgl. - jeweils zur LASIK-Operation - VG Arnsberg, Urteil vom 24. Januar 2000 - 2 K 4787/98 -, NRWE, Rn. 15 (bestätigt durch OVG NRW, Beschluss vom 7. Januar 2002 - 6 A 1144/00 -, juris); BayVGH, Beschlüsse vom 22. März 2010 - 14 ZB 08.1083 -, juris, Rn. 5, 11, sowie vom 24. August 2011 - 14 ZB 11.505 -, juris, Rn. 5; VG Regensburg, Urteil vom 11. April 2011 - RN 8 K 10.2028 -, juris, Rn. 20 f.; OVG Hamburg, Urteil vom 2. März 2012 - 1 Bf 177/10 -, juris, Rn. 48; VG Köln, Urteil vom 9. März 2012 - 19 K 7539/10 -, juris, Rn. 17 ff.; vgl. ferner - zum refraktiven Linsenaustausch mit Implantation einer Multifokallinse - VG Stuttgart, Urteil vom 5. November 2008 - 12 K 978/08 -, juris, Rn. 19, sowie zur fehlenden Notwendigkeit (§ 27 Abs. 1 Satz 1 SGB V) der Implantation von Intraokularlinsen: LSG NRW, Urteil vom 10. Oktober 2002 - L 16 KR 177/01 -, juris, Rn. 18, und SG Aachen, Urteil vom 5. Oktober 2010 - S 13 KR 157/10 -, juris, Rn. 19.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.04.2012 - 1 A 1382/10
Beihilfefähigkeit für Aufwendungen der Implantation einer Vorderkammerlinse zur …
Rn. 15 Soweit sich das Zulassungsvorbringen auf den Beschluss des OVG NRW vom 7. Januar 2002 - 6 A 1144/00 - bzw. die diesem Beschluss zugrunde liegende erstinstanzliche Entscheidung des VG Arnsberg bezieht, ist weder dargetan noch sonst ersichtlich, dass dort die medizinische Notwendigkeit einer Operation zur Korrektur eines Sehfehlers unabhängig von der Frage der Unverträglichkeit einer Brille oder von Kontaktlinsen (generell) bejaht worden wäre.Rn. 17 2. Die Berufung kann auch nicht wegen der geltend gemachten Abweichung von dem bereits angeführten Beschluss des OVG NRW vom 7. Januar 2002 - 6 A 1144/00 - gemäß § 124 Abs. 2 Nr. 4 VwGO zugelassen werden.
- FG Düsseldorf, 16.02.2006 - 15 K 6677/04
Krankheitskosten; außergewöhnliche Belastung; LASIK-Augenoperation; …
Rn. 21 Entsprechende Abgrenzungskriterien, die auch für die steuerliche Beurteilung herangezogen werden können, ergeben sich aus den im Rahmen von versicherungs- und beihilferechtlichen Streitigkeiten von den Sozialgerichten (gesetzliche Krankenversicherung), Zivilgerichten (private Krankenversicherung) und Verwaltungsgerichten (Beihilfe) aufgestellten Grundsätzen (vgl. z.B. Urteil des Sächsischen Landessozialgerichts vom 07.12.1998 L 1 KR 26/98, juris; Urteil des LG München I vom 4.11.2004 31 S 951/04, VersR 2005, 394 und Beschluss des OVG Münster vom 07.01.2002 6 A 1144/00; juris). - VG Arnsberg, 26.01.2012 - 13 K 1978/11
Anspruch auf die Gewährung einer Beihilfe zu den Aufwendungen für eine …
17 f.; VG Arnsberg, Urteil vom 24. Januar 2000 - 2 K 4787/98 -, abrufbar unter NRWE; ihm folgend und den Ansatz des VG nicht in Frage stellend: OVG NRW, Beschluss vom 7. Januar 2002 - 6 A 1144/00 - siehe mit vergleichbaren Begründungsansätzen aus anderen Gerichtsbarkeiten: Finanzgericht (FG) Düsseldorf, Urteil vom 16. Februar 2006 - 15 K 6677/04 E -, juris, Rdnr. 15 ff.; Landgericht (LG) München I, Urteil vom 4. November 2004 - 31 S 951/04 -, juris; LG Hannover, Urteil vom 11. August 2009 - 2 S 85/06 -, juris Rdrn. - VG Münster, 28.05.2010 - 11 K 1715/08
Anspruch auf Gewährung einer Beihilfe zu den Aufwendungen für die Implantation …
Rn. 22 Vgl. dazu: VG Arnsberg, Urteil vom 24. Januar 2000 - 2 K 4787/98 -, (zur Excimer-Laser-Operation nach dem LASIK-Verfahren), bestätigt durch Beschluss des OVG NRW, vom 7. Januar 2002 - 6 A 1144/00 - s. auch Bayerischer VGH, Beschluss vom 22. März 2010 - 14 ZB 08.1083 - (zur LASIK-Operation); VG Stuttgart, Urteil vom 5. November 2008 - 12 K 978/08 - (zum refraktiven Linsenaustausch).
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Rechtsprechung
| VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (10)
- BVerfG, 24.01.1984 - 1 BvL 7/82
Anforderungen an die Zuläsigkeit einer Richtervorlage
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Denn das Land Niedersachsen hat gesetzlich die Bildung der Versorgungsrücklage beschlossen, so dass Bedenken in dieser Richtung für die Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreits nicht erheblich wären (vgl. BVerfGE 66, 100, 105). - OVG Rheinland-Pfalz, 26.10.2001 - 2 A 10167/01
Streit über die Rechtmäßigkeit der Verminderung einer Versorgungsanpassung zum …
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Auch der Schriftsatz des Klägers vom 4. Mai 2001, in dem dieser eingehend darlegt, warum er die Regelungen in § 14 a BBesG für nicht vereinbar mit Art. 33 Abs. 5 GG und damit für verfassungswidrig hält, veranlasst ihn ebenso wenig zu einer anderen Beurteilung der hier maßgebenden Rechtslage wie nachfolgende Änderungen im Bundesbesoldungs- und Beamtenversorgungsrecht (so auch: VG Schleswig, Urteil vom 7. Mai 2001, Schl.HA 2001, 193; VG Aachen, Urteil vom 3. Mai 2001, IÖD 2001, 213 = DÖD 2001, 229; VG Trier, Urteil vom 2. April 2001 - 1 K 1026/00.TR -; OVG Koblenz, Urteil vom 26. Oktober 2001, DRiZ 2002, 222). - VG Trier, 02.04.2001 - 1 K 1026/00
Anspruch eines Professor im Dienste des Landes Rheinland-Pfalz der …
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Auch der Schriftsatz des Klägers vom 4. Mai 2001, in dem dieser eingehend darlegt, warum er die Regelungen in § 14 a BBesG für nicht vereinbar mit Art. 33 Abs. 5 GG und damit für verfassungswidrig hält, veranlasst ihn ebenso wenig zu einer anderen Beurteilung der hier maßgebenden Rechtslage wie nachfolgende Änderungen im Bundesbesoldungs- und Beamtenversorgungsrecht (so auch: VG Schleswig, Urteil vom 7. Mai 2001, Schl.HA 2001, 193; VG Aachen, Urteil vom 3. Mai 2001, IÖD 2001, 213 = DÖD 2001, 229; VG Trier, Urteil vom 2. April 2001 - 1 K 1026/00.TR -; OVG Koblenz, Urteil vom 26. Oktober 2001, DRiZ 2002, 222).
- VG Frankfurt/Main, 20.11.2000 - 9 E 2982/00
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Die gesetzliche Vorschrift und ihre Anwendung sind rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. auch: VG Koblenz, Urteil vom 7. September 2000 - 6 K 1910/00.KO -; VG Karlsruhe, Urteil vom 19. September 2000 - 11 K 1106/00 -; VG Ansbach, Urteil vom 18. Januar 2001 - AN 17 K 00.00873 -; VG Frankfurt am Main, Urteil vom 20. November 2000 - 9 E 2982/00 (2) - jeweils V.n.b.).". - VG Ansbach, 18.01.2001 - AN 17 K 00.00873
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Die gesetzliche Vorschrift und ihre Anwendung sind rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. auch: VG Koblenz, Urteil vom 7. September 2000 - 6 K 1910/00.KO -; VG Karlsruhe, Urteil vom 19. September 2000 - 11 K 1106/00 -; VG Ansbach, Urteil vom 18. Januar 2001 - AN 17 K 00.00873 -; VG Frankfurt am Main, Urteil vom 20. November 2000 - 9 E 2982/00 (2) - jeweils V.n.b.).". - BVerfG, 30.09.1987 - 2 BvR 933/82
Beamtenversorgung
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Ein schutzwürdiges Vertrauen aktueller Versorgungsempfänger, (vgl. BVerfGE 76, 256, 346), ist nicht negativ betroffen. - BVerfG, 15.05.1985 - 2 BvL 24/82
Übergang Waisengeld
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Auch wenn damit der Gesetzgeber jährliche Absenkungsraten für 15 Jahre im Voraus festlegt, so ist er im Rahmen der vom Alimentationsprinzip gezogenen Grenzen grundsätzlich nicht gehindert, das Besoldungs- und Versorgungsrecht dergestalt zu ändern, dass Ansprüche für die Zukunft verkürzt werden oder entfallen (vgl. BVerfGE 70, 69, 79). - BVerfG, 06.10.1983 - 2 BvL 22/80
Stellenzulagen für Soldaten
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Die Absenkung der vorgesehenen Erhöhung um 0, 2 v.H. erscheint unproblematisch in Anbetracht des weiten Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers bei der Bestimmung dessen, was als amtsangemessen anzusehen ist (vgl. auch BVerfGE 65, 141, 148). - BVerwG, 13.07.1977 - 6 C 96.75
Zusammentreffen mehrerer Versorgungsbezüge - Ähnliche Versorgung - …
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
Auch verstoßen die Regelungen in §§ 14, 14 a BBesG nicht gegen den Grundsatz, dass der Dienstherr die Besoldung und Versorgung nicht auf einen Dritten übertragen darf, sondern sie dem Beamten unabdingbar, unmittelbar und unteilbar schuldet (vgl. BVerwGE 54, 177, 183). - VG Oldenburg, 31.10.2001 - 6 A 1088/00
Verringerte Erhöhung der allgemeinen Dienstbezügen; Überprüfung der gesetzlichen …
Auszug aus VG Oldenburg, 27.08.2002 - 6 A 1144/00
In einem vergleichbaren Fall hat das Verwaltungsgericht Oldenburg im Urteil vom 31. Oktober 2001 (Az.: 6 A 1088/00) zur Rechtmäßigkeit der sog. Versorgungsrücklage gemäß § 14 a BBesG ausgeführt (vgl. NdsRpfl. 2002, 87 = Nds.VBl. 2002, 165): :.
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