Rechtsprechung
| BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18 |
Volltextveröffentlichungen (11)
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- Bundesverwaltungsgericht
- rechtsinformationen.bund.de
Staatliche Anerkennung als Sozialpädagogin; verfassungskonforme Auslegung
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 1 Abs 1 SozAnerkG SN, § 15 Abs 2 BG SN 2014, Art 3 Abs 1 GG, Art 12 Abs 1 GG, Art 100 Abs 1 GG
Staatliche Anerkennung als Sozialpädagogin; verfassungskonforme Auslegung - Wolters Kluwer
Erteilung der Berufsbezeichnung eines staatlich anerkannten Sozialpädagogen hinsichtlich Anerkennung und Gleichwertigkeit von universitären Abschlüssen mit Fachhochschulabschlüssen (hier: Berufszugang zum gehobenen Dienst)
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Erteilung der Berufsbezeichnung eines staatlich anerkannten Sozialpädagogen hinsichtlich Anerkennung und Gleichwertigkeit von universitären Abschlüssen mit Fachhochschulabschlüssen (hier: Berufszugang zum gehobenen Dienst)
- datenbank.nwb.de
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)
Hochschulabschlüsse - Gleichwertigkeit universitärer Abschlüsse mit Fachhochschulabschlüssen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Staatliche Anerkennung universitärer Diplomstudienabschlüsse
Verfahrensgang
- VG Dresden, 13.11.2014 - 5 K 715/12
- OVG Sachsen, 27.04.2018 - 2 A 698/16
- BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (16)
- BVerfG, 16.12.2014 - 1 BvR 2142/11
Unterlassen einer Richtervorlage aufgrund unvertretbarer verfassungskonformer …
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Auf diesen Verfahrensgrundsatz kann sich daher jeder berufen, der nach den maßgeblichen Verfahrensnormen parteifähig oder von dem Verfahren unmittelbar betroffen ist (vgl. BVerfG, Beschluss vom 16. Dezember 2014 - 1 BvR 2142/11 - BVerfGE 138, 64 Rn. 55).Entscheidend ist, ob die Rechtsanwendung im konkreten Fall - hier das Absehen von einer Vorlage mittels einer verfassungskonformen Auslegung - sachlich vertretbar ist (stRspr, vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 16. Dezember 2014 - 1 BvR 2142/11 - BVerfGE 138, 64 Rn. 71, 75 f. m.w.N.).
Das gesetzgeberische Ziel darf nicht in einem wesentlichen Punkt verfehlt oder verfälscht werden (stRspr, vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 16. Dezember 2014 - 1 BvR 2142/11 - BVerfGE 138, 64 Rn. 86).
Ob diese Überzeugung zutreffend ist, muss für die Prüfung einer Vorlagepflicht nach Art. 100 Abs. 1 GG dahinstehen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 16. Dezember 2014 - 1 BvR 2142/11 - BVerfGE 138, 64 Rn. 84 m.w.N.).
- BVerfG, 19.12.2017 - 1 BvL 3/14
Numerus clausus: Vorschriften über die Studienplatzvergabe für das Fach …
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Der verfassungsrechtliche Grundrechtsschutz zielt dabei nicht nur auf die Abwehr von Eingriffen der öffentlichen Gewalt, sondern im Zusammenwirken mit Art. 3 Abs. 1 GG auch auf gleichheitsgerechte Teilhabe an staatlichen Leistungen (vgl. BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2017 - 1 BvL 3/14, 1 BvL 4/14 - NJW 2018, 361 Rn. 104). - BVerfG, 12.01.2016 - 1 BvR 3102/13
Ausschluss juristischer Personen vom Amt des Insolvenzverwalters ist …
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Der Eingriff muss zur Erreichung des Eingriffsziels geeignet sein und darf nicht weiter gehen, als es die Gemeinwohlbelange erfordern; ferner müssen Eingriffszweck und Eingriffsintensität in einem angemessenen Verhältnis stehen (stRspr, vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 12. Januar 2016 - 1 BvR 3102/13 - BVerfGE 141, 121 Rn. 40 m.w.N.).
- BVerfG, 30.03.1993 - 1 BvR 1045/89
Verfassungsmäßigkeit der Vergütung des Konkursverwalters
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Darüber hinaus ist in der bundesverfassungsrechtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass eine Auslegung gegen den Wortlaut einer Norm jedenfalls dann nicht von vornherein ausgeschlossen ist, wenn andere Indizien deutlich belegen, dass ihr Sinn im Text unzureichend Ausdruck gefunden hat (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 30. März 1993 - 1 BvR 1045/89 u.a. - BVerfGE 88, 145 und vom 27. Januar 1998 - 1 BvL 22/93 - BVerfGE 97, 186 ). - BVerfG, 08.07.1997 - 1 BvR 1934/93
Fink
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Von einer Missdeutung kann nicht gesprochen werden, wenn die Rechtsanwendung das Ergebnis einer eingehenden Beschäftigung mit der Rechtslage unter Anwendung juristischer Auslegungsmethoden ist und sie nicht außerhalb des sachlich noch Vertretbaren liegt (stRspr, vgl. nur BVerfG, Urteil vom 8. Juli 1997 - 1 BvR 1934/93 - BVerfGE 96, 189 ; Beschlüsse vom 13. November 1990 - 1 BvR 275/90 - BVerfGE 83, 82 …und vom 30. April 2015 - 1 BvR 2274/12 - NZA 2015, 820 Rn. 11 f.; s. auch BVerwG…, Beschluss vom 27. Juli 2015 - 6 B 12.15 [ECLI:DE:BVerwG:2015:270715B6B12.15.0] - Buchholz 402.43 § 21 MRRG Nr. 4 Rn. 16). - BVerfG, 13.11.1990 - 1 BvR 275/90
Willkürverbot bei Entscheidung über eine Eigenbedarfskündigung
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Von einer Missdeutung kann nicht gesprochen werden, wenn die Rechtsanwendung das Ergebnis einer eingehenden Beschäftigung mit der Rechtslage unter Anwendung juristischer Auslegungsmethoden ist und sie nicht außerhalb des sachlich noch Vertretbaren liegt (stRspr, vgl. nur BVerfG, Urteil vom 8. Juli 1997 - 1 BvR 1934/93 - BVerfGE 96, 189 ; Beschlüsse vom 13. November 1990 - 1 BvR 275/90 - BVerfGE 83, 82 …und vom 30. April 2015 - 1 BvR 2274/12 - NZA 2015, 820 Rn. 11 f.; s. auch BVerwG…, Beschluss vom 27. Juli 2015 - 6 B 12.15 [ECLI:DE:BVerwG:2015:270715B6B12.15.0] - Buchholz 402.43 § 21 MRRG Nr. 4 Rn. 16). - BVerfG, 30.04.2015 - 1 BvR 2274/12
Blutspendedienst unterliegt betrieblicher Mitbestimmung
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Von einer Missdeutung kann nicht gesprochen werden, wenn die Rechtsanwendung das Ergebnis einer eingehenden Beschäftigung mit der Rechtslage unter Anwendung juristischer Auslegungsmethoden ist und sie nicht außerhalb des sachlich noch Vertretbaren liegt (stRspr, vgl. nur BVerfG, Urteil vom 8. Juli 1997 - 1 BvR 1934/93 - BVerfGE 96, 189 ; Beschlüsse vom 13. November 1990 - 1 BvR 275/90 - BVerfGE 83, 82 und vom 30. April 2015 - 1 BvR 2274/12 - NZA 2015, 820 Rn. 11 f.; s. auch BVerwG…, Beschluss vom 27. Juli 2015 - 6 B 12.15 [ECLI:DE:BVerwG:2015:270715B6B12.15.0] - Buchholz 402.43 § 21 MRRG Nr. 4 Rn. 16). - BVerwG, 21.12.2017 - 6 B 43.17
Bachelor-Studiengang Wirtschaftswissenschaften; Bachelorprüfung; Beginn der …
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Die Revisionszulassung erfordert, dass für die angefochtene Entscheidung der Vorinstanz eine konkrete, fallübergreifende und bislang ungeklärte Rechtsfrage des revisiblen Rechts von Bedeutung war, deren Klärung im Revisionsverfahren zu erwarten ist und zur Erhaltung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder zur Weiterentwicklung des Rechts geboten erscheint (…stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. Juli 2016 - 6 B 35.16 [ECLI:DE:BVerwG:2016:200716B6B35.16.0] - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 425 Rn. 3 und vom 21. Dezember 2017 - 6 B 43.17 [ECLI:DE:BVerwG:2017:211217B6B43.17.0] - NVwZ 2018, 496 Rn. 6 m.w.N.). - BVerfG, 27.01.1998 - 1 BvL 22/93
Kleinbetriebsklausel II
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Darüber hinaus ist in der bundesverfassungsrechtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass eine Auslegung gegen den Wortlaut einer Norm jedenfalls dann nicht von vornherein ausgeschlossen ist, wenn andere Indizien deutlich belegen, dass ihr Sinn im Text unzureichend Ausdruck gefunden hat (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 30. März 1993 - 1 BvR 1045/89 u.a. - BVerfGE 88, 145 und vom 27. Januar 1998 - 1 BvL 22/93 - BVerfGE 97, 186 ). - BVerfG, 30.09.2015 - 2 BvR 1961/10
Verfassungsbeschwerden gegen das Alterseinkünftegesetz ohne Erfolg
Auszug aus BVerwG, 28.09.2018 - 6 B 142.18
Dabei gilt ein stufenloser, am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit orientierter verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab, dessen Inhalt und Grenzen sich nicht abstrakt, sondern nur nach den jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereichen bestimmen lassen (stRspr, vgl. nur BVerfG, Beschluss vom 30. September 2015 - 2 BvR 1961/10 - NJW 2016, 469 Rn. 27). - BVerwG, 14.12.2016 - 6 C 19.15
Bachelorstudiengänge; Gebot der Verhältnismäßigkeit; Gesetzgebungskompetenzen des …
- BVerwG, 20.07.2016 - 6 B 35.16
Berufungsbegründungsfrist; Verschulden des Bevollmächtigten; rechtliches Gehör; …
- BVerwG, 23.09.1992 - 6 C 2.91
Erteilung der Lehrbefugnis
- BVerwG, 16.06.2011 - 9 BN 4.10
Straßenbaubeitrag; Beitrag; Vorteil; Möglichkeit der Inanspruchnahme; Steigerung …
- BVerwG, 25.08.2011 - 6 B 16.11
Förderung des Ersatzschulwesens; Ob und Wie der Finanzhilfe
- BVerwG, 27.07.2015 - 6 B 12.15
Zugang zu Meldedaten der örtlichen Meldebehörde über das Internet
- BVerwG, 16.10.2025 - 6 B 21.25 Die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten hat der Senat mit Beschluss vom 28. September 2018 - 6 B 142.18 - zurückgewiesen.
Denn die Rüge der Nichtbeachtung von Bundes(verfassungs)recht bei der Auslegung irrevisiblen Landesrechts vermag eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision nur zu begründen, wenn die - gegenüber dem irrevisiblen Recht als korrigierender Maßstab angeführten - bundes(verfassungs)rechtlichen Rechtssätze ihrerseits ungeklärte Fragen grundsätzlicher Bedeutung aufwerfen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. September 1995 - 6 B 11.95 - Buchholz 310 § 132 Abs. 2 Ziff. 1 VwGO Nr. 6 S. 8;… vom 13. Juni 2009 - 9 B 2.09 - Buchholz 445.4 § 3 WHG Nr. 6 Rn. 4 m. w. N. und vom 20. September 2018 - 6 B 142.18 - juris Rn. 7).
Schon ihr Ausgangspunkt, der Senat habe in dem Beschluss vom 28. September 2018 - BVerwG 6 B 142.18 - festgestellt, dass der Wortlaut von § 1 Abs. 1 SächsSozAnerkG universitäre Abschlüsse nicht erfasse, ist verfehlt.
- VGH Baden-Württemberg, 30.07.2021 - 1 S 2402/21
Verlegung des Abstimmungstermins für einen Bürgerentscheid
Rn. 37 aaaa) Art. 3 Abs. 1 GG in seiner Ausprägung als allgemeines Willkürverbot ist nicht schon verletzt, wenn unter mehreren Entscheidungsalternativen nicht die zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste gewählt wird, sondern erst dann, wenn die Rechtsanwendung oder das Verfahren unter keinem denkbaren Aspekt mehr rechtlich vertretbar erscheint und sich daher der Schluss aufdrängt, dass die Entscheidung auf sachfremden und damit willkürlichen Erwägungen beruht (vgl. BVerwG, Beschl. v. 28.09.2018 - 6 B 142.18 -, juris Rn. 10;… Beschl. v. 27.07.2015 - 6 B 12.15 -, juris Rn. 16). - OVG Sachsen, 29.04.2025 - 2 A 50/23
Staatliche Anerkennung bei Universitätsabschluss; Grenzen der …
Die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten gegen die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts wurde mit Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. September 2018 - 6 B 142.18 - zurückgewiesen.Dies führt indes nicht dazu, dass im gerichtlichen Verfahren ein Anspruch auf die begehrte staatliche Anerkennung gewährt werden könnte, denn anderenfalls würden die Gerichte der rechtspolitischen Entscheidung des demokratisch legitimierten Gesetzgebers vorgreifen oder diese unterlaufen (vgl. BVerwG, Beschl. 29. September 2018 - 6 B 142/18 -, juris Rn. 16).
- BSG, 17.11.2021 - B 5 R 221/21 B
Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Grundsatzrüge - …
Zwar wird den Beteiligten der gesetzliche Richter vorenthalten, wenn das Gericht von der Verfassungswidrigkeit einer gesetzlichen Regelung überzeugt ist, eine Vorlage an das BVerfG aber unterlässt, weil es in methodisch unvertretbarer Weise eine verfassungskonforme Auslegung vornimmt (vgl BVerfG Beschluss vom 16.12.2014 - 1 BvR 2142/11 - BVerfGE 138, 64 RdNr 65 ff, 75 f; s auch BVerwG Beschluss vom 28.9.2018 - 6 B 142.18 - juris RdNr 13 ff). - OVG Nordrhein-Westfalen, 27.04.2023 - 4 E 346/23
Bestellung eines Praxisabwicklers durch die zuständige Steuerberaterkammer zur …
Rn. 6 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 14.6.2007 - 2 BvR 1447/05 u. a. -, BVerfGE 118, 212 = juris, Rn. 91; BVerwG, Beschluss vom 28.9.2018 - 6 B 142.18 -, juris, Rn. 16. - VG Köln, 11.07.2019 - 6 K 1235/19 Sie stütze sich zudem auch auf die Bologna-Reform sowie die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Bautzen vom 27. April 2018 (Az.: 2 A 698/16), welches mit Beschluss vom 28. September 2018 vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden sei (Az.: 6 B 142.18).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.04.2023 - 4 E 347/23
Bestellung eines Praxisabwicklers durch die zuständige Steuerberaterkammer zur …
Rn. 6 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 14.6.2007 - 2 BvR 1447/05 u. a. -, BVerfGE 118, 212 = juris, Rn. 91; BVerwG, Beschluss vom 28.9.2018 - 6 B 142.18 -, juris, Rn. 16. - VG Magdeburg, 25.10.2023 - 7 A 24/22
Keine Anerkennung des Abschlusses in "Bildungswissenschaft" als Sozialpädagogin
Rn. 64 Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 27.04.2018 (2 A 698/16, nachgehend BVerwG, Beschl. v. 28.09.2018 - 6 B 142.18 -, beide zitiert nach juris) lediglich hervorgehoben, dass allein der Umstand, dass ein Studium in der Fachrichtung Sozialpädagogik und Sozialarbeit, welches mit der Verleihung des Grades der Diplom-Pädagogin abgeschlossen worden ist, an einer Universität und nicht an einer Fachhochschule absolviert worden ist, nicht zum Ausschluss der Möglichkeit der staatlichen Anerkennung als Sozialpädagogin/Sozialpädagoge führt.
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